Das Perfekte Vegane Stir-Fry

Ich koche bestimmt 4x in der Woche Stir-Fry und liebe es, weil

  1. es schnell geht
  2. einfach ist
  3. Vielseitigkeit bietet und
  4. man es mit wirklich allem zubereiten kann, was man gerade daheim hat

Stir Fry, vegan

Oft werde ich gefragt, wie ich mein Stir-Fry mache und hier ein paar Tipps.

  • in eine gute Pfanne investieren (am allerbesten ist ein Wok ueber einer Gasflamme – wenn man kein Gas hat, ist ein Wok trotzdem die bessere Option, man muss eventuell nur eine weitere Minute Garzeit hinzufuegen).
  • wenn ihr kein knackiges Gemues moegt, dann solltet ihr das Gemuese nach Garzeit braten – oft wirft man alles gleichzeitig in die Pfanne (wie unten beschrieben), aber Zutaten wie z.B. Zwiebeln oder Moehren brauchen laenger als Spinat.
  • nicht zu viele verschiedene Gewuerze und Gemuesesorten verwenden, sodass man noch die einzelnen Zutaten herausschmecken kann. Ich verwende oft Chili, Ingwer, Cumin und Koriander – mehr nicht.
  • Balance: eine gute Kombination zwischen scharf, suess, sauer und salzig. Ich gebe gerne (nicht immer, weil ich herzhaftes Essen lieber mag) Ananas in mein Stir-Fry und IMMER entweder Zitronensaft oder Reisweinessig.
  • sich auf die Trifecta beziehen: Chilli, Ingwer, Knoblauch
  • die Gewürze und Kräuter den anderen Zutaten anpassen. Thai Basilikum hat eine suessliche Note. Wenn man generell etwas suesseres mag, passen Süßkartoffeln oder Tomaten sehr gut, andernfalls kann man beispielsweise Brokkoli und Kale fuer Kontrast nehmen

Pro Tip:

Als ich in Asien war, habe ich den Koechen genau zugeschaut und wirklich jeder hat die gleiche Methode angewendet, die ich so nicht probiert hatte.

Anstatt das Gemuese nur mit Oel zu kochen oder am Ende Wasser hinzuzufuegen, geben sie gleich zu Beginn Wasser hinzu – so gart alles viel schneller, ist nicht so fettig und hat genug Zeit zu verdampfen, sodass das Gemüse noch al dente ist.

Mein Standard-Rezept, fuer ca. 2 Personen:

  • 1 Zwiebel oder ca. 4 Fruehlingszwiebeln
  • 1 Bund Bak Choy oder anderes chinesisches Blattgemuese
  • 1 Handvoll Spinat oder Kale
  • 1 Bund Brokkolini
  • 1 Moehre
  • frischer Ingwer nach Belieben, ca. 1 EL, gerieben oder fein gewuerfelt
  • Chilli nach Belieben, ich nehme entweder 2 frische Schoten oder 2 EL Chilliflocken
  • 1 Knoblauchzehe, entweder fein gerieben oder in Scheiben geschnitten
  • Sojasauce, ca. 3 EL
  • Reisweinessig, ca. 1 EL (alternativ geht auch Zitronensaft)
  • Reiswein, ca. 1 EL
  • geroestetes Sesamoel, ca. 1 EL
  • frischer Koriander zum Servieren, wer mag

Je nach Hunger kommt noch dazu: Nuesse (besonders gut sind Erdnuesse oder Cashews), Pasta (Reisnudeln oder Udonnudeln), Tofu oder auch Huelsenfruechte (gekochte Kichererbsen oder Bohnen).

Zubereitung:

  • Das Gemuese in mundgerechte Stuecke schneiden
  • Pfanne/Wok erhitzen und etwas Pflanzenoel hinzufuegen (1 TL reicht)
  • Gemuese bis auf den Spinat oder Kale, Chilli, Ingwer und Knoblauch dazugeben, umruehren und ca. 60ml Wasser in die Pfanne geben
  • nun: stir, stir, stir – fuer ca. 2 Minute.
  • mit Sojasauce abloeschen und den Reiswein, sowie -essig ebenfalls hinzufuegen und mischen
  • Spinat/Kale hinzufuegen
  • 1 weitere Minute auf dem Herd lassen und rühren, das Gemüse soll noch bissfest sein. Je nachdem, wie gross ihr das Gemüse schneidet, kann es länger dauern.
  • von der Hitze nehmen, das Sesamoel unterruehren, und mit gehacktem Koriander bestreut servieren.

Einige Stir Fry-Kombinationen:

  • Zwiebeln, Karotten, Paprika, Spinat, Erbsen und Cashews
  • Fruehlingszwiebeln, Paprika, Tomate und Ananas
  • Babymais, Zuckerschoten und Brokkoli
  • Sojasprossen, Fruehlingszwiebeln, Moehren
  • Auberginen, Zwiebeln, Spinat
  • mit verschiedenen Saucen, beispielsweise kann man das Gemuese mit Kokosmilch abloeschen oder Erdnussbutter hinzufuegen (oder gleich eine Erdnuss-Sauce zubereiten), wie hier im Bild:veganes Stir-Fry mit Kokosmilch

Gutes Gelingen und lasst es euch schmecken!

Tomaten-Salat mit frischer Minze und asiatischer Zucchini-Salat mit Chili und Erdnüssen

In Sydney sind wir mittem im Frühling und die Temperaturen sind leider jetzt schon bei 30 Grad +. Das heist, dass auch wenn mein Körper nun Suppen, etc. verlangt (selbst in Asien hat sich meine Biologische Uhr bemerkbar gemacht und wollte das heisse Wetter im Winter nicht verstehen), so esse ich doch jetzt ganz schoen viel Salat und war mit etwas Zeit in der Kueche auf der Suche nach Abwechslung.

Hier 2 Rezepte, die ich letzte Woche in Windeseile fuer mein Abendessen kreiert und seitdem noch 2x zubereitet habe.

vegane Sommer Salate

Übrigens, unser Pflegehund liebt Haferflocken und Moehren und hat sogar von der Zucchini etwas abgekommen, als mir ein Stueck auf den Boden gefallen ist! Fast vegan, der Hund 😉

Tomatensalat fuer 2 Personen als Beilage

Zutaten:

–          300g Cherry Tomaten

–          6 grosse Blaetter Pfefferminze und 1 Blatt zur Deko

–          1 kleine Schalotte oder 1 Fruehlingszwiebel oder 1/3 einer normalen, weissen Zwiebel

–          Salz und Pfeffer nach Belieben

–          1,5EL Weisswein-Essig

–          1EL gutes Olivenöl

Zubereitung:

Die Tomaten waschen und Klein schneiden. Die Zwiebel und die Pfefferminze fein hacken und in eine Schuessel geben. Mit Salz und Pfeffer bestreuen und zusammen mit dem Essig und dem Olivenoel vermischen. Nun die Tomaten hinzugeben, mit Pfefferminzblaettern bestreuen und servieren.

Dieser Salat hält sich gut fuer 2 Tage im Kuehlschrank und schmeckt besser, wenn er etwas zieht.

Ich esse diesen Salat gerne mit Falafeln, Pellkartoffeln und etwas Hummus.

Asiatischer Zucchini-Salat

Zutaten:

–          2 Zucchini, mittelgross

–          1 Chilli oder getrocknete Chilli nach Geschmack

–          1 EL frischer Ingwer (alternative ca. 1,5TL gemahlener Ingwer)

–          2 EL geroestes Sesamöl

–          1,5 EL Reiswein-Essig

–          1,5 EL Sojasauce, evtl. mehr

–          1 kleine Handvoll geroestete, gesalzene Erdnuesse

–          Frischer Koriander, nach Belieben

Zubereitung:

Die Zucchini waschen und die Enden entfernen. Nun entweder spiralisieren oder mit einem Schaeler in lange Streifen hobeln. Mit etwas Salz bestreuen, ca. 10 Minuten ruhen lassen und ueber einem Sieb das Wasser ausdrücken. Dies verhindert, dass die Zucchini später Sauce zieht und alles im Dressing schwimmt und den Geschmack verwässert.

Chilli und Ingwer fein hacken, mit den fluessigen Zutaten in eine Schuessel geben und gut verrühren. Die Zucchini unterheben und mit Koriander und Erdnuessen bestreut servieren.

Dieser Salat passt perfekt zu einem Sommer-BBQ, schmeckt als Snack zwischendurch oder kann mit gebratenem Tofu, Stir-Fry oder Sobanudeln (gekocht und mit dem Zucchini-Salat gemixt zum Beispiel) gereicht warden.

Guten Appetit!

Kokosreis mit Gemuese und Tofu in Erdnuss-Sauce

Ich koche ja wirklich jede Woche asiatisch und hole mir gerne Inspiration von asiatischen Restaurants.

Letztens war ich mit Freundinnen im besten Thai Restaurant ausserhalb Thailands und wir haben unter anderem Kokosreis bestellt. Dieser war so lecker, dass ich ihn sofort nachkochen musste.

Dazu dann Gemuese und eine Erdnuss-Sauce und das Dinner ist perfekt.

Gemuese mit Erdnuss-Sauce

Zutaten fuer ca. 3 Personen

  • 1 Tasse Jasminreis
  • 1 Dose Kokosmilch (am besten ohne Konservierungsstoffe und mit mehr Kokosmilch als Wasser)
  • 250g Tofu
  • 3 Fruehlingszwiebeln oder 1 Zwiebel
  • 1 Bund Brokkolini
  • 1 grosse Moehre
  • 1 Dose Babymais
  • 2 grosse Tomaten
  • 1 Bund Bak Choy oder Spinat
  • 1 daumengrosses Stueck Ingwer
  • 1 Chilli
  • 6 EL Erdnussbutter
  • ca. 2EL Sojasauce
  • 3EL Reiswein-Essig oder Zitronensaft
  • 1EL geroestes Sesamoel (kann man auch weglassen)
  • 1,5EL Kokosoel
  • Gewuerze fuer den Tofu: je 1/2TL Salz, Pfeffer, Ingwer, Chilli und Koriander
  • Gewuerze fuer die Sauce: 1TL Ingwer, 1TL Koriander, Chilli nach Belieben, etwas Suesse (z.B. 1/2TL Ahorn- oder Dattelsirup), 1EL Sojasauce
  • frischer Koriander zum Servieren

Zubereitung:

  1. Reis

Den Reis einmal auswaschen und mit frischem Wasser in einen Topf geben. 3/4 der Kokosmilch und ca. 200ml Wasser sowie eine gute Prise Salz hinzufuegen, umruehren, Deckel drauf und den Herd anstellen.

Das Ganze ca. 20 Minuten kochen lassen und jetzt den Reis pruefen – er sollte noch mehr als ein bisschen bissfest sein. So bissfest, dass er noch ca. 3 Minuten brauchen wuerde um gar zu sein.

Nun den Topf von der Hitze nehmen, die restliche Kokosmilch unterruehren, den Decken auflegen und fuer ca. 10 Minuten stehen lassen. Der Reis sollte nun die gesamte Fluessigkeit aufgenommen und leicht und fluffig sein.

2. Tofu

Waehrend der Reis kocht, den Tofu zubereitet. Hierzu den Tofu gut abtropfen lassen, trocken tupfen und in mundgerechte Stuecke schneiden. 0,5EL Kokosoel in einer Pfanne erhitzen und den Tofu fuer ca. 5 Minuten von allen Seiten anbraten. Mit den Gewuerzen abschmecken und beiseite stellen.

3. Sauce

Fuer die Sauce die Erdnussbutter in ein Gefaess giessen, die Gewuerze sowie 2EL vom Essig, Sojasauce und Sesamoel hinzufuegen. Nun ca. 150ml heisses Wasser dazugeben und mit einer Gabel glattruehren. Eventuell benoetigt ihr noch etwas Wasser. Ihr koennt die Sauce auch mit Kokosmilch verduennen. Je laenger die Sauce steht, desto dicker wird sie. Falls sie euch zu duenn ist, also einfach etwas ruhen lassen.

4. Gemuese

Das Gemuese kleinschneiden und im Wok mit dem Kokosoel unter Ruehren anbraten fuer ca. 1 Minute. Chilli und Ingwer hinzufuegen und mit der Sojasauce und 1EL vom Essig abloeschen. Etwas Wasser hinzufuegen und alles weitere 2-3 Minuten braten. Das Gemuese sollte noch bissfest sein.

Gemuese

Zum Servieren den Reis in eine Schuessel geben, Gemuese und Tofu dazugeben und Sauce nach Belieben darueber verteilen.  Oder man kann die Sauce auch direkt mit dem Gemuese vermischen.

Wenn man einen Freund hat, der nicht gerne scharf ist, muss man noch extra Chilli-Flocken darueberstreuen 🙂

Asiatisches veganes Dinner

Mit Koriander garnieren und servieren.

Guten Appetit!

Tofu-Bällchen und Asiatischer Salat mit Mango.

Endlich kommt der Eintrag, nachdem ich euch so lange mit Fotos auf Facebook genervt habe 😉

Eine Freundin hatte mir letzte Woche eine Email geschrieben und gefragt, ob ich ein Rezept für „irgendetwas mit Tofu und Haferflocken, solche kleinen Bällchen oder etwas in der Pfanne“ habe. Da musste ich doch einfach ein Rezept kreieren, nachdem ich ihr schon einen Vorschlag aus dem Kopf geschickt hatte, der übrigens fast so wie das Endrezept war 😉

Ich habe zu den Tofubällchen noch einen leckeren Salat serviert.

Mit Mango und Sesam. Lecker.

Die Angaben reichen für 2 Personen als Hauptgericht.

Tofu-Bällchen und Asiatischer süß-sauer Salat

Zubereitungszeit: ca. 30 Minuten, plus 20 Min. Backzeit

Schwierigkeitsgrad: einfach bis mittel

Zutaten für die Tofubällchen:

•    200g Tofu
•    knapp 100g Haferflocken (7EL)
•    2,5 EL Hefeflocken
•    1 kleine Möhre
•    Kräuter nach Belieben
•    S, P
•    1 TL Öl
•    3 EL Sesam

Zubereitung:

50g der Haferflocken im Mixer zerkleinern, ebenso mit dem Tofu verfahren. Wer keinen Mixer hat, der kann die Haferflocken auch ganz lassen und den Tofu mit einer Gabel zerdrücken. Und wer keine Hefeflocken hat und auch nicht vorhat, diese zu kaufen (empfehlen würde ich es), der lässt sie einfach weg und würzt stattdessen ein bisschen mehr.

Die Möhre waschen und fein raspeln und die Kräuter gegebenenfalls hacken. Mit dem Tofu, den Hafer- und Hefeflocken vermischen und mit Salz und Pfeffer kräftig abschmecken. Ich habe sie passend zum Salat asiatisch gewürzt mit Chili, Cumin, Sojasauce und ein bisschen 5-Gewürze-Pulver.

Nun aus dem Teig mit feuchten Händen kleine Bällchen formen (falls der Teig zu klebrig ist, gebt einfach noch ein paar Haferflocken hinzu), durch das Öl rollen und dann im Sesam wälzen.

Die Bällchen im vorgeheizten Backkofen bei 175°C für ca. 20 Minuten backen. Eventuell zwischendurch wenden.

Je nachdem, wie man diese Tofubällchen würzt, bekommt man eine ganz andere Geschmacksrichtung. Eher traditionell mit Petersilie und ein wenig Zwiebeln; indisch inspiriert mit Kurkuma, Cumin und Chili, italienisch mit getrockneten Tomaten und italienischen Kräutern wie Basilikum, Rosmarin und Salbei, …

Gut kann ich mir die Tofubällchen auch als Buffet-Gericht vorstellen, zum Beispiel als Tofu-Tomaten-Spießchen.

Zutaten für den Asiatischen Salat:

•    1/4 Salatgurke
•    1/4 Mango
•    2 Stangen Staudensellerie
•    1 Möhre
•    6 Cocktailtomaten
•    Chili nach Belieben
•    1 EL Reisweinessig
•    1 TL Agavendicksaft
•    1 EL Sesamöl (am leckersten ist geröstetes)
•    S, P, Sojasauce zum Würzen
•    frischer Koriander nach Wunsch
•    1-2 EL Sesam

Für den Salat das Gemüse und Obst waschen bzw. schälen und in mundgerechte Stücke schneiden. Ich habe es einmal kurz in der Pfanne geschwenkt, da ich die Möhren nicht so hart mag und etwas Warmes haben wollte.

Den Sesam etwas rösten, nicht bei so großer Hitze, sonst springt er aus der Pfanne und besonders kein Öl in die Pfanne geben!

Ein Dressing aus den restlichen Zutaten herstellen und alles miteinander vermischen.

Ich habe noch zusätzlich 1/4 Apfel hinzugefügt.

Wer mag, kann noch Salatblätter mit hinein mischen, ich hätte es getan, wenn ich welche da gehabt hätte.

Schmeckt super lecker und von den 5 am Tag ist man nicht weit entfernt nach dieser Mahlzeit 😉

Lasst es euch gut schmecken und habt noch ein tolles Wochenende!

 

Wochenende = Partyzeit = Partysuppenrezept

Wer kennt das nicht: man schmeißt (mal wieder) eine Party und überlegt krampfhaft, was man kochen könnte. Ein bisschen exotisch soll es sein, einfach gehen und natürlich gut schmecken.

Und dieses mal bitte kein Chili, denn da gibt es auf jeder Party. Aber was ist ein bisschen ausgefallen und findet Anklang?

Hier kommt die Lösung. Eine fruchtig-würzige Suppe, die innerhalb von 15 Minuten fertig ist und garantiert jedem schmeckt. (Vielleicht lehne ich mich mit der letzten Aussage ein bisschen weit aus dem Fenster 😉 Aber zumindest meine Freunde und Bekannte waren immer begeistert.

Das Grundrezept ist für 3 Personen, also einfach nach Belieben bzw. je nach Anzahl der Gäste multiplizieren.

Ich weiß, es kommt anders herüber, aber ich mag Bananen pur wirklich überhaupt nicht.

Kokos-Curry-Bananen-Suppe

Schwierigkeitsgrad: sehr einfach

Zubereitungszeit: 15 Minuten

Zutaten für 3 Personen:

  • 1 Schalotte
  • 1-2 TL Kokosöl (Olivenöl geht auch)
  • 1 Banane (ich nehme immer eine möglichst kleine, weil ich ja, wie gesagt, kein Bananen-Fan bin ;))
  • 3 EL Kokosraspeln
  • 2 TL gutes Currypulver
  • 1/2 gemahlener Ingwer (oder frischer)
  • 1/2 TL Paprikapulver
  • 1 Prise Zimt
  • Salz, Pfeffer
  • Chili nach Belieben
  • 1 EL Limetten- oder Zitronensaft
  • 1/2l Gemüsebrühe
  • frischer Koriander zum Servieren

Zubereitung:

Die Zwiebel hacken (es wird püriert, also muss es nicht sehr fein sein) und im Kokosöl für ca. 3 Minuten dünsten. Das Currypulver und die Kokosraspeln hinzufügen und weitere 2 Minuten garen. Die Banane in Stücken dazugeben und mit der Gemüsebrühe ablöschen. Mit den Gewürzen abschmecken und anschließend pürieren. Ich habe den Vitamix genommen, das ging besonders schnell.

Zuletzt den Koriander unterheben und servieren. Besonders gut passt Baguette dazu und ein grüner Salat.

Wer unbedingt zunehmen will (ja, solche gibt es auch. Ich gehöre ganz bestimmt nicht dazu ;)), der kann statt einem Teil der Gemüsebrühe Kokosmilch verwenden.

Und wer nicht viele Gewürze zuhause hat, der kann auch einfach nur Currypulver nehmen.

Lasst es euch gut schmecken und viel Spaß beim Feiern 😉

Schönes Wochenende allerseits!

Mein Vietnamesisches Stir-Fry

Hallo ihr Lieben!

In Irland habe ich im Clarion Hotel in Cork das wohl beste Stir-Fry meines Lebens gegessen.

Es war soooooooooooo lecker, dass ich es über die Zeit, während ich dort war, 3x gegessen habe 😀

(Das Hotel ist übrigens auch sehr empfehlenswert. Nur im Schwimmbad wird man dazu angehalten, schön im Uhrzeigersinn zu schwimmen ;))

Jedenfalls denke ich so oft an dieses leckere Stir-Fry und nach unzähligen Versuchen, das Gericht zuhause nachzukochen, habe ich es nun endlich geschafft, ein Rezept zu entwickeln, das dem Stir-Fry nahe kommt! (das in Cork ist nicht zu toppen, aber meins ist auch gut ;))

Wichtig war mir, dass viel Sesam dran ist und es gut scharf ist. Dazu knackiges Gemüse und voilà. (Garantiert schüttelt jeder Vietnamese schon bei der Auflistung der Zutaten mit dem Kopf, aber es ist eben auch „Mein“ Vietnamesisches Stir-Fry ;))

Ich habe gerade nochmal recherchiert und das Gericht steht immer noch auf der Karte im Restaurant!! Guckt mal hier „Vietnamese Sesame Stir-Fry“.

Wenn das nicht noch ein weiterer Grund ist, um mal wieder nach Irland zu fliegen! (Als ob ich überhaupt noch einen bräuchte, ganz ehrlich, was denkt ihr von mir? ;))

Mein Vietnamesisches Sesam-Stir-Fry mit Tofu

(Ich habe nicht wirklich asiatisches Gemüse verwendet, aus dem einfachen Grund, da ich das Gericht nicht geplant hatte und eben das nehmen musste, was im Kühlschrank war. Mit der richtigen Marinade schmeckt allerdings auch das nach fernem Osten!)

Zubereitungszeit: 35 Minuten

Schwierigkeitsgrad: einfach

Zutaten für 2-3 Personen:

für das Gemüse:

  • 1 Paprika
  • 2 Möhren
  • 1 Bok Choi
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 1/2 Zucchini
  • 1 Maiskolben (alternativ Mais aus der Dose oder TK-Mais)

für den Tofu:

  • 200g Tofu
  • 1 EL Tomatenmark
  • 2 EL Sojasauce
  • 1 TL Kokosöl
  • 1 TL Garam Masala (jaaa, nicht sehr vietnamesisch, aber das Endergebnis zählt!)
  • 2 EL Apfelsaft (Orangensaft geht auch)
  • 1/4-1/2 TL Chayenne Pulver

für die Sauce:

  • (Rest der Tofu-Marinade)
  • 2 EL Limettensaft
  • 1 TL Agavendicksaft
  • 2 EL Sojasauce
  • 1 TL Tomatenmark
  • Salz, Pfeffer, Chilli
  • 200ml Wasser
  • 100ml Kokosmilch

zusätzlich etwas Sesamöl für einen tollen Sesamgeschmack!

für die Beilage:

  • Reis oder Nudeln nach Belieben (ich habe diese Wildreismischung genommen)

Zubereitung:

Mit der Tofumarinade beginnen. Dazu alle Zutaten für die Marinade miteinander vermischen, den Tofu in Würfel schneiden und in der Marinade ca. 30 Minuten marinieren. Je länger, desto besser, geht auch über Nacht im Kühlschrank.

Während der Tofu zieht, das Gemüse in mundgerechte Stücke schneiden.

Nicht vergessen, die Beilage vorzubereiten!!

Wenn ihr einen Maiskolben verwendet, die Körner vom Kolben entfernen und in Wasser ca. 15 Minuten garen. Multitasking.

Nun den marinierten Tofu aus der Marinade nehmen und in einer Pfanne oder im Wok anbraten. 3 EL Sesam dazufügen, aber nicht anbrennen lassen.

Gemüse in einem TL Kokosöl anbraten (das geht am Besten in einem Wok), die Reste der Tofumarinade (die komischen weißen Punkte sind festgewordenes Kokosöl) mit den restlichen Saucen-Zutaten verrühren und das Gemüse damit ablöschen. Kurz vorm Ende der Garzeit den Tofu zu dem Gemüse geben und erwärmen.

Vom Herd nehmen, ca. 2 TL Sesamöl unterheben und mit der Beilage servieren.

Lasst es euch schmecken und träumt dabei von Irland. (Oder von Vietnam, wenn es sein muss. Oder von mir, haha)

Asiatisches Stir-Fry und ein 35 Euro-Bankauszug.

Naaaaaa, hattet ihr einen schönen Samstagabend?? Ich hoffe es!

Ich war gestern feiern und es war toll. Sehr toll. Richtig gut. Und jetzt bin ich seeeehr müde 😉

Bevor es gestern los ging, habe ich ein leckeres Stir-Fry gegessen!

Und ich habe die Rechnung für das Falschparken am Meckertag bekommen… Satte 35 Euro, nur weil ich einen Auszug geholt habe. Seufz.

Ok, auf zum Rezept und den schöneren Dingen des Lebens!

Mit Mie-Nudeln. Wenn jemand Vollkorn-Mie-Nudeln irgendwo gesehen hat, sagt ihr mir bitte Bescheid?? Ich esse sonst nämlich nur Vollkornprodukte und obwohl die normalen Mie-Nudeln schon gut schmecken, wäre mir ein bisschen mehr „Substanz“ lieber.

Asiatisches Stir-Fry mit Mie-Nudeln

Schwierigkeitsgrad: einfach

Zubereitungszeit: 30 Minuten

Zutaten für 2 Personen:

  • 125g Mie-Nudeln (Trockenware)
  • 2 Möhren
  • 1/2 rote Paprika
  • 1/2 grüne Paprika
  • 4 Kohl-Blätter (wir haben Weißkohl genommen)
  • 1/2 mittelgroße Zucchini
  • 3 EL Sojasauce
  • 2 TL gehackten, frischen Ingwer
  • Chilli nach Belieben
  • 1-2 Stangen Zitronengras
  • 4-6 Kafir-Lime-Blätter (kann man auch weglassen)
  • 1 großes Stück Galgant (ca. 4cm im Durchmesser)
  • 1 EL Limettensaft
  • 200ml Kokosmilch
  • Salz, Pfeffer
  • 1 EL Kokosfett
  • 2 EL gehackter, frischer Koriander

Zubereitung:

Die Mie-Nudeln nach Packungsanweisung zubereiten.

Das Gemüse, putzen, schälen und in mundgerechte Stücke schneiden. Das Kokosfett (Bio-Kokos-Öl ist am besten) in einer Pfanne/Wok erhitzen und nacheinander das Gemüse anbraten, dabei als erstes die härteren Gemüsesorten garen, sprich, mit den Möhren beginnen. Zitronengras (mit einem Kochlöffel oder einem Messer andrücken, sodass das Aroma auch wirklich freigesetzt wird), Chili, Kafir-Lime-Blätter und Galgant hinzufügen und weiterdünsten. Mit Kokosmilch, Sojasauce und ca. 100ml Wasser ablöschen, Limettensaft dazu und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Den Galgant, das Zitronengras, die Chillis (wenn sie im ganzen gegart wurden) und die Lime-Blätter herausfischen. Die Mie-Nudeln entweder direkt in der Pfanne/Wok unterheben oder seperat servieren.

Mit dem frischen Koriander bestreuen, anrichten und genießen!

Guten Appetit.

P.S.: für dieses Gericht kann man wirklich alle Gemüse-Sorten nehmen, die man daheim hat! Gut schmecken auch Sprossen, Kichererbsen, Tofu oder geröstete Erdnüsse dazu!