Burt´s Bees: ein vertretbares Unternehmen?

Wie ihr vielleicht noch wisst, war früher meine Lieblingshandcreme die Burt´s Bees Handsalve.

Nichts hat meinen trockenen Händen besser getan und vor allem die natürlichen Inhaltsstoffe (Mandel-, Olivenöl, Bienenwachs, ätherische Öle wie Lavendel, Rosmarin und Eukalyptus… das war es auch schon fast. Keine Parabene, Parfüme oder Paraffine) fand ich super.

Ich brauche gerade die letzten Reste auf. Eine Dose reicht ein Jahr, und ich hatte einen großen Vorrat 😉

Jedenfalls habe ich mich die ganze Zeit schon gefragt, wie Burt´s Bees an das benötigte Bienenwachs kommen und ob dafür, wie beim Honig, auch Bienen getötet werden.

Heute habe ich dann eine Antwort bekommen und wollte sie so gerne mit euch teilen, dass ich mal wieder blogge! Wohoo!

In einer Woche bin ich dann wieder normal am Start, da ich dann meine Diplomarbeit und alles, was dazugehört, abgegeben habe. Ihr glaubt nicht, wie ich mich freue!! (Es kann aber passieren, dass ich, statt zu bloggen, Schlaf nachhole ;))

Kurz als Hintergrund: Ich hatte explizit gefragt, ob Bienen getötet werden für das Wachs, ob überhaupt Tiere ausgenutzt werden, etc. und auf eine ebenso genaue Antwort gehofft (nicht so schwammig wie bei Rexona, wo mir erst nach mehrmaligem Nachfragen gesagt wurde, dass sie NICHT ausschließen können, dass tierische Produkte in den Deo´s enthalten sind und getestet wird an Tieren).

So, hier die Antwort von Burt´s Bees.

„Bee-assured – our beeswax harvesting processes are cruelty-free. The process protects the bees normal production cycle. The bees first produce a wax honeycomb where they can store their honey. The honeycomb then is capped off and the bees move on to build another bug hive. When that’s full, the bees are moved to a new location to start all over again – which ensures the normal cycle of nature.

Currently we get all of our beeswax in rural areas of Africa where the beeswax in wild crafted and sourced in a socially equitable manner. Wild crafted means that the bees utilise pollen from forest flowers and aren’t near crops sprayed with pesticides. This allows us to obtain a more consistent, pure form of beeswax.“

Ich finde, das hört sich gut an! Auch wenn ich als Veganerin keinerlei tierische Produkte konsumiere (die Handsalve ist schon gekauft gewesen und zähle ich somit nicht dazu), so finde ich es doch schön zu wissen, dass es bei Burt´s Bees cruelty-free zugeht 🙂

Habt noch eine schöne Woche und bis ganz bald!!

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13 Kommentare zu “Burt´s Bees: ein vertretbares Unternehmen?

  1. ich find honig/wachs auch nicht so wirklich tierausbeuterisch; die leben in freiheit und es wird kaum in ihr leben eingegriffen.
    es sei denn es ist irgendwelcher billig-honig aus den usa oder afrika, da werden die nämlich wirklich mit pestiziden behandelt und teilweise im winter kaputtgemacht weil es sich nicht lohnt. und da werden die auch bei gentechnik-anbau eingesetzt.
    am vertretbarsten find ich deutschen biohonig, da gibts einige standards die eingehalten werden müssen, und die imker betreiben das auch eher als hobby und gehen entsprechend sorgsam um.

    • Das ist definitiv Augenwischerei, Biohonig – gerade aus Deutschland – ist kein Kind von Unschuld. Gibt’s aber auch diverse Infos drüber, allein was Transporte, Verhindertes Schwärmen und Co angeht, möchte ich damit was zu tun haben^^

      • Ich kenne Imker, die Bio-Honig produzieren und da werden weder Bienen verbrannt, noch sonstiges Schlimmes gemacht. Bist du dir sicher, dass es sich dabei um Bio-Honig und nicht konventionellen handelt?

      • „diverse Infos“ – naja, ich hab bisher nichts seriöses gefunden, was Missstände in der deutschen-Bioimkerei aufgezeigt hätte. falls du welche hast: immer her damit.

  2. Das mit Honig ist ein schwieriges Thema. Ich besitze auch einen Burts Bees Lippenpflegestift. Ich habe ihn nicht gekauft, sondern geschenkt bekommen, und ich benutze ihn (immer noch) gerne. Ich weiß auch nicht, warum ich ihn jetzt entsorgen soll – damit ist niemand geholfen. Und wenn ich dann noch deinen Post lese bestärkt mich das noch mehr.
    Ich verstehe nur leider nicht, warum auch viele Biofirmen wie Alnatura in Lebensmitteln Honig einsetzen – es gibt ja pflanzliche Alternativen. Das wäre ein wichtiger Schritt, und ich hoffe, dass ihn viele Firmen gehen werden!
    Und dir wünsche ich alles Gute für den Endspurt, ich fühle mit!

    • Ja, das stimmt, das stört mich auch immer. Die ganzen Fruchtriegel und Knuspermüslis von Alnatura sind immer mit Honig 😦 Dabei würde ich die so gern mal testen.
      Früher hab ich übrigens immer diese Honig Vollkornwaffeln geliebt und ich habe jetzt eine tolle vegane Alternative gefunden: Die Haselnusswaffeln von der Rossman Biomarke: http://www.rossmannversand.de/desktopmodules/webshop/shopexd.aspx?productid=65567&id=83254&rang=1&rec=69298&componentid=5

      • Und ja ich weiß, da ist Palmöl drin, aber ich war so froh, dass ich die gefunden habe. Ist einfach gut zu wissen, dass es die für einen Notfall Snack mal gibt.

      • Ich finde es überhaupt nicht verwerflich, für den Notfall solche Waffeln dabei zu haben. Keiner ist perfekt und das leben soll ja auch noch Spaß machen, finde ich! Palmöl hin oder her (obwohl ich natürlich KEIN Fan davon bin).

    • Mir ist es auch unerklärlich, warum so häufig Honig eingesetzt wird. Aber für viele Leute bedeutet Honig gleich zuckerfrei oder zumindest sehr gesund, insofern könnte ich mir vorstellen, dass es Marketing-Gründe hat. Wie auch immer, ohne wäre viel besser 🙂
      Die Lippenpflegestifte mochte ich auch sehr gerne, besonders den mit Granatapfel!

  3. Danke für deinen Thread. Ich liebe Burts Bees, und ich liebe Honig 🙂
    Ich achte sonst zwar auf eine vegane Ernährung, aber bei Biohonig mache ich gern Ausnahmen. ^^

  4. Ja, ich habe die Tagescreme, den Lippenpflegestift und das Pfefferminz-Lippenpflegedöschen. Auf die Handcreme bin ich jetzt auch neugierig. Und ich würde irgendwann mal gern die gefärbten Lippenpflegestifte ausprobieren … habe meine anderen von Mac und Benefit jetzt nach und nach verkauft, und suche nach Alternativen. Die von Alterra oder Alverde finde ich aber hässlich, weil die Farben irgendwie metallisch und überhaupt nicht natürlich wirken.

  5. Pingback: Wie vegan bist du? | Aber bitte mit Sojamilch!

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