Wo man in London gut vegan essen kann.

Wie man sich denken kann, gibt es in London nicht nur ganz schoen viele vegane Restaurants, sondern man findet auch in „gemischten“ Restaurants viel Veganes.

Hier 18 Locations, zu denen ich immer gerne mit Freunden gehe.

OMNI:

Yalla Yalla – nicht ausdruecklich vegan, aber bietet viele vegane, mediterrane Optionen und ist perfekt fuer Snacks und ein Glas Wein.

Pho – mein neues Lieblingsrestaurant und bequemerweise kann ich hinlaufen zur Battersea Location 😉 Das Menu ist nicht vegan, aber es gibt unter jedem Gericht vegane Optionen. ALLES schmeckt super. Soooooo lecker.

Tumnan Thai – der beste Thai in meinen Augen, der super viele vegane Gerichte hat, die alle traumhaft schmecken. Besonders lecker ist der Tofu mit Thai-Basilikum, Zwiebeln, Paprika und Chilli und die Curries.

Khan’s – direkt neben dem Thai und hat ebenso viele vegane Gerichte. Das Naan kann ohne Butter bestellt werden. Besonders lecker sind die Samoas, da selbst gemacht und das Pumpkin Curry.

Maoz – super leckere vegane und glutenfreie Falafel mitten in Soho. Das Beste ist das Salatbuffet. Unbedingt probieren: die hausgemachte Limonade. In den kalten Monaten gibt es auch eine tolle Linsensuppe.

Ask Italian – eine italienische, sehr veganer-freundliche Kette. Super lecker ist die glutenfreie Pasta. Das Chillioel ist sehr zu empfehlen.

San Carlo Cicchetti – tolle, authentisch italienische Atmosphaere und suuuuper Weinangebot. Trotz dem fleisch- und fischlastigem Menu gibt es viele vegane Gerichte bzw. kann man den Kaese weglassen. Die Pizza und Bohnen mit Zitronen sind fantastisch.

Massis – mein allerliebster Libanese in der Stadt. Die Falafel sind die besten in ganz London. Es gibt etliche vegane Gerichte und besonders lecker ist auch der Mangosaft.

Gourmet Burger Kitchen – Suesskartoffel Pommes, normale Pommes mit Rosmarin, Eistees und vegane Burger mit Ananas, Erdnusssauce und Alfafasprossen… Das Menu ist grossartig und fuer jeden Geschmack etwas dabei.

VEGETARISCH/VEGAN:

Ms Cupcake – vegane Cupcakes und andere Backwaren. Ein Muss fuer jeden Veganer. Der beste Cupcake ist der Ferrero Rocher.

Mildreds – vegan/vegetarisch. Eines meiner absoluten Lieblingsrestaurants. Die Artischocken als Vorspeise sind fantastisch! Der Detox Salat hingegen total langweilig.

222 Veggie Vegan – machen sehr gute vegane Gerichte, nur beim Wein hapert es oft. Das Buffet ist sehr zu empfehlen.

Tibits – Buffet mit unfassbar guten Gerichten und man bezahlt nach Teller. Es gibt auch eine grosse Getraenkekarte und die Location ist, nahe Piccadilly, ideal.

Food for Thought – direkt am Covent Garden ist dieser winzig kleine Laden, bei dem man am besten Take-Away holt. Alle Gerichte darf man probieren und besonders die Salate sind super lecker.

Inspiral Lounge – bekannt fuer ihr veganes, auf Cashews basierendem Eis. Das Restaurant ist in Camden und man ist gleich neben dem Wasser.

Beatroot Cafe – auch super zentral in Soho, es gibt Smoothies und mehr und das Essen ist echt lecker. Erinnert mich immer an Food For Thought, wobei ich letzteres mehr mag.

Sagar – ein veganer/vegetarischer Inder 🙂 Ebenfalls zentral in der City gelegen.

Vantra Vitao – eines meiner liebsten veganen Restaurants, direkt auf der Oxford Street. Das Buffet ist super und alle Gerichte schmecken total lecker. Das Essen ist ziemlich gesund und naehrhaft.

Dies ist natuerlich nur eine Auswahl, aber ich kann wirklich alle Restaurants ausnahmslos empfehlen.

Sonntags-Favoriten

Ein paar Favoriten der letzten Zeit, welche mein Leben schoener und einfacher machen 😉

 

1. Kokosoel. Ich liebe es und nehme es fuer alles! Und es war sogar bei Whole Foods im Angebot 🙂

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2. Lava Flow Scrub. Es riecht einfach fantastisch und ist durch die feinkoernige Textur gut fuer sensible Haut geeignet.

alba botanics lava flow

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3. Michael Mittermeier. Gestern war er im Soho Theater mit seiner Show „Blackout“ und ich habe so gelacht wie lange nicht mehr. Die Stereotypen waren spot-on und ich habe fast sekuendlich zustimmend genickt. Wirklich empfehlenswert!

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4. Rimmel Nail Nurse. Ich kann meine Begeisterung und Dankbarkeit fuer dieses Produtk gar nicht in Worte fassen. Meine Naegel waren in einem so schlechten Zustand und sind permanent abgebrochen und gesplittet und haben sich geschaelt und mit Nail Nurse konnte ich dem ganzen ein Ende setzen. Laut Produktanfrage vegan, wenn auch die Inhaltsstoffe nichts sind, was ich taeglich verwenden wuerde…

5. Londoner Himmel am Abend. In 99% der Faelle scheint hier abends die Sonne, ganz egal wie das Wetter tagsueber ist.

6. Mein neuer Running Club. Ich wollte schon vor Jahren einem Running Verein beitreten, und habe es dann vor ein paar Wochen endlich getan. Wir treffen uns 2x pro Woche und es macht riesig viel Spass! Besonders schoen finde ich, dass man sich ein bisschen mehr pusht, sodass 5k locker unter 25 Minuten geschafft werden.

7. Frische Pfefferminze. Ich mache sie in mein Wasser, in Smoothies, in Salate, in Chia-Puddings… Oder ganz einfach als Tee.

8. Chia-Pudding. Ich bin obsessed.

9. Claudi‘s Buch „Rohvegan„. Es ist sooooo toll, ich gucke fast taeglich fuer Inspiration hinein und kann es jedem ans Herz legen, der sich entweder fuer Rohkost interessiert, oder einfach mal neue Zubereitungsmethoden erlernen moechte. Ein super Buch.

10. Vorfreude. In diesem Fall auf die Vegetarier/Vegan Messe naechstes Wochenende!

11. Tequila Shots mit Tabasco, Lime und Salz. Do it.

Freitags-Favoriten

Ob ich es nächste Woche schaffe, euch mal von den anderen tollen Dingen zu berichten? Ich hoffe es. Ich will unbedingt über Dr. Bronner schreiben und bin verliebt in das Desinfektionsspray (Hand-Hygienespray). Und die Flasche ist auch so hübsch 🙂dr bronner hand hygiene spray

1. Wenn Freunde einem extra schreiben, um zu sagen, wie toll sie z.B. meine veganen Bounties und den Tomaten-Basilikum-Hummus finden 🙂
2. Mutter Meera.
3. Wieder Englisch reden ♥ Ich freue mich SOOOOO, wieder in London zu sein, auch wenn es anfangs seltsam war.
4. Tolle Vorstellungsgespräche haben.
5. Zeit zum richtigen Kochen haben (statt Wok-Gemüse, Salat mit Hummus oder Miso-Gemüse-Suppe…).
6. Die Geduld der Londoner.tube patience
7. Holland & Barrett´s Penny Sale. Der ist super- ein Produkt zum vollen Preis, ein anderes für 1 Penny dazu!
8. Claudi´s superobermegatolle 2.-Vegane-Geburtstagsaktion. Ich würde so gerne hin!!
9. Die Tatsache, dass die Engländerinnen alle so kurze Röcke tragen. Gestern beim Interview hatte ich einen Rock an, den ich in D. niemals für so ein Gespräch getragen hätte und eine der Interviewerinnen hatte ein Kleid an, welches ich so selbst hier nur zum Weggehen anziehen würde!
10. Blue Cross Sale. Super schöne Ballerinas 70% reduziert!shoes dots

Ih könnt mir alle bitte die Daumen drücken, dass ich noch zu Vipassana reinkomme! Kennt das jemand von euch?

Und noch gute Mukke 🙂

Finders Keepers

Schönes Wochenende!

Battersea, London.

Jetzt, nachdem ich umgezogen bin, teile ich euch gerne mit, wo ich von Januar bis Mitte Juli gewohnt habe:

im schönen Battersea.

Battersea ist zwischen Clapham, Vauxhall und Chelsea und ganz nahe an der Themse. Ich habe nur ein paar Minuten vom Battersea-Park entfernt gewohnt und war dort auch immer joggen. Der Park ist ein absoluter Traum, und egal, ob ihr nun hier wohnt oder nicht- ein Besuch lohnt sich in jedem Fall! Vielleicht habt ihr ihn sogar im Fernsehen gesehen, beispielsweise bei dem Jubiläum der Queen, als die Parade dort gestartet ist.

Warum bin ich nach Battersea gezogen?

Erstmal ist die Wohnungs- bzw. Zimmer-Suche in London eine Katastrophe. Angebote bekommt man zwar tausende, aber was einem gezeigt wird… Statt einer Tür im Badezimmer gibt es eine Sperrholzwand, aus dem Bett kann man rausfallen, weil es einfach total schief im unebenen Raum steht, das Bad voller Schimmel, Misch-Batterien Fehlanzeige, Küchen so winzig wie in einem Puppenhaus, Zimmer ohne Fenster (!), Zimmer zum Teilen (also mal ehrlich, für 1 Monat würde das ja noch gehen, aber länger?! NICHT mit mir!!!)…
Ihr seht, da kommt Freude auf!

Jedenfalls hat mich nach 1 Woche Suche meine jetztige damalige Mitbewohnerin kontaktiert, weil sie meinte, wir würden gut zusammen passen und sofort, nachdem ich die Wohnung betreten habe, war mir klar, dass ich hier einziehen würde. Mischbatterien sowohl im Bad als auch in der Küche, mein Zimmer mit Fenster+Balkon nach Süden, Fenster in jedem Zimmer, echte Fliesen im Bad, Esstisch in der Küche, funktionierende Heizung! Hossa! Dafür nahm ich auch die (zugegebenermaßen) horrende Miete und ein furchtbares Bett (nach den ersten Nächten hatte ich blaue Flecken von den Federn in der Matratze an den Rippen) in Kauf.
Aber der Hauptpunkt, warum ich hierher gezogen bin, war der, dass ich mit dem Bus in weniger als 30 Min. zur Uni und Arbeit fahren konnte und ich alles Nötige hier hatte. Park, Post, Supermärkte, Nachtbus und Bahnstation. Zwar keine Tube, aber die brauchte ich auch selten. Somit habe ich wirklich Kosten gespart, da ein Busticket 1,35 Pfund kostet, während man mit der Tube 2 Pfund bezahlt (zumindest ich in Zone 1, sonst ist es mehr).
Battersea an sich ist ein schöner Stadtteil, der sehr sicher ist, und von einigen Kiffern abgesehen habe ich auch keinerlei Drogentypen gesehen, auch wenn es im Norden einige Dealer geben soll. Wohl eher in Brixton. Nach Berlin kann mich aber eh nichts mehr schocken ;).

Es wohnen hier einige Familien mit Kindern und gerade im Battersea-Park ist immer etwas los.

So „posh“ wie Battersea gehandelt wird finde ich es nicht, das liegt vielleicht auch daran, dass es hier ein paar council estates gibt, aber hier zu leben war definitiv schön und ich könnte mir vorstellen, nochmal hier zu wohnen, weil es wirklich toll ist.

Es gibt einige Supermärkte in Battersea und Büchereien, Ärzte, kleine Läden und auch ein paar Pubs und Restaurants, allerdings ist Battersea kein idealer Stadtteil, wenn man Party machen will. Ich wohne gerne etwas ruhiger, insofern war es für mich perfekt, aber ich habe schon in Berlin am liebsten in Schöneberg-Tempelhof gewohnt und wäre für kein Geld der Welt in den Osten gezogen und hier in London ist es genauso!

Aber generell ist mein ultimativer Tipp der, sich erst VOR ORT etwas zu suchen und zwar in folgender Reihenfolge: 1. Arbeit, 2. Wohnung. Außer, ihr seid gerne 3h täglich unterwegs, um zur Arbeit zu kommen. Ich fand meine 20 Min. von Haustür zu Hoteltür einfach klasse und würde immer wieder der „Arbeit hinterherziehen“.

Treffen mit der Veltenbummlerin (+ Besuche im 222 Veggie Vegan Restaurant und bei Ms Cupcake)

Vor ein paar Wochen hat sich etwas einmaliges Tolles ergeben.

Die Veltenbummlerin war mit Mann hier in London, bevor sie nach NY weitergeflogen sind (ein Reisebericht wird übrigens auf Linda´s Blog folgen!).

Linda hat mich nach veganen Restaurant-Empfehlungen gefragt und das habe ich doch gleich genutzt, um ein kleines Blogger-Treffen zu veranstalten!

Wenn ihr Linda´s Blog noch nicht kennt, müsst ihr unbedingt mal vorbeischauen. Dort findet ihr vegane Reisetipps weltweit, gepaart mit ein paar landestypischen (teilweise extra veganisierten) Rezepten, die alle super lecker klingen.

Als die beiden angekommen sind, wurde ich gleich mit einem total süßen Päckchen (GLITZERTÜTE!!! Uuuuh, Linda kennt mich ;)) überrascht-

drin waren ein veganes Rasiergel (das hatte ich mir bestellt) und ein super lustiges Buch, sowie tolle Aufkleber. Ein Button war auch noch dabei, der es nicht auf das Bild geschafft hat. Ist das nicht mal so lieb? Ich habe mich riesig darüber gefreut.

Hier in London haben wir uns schließlich erst fürs 222-Veggie Vegan Restaurant entschieden, bevor wir für Cupcakes weiter nach Brixton zu Ms. Cupcake gefahren sind.

Der Tag war nicht nur super sonnig (einer der wenigen Tage im Jahr, die sich nach Sommer anfühlen…), sondern auch extrem lecker und vor allem unterhaltsam. Das Essen im 222 war übrigens super super toll und ich werde definitiv noch eine seperate Review zu dem Restaurant schreiben. Alles Essen ist low fat, low sodium, no GM und wenn möglich Bio und regional 🙂

Linda ist einfach ein Goldstück und ihr Mann ist auch total nett und hat, obwohl er auf den Aufenthalt in London eigentlich gar keine Lust hatte, alles tapfer mitgemacht!

Aber ich meine, bei dem Anblick der Cupcakes… 😉 Da kann man doch gar nicht anders, als glücklich sein!

Bei Ms Cupcake bekommt man nicht nur Cupcakes im Übrigen, sondern alle möglichen veganen Süßigkeiten. Täglich gibt es wechselnde Sorten im Angebot und man hat es nicht leicht, sich für etwas zu entscheiden. Da ich Zucker nicht so gewohnt bin, hatte ich wirklich einen leichten Zucker-Schock und gerade den Blueberry-Cheesecake-Cupcake konnte ich nicht essen, dafür war aber der Ferrero-Rocher-Cupcake umso leckerer!! Wer Süßes mag, der wird Ms Cupcake lieben, so viel ist sicher!Ms Cupcake London

Wir haben über alles mögliche gequatscht und die Zeit ist wirklich wie im Flug verstrichen!!

Ich hoffe, dass wir ein solches Treffen bald mal wiederholen können, fürs erste müssen wir den Kontakt aber über die Sozialen Netzwerke beschränken.

Noch einmal ganz lieben Dank an Linda und ihren Mann für den schönen Tag in der schönsten Stadt der Welt!! Und zum Abschluss noch ein lustiges Bild von den beiden : Ja ja, typisch Blogger 😉

Spaghetti House, London

Eine neue Restaurant-Empfehlung in London! Und high-class Fotos (hust)!

Sicher habt ihr schon eines der Spaghetti House Restaurants in London gesehen- es gibt die beliebte Kette sehr häufig in der Hauptstadt!

Beim letzten Mal war ich zum Lunch mit einer Freundin dort und obwohl ich das Mal davor noch Vegetarierin war (ich glaube, das war vor 4 Jahren?!), wusste ich, dass ich auch als Veganerin viele Optionen haben würde.

Denn auch wenn Pasta und Pizzen ganz oben auf der Speisekarte stehen, gibt es doch mehr Gourmet-Speisen als in anderen italienischen Restaurants und super leckere Salate.

Ich hatte an dem Tag total Lust auf Tomaten und habe dann schließlich die „Penne Arrabbiata“ (PENNE ARRABBIATA spicy tomato sauce with crushed red chillies & cherry tomatoes £8.50) bestellt. Die Weißnudeln waren etwas gewöhnungsbedürftig (ich esse ja immer nur VK-Pasta und finde die viel aromatischer), aber es hat trotzdem richtig gut geschmeckt. Die Tomaten waren ganz frisch und die Sauce super!

Meine Freundin hatte einen Salat (SICILIANA bean salad with dry figs, dates, red pesto, fresh basil & chillies (v) £7.50) und dazu Kräuter-Knoblauch-Baguette.

Wie immer hat es toll geschmeckt, der Service war freundlich und zuvorkommend und die Atmosphäre war warm und herzlich.

Wenn man italienisches Essen mag, ist Spaghetti House definitiv eine gute Adresse!

Sehr positiv finde ich, dass die Gerichte nach vegetarischen Käse gekennzeichnet wurden- dies ist nicht in jedem Restaurant der Fall.

Grundsätzlich sind die Köche bereit, jedes Essen zu veganisieren und man kann sich auch easy etwas zusammenstellen (lassen).

Das Menü findet ihr hier.

Ich war ingesamt in 3 verschiedenen Restaurants in London und alle waren schön!

Zum Abschluss ein weiteres high-quality Bild vom Decor:

Spaghetti House bietet wirklich gute, frische und leckere Küche, dennoch muss ich ehrlich sagen, dass ich, wenn ich mit Veganern essen gehen würde, ein anderes Restaurant wählen würde. Pizza und Pasta sind zwar schön und gut, aber die pflanzliche Küche hat so viel mehr zu bieten als nur das (und in diesem Fall ist das sogar einiges). Ich liebe mein Gemüse zu sehr, als dass ich stärkehaltige Kohlenhydrate in den Vordergrund stellen will. In der Indischen Küche sieht es da schon anders aus!

Plastic People, London

Wie ihr wisst bin ich ein großer Fan von elektronischer Musik und war bis dato etwas enttäuscht, dass in London kein Club ist, der mir so richtig gefällt.

Gestern dann war ich im Plastic People und Freunde, DAS ist mal ein Club! Erinnert mich stark an die Berliner Szene und somit ein Hit.

Der DJ von gestern ist Nick Höppner, passenderweise aus Berlin und einfach super. Im September legt er im Robert Johnson auf. Alle, die im Rhein-Main-Gebiet sind: geht hin!!

Hier mal ein Eindruck via YouTube. Und auch wenn Nick live besser war, will ich direkt weiterfeiern 🙂

Plastic People ist nicht sonderlich groß und im Keller eines Gebäudes nahe der Liverpool Street Station.

Getränke gibt es aus Plastikbechern zu wirklich günstigen Preisen (Vodka + Softgetränk ca. 5 Euro) und die Bartender waren alle super nett und haben ohne Murren literweise Wasser ausgeschenkt.

Auch die Akkustik ist im komplett schwarzen Tanzraum sehr gut!

Ein Besuch lohnt sich.

Der Club legt wert darauf, dass keiner Drogen nimmt und sogar mein Portemonnaie wurde gefilzt- etwas, das mir noch nie passiert ist. Allerdings, und das ist keine Überraschung, haben natürlich trotzdem Leute etwas genommen.

Vom Publikum her ist es sehr typisch für die Musik- tolerante Musikliebhaber, die tanzen und nicht gutaussehen wollen.

Hier ein paar Impressionen. Besonders die pinken Toiletten mag ich, die man nicht abschließen kann.

Ich musste sehr lachen über das Schild mit dem Wasserhahn, aber es war durchaus berechtigt, da Engländer die Technik nicht kennen und völlig verzweifelt an den Waschbecken standen 😀

Plastic People- 100% empfehlenswert!

Borough Market, London.

Schon bei meinem 2. London-Besuch habe ich den Borough Market entdeckt und die Liebe hält nach wie vor an.

Immer, wenn ich in London bin, mache ich mich auf zum Markt, verkoste dort alle möglichen Köstlichkeiten und schieße tausende von Fotos. Und manchmal kaufe ich sogar etwas 😉

Auf dem Borough Market gibt es hauptsächlich Essen (zu 98%, würde ich sagen) und das reicht von Olivenöl über frisch gepresste Säfte, Chutneys, deutschen Würstchen, saisonales Gemüse zu noch warmem Foccacia und Brownies.

Es gibt so viel zu sehen, zu kosten und zu erleben und bei jedem Besuch entdeckt man etwas Neues.

Wobei ich zugeben muss, dass ich inzwischen meine Lieblings-Stände habe. Ich liebe gutes Olivenöl und bin immer mit dabei, wenn es darum geht, dutzende von Sorten zu probieren.

Der Markt ist immer gut gefüllt mit tollen Ständen und hungrigen Menschen.

Auch wenn es viele Möglichkeiten gibt, Fleisch und Fisch zu kaufen, so sind doch auch einige Stände dabei, die ausschließlich vegane und vegetarische Spezialitäten verkaufen.

Frühstücken, bevor man auf den Markt geht, wird nicht empfholen 🙂

Geöffnet hat der Markt von Donnerstag bis Samstag zu folgenden Zeiten:

  • Donnerstag von 11-17h
  • Freitag von 12-18h
  • Samstag von 8-17h

Die nächste Station ist London Bridge.

Der einzige negative Punkt ist der, dass es nicht viel Bio-Obst und -Gemüse gibt. Ich habe zum Beispiel nur an einem Stand Bio-Äpfel gefunden, was ich etwas enttäuschend fand.

(Und die Preise sind teilweise etwas happig.)

Als Tipp an euch: der Markt findet teilweise in Hallen statt, die meist kühl sind. Nehmt euch, auch wenn die Sonne scheint, eine Jacke mit!

Hier ein paar Impressionen vom letzten Besuch.

Ein Lieblings-Restaurant: Scarlet Dot in London

Vor ca. 6 Jahren habe ich es entdeckt und die Liebe hält bis heute an: Das beste indische Restaurant in London.

Auch, wenn ich zwischendurch dort fast gestorben bin. In meinem Essen war etwas, das wie eine Bohne aussah, auch wenn diese nicht dareingehörte. Ich biss herzhaft zu, schluckte, und fackelte mir fast alles ab. Mein Mund glühte, ich konnte kaum sprechen und meine Zunge schwoll an. Ich war feuerrot im Gesicht, mir wurde heiß und ein paar Minuten später hatte ich dann das Gefühl, man hätte nicht nur meinen Mund, sondern auch meinen Magen von innen angezündet. Oh weh. Es war grausam und ich konnte kaum mitteilen, was passiert war. Innerhalb kürzester Zeit hatte ich gleich 3 Kellner an meinem Tisch, die mir mildes Mango-Chutney, Joghurt und Brot brachten und sehr verzweifelt aussahen. Es hat so gebrannt, das könnt ihr euch gar nicht vorstellen.

Mir ist es insgesamt schon 4x passiert, dass ich eine richtig scharfe Chili-Schote gegessen habe, aber dieses Erlebnis bleibt unvergessen…

Ich war mit meiner Mutter dort im Restaurant und später offenbarte sie mir, dass sie richtig Angst um mich hatte!

Gefühlte Stunden später habe ich dann tatsächlich noch weiter gegessen und für den ganzen Schreck bekamen wir Cocktails aufs Haus 😉

Die Moral von der Geschicht: falls es aussieht, wie eine Chili-Schote, sortier es aus!

(Und nur zur Anmerkung, ich kann sehr scharf essen, aber die Chili war definitiv nicht zum Verzehr geeignet :D)

Und wo ist das passiert?

Im Scarlet Dot. Ein sehr passender Name für ein indisches Restaurant, findet ihr nicht?!

Das Restaurant (ganz in schwarz und rot gehalten, meistens wird moderne poppige elektronische Musik gespielt) ist beim Spitalfields Market bei der Liverpool Street Station. Es lohnt sich sehr, der Region einen Besuch abzustatten! Der Markt ist ziemlich cool und es gibt wunderschöne Geschäfte da.

Als Vegetarierein war mein liebsten Gericht „Mater Paneer“- indischer Käse mit Erbsen in einer würzigen Tomatensauce. Sooooo lecker.

Mittlerweile bin ich ein großer Fan von „Channa Masala“ (Kichererbsen) oder „Aloo Masala“ (Kartoffeln). Wobei ich noch kein indisches Gericht gegessen habe, das mir NICHT geschmeckt hat. (In Berlin finde ich übrigens das Amrit am besten, vor allem das am Nollendorfplatz, wo ich auch mal gewohnt habe. Wenn ihr in Berlin seid, müsst ihr unbedingt hingehen, aber passt mit den Cocktails auf, die haben es stark in sich!!)

Im Scarlet Dot habe ich beim letzten Besuch etwas Neues ausprobiert und zwar ein Gericht mit Auberginen.

Es war sooo lecker!

Egal ob Omnivore oder Veganer- im Scarlet Dot schmeckt einfach alles und das Personal ist auch super nett. Und es gibt, wie man sieht, braunen Reis 🙂

Auch die Cocktails sind sehr zu empfehlen und es lohnt sich insbesondere bis 7pm zur Happy Hour: 2 ausgewählte Cocktails für 1.

da nehme ich doch lieber einen Mojito 😉

Obwohl die Speisekarte mittlerweile recht schmal ist für Vegetarier, so ist der Küchenchef jederzeit bereit, ein veganes Gericht zu erstellen.

Ich kann Scarlet Dot nur von Herzen empfehlen, wenn ihr in London seid. Die Preise sind absolut ok und das Essen ist spitze!

Passt nur auf die Chili-Schoten auf 😉 Aber mal ernsthaft, ich war mitterweile sooo oft da und mir ist es nie wieder passiert.

Esst ihr gerne indisch? Welches ist euer liebstes indisches Restaurant?

Und zum Abschluss noch ein London-Bild 🙂

Ich war im (Whole Food´s) Paradies und bin enttäuscht von Accessorize.

Was wollt ihr zuerst?!
Die gute oder die schlechte Nachricht?

Ok, ich entscheide 😉

Zuerst die schlechte, dann kann man sich auf die gute freuen.

Ich war immer ein riesen Fan von Accessorize, dem britischen Accessoire-Hersteller (ich verlinke mit Absicht nicht), und besitze auch einiges von ihnen. Jedes Mal, wenn ich in England und Irland einen Laden gesehen habe, bin ich schier ausgeflippt und habe mir meistens auch etwas gekauft.
Mittlerweile hat sich mein „Kauf-Rausch“ ja gelegt, doch in den ersten Accessorize musste ich trotzdem gleich reingehen, weil es einfach IMMER bezaubernde Sachen gibt.
Gleich am Eingang sah ich etwas Neues: Kosmetik. Schön verpackt, bunte und glitzernde Inhalte- passend zum Rest im Laden. Doch ich wäre nicht ich, wenn ich nicht nachgefragt hätte, ob die Kosmetik vegan sei und an Tieren getestet würde.
Mir begegnete eine dieser Verkäuferinnen, die nicht wissen, was es heißt, wenn an Tieren experimentiert wird. Stellt sie euch vor, mit einem breiten Lächeln: „Ja, wir testen, aber die Nagellacke nicht! Guck mal hier, die Lipglosse, die sind so schön, blablablablabla“. Und natürlich konnte sie auch nicht verstehen, als ich sagte, ich hätte kein Interesse an den Produkten. Ich hatte eh nicht vor, mir etwas zu kaufen, da ich in der Regel für Naturkosmetik bin, aber mich hat es in dem Moment so aufgeregt, dass Accessorize, die ich ja sehr mochte, so etwas Blödes macht.
Ich schaute mich ein letztes Mal im Laden um, machte dann auf dem Absatz kehrt und ging hinaus. Es ist ultra schade, weil sie wirklich hübsche Sachen haben, aber ich möchte solch ein Unternehmen nicht supporten. Wirklich richtig schade. Aber wenn ich so etwas weiß, dann kann ich nicht mehr mit gutem Gewissen dort einkaufen und solche Versuche dann dadurch indirekt unterstützen.
Accessorize #fail

Jetzt aber auf zu dem positiven Erlebnis!

In Amerika schon war ich begeistert von Whole Foods, und umso mehr habe ich mich gefreut, als ich herausgefunden habe, dass auch in London WF´s vertreten sind 🙂

Gestern war ich dann dort und habe eine ganze Stunde im Laden verbracht. Lebensmittel-Einkäufe zählen zu meinen Lieblingsbeschäftigungen, ernsthaft.

WF ist ein bisschen wie Bio Company, nur mit mehr Auswahl, noch internationaleren Produkten und es nicht alles in Bio-Qualität. Einfach ein Top-Laden.

Ich habe so gute Produkte gekauft: Bio-Äpfel, eine Leinsamen-Mischung …

Seid ihr schon einmal in einem Whole Foods gewesen? Wenn ja: Hand auf´s Herz, wie viel Geld habt ihr dort gelassen?

Ich verabschiede mich mit ein paar Fotos und schreibe noch ein paar Sätze an meinem Diplom weiter (ich habe ja sonst nichts zu tun…). Aber am Freitag treffe ich mich mit einer alten Aupair-Freundin aus Irland 🙂 Nur daheim sitzen geht ja auch nicht!

Hier einige Eindrücke:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

… mit Süßkartoffeln und Buchweizen!

cool 🙂

Ich habe mir das 3. von rechts gekauft- super gut!

TOM´s of Maine! Ich habe doch gesagt, es gibt deren Produkte auch in der UK.

yikes. Stolzer Preis.

Asiatische VOLLKORN-Nudeln!!