Ereignisse der Woche oder „Fuck You/ Do you know Jesus? Well, Jesus Christ Loves You“

Was für eine Woche!!

Am Mittwoch habe ich am Bahnhof einen Typen gesehen, der etwas auf seiner Stirn tätowiert hatte. Ich konnte nicht lesen, was es war, aber ich konnte nicht aufhören, ihn anzustarren, weil ich es so unglaublich blöd finde, sich etwas quer über die Stirn tätowieren zu lassen. Und das noch in so einer verschnörkelten Schrift. Der Typ torkelte, als der Zug kam, zu mir herüber und stieg neben mir an. Mich wunderte nichts mehr. Schönstes Drogenopfer. Hätte in Berlin gewesen sein können. Solche Leute tätowieren sich auf die Stirn.

Und weil er so dich neben mir stand, konnte ich auch sein Tattoo erkennen. Nein, nicht „Jesus Christ Loves You“. „Fuck You“. Ihr habt richtig gelesen. Dieser Mann hat „Fuck You“ auf seiner Stirn stehen. Sein Körper war tätowiert genug um sagen zu können, dass dies ein echtes Tattoo war.

Oh weh.

Am Donnerstag am Bahnhof (die besten Sachen erlebt man, wenn man die Öffentlichen nimmt, richtig? Richtig!) erspähte ich einen Mann, der eine ziemlich große Snickers-Box mit sich herumschleppte. In der Bahn dann vertickte er doch tatsächlich Snickers! Wie geil ist das denn?? Ihr hättet ihn sehen sollen. Als würde er illegale Uhren verkaufen. So hat er sich aufgeführt. Das Beste kommt aber noch. Nachdem ihm einige Passagiere Süßware abgekauft haben, zückte er… einen Koffer mit SELBSTGEBRANNTEN DVD´s!!! Wenn ich mich richtig entsinne, dann habe ich an dieser Stelle laut losgeprustet. Er pries dann einen Mann, der fröhlich an seinem Snickers mampfte, die neuesten DVD´s an. Natürlich handbeschriftet. Und der Mann kaufte 2 Stück. Nachdem er sich mehrfach im Abteil umgesehen hatte. Es war kein Polizist da. Ich schätze auf ca. 300 DVD´s im Köfferchen. Leider konnte ich keine Raubkopie kaufen, da ich aussteigen musste. Wie schade. Ich hätte wirklich gerne nochmal Crazy, Stupid, Love gesehen. In einer illegalen Version, die wahrscheinlich andauernd hängt. Und in Spanisch ist, das würde gut passen… Nicht!

Diese Art Süßwarenverkäufer sind hier echt überall, die kommen sogar an Bushaltestellen vorbei! Und finden immer Abnehmer. Ich habe nicht den Eindruck, dass es legal ist.

Aber dafür glauben die Amerikaner nicht, dass Prostitution in Deutschland erlaubt ist. Immer, wenn sie danach fragen, und ich erzähle, dass ich quasi neben dem Straßenstrich gewohnt habe in Berlin (Potsdamer Straße in Schöneberg, Ecke Kurfürstenstraße… Meine 1. WG. Ich ahnte nichts und wunderte mich immer nur über die extrem geschminkten Frauen beim Einkaufen.), dann glauben sie mir einfach nicht.

Musikanten gibt es hier in der Bahn auch, die kommen immer mit ihren Frauen und den Babies, dann gibt es mehr. Die Leute geben hier auch alle etwas.

Heute habe ich erneut auf die Bahn gewartet und auf einmal stürzte ein junger Mann, etwas älter als ich (ja, ich bin noch jung. 24 ist überhaupt kein Alter!!), auf mich zu, stellte sich mit Namen vor, schüttelte wild meine Hand und fragte mich dann, ob ich in die Kirche ginge. Als ich verneinte, fragte er, ob ich Jesus kenne? Stellt euch das vor, ich habe doch tatsächlich mit JA geantwortet! Wow. Rupert, der junge Mann, eröffnete mir dann, dass Jesus Christus mich liebe. Und verschwand in die nächste Bahn. Rupert, nicht Jesus Christus.

Heute war ich im Griffith Observatory (super schön, ich werde Bilder posten) und ich habe gleich 2 Heiratsanträge mitbekommen 🙂 Beide Mädels haben angenommen. Soooo süß. Da war ich ganz rührselig. Ich war noch nie bei einem Heiratsantrag dabei. (edit: beim Korrekturlesen muss ich über diesen Satz echt lachen. Als wäre das ein Event, welches zugänglich für die Öffentlichkeit ist ;))Beim 2. war ich auch nur dabei, weil ich ein Foto gemacht habe und mich gewundert habe, was die 2 da so in der Ecke stehen 😉 Ich will auch heiraten.

4 Highlights meiner Woche.

Ich muss jetzt ins Bett, da ich morgen früh nach San Diego fahre (und NICHT in die Sea World oder den Zoo gehe, thank you very much.) und fit sein will.

Die letzten Tage…

Noch ca. eine Woche mit LA-Posts, dann kommen Themen aus Deutschland. (das kann sich aber auch noch alles ändern, also freut euch nicht zu früh)

Uuuuuuuuuund, wer noch vor Weihnachten etwas Backen will, der macht dieses Rezept von Emily und ändert es wie folgt: nur eine halbe Banane nehmen, komplett Vollkornmehl, 1/2 Tasse Zucker ingesamt, 2-3 EL Zimt, 1 Vanillestange dazu, backen –> super leckere Zimtplätzchen sind fertig. Die Schokotropfen passen erstaunlich gut dazu. Die Plätzchen UNBEDINGT über Nacht stehen lassen. Sie gingen weg wie warme Semmeln auf der Arbeit und ich muss sagen, dass sie auch mir geschmeckt haben. Also, Melie, worauf wartest du??

Als Abschluss noch ein Spermabild.

Nighty night!

Markttag!

Soooooooooooooo schön!

Das Wetter heute war ein absoluter Traum, extrem warm und sonnig und ich werde es total vermissen.

Es macht so einen Unterschied, ob die Sonne scheint wenn man morgens aufsteht, oder ob es grau ist.

Heute war übrigens mein letzter Arbeitstag hier bei PETA 😦 Ich bin sehr traurig. Seufz.

Ich werde meinen Arbeitsplatz vermissen 😦

Ich kann nicht glauben, dass die Zeit so schnell vorbeigegangen ist. Aber ich stehe schon für PETA UK auf der Liste und werde mich dort auf jeden Fall engagieren 🙂 Und natürlich komme ich hierher zurück!!! LA ist einfach mal grandios und ich MUSS einfach nochmal her.

Nächste Woche um die Zeit sitze ich wahrscheinlich mit ´nem schönen Jetlag daheim in der Kälte und sehne mich nicht nur nach der Sonne und den tollen Mitarbeitern, sondern auch nach den vielen veganen Optionen in den Supermärkten!!

LA ist ja ziemlich nah an Mexiko dran und hier sind sooo viele dieser Landsleute. Sogar die Durchsagen in den Zügen sind zweisprachig.

Entsprechend gibt es an jeder Ecke ein mexikanisches Restaurant oder einen kleinen Tamale-Stand. So auch auf dem Markt.

Was ich ganz besonders toll finde: durch das milde Klima hier gibt es nichts wie „saisonales Gemüse“. Hier bekommt man noch richtig leckere Tomaten zum Beispiel 🙂

Sehen gut aus, oder???

Toll war, dass man wirklich ALLES probieren konnte und einem teilweise die Sachen aufgedrängt wurden. Da kann sich Deutschland mal eine Scheibe von abschneiden.

An einem Stand wurde selbstgebackenes Brot, Kuchen und Kekse verkauft. Auch dort wurde mir etwas angeboten, aber ich sagte, dass ich Veganerin sei. Daraufhin die Verkäufer „die Plätzchen hier sind glutenfrei!“. Ich „hm, ja, sind die denn glutenfrei UND vegan“? Und sie „nein, wieso??“ Aber ich konnte ihr dann erklären, was es heißt, sich vegan zu ernähren. Das war wieder ein Beispiel von amerikanischer Bildung. Mir hat hier auch eine Frau erzählt (sie war nicht betrunken oder so!), dass sie ja so gerne Französisch lernen würde, aber es wäre zu schwer, da man auf Französisch ja rückwärts lese. Na klar doch. Sie wollte mir einfach nicht glauben, und dann habe ich es aufgegeben. Woher soll ich es auch wissen, schließlich ist Frankreich ja nicht in der Nähe von Deutschland. Ist Frankreich überhaupt in Europa?? Die Frau war leider kein Einzelfall.

Ich wünsche euch allen ein wunderschönes Wochenende!

Ballerinas verbrennen.

Ihr habt richtig gelesen.

Diese Suche hat eine Person auf meinen Blog gefuehrt. Und die arme (Person) musste dann kochen, statt Schuhe vernichten…

Ich bin heute (Samstag) wieder auf Outreach-Tour mit peta2 unterwegs 🙂

Und zwar in Fresno bei einem Rise Against Konzert. Kennt die jemand von euch?

Ich bin soooo gespannt, wie das wird! Voll gut, dass ich noch einen anderen Teil Kaliforniens sehe 🙂

Uuuund, eine Freundin hat mich vorhin auf die spitzen Idee gebracht, dass ich mein Video über meine Praktikumszeit einfach dort drehe! Wohoo! Das wird super 🙂

Anyway, morgen gibt es dann wieder einen laengeren Post!

Gestern war ich naemlich nach der Arbeit auf einem Benefiz-Konzert und hatte gar keine Zeit zum Bloggen. Dabei habe ich sooo viel zu berichten, ich komme gar nicht mehr hinterher 😉

Hier ist der Link zum Event auf Facebook.

Das Konzert war übrigens grandios. Ich mus unbedingt ein Video hochladen davon.

Aber jetzt geh ich erstmal für ein paar Stündchen schlafen, bevor es auf die Tour geht.

Schoenes Wochenende euch allen!

Brussel Sprouts.

Früher habe ich Rosenkohl GEHASST. Wirklich.

Ekelhaftes Zeug.

Aber ich bin experimentierfreudig und von Zeit zu Zeit versuche ich die Gemüsesorten, die ich früher nicht mochte.

Mit Erfolg. Zucchini und Brokkoli esse ich jedenfalls – allerdings kommt es auf die Zubereitung an!!

So auch mit dem Rosenkohl.

(Mal was ganz anderes: Wir haben gestern „Stupid, Crazy, Love“ gesehen. Ich kann ihn euch nur wärmstens ans Herz legen. So ein toller Film. Ich habe gelacht, bis mir die Tränen kamen und geweint, naja, bis mir die Tränen kamen eben 😉 Wirklich wunderbar. Und ich habe jetzt einen Crush on Ryan Gosling. Wir saßen lechzend vor dem Fernseher, haha! Geht und schaut euch jetzt den Film an! Und danach kocht ihr. Rosenkohl.)

Meine Mitbewohnerin hier in LA bereitet ihn immer im Ofen zu und hat mich probieren lassen. And I was HOOKED!!

Es ist sooo lecker und sooo einfach, genau das, was ich will 🙂

Amerikanischer Rosenkohl

Zubereitungszeit: 5 Minuten + 35 Minuten Garzeit

Schwierigkeitsgrad: einfach

Zutaten für 2 Personen als Hauptgericht:

  • 800g Rosenkohl
  • 2 EL Senf
  • 3 EL Essig (Balsamico, Apfelessig…)
  • 6 EL Öl
  • Salz, Pfeffer
  • 1 TL Agavendicksaft, wer mag

Zubereitung:

Den Rosenkohl waschen, den Strunk abschneiden und die äußeren Blätter entfernen. Die Zutaten für die Marinade gut vermischen, über den Rosenkohl in eine Dose geben und ziehen lassen. Je länger das Gemüse zieht, desto besser. Glaubt mir. Mind. 3h, am Besten über Nacht.

Wenn der Rosenkohl gut durchgezogen ist, den Ofen vorheizen und bei 200°C ca. 35 Minuten backen. Ich drehe am Ende nochmal die Hitze hoch, damit das Gemüse knusprig wird.

Passt auf, dass der Rosenkohl nicht weich wird. Zumindest mir schmeckt er dann nicht.

Wie ihr seht, ist das Rezept super simpel, aber es funktioniert 🙂

Und zum Abschluss noch ein toller Kalenderspruch:

Und nochmal die fertigen Brussels 😉

Guten Appetit!

Es war einmal…

… eine kleine, wütende, pflanzenfressende Praktikantin im Freizeitpark.

An einem wunderschönen sonnigen Sonntag im Dezember begab sie sich mit 2 Freundinnen in den Magic Mountain Freizeitpark.

Der Park war fast wie leergefegt und die Praktikantin freute sich riesig, nirgendwo anstehen zu müssen und die besten Achterbahnen nicht nur in der ersten Reihe, sondern auch mehrmals hintereinander fahren zu können.

Und das alles bei schönstem Sonnenschein.

Wie ihr seht, war die kleine Praktikantin nicht von Anfang an wütend.

Achterbahnfahren bringt gute Laune.

Aber 2 Stunden wilde Fahrerei führten dazu, dass sich die kleine Praktikantin etwas flau im Magen fühlte und da tat es auch ein carrot cake Larabar nicht, der sowieso viiiiel zu süß für den Geschmack der Herzhaft-Liebenden Praktikantin war.

Also begab sie sich auf die Suche nach Futter.

Im Plan von MM waren verschiedene Cafés mit einem Stern und dem Vermerk „Vegetarian Options“ vermerkt. Dies bedeutete auch vegane Gerichte. Das freute die Praktikantin riesig und so machte sie sich auf den Weg zu diesen Cafés.

An Station 1 angekommen erwartete sie Folgendes:

  • Pizza
  • Salat (Eisberg, Tomate, Gurke. Nochmal? Eisber, Tomate, Gurke et c´est tout!)
  • Soda in allen Varianten
  • Pommes Frites
  • Chicken Strips

„Hhhhhhhhhhhmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmm“ machte die kleine Praktikantin und verzog die Miene.

Seufzend begab sie sich in die Schlange, um einen Salat zu bestellen, dessen Bestandteile sie zu diesem Zeitpunkt noch nicht kannte.

Als sie an der Reihe war, fragte sie zunächst, ob der Salat und das Dressing vegan seien. Diese Frage stoß auf Unverständnis und vor allem begegnete die kleine Praktikantin einer Servicekraft, die nicht wusste, was Veganismus ist, geschweige denn, welche Produkte Milch enthalten.

Nachdem die kleine Praktikantin verständlich gemacht hatte, dass sie den Eisberg-Tomate-Gurke-Salat nicht ohne Dressing essen wollte, sagte die Servicekraft, das Dressing sollte eigentlich vegan sein und wollte die Bestellung aufnehmen. Aber nicht mit der kleinen Praktikantin! Sie beharrte auf der Auflistung der Zutaten für das Dressing und fiel fast in Ohnmacht. 2. Zutat „high fructose corn syrup“ gefolgt von anderen schlimmen Zutaten und natürlich auch unveganen Bestandteilen. Statt dem Ranch-Dressing könne die Praktikantin ja auch Italian-Dressing haben, bemerkte die Servicekraft. An diesem Punkt schlug sich Verzweiflung in der Praktikantin breit, da das Italian-Dressing in den USA wohlgemerkt Milchzutaten enthält. In ihrer Verzweiflung fragte sie nach einer kleinen Portion Pommes und wollte wissen, ob diese in Pflanzenöl frittiert worden seien. Die Servicekraft ging zu einem Kollegen, fragte nach und kam mit der Ansage „Ähm, also, es ist Sojabohnenöl, was auch immer das ist, ist das pflanzlich?“ zurück. Duuuuuuuuuuuuuuuh. Allerdings, das musste die Praktikantin der Servicekraft lassen, gab sie wenigstens zu Bedenken, dass die Pommes in der gleichen Friteuse wie die Chicken Strips frittiert werden.

Betrübt und hungrig zog die Praktikantin von dannen, bis sie einen Bretzel-Stand entdeckte. Dort angekommen fragte sie den Bretzel-Verkäufer, ob die Teigwaren mit Butter bestrichen seien. „Ich glaube nicht“, lautete die Antwort.

Wer die kleine Praktikantin kennt, der weiß, wie gut sie seufzen und einen missbilligend schauen kann und so sagte sie „wenn du es nicht weißt, dann gehe ich lieber auf Nummer sicher und nehme keine Bretzel“, worauf der Verkäufer sie bloss anstarrte und gar nichts mehr verstand. Auch er hatte zuvor nicht den Zusammenhang zwischen Butter und der Aussage, die kleine Praktikantin würde keine Milchprodukte essen, verstanden.

Nach 2 weiteren Achterbahnfahrten ohne Essen MUSSTE die kleine Praktikantin einfach etwas zu sich nehmen und da entdeckte sie es: einen kleinen Stand mit soft frozen lemonade. Vegan, fruchtig, kalt, erfrischend, zuckerhaltig- das würde definitiv helfen!

Und das tat es auch. Die kleine Praktikantin war erleichtert und höchst erfreut über die Tatsache, dass die Verkäuferin tatsächlich auch wusste, was in der lemonade enthalten war.

Die lemonade war sogar so gut, dass die kleine Praktikantin nur noch mit dem Kopf schütteln konnte, als sie an einem weiteren „veganerfreundlichen“ Café vorbeikam und folgende Auflistung erblickte und sich gar nicht mehr aufregte:

  • pickles
  • fruit mix
  • soda

Und abends, als die kleine Praktikantin wieder daheim war, kochte sie sich erstmal ein leckeres, gesundes und vor allem rein veganes Dinner 🙂

Und lebte happily ever after!

Das sollte man nicht vergessen haben 😉

Das Weihnachtsdilemma.

Es weihnachtet.

In Deutschland.

In Kanada.

In allen kalten Ländern.

Oder bei den Hardcore Leuten, denen warme Temperaturen nicht den christmas spirit rauben können.

Ich ♥ Weihnachten.

Aber hier in LA, mit meistens 25 Grad und Sonne… da kommt zumindest bei mir überhaupt keine Weihnachtsstimmung auf.

Meine Mitbewohnerin hat einen Weihnachtsstern gekauft, aber auch der wirkt für mich fehl am Platz, wenn ich aus dem Fenster gucke und die Palmen vor der Tür sehe.

Ich glaube, dass es ganz schön hart wird, wenn ich zurückkomme nach Deutschland. Erstmal der Jetlag (der meiner Erfahrung nach schlimmer ist, wenn man wieder da ist), dann der Temperaturunterschied und auf einmal ist Weihnachten!

Vielleicht sollte ich mir mal ein paar Weihnachtslieder reinziehen, Plätzchen backen und mich nachts mit Schal, Mütze und dicken Socken an ein offenes Fenster stellen und mir einfach vorstellen, ich wäre im kalten Deutschland. Vielleicht bekomme ich ja ein bisschen Wind ab, sodass es tatsächlich mal kalt wird. Funktioniert bestimmt.

An alle Weihnachstfans- habt einen schönen 2. Advent 🙂

Ich werde nicht an euch denken, wenn ich bei heißem Wetter Achterbahn fahre.

Mein liebster Smoothie.

Nur als Info. Auch heute arbeite ich von Zuhause aus, da es in Silverlake immer noch keinen Strom gibt. Was hab ich Glück, dass ich nicht da wohne (da wollte ich nämlich eigentlich hinziehen)!!

Gestern wollte ich ja direkt nachdem ich hier ankam, loslegen, aber dann habe ich mich erstmal 2h hingelegt, weil ich so müde war. Und dann bin ich mit meiner Mitbewohnerin zum Beauty Salon gegangen und wir haben uns eine Mani/Pedi im Massagestuhl gegönnt 😉 Und dann haben wir gekocht. Dann gegessen und geredet und das Ende vom Lied war, dass ich um 4.30h mein mir selbst gesetztes Ziel erreicht habe… Da fand ich es prima, dass, als mein Wecker um 6.30h geklingelt hat, ich noch weiterschlafen konnte!

Knapp 4h später war ich immer noch müde und da musste ein Smoothie her.

Mein Lieblings-Smoothie. Einen anderen mache ich nicht.

Mein Lieblings-Smoothie

Zubereitungszeit: 2 Minuten

Schwierigkeitsgrad: super einfach

Zutaten für 2 Personen:

  • 1 Handvoll Babyspinat
  • 1/2 Banane (wer mag, kann mehr nehmen, ich bin einfach kein Bananenfan, deswegen nehme ich eine halbe)
  • 100ml Milchersatz (ich nehme ungesüßte Vanille-Mandelmilch)
  • 100ml Orangensaft (am besten frisch gepresst)
  • 100ml Wasser
  • 1 Löffel Proteinpulver oder anderes Pulver (Ich verwende ein „Supergreen Foods Powder“ mit Spirulina und Co. Es ist Bio und rein natürlich und super lecker. Noch dazu hat es einen Beerengeschmack, da zum Beispiel getrocknetes Erdbeerpüree drin ist :))
  • Leinsamen nach Belieben (ich gebe manchmal ca. 1 TL dazu)

*wer möchte, kann gefrorene Bananen nehmen oder Eiswürfel verwenden. Ich mag keine kalten Getränke, insofern trinke ich den Smoothie „warm“.

Zubereitung:

Alle Zutaten in einen Standmixer geben und für ca. 1 Minute mixen.

In ein Glas geben und servieren oder luftdicht abfüllen und aufbewahren, bis der nächste Hunger kommt.

Ich nehme mir oft einen Smoothie mit auf Arbeit und fülle ihn einfach in eine kleine Flasche ab.

So lecker. Ich könnte das jeden Tag trinken.

Alles kommt in den Mixer (und nein, das ist kein Schimmel, das ist mein Supergreen Powder!)

YUM!

After-Thanksgiving Dinner und Stuffing-Rezept.

Zunächst mal zum Stuffing.

Schon in Irland hat mich das irritiert. „Stuffing“ sollte etwas sein, dass IN etwas drin ist. Und nicht etwas, dass man als Beilage serviert.

Nichtsdestotrotz habe ich für das Potluck-Dinner, für das ich am Freitagabend eingeladen war, ein Stuffing gemacht.

Und diesen fantastischen Kuchen hier. Mit Schokotropfen. Jeder war begeistert. Einschließlich mir.

Aber das Stuffing war auch sehr lecker. Ich hatte letzte Woche ein Video von gesehen, in welchem sie ein Stuffing gemacht hatte, und mich daran ein bisschen orientiert, da ich noch nie Stuffing gemacht habe. Stuffing. Stuffing. Stuffing. Soll ich es nochmal sagen? Ja? Ok. Kein Problem. STUFFING.

etwas aus dem Fokus. Zwiebeln + ich= verschmiertes make-up

Veganes Stuffing

Schwierigkeitsgrad: mittel

Zubereitungszeit: 20 Minuten, plus 40 Minuten Backzeit

Zutaten für 6 Personen:

  • 500g altbackenes Brot, in Stücke geschnitten (oder frisches Brot, das im Ofen geröstet wird)
  • 2 große Möhren
  • 3 Selleriestangen
  • 1 Zwiebel
  • 200g gekochte Linsen
  • 1 Bund Petersilie
  • 2 Salbeiblätter
  • 1 EL Thymian
  • 2 TL Olivenöl
  • 1 EL Kokosfett
  • 1,5 EL Mehl
  • 300ml Milchersatz
  • 100ml Wasser
  • 2 Lorbeerblätter
  • 1/2 Zwiebel
  • Salz, Pfeffer, Paprika, Curry, Senf

Das Gemüse klein schneiden und im Olivenöl dünsten.

Die Kräuter fein hacken. (Ich lasse die Petersilie immer grob.)

Währenddessen eine Roux aus dem Kokosfett, Mehl, und Milchersatz und Wasser herstellen. Die Lorbeerblätter und die halbe Zwiebel hinzufügen (wer mag, die Zwiebel mit einer Nelke spicken) und das ganze köcheln lassen für ca. 20 Minuten. Mit Salz, Pfeffer, Paprikapulver, Curry und Senf abschmecken.

Den Backofen auf 175 Grad vorheizen.

In einer ofenfesten Form die Brotwürfel mit dem Gemüse mischen, die Kräuter unterheben und alles mit der Roux vermischen.

Mit Alufolie abdecken und ca. 20 Minuten im Ofen backen. Die Alufolie entfernen und 10 weitere Minuten backen.

Servieren.

Für Vegetarier ist es einfach so gut mit einem Salat an der Seite, für Fleischesser ist es prima als Beilage geeignet und passt auch zu einem Weihnachtsbraten.

(nur als Randnotiz: das Stuffing war NICHT verbrannt, auch wenn es so aussieht auf dem Bild ;))

Petitioning in Arizona, Teil 1.

Letzte Woche war ich, wie erwaehnt, in Arizona mit dem PETA2 Team. (Die deutsche Seite sieht ja so anders aus als die amerikanische!).

Das Team tourt durch Unis in ganz Amerika (und auch durch einen Teil Kanada´s), streut die Botschaft, verteilt give-aways (vegan hot chocolate, vegane Cookies…) und sammelt Unterschriften fuer veganerfreundliche Cafeterias 🙂

Wir waren in Arizona, naemlich in Phoenix und Flagstaff. In Phoenix war es soooo heiss, wie man auf den Bildern sieht, hat ordentlich die Sonne geknallt und ich bin verbrannt… Es war wirklich abartig heiss. Zumindest fuer meinen Geschmack 😉

Auf dem Weg nach Arizona.

Phoenix

Arizona State University (ASU)

Orangen 🙂

I like that!

Ich beim Petitioning.

Schulbus

Irish Hall!! Yeah!

Palmen. Sie sind ueberall!

DJ auf dem Campus!!

Nur fuer Angestellte?!

Ja, die Tuer ist so niedrig, wie sie aussieht…

Die Toiletten sind generell sehr einsichtbar. Weird.

Das war es vom ersten Teil!

Gute Nacht 🙂 Hier ist erstmal Mittag.

Im Supermarkt, Teil 2.

Guten Morgen an alle in Europa!

Ich gehe jetzt ins Bett. Aber ich habe mich vom Jetlag erholt, toll, oder?? Dafuer merke ich die eine Stunde, die ich in Arizona mehr hatte.

Ich bin immer noch am Bilder hochladen und bearbeiten und hoffe, dass ich ganz schnell die neuen Eintraege fertig habe, in denen ich ueber meine PETA2-Tour berichte.

Nur so viel: es war einfach unglaublich spitzenmaessig super toll!!!

Themawechsel.

Neulich war ich in einem anderen Supermarkt, weil ich noch schnell etwas brauchte und wollte nicht so weit laufen dafür.

Da habe ich wieder außergewöhnliche Sachen entdeckt!

Seid ihr bereit?

Dann mal los!

Enriched Rice??? Ernsthaft?

Ich zeige euch lieber schnell das nächste Bild…

Saft + Calcium?

Könnt ihr euch vorstellen, dass in ALLEN chocolate chips Milch enthalten war?? Ich bin bald verrückt geworden!! Ich musste dann die Baker´s Chocolate nehmen.

In Deutschland kaufe ich meistens Kuvertüre, die zartbittere, da ist fast nie Milch drin.

Ich wünschte, dass würde es auch in Deutschland in jedem Supermarkt geben!! Hier kaufen wirklich so viele Leute Mandelmilch, einfach aus gesundheitlichen Gründen bzw., weil es ihnen besser schmeckt.

Findet den Fehler!! (Auflösung unten im Post)

Die Cracker hat meine Familie in Irland geliebt. Nur haben sie da nicht so viel für bezahlt!!

Zum Schluss ging ich mit diesen Sachen nach Hause 🙂

Bio-Apfelmus gab es leider nicht.

Die Kichererbsen waren für einen Pie! Kein Scherz.

Was mir wieder auffiel war die Tatsache, dass es den Amerikanern einfach so bequem wie möglich gemacht wird. Alles gibt es bereits vorgekocht, vorgegart, vorgeschnitten, vorgewürzt, vorge-… alles! Wirklich.

Manche Sachen finde ich richtig gut, zum Beispiel die vorgekochten Linsen, die ich auch für mein Lunch nehme, weil das einfach Zeit spart, aber anderes ist einfach so unnötig…

Habt ihr in den Staaten etwas im Supermarkt gesehen, dass ihr sonderbar fandet?

Und jetzt die Auflösung: Es sind 2 Fehler. Zum Einen ist die eine Schoki falsch herum aufgestellt. Zum Anderen: Ein Wort. „Milch“. 😉