Bananen-Protein-Erdnussbutter-Streusel-Kuchen

Klingt verlockend, oder?


Ich wollte schon ewig mit meinem Proteinpulver etwas backen und habe direkt beim ersten Versuch den besten veganen Kuchen kreiert, den ich bis dato gebacken habe.
Im ganzen Kuchen sind nur 1 EL Zucker und knapp 90g Protein!
Bananen und Erdnussbutter sind für mich 2 Lebensmittel, die ich mit Sport verbinde- entweder vor dem workout, als fuel, oder nach dem Sport zum Recovern. Und wer möchte nicht gerne Kuchen essen, nachdem er Sport gemacht hat?!

Der Kuchen schmeckt auch ohne Streusel ganz hervorragend und lässt sich so auch leichter transportieren, wie ich finde. Aber er macht mit etwas „mehr her“.

Bananen-Protein-Erdnussbutter-Streusel-Kuchen

Zubereitungszeit: 15 Min. + ca. 40 Min. Backzeit

Schwierigkeitsgrad: einfach

Zutaten für eine Springform mit 26cm Durchmesser:

Für den Teig:

  • 5 braune Bananen
  • 200g VK Mehl
  • 50g Proteinpulver (ich habe Hanf verwendet)
  • 2 TL Backpulver
  • 3 EL Erdnussbutter (ohne Salz, Zucker und Öl)
  • 1 Prise Salz
  • 200-250ml Flüssigkeit (ich habe 50:50 Pflanzenmilch und Wasser gemischt)

Für die Streusel:

  • 3 EL Mehl
  • 1 EL Süßstoff (ich habe Xylitol genommen)
  • 2 EL Erdnussbutter

Die Bananen schälen und zermatschen. Ich habe sie noch zusätzlich karamellisiert, damit ich weniger Zucker verwenden musste und am Ende war der Teig so süß, dass ich gar keinen zusätzlichen Süßstoff brauchte.
Mittlerweile die trockenen Zutaten für den Teig gut miteinander vermischen. Gewürze wie Vanille oder Zimt nach Belieben hinzufügen.
Die Bananen ebenfalls dazugeben und die Flüssigkeit und Erdnussbutter unterrühren. Den Teig in eine mit Backpapier ausgelegte Form geben und glattstreichen.
Für die Streusel Mehl, Süßstoff und Erdnussbutter miteinander vermischen und über den Kuchen krümeln.
Im Backofen bei 175°C für ca. 40 Minuten backen.

Für alle Interessierten habe ich die Nährwerte berechnet.

Die Angaben verstehen sich für den gesamten Kuchen/1 Stück. (Als Anmerkung: die Kuchenstücke in den Fotos sind kleiner als man sie normalerweise findet, und die Berechnung ist für ca. die doppelte Größe)

kcal: 1867/155,58

Protein: 89,4g/ 7,45g

KH: 287,2g/ 23,93g

Fett: 48,6g/ 4,05g

Beim nächsten Mal würde ich 100g Proteinpulver verwenden und definitiv mein Erdnussmehl statt der Erdnussbutter. Das hatte ich leider nicht zur Hand.

Der Kuchen macht ziemlich satt und gibt wirklich Energie!

Guten Appetit!

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13 Kommentare zu “Bananen-Protein-Erdnussbutter-Streusel-Kuchen

  1. Und wie das verlockend klingt D:

    90g Protein auf einen 1870-Kalorienkuchen ist wenig. Wer isst den nach dem Sport das ganze Teil auf einmal auf ? Da hebt sich das ganze calorie burning ja wieder auf. So wie das Radfahren zur Eisdiele, wo man im Endeffekt mehr Kalorien zu sich nimmt, als man mit dem Rad wieder abstrampeln kann (:

    Du verwendest die reifen Bananen also als Zuckerersatz. Geht meine Rechnung auf, wenn ich 100g Zucker durch 100g Banane ersetze ?

    Und nun zur allerwichtigsten Frage : Woher zum Teufel bekomme ich Proteinpuder, das nicht aus Soja und relativ günstig ist ? In the meantime : was könnte ich statt dem proteinpowder nehmen um den gleichen Effekt zu erzielen ?

    • ich habe deine Kommentare vermisst 🙂
      Ja, finde ich auch, deswegen würde ich beim nächsten Mal entsprechend mehr nehmen. Wobei ich nicht den ganzen Kuchen benötige, um meinen Proteinbedarf zu decken 😉
      Bananen nehme ich nicht nur als Zuckerersatz (Fruchtzucker nicht unterschätzen!), sondern vielmehr für auch für die Konsistenz. Auf gar keinen Fall würde ich allerdings 1:1 mengentechnisch ersetzen, das wird dann viel zu süß. Vielmehr eher 100g auf den ganzen Kuchen.
      Leider kann ich dir für Österreich keine Tips geben, aber ich habe zumindest in D. schon mal Hanfproteinpulver gesehen im Reformhaus.
      Leinsamen und generell Samen haben viel Protein- Haferflocken mahlen und als Mehl nehmen… Allerdings nicht so viel, sonst wird der Teig nicht gut… Wenn du Soja magst, dann kannst du auch pürierten Tofu untermischen. Oder misch Kichererbsenbrei mit rein!

      • Ich hoffe, dass du deine Meinung bzgl. den Kohlenhydraten aus Früchten und Obst inzwischen geändert hast. Das was in den populären Medien als „Fruchtzucker“ verteufelt wird, ist die industriell gewonnene Form und hat nichts mehr mit dem zu tun, was in einer Banane drin steckt.

        Liebe Grüße

      • Fruchtzucker ist definitv nicht gleich Fruchtzucker, aber das zB Moehren, Suesskartoffeln und Bananen viele Kohlenhydrate enthalten, ist einfach Fakt. Das heisst aber nicht, dass das unbedingt schlecht ist. Und es ist natuerlich viel gesuender, 4 Bananen zu essen, anstelle von einem Schokoriegel.

  2. Ach, wie süß von dir 🙂 Leider habe ich ab und zu wirklich weder Zeit noch Nerven. Dafür kommen dann alle ausstehenden Kommentare in einem Haufen, nachdem ich deine neuesten Posts gelesen habe. Wie gestern eben ^^

    Das mit den Bananen werde ich auf jeden Fall ausprobieren. An Stevia traue ich mich, was Backwaren angeht, noch nicht ran und künstlicher Süßstoff á la Kandisin kommt mir nicht mehr ins Essen.

    Kichererbsen sind eine sehr gute Idee, vielleicht funktioniert es ja sogar mit Linsen, die haben ja am meisten Proteine ^^Tofu spielt es derzeit nicht, ich fürchte, ich reagiere mittlerweile allergisch auf Soja. Weil ich Dummkopf natürlich zu viel davon gefuttert habe ><

    Sag mal, wie viel Zeit lässt du nach deiner letzten Mahlzeit vergehen bis du dich richtig auspowerst ?

    • Oh ja, auf jeden Fall Kichererbsen!!!!!!!!!!
      Das ist ja interessant mit der Soja Unverträglichkeit… Aber man braucht es ja auch nicht wirklich.
      Hm, also es kommt darauf an, wie viel ich esse. Wenn ich zB ein hartes Workout vor mir habe, esse ich auf jeden Fall einen kleinen Snack. Wenn ich aber eine richtige Mahlzeit esse, warte ich ca. 1h, je nachdem, wie ich mich fühle. Ich kann aber gut Sport machen, nachdem ich gegessen habe. Nur beim Yoga finde ich es wirklich besser, lange davor nichts zu essen.

  3. Wofür brauchst du denn so viel Protein? So oft wie du von Ernährung und Sport redest, hätte ich gedacht du hast etwas mehr Ahnung, was den Bedarf (selbst für ein übermäßiges Muskelwachstum) von Eiweiß angeht…aber gut, ist ja jedem selbst überlassen, womit er sich schadet^^

    • Schön, dass du dir Gedanken machst. Ich bin mir durchaus bewusst, dass man von zu viel Eiweiß ebenfalls zunimmt und es einem schaden kann. Leider weißt du nicht, was ich täglich esse, wie viel ich wiege, und wie häufig ich Sport mache, sonst bräuchtest du dir nämlich keine Sorgen machen. Meine Eiweiß-Werte sind perfekt und ich nehme genau die empfohlene Menge auf.

  4. Pingback: Die 16 besten Dinge, die eine Banane werden kann

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