(Rumänischer) Auberginendip

Meine Mitbewohnerin kommt aus Rumänien und wie immer, wenn jemand aus einem anderen Land kommt, interessiert es mich sehr, wie die dortigen Essgewohnheiten sind und welche die Spezialitäten des Landes sind.

Von Daniela konnte ich wirklich viel lernen und wir haben schon gemeinsame Koch-Abende geplant.

Den Auberginen-Dip gibt es in Rumänien ständig, und in der ursprünglichen Methode kommen außer Auberginen, Zwiebeln, Knoblauch, Salz, Pfeffer und etwas Mayonnaise (selbst gemacht) nichts dran.

Ich habe das Rezept allerdings etwas abgewandelt und das Ergebnis ist unglaublich lecker.

Egal ob zum Salat, als Dip, als Brotaufstrich oder als Beilage zu Grill-Kartoffeln- dieses Rezept ist vielfältig einsetzbar und wirklich total einfach. Wie man unten im Foto erkennen kann, habe ich den Dip zusammen mit Salat in Pfannkuchen gerollt- super lecker (für die Pfannkuchen habe ich 200g VK-Mehl mit 150ml Wasser verrührt und in etwas Sonnenblumenöl ausgebacken).

Rumänischer Auberginendip

Zubereitungszeit: 40 Min-1h Backzeit für die Auberginen, der Dip selbst ist in weniger als 10 Min. zusammengerührt

Schwierigkeitsgrad: einfach

Zutaten für ca. 300g Dip:

  • 2 mittelgroße Auberginen
  • 1 kleine Frühlingszwiebel
  • 3 große Blätter Basilikum
  • 1 TL geräuchertes Paprikapulver
  • etwas frischer Pfeffer
  • 1-2 TL Zitronensaft
  • ca. 1 TL geräuchertes Salz
  • 1-2 EL vegane Mayonnaise (meine ist mit Estragon und Schnittlauch)

Zubereitung:

Den Ofen auf 200°C vorheizen und die Auberginen waschen, abtrocknen und 2x der Länge nach leicht einschneiden, sodass man später die Haut gut entfernen kann.

Die Auberginen auf einem Backblech je nach Größe bis zu 1h im Ofen garen (meine haben 40 Min. gebraucht). Testet mit einem Messer, ob das Fruchtfleisch weich ist. Nun sofort die Haut von den Auberginen abziehen und abkühlen lassen. Je nach Präferenz kann man die Auberginen mit einer Gabel zerdrücken oder mit einem Stabmixer pürieren. Ich habe den Pürierstab genommen, weil ich keine großen Stücke wollte.

Die Frühlingszwiebel und den Basilikum fein hacken und zusammen mit den restlichen Zutaten zu den Auberginen geben, gut verrühren und abschmecken.

Guten Appetit!

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6 Kommentare zu “(Rumänischer) Auberginendip

  1. Ich liebe Auberginen! Sieht toll aus!
    Und auch dein Pfannkuchen-Rezept muss ich mal ausprobieren, ich mach zwar oft Pancakes, aber Pfannkuchen (oder Palatschinken wie wir sagen) kann ich irgendwie nicht :-/

  2. Jetzt wo du es schreibst kommen mir wieder Kindheitserinnerungen in den Kopf. Meine Mutter ist auch in Rumänien geboren, aber als Kind nach Deutschland gekommen. Bei Familienfesten gabs auch immer diesen Auberginenaufstrich. Er heißt übrigens Vinete.
    Damals mochte ich keine Auberginen – aber hey: als Kind mochte ich auch keine Linsen, Spinat, Kohl, Sauerkraut, Zwiebeln, Zucchini,…. Und heute siehts ganz anders aus 😉

    • Das ist ja cool, dass du „Vinete“ auch kennst 🙂 Hat deine Mama oft rumänisch gekocht?
      Bei mir haben sich auch ein paar Dinge geändert… Blumenkohl, Spinat und Grünkohl mag ich aber immer noch nicht 😉 Und Pilze!
      Schönes WE 🙂

      • Ne, eigentlich gar nicht. Sie hat dort auch in einem „deutschen“ Gebiet gewohnt. Aber früher gabs bei uns jeden Samstag Polenta, zusammen mit Milch und Honig. Das stand bei meiner Mutter als Kind wohl 2-3x am Tag auf dem Tisch (Polenta, nicht unbedingt mit Milch und Honig, und zwar jeden Tag!

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