Tribute to Ireland: Vegane Flapjacks (Kokosaroma optional!)

Gleich mal vorneweg: Ich werde bis zum 27.2.12 nichts mehr posten, da ich mega im Stress bin mit meiner Diplomarbeit. Ich wollte euch Bescheid geben, nicht dass ihr euch Sorgen macht. Ich kann gerade nicht Bloggen, wenn mir sooo die Zeit im Nacken sitzt. Drückt mir die Daumen, dass ich gut fertig werde! Wenn ich abgegeben habe, belohne ich mich mit einem neuen Design für meinen Blog 🙂 Vorschläge sind jederzeit willkommen!

Ich habe ja bereits das Banana Bread veganisiert (mit reißendem Erfolg, es ist eines meiner beliebtesten Rezepte), nachdem ich es in Irland so häufig gegessen hatte und jetzt war es an der Zeit für ein erneute Veganisierung:
FLAPJACKS.
Wer von euch kennt sie? Diese klebrigen, süßen Haferflocken“riegel“. Meine Gastmum hat sie in Irland sehr häufig gebacken (neben Caramel Bars und Rice Krispie Treats) und ich habe sie geliebt.

Bisher habe ich sie nur 1x nachgebacken, und das war für einen veganen Bake-Sale von CCK.

Ich hatte damals Kokosöl statt der Butter genommen, da ich mich mit veganer Margarine nicht sehr anfreunden kann (Alsan ist zwar gut, aber ich mag andere Fette lieber) und die Flapjacks sind wirklich lecker geworden- nur waren sie nicht süß genug. Zudem wollte ich etwas Fett einsparen- again, keine gute Idee 😉

Normalerweise reduziere ich die Zuckermenge von Rezepten, die ich ausprobiere, mindestens um die Hälfte, aber Flapjacks stellen eine Ausnahme dar. Der Teig muss so süß schmecken, dass ihr keinen weiteren Süßstoff mehr hinzufügen wollte, und es darf nicht so wenig sein, dass ihr denkt, es ist genau lecker, so wie es ist. Es muss ein bisschen süßer sein, als ihr es mögt. Glaubt mir. Es muss sehr süß sein, sonst wird es nicht authentisch!

Dieses Mal habe ich genug Süßstoff genommen und noch etwas Kokosextrakt hinzugefügt.

Das Resultat: ultralecker und es weckt Erinnerungen 🙂

Vegane (Kokos-) Flapjacks

Wer keinen Kokos mag, kann diese Flapjacks auch prima ohne Kokosaroma machen. Dazu statt dem Kokosöl Margarine verwenden und den Extrakt weglassen.

Zubereitungszeit: 5 Minuten + 12 Minuten Backzeit

Schwierigkeitsgrad: sehr einfach

Zutaten für 12 Riegel:

  • 1,5 Tassen Haferflocken (ich finde feinblättrige am Besten)
  • 1-2 TL Kokosextrakt
  • 1 Prise Salz
  • 100ml geschmolzene vegane Margarine oder Öl (ich habe Kokosöl genommen)
  • Süßstoff: im Originalrezept wird Golden Syrup gefordert und den habe ich auch verwendet. 5 EL mussten es bei mir sein und die waren voll. Alternativ empfehle ich Reis-Sirup oder Agavendicksaft.

Die Zutaten gut miteinander vermischen. Sollte die Masse zu trocken sein, etwas mehr Öl hinzufügen, sonst bekommen die Flapjacks nicht die richtige Konsistenz. Der Teig sollte schön klebrig sein.

In eine Form streichen und im vorgeheizten Ofen bei 175°C für ca. 15 Minuten backen. Die Flapjacks dürfen auf keinen Fall dunkel werden!!! Die Oberfläche muss noch hell sein.

Aus dem Ofen nehmen und unbedingt abkühlen lassen.

Ihr denkt jetzt vielleicht, die Flapjacks sind nichts geworden, aber nach ein paar Minuten halten sie perfekt zusammen und lassen sich auch prima schneiden. (Ich habe nicht wirklich lange gewartet, deswegen auch die schiefen Stücke ;))

Nach Belieben in kleine Stücke schneiden und servieren. Mir reicht meistens 1 Stückchen und ich hab genug von Süßkram für die nächsten Wochen 😉

Da habt ihr es, ein veganisiertes irisches Rezept.

Nur als Randnotiz: Flapjacks gibt es auch in Großbritannien überall, ganz so typisch irisch ist es also nicht 😉

Ich hoffe, euch schmeckt diese Leckerei genauso gut wie mir!

Guten Appetit!

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14 Kommentare zu “Tribute to Ireland: Vegane Flapjacks (Kokosaroma optional!)

  1. Hm, das hab ich noch nie gegessen =) Klingt aber interessant!

    Ich wünsche dir ganz viel Kraft und Erfolg bei der Fertigstellung deiner Diplomarbeit! Du schaffst das!!! Und ich freue mich darauf, ab März wieder von dir zu hören =)

    Liebe Grüße! Miri

    PS: Alsan sehe ich auch kritisch, genau wie einige andere Produkte, die Palmöl enthalten. Hast du dich mit der Problematik auch schon mal beschäftigt?

    • Nicht nur interessant, sondern lecker 🙂
      Danke, das ist lieb von dir 🙂 (Ich würde lieber bloggen, als an der Diplomarbeit zu sitzen…)
      Ja, mit Palmöl habe ich mich schon auseinander gesetzt. Das ist eines der Produkte, die ich nicht konsumiere. Aber leider ja nicht das einzige Produkt, welches die Umwelt kaputtmacht.

  2. Yummie! Wurde von deinem Rezept inspiriert und habe gerade meinen ersten Flapjack aus dem Ofen geholt. Hatte nicht alle Zutaten, habe daher (für den Geschmack) einfach etwas Kakao genommen und bin gespannt wie es schmeckt. Aktuell scheint es so, als hätte ich die Haferflocken einzeln auf’s Blech geschmissen und in den Ofen geschoben, sieht aus als würde alles auseinander fallen :-/ Ich bleib dran (und warte noch mit dem Auseinanderschneiden).
    Für deine Diplomarbeit all the best wishes, ich feier währenddessen für dich mit. Do, Sa & So. You’ll make it. GO GIRL!

    • FOTO! Ich hoffe, es ist was geworden, trotz deiner Abänderungen 😉 Für was hast du Kakao ersetzt?
      Aber: schlimmer als Granola kann es nicht werden! Zur Not also einfach als Müsli essen!
      Bitte!! Feier so viel du kannst! Hauptsache, du kommst mit ein bisschen Reserve-Energie nach London 😉
      Danke 🙂 :*

  3. yeah du bist so super. i love kokos und werde glaub ich auch noch bisl kokosraspel da mit reinbasteln.
    ganz viel erfolg für den endspurt!!! du schaffst das!
    freue mich schon, wenn du im märz dann wieder bloggst.

    • An Kokosrapseln habe ich auch gedacht 🙂 Allerdings wollte ich es so „flapjackig“ wie möglich haben! Für Kokosriegel würde ich die Kokosraspeln in jedem Fall mit untermischen, yum!!!
      Danke, das ist lieb 🙂
      Ich freue mich auch schon, wenn ich wieder da bin. Wobei ich denke, dass ich mich am Freitag mit ein paar Favoriten melde- ich habe so viele seit letztem Freitag!!
      Schönen Abend noch und bis bald 🙂

  4. Auch wenn ich noch nie etwas von Flapjacks gehört habe – das Rezept klingt echt lecker und einfach! Ich kanns mir auch gut mit Früchte -oder veganem Schokomüsli vorstellen 🙂

    • Die sind auch gut 😀
      Ich denke, das kommt stark auf die Inhaltsstoffe an. Flapjacks haben eher eine weiche Konsistenz, und je nach Müsli wird es dann eher ein Granola-Bar als ein Flapjack. Schmecken würde es aber bestimmt trotzdem 🙂

  5. Du hast für CCK gebacken ? Hast du sie denn auch persönlich kennen lernen können ? Oder missverstehe ich hier etwas ?

    Und noch wichtiger : Wieso sollen die Flapjacks süßer sein, als man sie mag. Das führt doch zu nichts 🙂

    • Leider nicht, das wäre aber toll gewesen!! Es war ein über ihren Blog organisierter internationaler Bake-Sale für das Unglück in Japan (dort ist sie ja aufgewachsen). Richtig coole Idee und es hat alles super funktioniert 🙂 (Auch wenn CCK 24/7 mit den ganzen Emails beschäftigt war ;))
      Doch, das führt zu einem leckeren Ergebnis!! Fertig gebacken sind die nämlich nicht so süß wie der rohe Teig. Probier es mal aus 🙂

    • dankeschön 🙂 ich bin sooo froh, wenn ich fertig bin, das glaubt keiner (der noch keine arbeit schreiben musste ;)). und noch mehr freue ich mich, wenn ich wieder zeit zum bloggen habe!

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