Einfache vegane Weihnachtskekse mit Molasse

Während der ersten Zeit als ich vegan wurde, fand ich das Backen wirklich schwierig und es hat mich ein bisschen gebraucht, bis ich den Schwung heraushatte und wie beim Kochen einfach Zutaten mixe, die dann gut herauskommen.

Mittlerweile bin ich aber an diesem Punkt angekommen und egal, was ich backe, es gelingt immer 🙂

Mein go-to Rezept für einfache Kekse: Molasse oder Eiswasser, etwas Fett, Mehl, Backpulver, Süßstoff und Gewürze bzw. weitere Zutaten. Es funktioniert immer.

Am 1. Advent habe ich für etwas gebacken und wollte schnelle und weihnachtliche Kekse, für die man nicht extra einkaufen gehen muss.Molasse Plätzchen Winter

 

Vegane Weihnachtskekse mit Molasse

Zutaten:

  • 1TL Molasse
  • 80g Rohrohrzucker (evtl. mehr! ich mag es nicht sehr süß)
  • 3 EL Fett nach Wahl
  • 80g Haferflocken
  • 120g Vollkornmehl
  • 1-2 TL Vanille-Extraxt (besser ist das ausgekratzte Mark einer Vanilleschote)
  • 1/2 TL Lebkuchengewürz
  • 1/2 TL Zimt
  • 1 TL Backpulver

Zubereitung:

Das Fett mit Zucker, Salz, Molasse, den Gewürzen und Vanille-Extrakt schaumig rühren. Die Haferflocken hinzufügen. Mehl und Backpulver mischen und ebenfalls unterrühren. Der Teig sollte gut formbar sein, eventuell noch Mehl hinzugeben. Eine Teig-Wurst rollen, in Folie wickeln und ca. 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
Den Backofen auf 175°C vorheizen.
Nun den Teig aus dem Kühlschrank nehmen, in gleichmäßige Stücke schneiden (ggf. mit den Fingern die Rändern glattstreichen) und auf einem Backblech für ca. 11 Minuten backen.

Abkühlen lassen, nach Wunsch verzehren und genießen 🙂

Lasst es euch schmecken und habt eine tolle Adventszeit!Molasse Kekse

Kuhflecken-Muffins

Bevor ich es wieder vergesse: Danke, Linda, für den Award! Ich habe aber mehr als 200 Leser und den Award bereits schon mal erhalten, insofern gebe ich ihn jetzt nicht mehr weiter.

Jetzt zu den Muffins: ich hatte absolut keine Ahnung, wie ich diese Back-Kreation nennen sollte…

Da, wo ich herkomme, sind die Kühe weiß mit braunen Flecken, und obwohl der helle Teig keineswegs weiß ist, so erinnert mich das doch alles ein bischen an Kühe 😉 Und natürlich ist KEINERLEI Zutat vom Tier! Oder vielleicht doch besser „Zupfkuchen Muffins“?? Wenn ihr einen guten Vorschlag habt- her damit!

Meine Kollegin hat mich gefragt, ob ich mit ihrer Bitterschokolade etwas backen will, und ich LIEBE es, Aufträge zu bekommen für Backprojekte und so war ich gleich dabei.

Erst hatte ich überlegt, marmorierte Cupcakes zu machen, mit Schokostückchen, aber dann dachte ich, dass es cool wäre, 2 ganz unterschiedliche Teige zu mischen.

Also habe ich einen hellen Cupcake-Teig gemacht, Schokolade kleingehackt und alles mit einem Brownie-Teig vermischt.
Das Resultat? SUPER lecker 🙂

Kuhflecken-Muffins

Zubereitungszeit: ca. 30 Minuten + ca. 12 Min. Backzeit

Schwierigkeitsgrad: mittel

Zutaten:

für den hellen Teig:

  • 1 1/2 Tasse VK-Mehl
  • 1/2 Tasse Puderzucker
  • 1/2 Tasse Apfel- oder Bananenbrei (ich habe Banane genommen)
  • 1/2 Tasse Pflanzenmilch (oder Milch-Wasser-Mischung. Ich habe halb halb genommen)
  • 1 EL Essig
  • 2 TL Vanilleextrakt oder das Mark 1 Vanilleschote
  • 1 TL Backpulver
  • 1/2 TL Soda
  • 1/4 TL Salz

für den Brownie-Teig:

  • 1 1/2 Tassen VK-Mehl
  • 1/2 Tasse Zucker
  • 1/2 Tasse Apfel- oder Bananenbrei (ich habe Banane gewählt)
  • 1/4 Tasse Kakaopulver
  • 100g Schokolade
  • 1/2 TL Backpulver
  • 1/4 TL Soda
  • 1/4 TL Salz
  • ca. 6 EL Pflanzenmilch oder Wasser

zusätzlich:

  • ca. 100g Schokolade

Zubereitung:

Für die Cupcake-Masse:

Die Milch mit dem Essig verrühren und stehen lassen. Es wird hackern, das ist gewollt und notwendig für für die Konsistenz.

Zucker, Fruchtbrei und Vanille-Extrakt sehr gut verrühren und etwas schaumig schlagen. Das Mehl mit den Backtriebmitteln und dem Salz vermischen und zu der Zuckermasse sieben. Vorsichtig unterheben, bis alles vermischt ist.

Für die Brownie-Masse:

Die Schokolade im Wasserbad schmelzen und zur Seite stellen.

Alle anderen Zutaten gut miteinander vermischen und die Schokolade unterheben. Der Teig wird sehr fest sein.

Die restliche Schokolade in Stücke hacken.

Nun kann man sich austoben: entweder füllt man die vorbereiteten Förmchen mit der Cupcake-Masse und dekoriert sie mit abgezupften Brownieteig-Stückchen und Schoki oder man schichtet den Muffin, indem man „Scheiben“ vom Brownie-Teig formt und abwechselnd mit der Cupcake-Masse in die Förmchen einfüllt.

Lecker wird es so oder so.

Lasst es euch schmecken, Guten Appetit!

(P.S.: wer denkt, die Fotos sehen vom Hintergrund her so professionell aus- die habe ich bei uns in der Firma im Fotostudio gemacht :D)

Kokos-Kekse

Hey friends!

Da es heute ein Feiertag ist, starte ich die neue Woche mit einem Rezept für superultraleckere Kekse, die nicht nur nach Kokos, sondern auch irgendwie nach Weihnachten schmecken, da sie stark an Kokos-Makronen erinnern!

Ich hoffe, ihr genießt die freien Tage und das tolle Wetter! Ich gehe ohne 50er Sonnencreme gar nicht mehr aus dem Haus…

Hier also das Rezept. Die Kekse sind total einfach in der Zubereitung und innerhalb von wenigen Minuten zusammengerührt. So ein ähnliches Rezept habe ich mal (unvegan) mit meinen irischen Gastkindern gebacken, und es abgewandelt, als ich für Lorens (Fan Nr. 111 auf Facebook) Kekse gebacken habe!

Makronige Kokos-Kekse

Zubereitungszeit: 10 Min. + ca. 10 Min. Backzeit

Schwierigkeitsgrad: sehr einfach

Zutaten für ca. 32 Kekse

  • 80g Fett (ich habe Kokos- und Sonnenblumenöl genutzt)
  • 70g Süßstoff (ich habe Rohrohrzucker verwendet)
  • 100g Mehl (Ich habe VK genommen)
  • 110g Kokosraspeln
  • 2,5 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 1 Eiersatz oder 2 TL Stärke- oder Sojamehl mit Wasser angerührt und schaumig gemixt

Zubereitung:

Den Eiersatz vorbereiten und mit den restlichen Zutaten vermischen. Die Fettmenge kann bestimmt noch ein bisschen weiter reduziert werden, wenn man mag. Mit den Händen kleine Bällchen formen und auf ein Backblech setzen, oder mit 2 Teelöffeln Häufchen formen. Die Kekse gehen nicht doll auseinander im Ofen, also muss man keine zu großen Abstände lassen.

Bei 200°C für ca. 10 Min. backen, bis die Kekse hellgelb sind.

Guten Appetit!

Cashew-Gemüse-Tarte (soja- und eiersatzpulverfrei)

ENDLICH gibt es das versprochene Rezept.

Ich hoffe, ihr hattet alle einen wunderschönen Tag gestern; ich jedenfalls habe meine Mama schön verwöhnt und die Zeit mit ihr genossen.

Und habt ihr schon gesehen, dass ihr meine Beiträge jetzt auch bei paperblog findet?! Eine super coole Geschichte ist das, wie ich finde!

Tartes mag ich aus verschiedenen Gründen total gerne. Zum einen kann man alles nehmen, was man gerade im Kühlschrank/Vorratskammer hat, zum anderen sind Tartes leicht vorzubereiten.

Für diese Tarte habe ich ganz verschiedenes Gemüse genommen, und man kann so viel variieren! Beispielsweise eine Tarte mit Brokkoli, roten Zwiebeln, Pinienkernen und etwas Cashew-Parmesan oder einer Möhren-Tarte mit Minze und Frühlingszwiebeln… alles geht, nichts muss.

Cashew-Gemüse-Tarte

Zubereitungszeit: 15 Min. + ca. 40 Min. Backzeit

Schwierigkeitsgrad: einfach

Zutaten für eine runde Form mit 28cm Durchmesser:

Für den Boden:

  • 250g Mehl nach Wunsch (ich habe VK Roggenmehl genommen)
  • 4 EL Fett
  • kaltes Wasser (ich habe ca. 100ml gebraucht, bis der Teig die gewünschte Konsistenz hatte)
  • S, P, evtl. Kräuter

Für die Tarte-Masse:

  • 150g eingeweichte Cashews
  • 200ml Wasser
  • 4 EL Hefeflocken (können auch weggelassen werden)
  • frische Kräuter nach Belieben (ich habe 8 Blätter Basilikum genommen)
  • S, P, Paprika, Chilli
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 große Möhre
  • 1/3 Kopf Brokkoli
  • 1/2 Paprika
  • 4 getrocknete Tomaten
  • 1 TL Öl
  • evtl. 2 EL Saaten zum Bestreuen

Zubereitung:

Für den Boden alle Zutaten gut miteinander vermischen und gleichmäßig in die Backform drücken, evtl. einen Rand hochziehen (meiner war 1cm hoch).

Das Gemüse für die Masse waschen bzw. schälen, in mundgerechte Stücke schneiden und in dem Öl in einer Pfanne anbraten, bis es noch leicht bissfest ist.

In einem Mixer die restlichen Zutaten mixen und abschmecken. Gegebenenfalls noch etwas Wasser dazugeben- die Konsistenz sollte dickflüssig sein.

Die Sauce nun mit dem Gemüse mischen, in die Form geben und nach Belieben mit Saaten bestreuen.

Im vorgeheizten Ofen bei 180°C für ca. 40 Min. backen.

Schmeckt sehr lecker zum Salat.

Guten Appetit!

Bananen-Protein-Erdnussbutter-Streusel-Kuchen

Klingt verlockend, oder?


Ich wollte schon ewig mit meinem Proteinpulver etwas backen und habe direkt beim ersten Versuch den besten veganen Kuchen kreiert, den ich bis dato gebacken habe.
Im ganzen Kuchen sind nur 1 EL Zucker und knapp 90g Protein!
Bananen und Erdnussbutter sind für mich 2 Lebensmittel, die ich mit Sport verbinde- entweder vor dem workout, als fuel, oder nach dem Sport zum Recovern. Und wer möchte nicht gerne Kuchen essen, nachdem er Sport gemacht hat?!

Der Kuchen schmeckt auch ohne Streusel ganz hervorragend und lässt sich so auch leichter transportieren, wie ich finde. Aber er macht mit etwas „mehr her“.

Bananen-Protein-Erdnussbutter-Streusel-Kuchen

Zubereitungszeit: 15 Min. + ca. 40 Min. Backzeit

Schwierigkeitsgrad: einfach

Zutaten für eine Springform mit 26cm Durchmesser:

Für den Teig:

  • 5 braune Bananen
  • 200g VK Mehl
  • 50g Proteinpulver (ich habe Hanf verwendet)
  • 2 TL Backpulver
  • 3 EL Erdnussbutter (ohne Salz, Zucker und Öl)
  • 1 Prise Salz
  • 200-250ml Flüssigkeit (ich habe 50:50 Pflanzenmilch und Wasser gemischt)

Für die Streusel:

  • 3 EL Mehl
  • 1 EL Süßstoff (ich habe Xylitol genommen)
  • 2 EL Erdnussbutter

Die Bananen schälen und zermatschen. Ich habe sie noch zusätzlich karamellisiert, damit ich weniger Zucker verwenden musste und am Ende war der Teig so süß, dass ich gar keinen zusätzlichen Süßstoff brauchte.
Mittlerweile die trockenen Zutaten für den Teig gut miteinander vermischen. Gewürze wie Vanille oder Zimt nach Belieben hinzufügen.
Die Bananen ebenfalls dazugeben und die Flüssigkeit und Erdnussbutter unterrühren. Den Teig in eine mit Backpapier ausgelegte Form geben und glattstreichen.
Für die Streusel Mehl, Süßstoff und Erdnussbutter miteinander vermischen und über den Kuchen krümeln.
Im Backofen bei 175°C für ca. 40 Minuten backen.

Für alle Interessierten habe ich die Nährwerte berechnet.

Die Angaben verstehen sich für den gesamten Kuchen/1 Stück. (Als Anmerkung: die Kuchenstücke in den Fotos sind kleiner als man sie normalerweise findet, und die Berechnung ist für ca. die doppelte Größe)

kcal: 1867/155,58

Protein: 89,4g/ 7,45g

KH: 287,2g/ 23,93g

Fett: 48,6g/ 4,05g

Beim nächsten Mal würde ich 100g Proteinpulver verwenden und definitiv mein Erdnussmehl statt der Erdnussbutter. Das hatte ich leider nicht zur Hand.

Der Kuchen macht ziemlich satt und gibt wirklich Energie!

Guten Appetit!

Scones mit Blaubeeren und Cocoa Nibs

Ein weiteres Rezept, dass mich an Irland erinnert 🙂

Meine Hostmum hast so unglaublich gute Scones gebacken. Yum.

Und obwohl dieses Rezept von Maryea super lecker klingt, und auch meine etwas abgewandelte Version von ihrem Rezept geschmeckt hat, so geht doch nichts über Scones mit irischer gesalzener Butter und weißem self-raising flour.

Ich bin wirklich absolut kein Weißmehl-Fan und verwende ausschließlich frisch gemahlenes Vollkornmehl, aber für Scones würde ich definitiv eine Ausnahme machen!

Wenn ich irgendwann mal an Auszugsmehl komme, backe ich ein paar „ungesunde“ Scones und gebe euch das Rezept. Ich verspreche euch, es wird vegan sein und ohne irische Butter auskommen!

Für heute müsst ihr euch mit dem „gesünderen“ Rezept begnügen.

Echte Scones sind mit diesen wirklich nicht zu vergleichen, aber schmecken tun sie trotzdem sehr gut!

Blaubeer-Scones mit Cocoa Nibs

Zubereitungszeit: 10 Min. + 12 Min. Backzeit

Schwierigkeitsgrad: sehr einfach

Zutaten für 8 Scones:

  • 1/2 Tasse Blaubeeren (ich werde immer wieder gefragt: ich nehme eine Tasse, die 240ml fasst)
  • 1 1/4 Tasse Vollkornmehl
  • 1/2 TL Baking Soda (kann durch Natron ersetzt werden und zur Not auch weggelassen werden)
  • 1 TL Backpulver
  • 1 TL Fett, optional
  • 1/2 Banane, zu Brei zerdrückt
  • 3 EL Süßstoff (ich habe Xylitol genommen)
  • ca. 100ml Flüssigkeit nach Belieben (ich habe Wasser und Haselnussmilch 1:1 gemischt), vermischt mit 1 EL Zitronensaft oder Apfelessig
  • 3 EL Kakaopulver, optional
  • 3 EL Kakao Nibs

Zubereitung:

Die Flüssigkeit mit dem Zitronensaft oder Essig vermischen, sodass sich eine Art Buttermilch bildet. In der Zwischenzeit die trockenen Zutaten gut miteinander vermischen, das Fett und die Banane untermischen und die „Buttermilch“ dazugeben. Zuletzt die Blaubeeren unterheben. Den Teig nicht übermixen. Die Konsistenz vom Teig sollte ein bisschen an Hefeteig erinnern und sich gut formen lassen. Falls dies nicht der Fall ist, etwas mehr Mehl hinzufügen, so wie das bei mir der Fall war.

Aus dem Teig mandarinen-große flache Scheiben formen und im vorgeheizten Backofen bei 175°C für ca. 12 Min. backen.

Traditionell werden Scones mit Butter und Marmelade gegessen- ich habe sie jedoch einfach so verzehrt.

Guten Appetit!

Tribute to Ireland: Vegane Flapjacks (Kokosaroma optional!)

Gleich mal vorneweg: Ich werde bis zum 27.2.12 nichts mehr posten, da ich mega im Stress bin mit meiner Diplomarbeit. Ich wollte euch Bescheid geben, nicht dass ihr euch Sorgen macht. Ich kann gerade nicht Bloggen, wenn mir sooo die Zeit im Nacken sitzt. Drückt mir die Daumen, dass ich gut fertig werde! Wenn ich abgegeben habe, belohne ich mich mit einem neuen Design für meinen Blog 🙂 Vorschläge sind jederzeit willkommen!

Ich habe ja bereits das Banana Bread veganisiert (mit reißendem Erfolg, es ist eines meiner beliebtesten Rezepte), nachdem ich es in Irland so häufig gegessen hatte und jetzt war es an der Zeit für ein erneute Veganisierung:
FLAPJACKS.
Wer von euch kennt sie? Diese klebrigen, süßen Haferflocken“riegel“. Meine Gastmum hat sie in Irland sehr häufig gebacken (neben Caramel Bars und Rice Krispie Treats) und ich habe sie geliebt.

Bisher habe ich sie nur 1x nachgebacken, und das war für einen veganen Bake-Sale von CCK.

Ich hatte damals Kokosöl statt der Butter genommen, da ich mich mit veganer Margarine nicht sehr anfreunden kann (Alsan ist zwar gut, aber ich mag andere Fette lieber) und die Flapjacks sind wirklich lecker geworden- nur waren sie nicht süß genug. Zudem wollte ich etwas Fett einsparen- again, keine gute Idee 😉

Normalerweise reduziere ich die Zuckermenge von Rezepten, die ich ausprobiere, mindestens um die Hälfte, aber Flapjacks stellen eine Ausnahme dar. Der Teig muss so süß schmecken, dass ihr keinen weiteren Süßstoff mehr hinzufügen wollte, und es darf nicht so wenig sein, dass ihr denkt, es ist genau lecker, so wie es ist. Es muss ein bisschen süßer sein, als ihr es mögt. Glaubt mir. Es muss sehr süß sein, sonst wird es nicht authentisch!

Dieses Mal habe ich genug Süßstoff genommen und noch etwas Kokosextrakt hinzugefügt.

Das Resultat: ultralecker und es weckt Erinnerungen 🙂

Vegane (Kokos-) Flapjacks

Wer keinen Kokos mag, kann diese Flapjacks auch prima ohne Kokosaroma machen. Dazu statt dem Kokosöl Margarine verwenden und den Extrakt weglassen.

Zubereitungszeit: 5 Minuten + 12 Minuten Backzeit

Schwierigkeitsgrad: sehr einfach

Zutaten für 12 Riegel:

  • 1,5 Tassen Haferflocken (ich finde feinblättrige am Besten)
  • 1-2 TL Kokosextrakt
  • 1 Prise Salz
  • 100ml geschmolzene vegane Margarine oder Öl (ich habe Kokosöl genommen)
  • Süßstoff: im Originalrezept wird Golden Syrup gefordert und den habe ich auch verwendet. 5 EL mussten es bei mir sein und die waren voll. Alternativ empfehle ich Reis-Sirup oder Agavendicksaft.

Die Zutaten gut miteinander vermischen. Sollte die Masse zu trocken sein, etwas mehr Öl hinzufügen, sonst bekommen die Flapjacks nicht die richtige Konsistenz. Der Teig sollte schön klebrig sein.

In eine Form streichen und im vorgeheizten Ofen bei 175°C für ca. 15 Minuten backen. Die Flapjacks dürfen auf keinen Fall dunkel werden!!! Die Oberfläche muss noch hell sein.

Aus dem Ofen nehmen und unbedingt abkühlen lassen.

Ihr denkt jetzt vielleicht, die Flapjacks sind nichts geworden, aber nach ein paar Minuten halten sie perfekt zusammen und lassen sich auch prima schneiden. (Ich habe nicht wirklich lange gewartet, deswegen auch die schiefen Stücke ;))

Nach Belieben in kleine Stücke schneiden und servieren. Mir reicht meistens 1 Stückchen und ich hab genug von Süßkram für die nächsten Wochen 😉

Da habt ihr es, ein veganisiertes irisches Rezept.

Nur als Randnotiz: Flapjacks gibt es auch in Großbritannien überall, ganz so typisch irisch ist es also nicht 😉

Ich hoffe, euch schmeckt diese Leckerei genauso gut wie mir!

Guten Appetit!

Erdnussbutter-Kekse (mit Marmeladen-Füllung)

Auf Facebook wurde ja schon fleißig geraten, um was es sich bei diesem Backgut handelt.

Ich hatte letzte Woche solche Lust etwas zu backen und da ich auch gleichzeitig Erdnussbutter ganz toll fand, habe ich ein paar Zutaten eingekauft und mich in die Küche begeben.

Normalerweise kaufe ich keine Nuss-Butter mehr. Und vor allem keine Cashews. Denn mit diesen Dingen ich kann mich einfach nicht beherrschen und somit ist es besser, wenn ich bestimmte Produkte gar nicht erst im Haus habe 😉 Ich habe auch extra nur ein kleines Glas Erdnussbutter gekauft…

Bei Schokolade ist das zum Glück etwas anderes, die mag ich nur zum Backen!

Ich liebe die Kombination von Erdnussbutter und Marmelade und habe dann einige der Kekse mit Blaubeer-Marmelade (ohne Zucker, stattdessen mit ein bisschen Traubensaft gesüßt) gefüllt. Sehr lecker!

Und diese Kekse kommen mit unglaublichen maximal 7 Zutaten aus!

Erdnussbutter-Kekse (mit Marmeladenfüllung)

Zubereitungszeit: 10 Minuten + 12 Minuten Backzeit

Schwierigkeitsgrad: sehr einfach

Zutaten für ca. 20 Kekse:

  • 7 EL Erdnussbutter (möglichst Bio und ohne zusätzliches Öl, Salz und Zucker)
  • 2 EL Süßstoff nach Wahl (es geht auch flüssiger)
  • 1 Leinsamen-Ei (1 EL geschroteter Leinsamen + 3 EL heißes Wasser. ca. 5 Minuten stehen lassen, bis es gel-artig ist)
  • 8-9 EL Vollkornmehl
  • 1 Prise Salz
  • 1 TL Vanille-Extrakt
  • optional: Marmelade zum Füllen

Zubereitung:

Zuerst das Leinsamen-Ei vorbereiten. Wer keinen geschroteten hat, kann auch ganzen nehmen, allerdings ist der Körper dann nicht in der Lage, die Omegasäuren, etc. aufzunehmen. Dies ändert aber nichts daran, dass das Ei seinen Zweck erfüllt und bindet!

Nun die Erdnussbutter je nach Konsistenz erwärmen, sodass sie weich ist und mit den restlichen Zutaten, bis auf die Marmelade, vermischen. Das Leinsamen-Ei unterrühren, sobald es geliert.

Den Teig abschmecken und nach Belieben mehr Zucker oder Salz hinzufügen.

Nun die Masse mit den Händen zu Bällchen formen und gegebenenfalls mit Marmelade füllen.

Ich habe dazu ein Bällchen aus 2 Hälften gebaut und mit einem TL Marmelade gefüllt.

Die Bällchen im Ofen bei 175°C für ca. 12 Minuten backen, abkühlen lassen und sich schmecken lassen.

Durch den hohen Fettgehalt sind sie sehr sättigend und perfekt für den kleinen Hunger zwischendurch geeignet, wenn man sich mal etwas gönnen will 🙂

Guten Appetit.

Affen-Törtchen aka Muffins mit Banane, Schokolade und Erdnüssen.

Affen-Törtchen. (Morgen geht es übrigens weiter mit den veganen Tipps, aber falls ihr fürchtet, auf leckere Muffins verzichten zu müssen, wenn ihr euch vegan ernährt: hier ein weiteres tolles Rezept, welches euch das Gegenteil beweist :))


Es gibt wieder Muffins 🙂 Freut ihr euch?! Wenn ich viel zu tun habe, gibt es keine bessere Methode (ok, mir fällt doch noch was ein ;)) als Backen um zu entspannen. Ich finde es einfach so therapeutisch,  Teigzutaten zu vermischen, etwas Schönes zu produzieren und dann den leckeren Duft Frischgebackenes einzuatmen. Ich bin generell einfach so gerne in der Küche ♥

Ich mag zwar viel lieber herzhafte Sachen und bin auch kein Fan von Schokolade, aber ich backe gerne mit Kakao. Besonders gerne, wenn ich Besuch bekomme, oder wie bei PETA im Praktikum, für die Kollegen.

Dieses Rezept kommt ganz ohne Ei-Ersatz aus, aber die Banane hilft für die Bindung.
Und warum „Affen“-Muffins? Na, weil man in Amerika zu der Kombination von Schoki, Bananen und Erdnüssen „Monkey“ sagt. Warum auch immer. Und „Affen-Muffin“ ist mal etwas anderes 😉

eta: ich habe eben mal gegoogelt und es gibt sie wirklich. Monkey Muffins. Uah!

Wer mag, kann den Teig auch in eine Kuchenform füllen, denn als Kuchen macht er sich ebenso gut wie als kleine Törtchen.

Affen-Törtchen (mit Schokolade, Banane und Erdnüssen)

Schwierigkeitsgrad: einfach
Zubereitungszeit: 10 Minuten + ca. 15 Minuten Backzeit
Zutaten für 12 Muffins oder einen Kuchen:

  • 2 Tassen Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • ½ TL Salz
  • 1/3 Tasse Erdnussbutter (ich habe Erdnussmehl von TJ´s genommen, das ist fettfrei und wird mit Wasser angemischt. Bio, wenn es geht, weil die konventionellen Erdnüsse stark belastet sind) eta: wenn ihr echte PB nehmt, könnt ihr die 3 EL Fett weglassen! (Danke, Jana :))
  • ¼ Tasse Zucker (nach Bedarf könnt ihr mehr nehmen, ich mag es einfach nicht so süß)
  • 1/2-2/3 Tasse Pflanzenmilch (der Teig sollte dickflüssig sein)
  • 1 reife Banane
  • 3 EL Alsan oder Kokosfett (Alsan ist die beste vegane Margarine. Guckt euch nur mal die Zutaten von anderen an… Oder besser nicht.)
  • 4 EL Kakaopulver
  • ½ Tasse Schokotropfen
  • optional: zerkleinerte gesalzene Erdnüsse, ca 1/2 Tasse.

Zubereitung:

Mit ♥Liebe♥ Backen, Leute!
Die Banane mit dem Zucker, dem Fett, der Erdnussbutter und der Milch cremig rühren. Ich habe dazu den Vitamix genommen, das ging besonders schnell.
Alle trockenen Zutaten miteinander vermischen, nach Bedarf sieben, damit es besonders fein wird. Schließlich die Bananenmasse unterheben und gut mixen. In Förmchen füllen und im vorgeheizten Backofen bei 175°C für ca. 15 Minuten backen.

Die Förmchen sind von Dunnes (Irland). Ich bin sicher, jemand hätte gefragt 😉

Wer mag, kann die fertigen Muffins noch mit einer Schokoladenganache oder mit Puderzucker verzieren.

Guten Appetit!

Inspiration für dieses Rezept:  Emily´s Chewy Vegan Chocolate Chip Cookies und Mama Pea´s Chocolate Chip Cookies aus ihrem Buch Simple Meatless Meals the Whole Family Will Love. (wobei ich mich frage, wie ich von diesen Rezepten auf meines gekommen bin… haha)

Kokos-Möhren-Muffins mit Dinkelmehl

Wie auf Facebook bereits angekündigt, folgt hier jetzt das Rezept für suuuuuperleckere Kokos-Möhren-Muffins 🙂

Gebäck mit Möhren erinnert mich immer an Ostern. Euch auch?

Ich hatte gestern total Lust, etwas zu Backen und da kam es gerade recht, dass die Möhren aus dem Kühlschrank verwertet werden mussten.

Wie immer, wenn ich etwas backe oder koche, schaue ich mir erstmal meine Vorräte an um dann zu entscheiden, was genau ich machen will.

Die Kombination mit Möhre und Kokos wollte ich schon länger mal ausprobieren und gestern war es dann soweit.

Der erste Versuch und gleich ein Volltreffer 🙂

Dinkel mag ich vom Geschmack her lieber als Weizen, besonders für süßes Gebäck ist es meiner Meinung nach besser geeignet, da es so leicht süßlich und nussig schmeckt. Ich habe übrigens diese Getreidemühle von Hawos. Die ist sooo toll und war eines der besten Geschenke von meiner Mami ♥

Genug geschwätzt, ihr wollt jetzt bestimmt das Rezept!

Kokos-Möhren-Dinkel-Muffins

Zubereitungszeit: 10 Minuten + 15-20 Min. Backzeit

Schwierigkeitsgrad: einfach

Zutaten für 12 Muffins:

  • 2 Tassen Mehl (ich habe Dinkel-Vollkornmehl. Wenn ihr Weißmehl nehmt, dann die Flüssigkeitsmenge etwas reduzieren)
  • 1 Tasse geraspelte Möhren
  • 1 Tasse Kokosraspeln oder Kokoschips
  • 1/4 Tasse Rohrohrzucker
  • 1 Prise Salz
  • 1/2 TL Zimt
  • 1/4 TL Lebkuchengewürz oder Pumpkin Pie Spice
  • gute Prise Muskat
  • 2 TL Backpulver (möglichst eines ohne Aluminium)
  • 3 EL Kokosöl (alternativ geht auch ein anderes Öl zum Backen)
  • 150ml Kokosmilch
  • ca. 150ml Wasser (der Teig sollte nicht zu dünnflüssig sein)
  • 1 Ei-Ersatz (fertige Mischung, Leinsamen oder pures Sojamehl)

Zubereitung:

Die trockenen und nassen Zutaten separat voneinander vermischen, dann miteinander mixen, aber den Teig nicht übermischen, sonst gehen die Muffins nicht auf und werden klamm.

In Förmchen füllen und im vorgeheizten Ofen bei 175°C für 15-20 Minuten backen.

Etwas abkühlen lassen und genießen 🙂

Als grobe Basis habe ich das „Basic Fruit and Nut Muffins“ Rezept von Skinny Bitch in the Kitch genommen (S. 24)

eta: die Muffins sind fast ganz alle. Jeder fragt nach dem Rezept! Die sind wirklich so gut.