Kochen mit: Mangold.

Eigentlich mag ich Mangold nicht. EIGENTLICH. Es ist wie mit Bananen. Die esse ich nie so, weil ich den Bananen-Geschmack noch weniger mag als ihr Konsistenz, aber ich liebe sie zum Backen. Oder Birnen. Die esse ich nur, wenn sie noch ganz hart sind und nicht nach Birnen schmecken. Und selbst dann kann man manchmal Pech haben und sie schmecken nach Birnen. Seufz. Ja, ich gebe es zu, ich bin ein bisschen mäkelig. Aber manchmal liegt es nicht an mir, dass ich bestimmte Gemüse-Sorten nicht mag, sondern an der Zubereitung von solchen.

Wenn Mangold wie Spinat zubereitet wird, dann schmeckt er mir nicht. Zwar besser als Spinat, aber nicht so, dass ich ihn essen möchte.

Aber wenn man den Mangold gut würzt und ihn afrikanisch zubereitet, dann esse ich ihn auch und sogar gerne 🙂 Oh Wunder!

Wer möchte das Rezept haben?

Sehr gerne 🙂

Mama´s Afrikanischer Mangold

(Nur am Rande. Meine Mama ist keine Afrikanerin 😉 Aber sie war mal in Kamerun und eine Freundin von uns ist von da. Und man kann dieses Gericht auch gut einfach zu Kartoffeln oder Getreide essen, wenn man keinen Gari oder Kochbananen zur Hand hat.)

Zubereitungszeit: 30 Minuten

Schwierigkeitsgrad: leicht

Zutaten für 4 Personen:

  • 1 Zwiebel
  • 1/2 Knoblauchzehe (die wurde weggelassen, weil ich Knoblauch nicht leiden kann ;))
  • 1 Mangold (ich persönlich mag den roten Mangold lieber, aber nur, weil er nicht so stark nach Mangold schmeckt, wie der grüne. Himmel, verwirre ich euch??)
  • 250g Tomaten
  • 1EL ÖL
  • 1,5 EL Tomatenmark
  • ca. 200ml Kokosmilch
  • Piri-Piri nach Belieben
  • Salz, Pfeffer, Paprikapulver
  • (als Beilage: 1 Kochbanane pro Person, 1/2 Tasse Gari pro Person –> wer mag!)

Zubereitung:

Das Gemüse waschen bzw. die Zwiebel schälen. Den Mangold in kleine, mundgerechte Stücke schneiden und die Zwiebel fein hacken (oder grob lassen).

Das Öl in einem Topf heiß werden lassen und die Zwiebel darin anschwitzen.

Mangold dazugeben, ca. 3 Minuten dünsten und dann das Tomatenmark hinzufügen. Nun die kleingeschnittenen Tomaten dazu und anschließend mit der Kokosmilch ablöschen.

„Die reine Natur“ 🙂 Normales Salz tut es aber auch. Oder anderes Kräutersalz.

Typisch kamerunisch isst man dazu Gari und frittierte Kochbananen.

Dazu einfach Öl in einer Pfanne oder Friteuse erhitzen und während das Fett heiß wird, die Kochbananen in Scheiben schneiden.

Anschließend in das heiße Fett geben und frittieren.

Zwischendurch unbedingt wenden.

Wenn beide Seiten gebräunt sind, die Kochbananen mit einer Schöpfkelle aus dem Fett nehmen und auf Zewa abtropfen lassen. Ich streue an dieser Stelle gerne etwas Salz über die Kochbananen.

Den Gari wie Couscous mit kochendem Wasser übergießen und quellen lassen.

Anrichten und servieren.

In Afrika wird dieses Gericht mit den Fingern gegessen. Dazu formt mit dem Gari eine Art „Muschel“, in die man dann den Mangold auftunkt, so wie eine Schaufel ein Löffel.

Ich habe mich ans Besteck gehalten 😉

Lasst es euch schmecken!

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