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Ein Kommentar zu “Kontakt

  1. Hallo Michaela, bin zufällig auf Deinem Blog gelandet und finde den gut. Vor allem, weil Deine unverkrampfte Haltung ist einfach mal was Seltenes 🙂
    Ich ernähre mich seit 4 Monaten vegan. Bin dazu weder bekehrt worden, noch kenne ich Leute, vor denen ich „bestehen“ will, sondern bin von mir aus drauf gekommen, nachdem ich peta-Filme auf Youtube gesehen habe. Ich bringe kein Ei mehr runter, allein der Anblick im Supermarkt läßt mir die Tränen kommen, wenn ich die Hühnchen vor mir sehe. Ich ernähre mich also vegan. Aber mit Veganern möchte ich nix zu tun haben. Es ist in der heutigen Zeit bei den Menschen wohl üblich, alles, was Interessen oder Geschmack betrifft, mit sektenartigem Duktus zu verbrämen. Früher konnte man noch sagen, ich mag einen bestimmten Sänger nicht und das wurde akzeptiert. Sagt man es heute, wird man von obskuren Jüngern bis aufs Äußerste „zur Sau“ gemacht. Das ist krank. Und so sind die Veganer, deren Beiträge ich oft lese, auch. Das artet bei vielen schon in kognitive Zwangsstörungen aus, die nichts mehr mit Tierschutz oder Tierrechten zu tun haben. Und obwohl sie ja angeblich für eine friedfertige Welt stehen, benehmen sie sich als verbale Hooligans. Die benutzen in meinen Augen den Veganismus nur, um sich selbst darzustellen, abzuheben und ihr minderwertiges Ego aufzupolieren. Ich verzichte auf die großen, leidbringenden Produkte und das tue ich aus Überzeugung. Aber ich werde niemals mit einem Mikroskop auf die Suche gehen, ob da nicht vielleicht in irgendeinem Zusatzstoff ein 10-fach gespaltenes Atom von Schildlaus-Pipi drin ist. Ob die Zwangsgestörten dann sagen, ich sei nicht vegan, interessiert mich überhaupt nicht. Man sollte über jeden froh sein, der mal ein Schnitzel weniger ißt, oder? Und überhaupt – da fängt es doch schon an, in der Bezeichnung. „Ich bin vegan“ , „Ich bin Veganer“. Allein das klingt doch schon nach Clubmitglied. Und dann beklagen die sich noch, daß sie sich geoutet fühlen. Ich lebe in meiner Umwelt genau so wie vorher. Und wenn ich es nicht jedem fett auf die Nase binde, was ich esse oder was nicht, dann registriert es nicht mal wer. Muß man denn alles gruppieren und sich als „Bandenmitglied“ darstellen?
    Wenn ich die zwanghaften Blogs und Beiträge einiger Überveganer so lese, dann könnte mir sogar die Motivation auf alles vergehen. Aber ich bin ich und esse was ich möchte, und das nicht zum Gefallen anderer Personen, damit die mich benoten, sondern, einzig aus meinem persönlichen Gewissen und Empfinden heraus.
    Ich bin ganz sicher kein Fan von der blasierten Person Attila Hildmann, der allerdings auch wieder zu Unrecht von den selbsternannten Vegangöttern in der Luft zerrissen wird. Denn der motiviert gerade mit seiner entspannten Art und dem Gesundheitshintergrund viel mehr die breite Masse, als die aggressiven Proll-Ökos, die bei Demos den Leuten tote Ferkel aus der Abfalltonne des Biohofs auf dem Teller präsentieren. Jeder Konsumrückgang tierischer Produkte ist ein großer Gewinn, auch, wenn er noch so klein ist. Und man erreicht grundsätzlich beim Menschen mehr, wenn ihm seine persönlichen Vorteile aufgezählt werden und nicht die Nachteile, die anderen ansonsten durch sein Verhalten entstehen.
    Und wenn die primitiven Vegan-Hooligans auf den Hildmann eindreschen, dann haben sie ihr eigenes Ziel weit verfehlt, weil sie die vielen Menschen ignorieren, die aufgrund seiner mitreißenden Stimmungs-Aktivität ganz oder immer öfter vegan kochen.
    Daran sieht man aber, daß das Ziel dieser Tiergurus längst nicht mehr die ehrlich gemeinte Hilfe für die Tiere ist, sondern nur noch ihr eigener Ehrgeiz zählt: Oberveganer des Jahrhunderts zu werden, um wenigstens etwas im Leben erreicht zu haben und andere schlecht reden zu können. Blinder Extremismus schadet dem Zweck unterm Strich immer.

    Liebe Grüße
    Gisela

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