How to: Vegan werden, Teil 4

Zunächst einmal… habt ihr gestern zufällig im Fernsehen oder online den Bericht über die Queen, Camilla und Catherina bei Fortnum & Mason in London gesehen? Falls ja, habt ihr gedacht, wie gerne ihr dabei gewesen wärt? Und habt ihr gesehen, dass PETA UK da waren und gegen Foie-Gras demonstrierten? Hier ein Bericht vom Event und unten im Text sogar ein Foto von PETA.

So, und jetzt der Knaller bei der ganzen Geschichte, wie ihr vielleicht schon bei Facebook gelesen habt….

ICH HÄTTE DABEI SEIN UND DIE QUEEN SEHEN KÖNNEN!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Die QUEEN!! Noch einmal: die Q.U.E.E.N. = Queen.

HÄTTE, weil ich krank im Bett lag! Ist das zu fassen??? Ich wollte SCHON IMMER mal die Queen sehen! Und ich hätte die Chance dazu gehabt. Aber ich war zu krank. Es ist unfassbar, oder?

Das einzig Gute ist, dass es mir SO schlecht ging, dass ich zwar wünschen würde, ich wäre dabei gewesen, aber ich hätte es auf gar keinen Fall körperlich geschafft.

Ach Mensch, traurig ist es allemal 😦 Ich finde die Queen so toll und habe unglaublichen Respekt vor ihr.

Ok, genug gejammert! Zurück im Text.

Und bevor es wirklich zum Inhalt der Serie geht, noch ein Link zur Diskussion vom gestrigen Post:

PETA´s Antwort zu den Euthanasie-Vorwürfen.

Noch einmal zur Erinnerung, hier die letzten Teile der „How to: Vegan werden“-Serie:

Teil 1: Einleitung.

Teil 2: Bekleidung.

Teil 3: Ernährung.

Diesmal beschäftigt sich der Post mit dem Thema

ENTERTAINMENT.

Dies ist ein Punkt, an den viele Leute gar nicht denken.

Aber was ist mit Tieren in Werbespots, im Zirkus, Zoo´s, Tierparks…?

Schon als Kind mochte ich die Tierszenen im Zirkus nicht so gerne und auch von Zoo´s war ich kein großer Fan. Nicht, weil ich Tiere nicht mochte, im Gegenteil. Ich bin mit Tieren aufgewachsen und bin mit meinem Bruder und den Nachbarskinder mit dem Schäfer mitgezogen und habe gesehen, wie ein kleines Lämmchen auf die Welt gekommen ist. Ich fand es einfach nur unnatürlich, Tiger im Zirkus zu sehen. Das war so anders, als die Tier-Reportagen, die ich früher mit meinen Eltern geschaut hatte.

Ich denke, ich brauche nicht zu erwähnen, dass kein Elefant gerne nur auf 2 Beinen steht und „lustige“ bunte Bänder um den Kopf gewickelt hat?! Wer glaubt, ein Elefant hat Spaß daran… schaut sich das folgende Video an:

Für viele, die einen Schritt in Richtung Veganismus machen wollen oder einfach bewusster leben möchten, ist beispielsweise die Ernährungs-Umstellung schwierig und nicht direkt umsetzbar.

Tiere in der Entertainment-Industrie ist allerdings ein Thema, welches sehr einfach zu umgehen gilt.

Von Stierkämpfen möchte ich gar nicht erst anfangen.

Statt in ein Aquarium oder in den Zoo zu gehen, kann man auch andere Sachen machen und auch Filme, in denen echte Tiere verwendet werden, können vermieden werden. Dank tollster Techniken ist es mittlerweile möglich, computer-animierte „Tiere“ einzusetzen, die verblüffend echt aussehen.

Aber an dieser Stelle muss ich mal sagen, dass ich es absolut nicht verstehe, wenn Tiere in Werbespots eingesetzt werden. Sei es ein echtes Tier, oder ein animiertes- ich finde es albern und auch meistens unpassend. Ein Grund, warum ich nicht in einer Werbe-Agentur arbeiten möchte 😉

Ich habe mittlerweile so viele Videos von Tieren in der Entertainment-Branche gesehen und es ist wirklich traurig, dass deren Einsatz überhaupt noch erlaubt ist.

Viel besser und viel aufregender, als in ein Aquarium zu gehen (ich meine, ganz ehrlich, die Tiere dort sind auf engstem Raum gefangen gehalten und werden uns die ganze Zeit zur Schau gestellt. Wirklich schön für die Tiere.), ist eine whale-watching Tour 🙂 Ich habe das in Irland gemacht und es war grandios!!! Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum zu sehen ist wirklich atemberaubend und ich glaube, ich werde diesen Tag nie vergessen. Allerdings bin ich kein Freund davon, wenn solche Touren angeboten und die Tiere für die Touristen angelockt werden. Wenn schon in der Natur, dann richtig, auch wenn man dann eventuell keine Delfine sieht 😉

Und auch Schnorchel-Erlebnisse in Ägypten bleiben unvergessen.

In Deutschland kann man ebenfalls tolle Dinge erleben; auf Wangerooge hat sich mal ein Seehund zum Schwimmen zu meinem Vater und Bruder gesellt 🙂

Wer etwas über Tiere erfahren will, hat unendlich viele Möglichkeiten, dies zu tun, ohne dabei in das Leben dieser einzugreifen und sie aus ihren natürlichen Lebensräumen zu reißen.

Um es mit PETA´s Worten (der Link führt zur „Animals Used for Entertainment“ Seite) zu sagen „animals are not ours to use for entertainment“. Punkt. Aus. Ende.

Freitags-Favoriten gibt es morgen! Dann aber als „Samstag-Favoriten“. Happy weekend!

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3 Kommentare zu “How to: Vegan werden, Teil 4

  1. Pingback: How to: vegan werden, Teil 6 | Aber bitte mit Sojamilch!

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