Vegan in Asien: Singapur

Auch wenn ich nur knapp eine Woche in Singapur war, so habe ich doch mehrfach am Tag gegessen und kann hier zusammenfassen, wie es fuer mich war, veganes Essen zu bekommen.

Erstmal zu Singapur selbst – nach ueber 2 Monaten in Thailand/Kambodscha/Vietnam war dieses Land die beste Erholung ueberhaupt. Die Stadt ist super zivilisiert, sauber, fast jeder spricht Englisch, es gibt richtige Strassen, Busbahnhoefe, Toiletten (man wird nicht hinter einen Betonpfeiler geschickt), es ist einfach bequem.

Da Singapur ziemlich multikulturell ist, gibt es dort einige verschiedene kulinarische Richtungen, ob indisch, chinesisch oder anderweitig asiatisch, auch western dishes bekommt man (wie ueberall).

Der Fokus ist ganz klar auf Fleisch und Fisch und ALLE traditionellen Gerichte, die ich gesehen habe, enthielten mindestens Shrimppaste, die einfach an jedes Gericht kommt. Sogar vermischt mit Chillis ist sie die Standard Chilli-Sauce.

Wir haben einen Freund getroffen, der in Singapur lebt und er hat bestaetigt, dass keine der klassischen Gerichte vegan sind.

Die einzige Kueche, die „sicher“ ist, ist die indische. Und nach einem Monat in Vietnam mochte ich indisches Essen ueberhaupt nicht mehr. Mir war es viel zu doll gewuerzt, zu salzig, zu fettig und einfach zu maechtig.

Ich hatte einmal gutes Dosa und habe dann danach 1,5l Wasser getrunken, weil es so salzig war. Mein Koerper hat sich einfach an das wenige Salz in Vietnam gewoehnt.

Dosa

Abgesehen vom indischen Essen kann man auch in der chinesischen Glueck haben, wenn denn die Gemuesegerichte ohne Fisch- oder Oystersauce zubereitet werden.

Da fast jeder in Singapur Englisch spricht, ist es leicht, dies zu hinterfragen, sodass ich immer etwas zu essen bekommen habe (anders als in Kambodscha).

Wir waren zB bei 2 Food Courts und dort hatte ich dann 2 Gemuesebeilagen und Reis. Einfach, aber lecker.

Weil es alles viel zivilierster war, habe ich auch nicht so schlimme Tierleiderlebnisse gehabt – totes Fleisch war auch schon das hoechste der Gefuehle, was echt super war.

Fuer Singapur muss man sich als Veganer wirklich keinen grossen Kopf machen und wenn man indisches Essen mag, umso besser – vegetarische/vegane indische Restaurant gibt es wirklich alle 5m.

Meine Tipps fuer vegane Mahlzeiten in Singapur:

  • traditionelle Gerichte meiden
  • nach Fisch- und Oystersauce und Shrimppaste fragen (ich habe einmal gesagt, dass ich allergisch sei, weil die Verkaeuferin es nicht ernst zu nehmen schien und dann auch erst bei der Koechin wirklich nachgefragt hat)
  • nicht einfach so die Chillisaucen nehmen, sondern sicherstellen, dass keine Fischsauce oder Shrimppaste enthalten ist
  • nichts mit Sataysauce bestellen – Shrimppaste
  • auf indisches Essen zurueckgreifen – Veganismus ist den Indern vertraut
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