Marokkanischer Hummus

Bei Sainsbury´s gibt es einen super leckeren Marokkanischen Hummus und ich hatte ewig vor, ihn selbstzumachen.
Es war wirklich schwer, aber ich habe es geschafft 🙂

Wie immer ein Rezept ohne Knoblauch, aber ihr könnt ihn gerne dazugeben.marokk hummus

 

Marokkanischer Hummus

Zutaten:

– 1 Dose Kichererbsen
– 1 Frühlingszwiebel
– 2 TL gemahlender Koriander
– 1,5 TL gemahlener Kreuzkümmel
– 2 TL geräuchertes Paprikapulver (wichtig für den Geschmack!)
– 1/3 TL Rosmarin
– 1 TL flüssiger Süßstoff (ich habe Ahornsirup verwendet)
– Salz und Pfeffer nach Geschmack
– Chilli nach Belieben
–  2 TL geröstetes Sesamöl
– 1 TL Tahin
– ca. 4 EL vom Einweichwasser/Wasser aus der Dose

Zubereitung:

Die Kichererbsen abspülen, und alle Zutaten in einen Mixer geben. Bis zur gewünschten Konsistenz zerkleinern und abschmecken.
Die Frühlingszwiebel fein schneiden und in einer Pfanne in etwas Öl kross rösten und unter den Hummus rühren.

Gegebenfalls mit etwas Frühlingszwiebeln, frischer Petersilie und ganzen Kichererbsen dekorieren.
Ich mag Hummus total gerne zu Salat oder Ofengemüse.

Guten Appetit!

Ein veganes Menü für Freunde.

Am Sonntag vor ein paar Wochen habe ich für ein paar Freunde ein veganes Menü gekocht.
Ich wollte das schon ewig machen, aber wir haben es bisher nicht geschafft.

Es hat mir total Spaß gemacht, das Essen zu planen, auch wenn ich es super schwer fand, mich für ein Dessert zu entscheiden.
Normalerweise würde ich meine rohe Himbeertorte machen, oder eine Tarte mit auf Bananen basiertem Eis dazu. Allerdings sind die meisten meiner Freunde hier (zumindest die, welche gekommen sind) nicht sooo into healthy living und sagen jedes Mal, wenn ich etwas backe, dass Zucker fehlen würde (auch wenn mir selbst der Teig viel zu süß ist).

Also dachte ich, ein Dessert mit Sauce ist prima, weil ich dann die Sauce zuckerzuckerzuckersüß mache und sich jeder sein Essen dadurch nach Laune süßen kann.

Ein Crumble ist zwar toll und vor allem einfach, aber meine Freunde lieben Schoki und ich wollte etwas Besonderes machen.

Online fand ich dann Raspberry Truffle Brownies   (natürlich habe ich die Zuckermenge reduziert…) und musste gar nicht mehr überlegen. Dazu gab es eine Karamell-Sauce, die einfacher nicht hätte sein können: brauner Zucker, etwas (1TL vegane Margarine) + vegane Milch oder sogar Sahne nach Belieben und dann alles ein paar Minuten im Mixer laufen lassen, bis sich die Zuckerkristalle auflösen. Der Karamell-Geschmack kommt ganz von allein. Es hat niemand geglaubt, dass ich die Sauce nicht gekocht habe!

Als Vorspeise wollte ich einen Salat. Ich esse täglich Salat und überzeuge gerne die Leute davon, dass Salat nicht langweilig ist! Das ist mir auch gelungen 🙂

Für den Salat

  • Babyspinat
  • Ruccola
  • geriebene Möhren
  • Kichererbsen
  • Frühlingszwiebeln
  • getrocknete Tomaten
  • frische Cocktailtomaten
  • Rote Bete
  • Erdnüsse
  • Rosinen

Dazu gab eine ein Dressing, welches meinen Gästen so gut geschmeckt hat, dass jeder das Rezept haben wollte.

Für das Rote-Bete-Senf-Dressing:

  • Rote Bete Saft
  • Senf
  • etwas Balsamico
  • Wasser
  • ein klein bisschen Olivenöl
  • Herbs de Provence
  • Salz, Pfeffer
  • Cumin

Zum Hauptgang hatten meine Freunde nur 1 Wunsch mit 2 Zutaten: etwas Deutsches mit Kartoffeln und Sauerkraut. Ich habe es mir einfach gemacht und einen Auflauf gezaubert auf Kartoffelbrei, Sauerkraut und veganen Würstchen.

Konkret habe ich einfach Kartoffeln gestampft und mit frischem Muskat, Salz und etwas Pfeffer, und das Ganze habe ich mit ein klein bisschen Wasser vermischt. Ich bin kein Fan von Kartoffelmus mit Fett.

Für das Sauerkraut habe ich eine Schalotte angeschwitzt und kleingeschnittene trockene Tomaten hinzugefügt. Als Gewürze habe ich wieder Herbs de Provence, Salz und Pfeffer genommen. Dann habe ich noch etwas frische Tomaten dazugebenen, separat die Würstchen gebraten, kleingeschnitten und dann alles geschichtet und im Ofen gebacken. Ganz ohne Käse-Ersatz oder sonstiges. Auf den Fotos sieht der Auflauf verbrannt aus, war er aber ehrlich nicht!

Alles in allem war es einfach toll, und die super Gesellschaft hat geholfen 🙂

Ich koche liebend gerne und besonders gerne für Freunde, die sonst nicht vegan leben.

Schön war es- gerne bald wieder!

Macht ihr oft Dinner-Parties und kocht ihr gerne für Freunde?

Mexikanisch inspirierter Lunch mit Guacamole und Mais-Salat

Wie die meisten von euch wissen, war ich am Sonntag bei einem meet up, welches von Cassey veranstaltet war und was kann ich sagen, es war GIGANTISCH! Ich schwelge noch immer in Erinnerungen und bin einfach hin und weg. Cassey ist einfach SO nett und lieb und es war sooooooooooooooooo ein super Tag. Cassey Ho and me

Wirklich, ich bin so begeistert. Wir haben den ganzen Tag mit ihr verbracht und wie gesagt, ich bin völlig hin und weg UND zudem tun mir so meine Oberschenkel weh! Den anderen geht es auch nicht besser- Cassey hat sich schön anstrengende Übungen ausgedacht und uns ordentlich schwitzen lassen. Bereits nach 5 Min. sind ein paar Leute gegangen!

Ein kompletter Bericht wird folgen, sobald ich alle Fotos bearbeitet habe (und überhaupt mal speichern kann, da ich sie in RAW geschossen habe und meine Programme gerade spinnen).

Als ich umgezogen bin, haben meine Mitbewohnerinnen und ich einen kleinen Brunch veranstaltet.

Ich sah es als willkommene Gelegenheit, um meine frischen Vorräte leerzukochen.

In Anlehnung an den Burrito Contest, habe ich mich mexikanisch versucht und es war ultra lecker. Und scharf. Aber das liebe ich ja 🙂

Nachdem ich mir angeschaut habe, was der Kühlschrank bzw. mein Gemüsefach hergibt, habe ich mich dazu entschlossen, Pfannkuchen zu machen.

Diese wollte ich füllen mit einer Guacamole und einem Gemüse-Salat, da ich keine Blattsalate mehr da habe. Wundert ihr euch auch manchmal, wie viel Gemüse ihr esst?!

Die Pfannkuchen habe ich bereits am Vorabend vorbereitet und am nächsten Tag einfach nur aufgewärmt, und auch die Beilagen habe ich schon am Abend zubereitet, damit sie noch im Kühlschrank durchziehen konnten (und damit ich weniger Stress am Umzugstag hatte ;)).

Guacamole mit getrockneten Tomaten

Schwierigkeitsgrad: einfach

Zubereitungszeit: unter 10 Minuten

Zutaten:

  • 1 Avocado
  • 1 große Frühlingszwiebel
  • 2 getrocknete Tomaten
  • 3 Cocktailtomaten
  • 1 TL Salz
  • 1/4 TL frischer Pfeffer
  • 1,5 EL Limettensaft
  • 1 TL Cumin, gemahlen
  • 1 TL Coriander, gemahlen
  • Chilli nach Belieben

Zubereitung:

Alle Zutaten in einen Mixer geben und „pulsen“, bis eine stückig-cremige Konsistenz erreicht ist und abschmecken.

Mais-Salat

Schwierigkeitsgrad: einfach

Zubereitungszeit: unter 10 Minuten

Zutaten:

  • 250g Mais (ich habe TK genommen, den ich aufgetaut habe)
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 4 Cocktailtomaten
  • 1/8 Stück Gurke
  • 1 TL Chilli-Sauce oder Chilli nach Belieben
  • 1,5 TL Salz
  • 1 TL Olivenöl
  • 1 EL Zitronensaft
  • 1 TL Coriander, gemahlen
  • 1/2 TL Cumin, gemahlen
  • 1/2 TL Paprikapulver
  • 1/2 TL Pfeffer
  • 1 TL getrocknete Petersilie
  • 1/2 TL getrockneter Basilikum

Zubereitung:

Gurke, Tomaten und Frühlingszwiebeln fein würfeln und mit allen restlichen Zutaten vermischen und abschmecken. Am besten schmeckt dieser Salat, wenn man ihn über Nacht ziehen lässt.

Toll sind auch frische Kräuter, ich hatte allerdings keine mehr da, hätte aber sonst Petersilie und Koriander genommen.

Einfache Vollkornpfannkuchen

Schwierigkeitsgrad: einfach

Zubereitungszeit: ca. 15 Minuten

Zutaten:

  • 1 Teil VK-Mehl
  • 2 Teile Wasser

Ich habe ca. 250g Mehl genommen und hatte 6 Pfannkuchen.

Zubereitung:

Das Mehl mit dem Wasser verrühren und in einer heißen Pfanne Pfannkuchen ausbacken. Etwas abkühlen lassen und mit Guacamole und Mais-Salat aufrollen. Lecker wären auf frische Salatblätter, die man auf die Pfannkuchen gibt. Wer mag, kann noch zusätzlich Chilli-Sauce darüber träufeln, bei mir war es allerdings scharf genug.

Guten Appetit allerseits!

Seiden-Tofu-Sauce

Wenn ich meine Vorräte leerkoche (sei es, bevor ich in den Urlaub fahre oder umziehe), kommen häufig abenteuerliche Kombinationen zustande.
In diesem Fall (ok, nicht ganz sooo abenteuerlich) habe ich Reisnudeln mit einer Tofu-Sauce gemischt, obwohl ich sonst der Meinung bin, dass Reisnudeln am besten mit einer un-cremigen Sauce (Sojasauce+Reisweinessig) schmecken. Hierzu habe ich einfach Gemüse angebraten und anschließend mit den fertig gekochten Reisnudeln und der Sauce vermischt.
Es hat aber geklappt und wirklich gut geschmeckt.

Die Sauce kann man für Aufläufe, Lasagnen, Pasta, als Salat-Dressing, zu veganen Hackbraten, etc. verwenden.

Eine Universal-Sauce, wie sie im Buche steht.

Seidentofu-Sauce

Zubereitungszeit: unter 10 Min.

Schwierigkeitsgrad: sehr einfach

Zutaten für ca. 300ml Sauce:

  • 1/2 Packung Seidentofu
  • ca. 100ml Wasser
  • 1/4 TL Senfpulver
  • Chilli nach Belieben
  • 1 TL Paprikapulver
  • 1 TL Salz
  • etwas frischer Pfeffer
  • 1/2 TL gemahlener Koriander
  • 1/2 TL gemahlener Cumin
  • 1 TL Balsamico

Zubereitung:

Alle Zutaten in einen Mixer geben und pürieren, bis eine cremige Konsistenz erreicht ist.

Ich habe die Sauce kalt zu den anderen Komponenten in meinem Essen gegeben, man kann sie allerdings auch prima erst seperat erhitzen.

Guten Appetit!

P.S.: Wer auf der Suche nach einer soja-freien, universell-einsetzbaren Sauce ist, kann gerne mal hier zum Rezept für eine super leckere Pasta-Sauce klicken.

Skinny Hummus

Ich sage es immer wieder gerne: ich LIEBE Hummus und könnte ihn täglich essen.

Hier auf meinem Blog habe ich bereits ein Rezept, doch meistens nehme ich das Äquivalent zu einer Dose Kichererbsen, und füge ca. 2 EL Zitronensaft, 2 TL Cumin, 2 TL Chilli, Salz, Pfeffer und entweder etwas Tahin oder Olivenöl hinzu.

Das einzige Problem bei der Sache ist, dass ich von Hummus einfach nicht genug bekommen kann und somit für mich die Lösung in Form eines „skinny hummus“ gefunden habe.
Dieser Hummus ist vergleichsweise kalorienarm und dann macht es auch nichts, wenn man etwas mehr isst!

Skinny Hummus

Zubereitungszeit: 5 Minuten (+ ggf. Kochzeit für die Kichererbsen. Ich koche meine fast immer selbst, da ich Dosenessen nicht so gut finde)

Schwierigkeitsgrad: einfach

Zutaten für ca. 250g Hummus:

  • 1 Dose Kichererbsen oder die gleiche, frisch gekochte Menge dazu
  • 2 EL Zitronensaft
  • 2 TL Cumin
  • 2 TL Chilli (oder weniger, ganz nach Geschmack)
  • 1 TL gemahlener Koriander
  • ca. 1,5 TL Salz
  • ca. 120ml Wasser
  • evtl. 1 TL gutes Olivenöl oder 1 TL Tahin

Zubereitung:

Die Kichererbsen abspülen und mit den restlichen Zutaten in einem Mixer pürieren. So viel Wasser hinzufügen, dass es sich gut mixen lässt und trotzdem noch eine fest-cremige Konsistenz hat.

Wer mag, kann noch getrocknete Tomaten hinzufügen.

Ich finde, der Hummus schmeckt auch ohne viel Tahin oder Olivenöl grandios und mache ihn wöchentlich.

Meistens esse ich ihn mit Gemüse-Sticks, zu Salaten oder Stir-Fry´s.

Guten Appetit!

tofu scramble mit skinny hummus

Sonnenblumenkern-„Butter“.

Ich liebe Nuss- und Saaten-Butter, auch wenn ich sie nicht mehr kaufe. Habe ich erstmal ein Glas daheim, ist es zu schnell leer.

Was also tun, wenn man eine Mini-Portion will, aber kein ganzes Glas kaufen möchte?
Antwort: den Mixer anschmeißen.sonnenblumenkern butter braun mixer

Ich wollte schon eeeeeeeeeeeewig selber Nussbutter machen, aber nachdem es mit dem Vitamix gar nicht geklappt hat (ich vermute, ich habe zu wenig Nüsse verwendet), habe ich das Projekt erstmal ad acta gelegt.
Vor 2 Wochen dann habe ich Sonnenblumenkerne geröstet und mit einer Prise Salz und etwas Süßstoff zu einer gigantisch leckeren Sonnenblumenkernbutterpüriert.

Es hat mich vielleicht 7 Minuten gekostet UND ich konnte über die Zutaten genau bestimmen.

Tja, in den letzten 2 Wochen habe ich das Projekt 3x wiederholt, ähm 😉 Aber ich muss sagen, dass ein TL hiervon viel aromatischer und toller ist, als ein TL von gekaufter Nussbutter, und insofern verwende ich auch wenig.

Statt Sonnenblumenkernen kann man alle möglichen Saaten oder Nüsse verwenden. Super lecker ist zum Beispiel auch eine Mischung aus ca. 80% gerösteten Mandeln und 20% gerösteten Leinsamen.

Wie schon häufig in anderen Rezepten beschrieben: man muss wirklich ein bisschen Geduld haben und darf die Hoffnung nicht verlieren- es sieht am Anfang (in den ersten 4 Min.) wirklich so aus, als würde die Butter nie was werden! Tut es aber! Nicht verzagen, weitermixen.

Sonnenblumenkern-Butter

Schwierigkeitsgrad: einfach

Zubereitungszeit: unter 10 Min.

Zutaten:

  • Sonnenblumenkernen (oder andere Nüsse oder Saaten nach Belieben)
  • 1 Prise Salz
  • Süßstoff nach Belieben (ich habe 1TL Süßstoff auf 200g Sonnenblumenkerne genommen. Ohne Süßstoff hat es einfach nicht so gut geschmeckt)
  • evtl. Zusätze wie Vanille-Extrakt, Rum, etc.

Zubereitung:

Die Sonnenblumenkerne (oder Nüsse oder Saaten) in der Pfanne rösten und abkühlen lassen. Wenn sie kalt sind, mit den restlichen Zutaten in einen Mixer geben und ca. 5 Min. mixen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Zwischendurch eventuell die Seiten säubern und den Inhalt nach unten zur Klinge des Mixers bringen.

Ich mag die Sonnenblumenkern-Butter am liebsten im Porridge oder in Cerealien.

Guten Appetit!

Veganes Möhren-Tomaten-Basilikum-Pesto (fantastisch lecker und mit Zusatz-Einsatzmöglichkeiten)

Ich liebe Mixer.

Ich liebe es, Sachen zu mixen.

Ich liebe es, einfach wild Zutaten in den Mixer zu schmeißen.

Und ich liebe es, wenn ich wild Zutaten in den Mixer schmeiße und das Ergebnis ganz köstlich schmeckt.

Dieses Pesto ist mit ABSTAND das leckerste Pesto, das ich je gegessen habe. Es ist unfassbar gut, wirklich. Es ist so gut, dass ich es statt dem eigentlich geplanten Rezept für die pinke Himbeer-Rohkost-Torte poste! Aber ich habe Herzhaftes auch schon immer lieber gemocht als Süßes.

Möhren-Tomaten-Basilikum-Pesto

Schwierigkeitsgrad: einfach

Zubereitungszeit: max. 5 Minuten

Zutaten für 1 kleines Töpfchen (als Pesto reicht es für ca. 4 Personen):

  • 3 EL Pinienkerne
  • 10 Blätter frischer Basilikum
  • 1 Möhre
  • 8 getrocknete Tomaten
  • 2 TL Olivenöl
  • S, P
  • Chilli nach Wunsch

Zubereitung:

Die Möhre waschen, die Enden entfernen und zusammen mit den restlichen Zutaten im Mixer kurz „pulsen“, bis eine pesto-artige Konsistenz erreicht ist.

Abschmecken und verwenden.

Es schmeckt super lecker mit gedünstetem Gemüse zu Pasta, als Brotaufstrich, als Pizzabelag-Unterlage (statt Tomatensauce), als Saucen-Verfeinerung, mit Hummus gemischt…

Ich liebe solche Universal-Rezepte!

Guten Appetit.

Cashew-Gemüse-Tarte (soja- und eiersatzpulverfrei)

ENDLICH gibt es das versprochene Rezept.

Ich hoffe, ihr hattet alle einen wunderschönen Tag gestern; ich jedenfalls habe meine Mama schön verwöhnt und die Zeit mit ihr genossen.

Und habt ihr schon gesehen, dass ihr meine Beiträge jetzt auch bei paperblog findet?! Eine super coole Geschichte ist das, wie ich finde!

Tartes mag ich aus verschiedenen Gründen total gerne. Zum einen kann man alles nehmen, was man gerade im Kühlschrank/Vorratskammer hat, zum anderen sind Tartes leicht vorzubereiten.

Für diese Tarte habe ich ganz verschiedenes Gemüse genommen, und man kann so viel variieren! Beispielsweise eine Tarte mit Brokkoli, roten Zwiebeln, Pinienkernen und etwas Cashew-Parmesan oder einer Möhren-Tarte mit Minze und Frühlingszwiebeln… alles geht, nichts muss.

Cashew-Gemüse-Tarte

Zubereitungszeit: 15 Min. + ca. 40 Min. Backzeit

Schwierigkeitsgrad: einfach

Zutaten für eine runde Form mit 28cm Durchmesser:

Für den Boden:

  • 250g Mehl nach Wunsch (ich habe VK Roggenmehl genommen)
  • 4 EL Fett
  • kaltes Wasser (ich habe ca. 100ml gebraucht, bis der Teig die gewünschte Konsistenz hatte)
  • S, P, evtl. Kräuter

Für die Tarte-Masse:

  • 150g eingeweichte Cashews
  • 200ml Wasser
  • 4 EL Hefeflocken (können auch weggelassen werden)
  • frische Kräuter nach Belieben (ich habe 8 Blätter Basilikum genommen)
  • S, P, Paprika, Chilli
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 große Möhre
  • 1/3 Kopf Brokkoli
  • 1/2 Paprika
  • 4 getrocknete Tomaten
  • 1 TL Öl
  • evtl. 2 EL Saaten zum Bestreuen

Zubereitung:

Für den Boden alle Zutaten gut miteinander vermischen und gleichmäßig in die Backform drücken, evtl. einen Rand hochziehen (meiner war 1cm hoch).

Das Gemüse für die Masse waschen bzw. schälen, in mundgerechte Stücke schneiden und in dem Öl in einer Pfanne anbraten, bis es noch leicht bissfest ist.

In einem Mixer die restlichen Zutaten mixen und abschmecken. Gegebenenfalls noch etwas Wasser dazugeben- die Konsistenz sollte dickflüssig sein.

Die Sauce nun mit dem Gemüse mischen, in die Form geben und nach Belieben mit Saaten bestreuen.

Im vorgeheizten Ofen bei 180°C für ca. 40 Min. backen.

Schmeckt sehr lecker zum Salat.

Guten Appetit!

Tofu-Bällchen und Asiatischer Salat mit Mango.

Endlich kommt der Eintrag, nachdem ich euch so lange mit Fotos auf Facebook genervt habe 😉

Eine Freundin hatte mir letzte Woche eine Email geschrieben und gefragt, ob ich ein Rezept für „irgendetwas mit Tofu und Haferflocken, solche kleinen Bällchen oder etwas in der Pfanne“ habe. Da musste ich doch einfach ein Rezept kreieren, nachdem ich ihr schon einen Vorschlag aus dem Kopf geschickt hatte, der übrigens fast so wie das Endrezept war 😉

Ich habe zu den Tofubällchen noch einen leckeren Salat serviert.

Mit Mango und Sesam. Lecker.

Die Angaben reichen für 2 Personen als Hauptgericht.

Tofu-Bällchen und Asiatischer süß-sauer Salat

Zubereitungszeit: ca. 30 Minuten, plus 20 Min. Backzeit

Schwierigkeitsgrad: einfach bis mittel

Zutaten für die Tofubällchen:

•    200g Tofu
•    knapp 100g Haferflocken (7EL)
•    2,5 EL Hefeflocken
•    1 kleine Möhre
•    Kräuter nach Belieben
•    S, P
•    1 TL Öl
•    3 EL Sesam

Zubereitung:

50g der Haferflocken im Mixer zerkleinern, ebenso mit dem Tofu verfahren. Wer keinen Mixer hat, der kann die Haferflocken auch ganz lassen und den Tofu mit einer Gabel zerdrücken. Und wer keine Hefeflocken hat und auch nicht vorhat, diese zu kaufen (empfehlen würde ich es), der lässt sie einfach weg und würzt stattdessen ein bisschen mehr.

Die Möhre waschen und fein raspeln und die Kräuter gegebenenfalls hacken. Mit dem Tofu, den Hafer- und Hefeflocken vermischen und mit Salz und Pfeffer kräftig abschmecken. Ich habe sie passend zum Salat asiatisch gewürzt mit Chili, Cumin, Sojasauce und ein bisschen 5-Gewürze-Pulver.

Nun aus dem Teig mit feuchten Händen kleine Bällchen formen (falls der Teig zu klebrig ist, gebt einfach noch ein paar Haferflocken hinzu), durch das Öl rollen und dann im Sesam wälzen.

Die Bällchen im vorgeheizten Backkofen bei 175°C für ca. 20 Minuten backen. Eventuell zwischendurch wenden.

Je nachdem, wie man diese Tofubällchen würzt, bekommt man eine ganz andere Geschmacksrichtung. Eher traditionell mit Petersilie und ein wenig Zwiebeln; indisch inspiriert mit Kurkuma, Cumin und Chili, italienisch mit getrockneten Tomaten und italienischen Kräutern wie Basilikum, Rosmarin und Salbei, …

Gut kann ich mir die Tofubällchen auch als Buffet-Gericht vorstellen, zum Beispiel als Tofu-Tomaten-Spießchen.

Zutaten für den Asiatischen Salat:

•    1/4 Salatgurke
•    1/4 Mango
•    2 Stangen Staudensellerie
•    1 Möhre
•    6 Cocktailtomaten
•    Chili nach Belieben
•    1 EL Reisweinessig
•    1 TL Agavendicksaft
•    1 EL Sesamöl (am leckersten ist geröstetes)
•    S, P, Sojasauce zum Würzen
•    frischer Koriander nach Wunsch
•    1-2 EL Sesam

Für den Salat das Gemüse und Obst waschen bzw. schälen und in mundgerechte Stücke schneiden. Ich habe es einmal kurz in der Pfanne geschwenkt, da ich die Möhren nicht so hart mag und etwas Warmes haben wollte.

Den Sesam etwas rösten, nicht bei so großer Hitze, sonst springt er aus der Pfanne und besonders kein Öl in die Pfanne geben!

Ein Dressing aus den restlichen Zutaten herstellen und alles miteinander vermischen.

Ich habe noch zusätzlich 1/4 Apfel hinzugefügt.

Wer mag, kann noch Salatblätter mit hinein mischen, ich hätte es getan, wenn ich welche da gehabt hätte.

Schmeckt super lecker und von den 5 am Tag ist man nicht weit entfernt nach dieser Mahlzeit 😉

Lasst es euch gut schmecken und habt noch ein tolles Wochenende!

 

Eisherstellung mit dem Vitamix (geht auch mit anderen Mixern!)

eta: Heute ist International PEANUT BUTTER Day! Wohoo! Ich zelebriere mit PB-Eiscreme. Ganz einfach, weil ich es kann! Holt den Mixer raus, Leute!

„Auf Eis könnte ich nie verzichten“.

Muss man als Veganer auch gar nicht!

Mit dem Vitamix geht das rasend schnell und man braucht noch nicht mal eine sehr lange Vorbereitungszeit. Anders als mit Eismaschinen, deren Kühlscheibe ja über Nacht eingefroren werden muss.

Ich habe ja den Vitamix zum Testen bekommen und in diesem Artikel darüber berichtet, doch mittlerweile habe ich ihn ja ein bisschen länger und habe natürlich auch mehr ausprobiert 🙂

Meine 4 Lieblingsdinge, die ich mit dem Vitamix zubereite:

  1. Smoothies
  2. Saucen
  3. Bratlinge (in die mische ich immer gemahlene Haferflocken, die mit dem Vitamix innerhalb von Sekunden fertig sind)
  4. Eiscreme

So cremig habe ich noch nie etwas hinbekommen. Der Vitamix bekommt wirklich alles klein.

Besonders einfach ist Eiscreme. Wobei, ganz ehrlich, ALLES ist einfach, wenn es um den Vitamix geht.

Für Früchteeis nehme ich immer gefrorenes Obst, welches ich dann nach Bedarf süße und ggf. mit etwas Wasser, Saft oder Pflanzenmilch püriere. Fertig ist das Eis.

Aber auch „Creme-Eis“ geht einfach. Dazu Pflanzenmilch, besonders gut geht Kokosmilch, einfrieren (ich nehme dazu Eiswürfelbehälter, dann geht es schneller) und mit den gewünschten Zusätzen (Vanilleextrakt, Süßstoff, etc.) mixen. Super lecker ist auch Vanille-Mandelmilch anstelle der Kokosmilch.

Der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt, man kann wirklich alles versuchen.

Wer das Eis gerne sehr fest mag, kann aber auch einfach die Zutaten einfrieren, dann im Vitamix mischen, wieder kurz einfrieren und dann gleich servieren, dann kommt es der Eis-Konsistenz am nächsten. Ich will immer nur gleich das Eis essen, wenn es erstmal im Vitamix ist, deswegen nehme ich eine etwas angetaute Konsistenz in Kauf 😉 Mit ein paar extra gefrorenen Früchten oder Eiswürfeln wird es aber wieder fester.

Früher mochte ich immer am liebsten diese Eissorten:

  • Himbeere
  • Mango
  • Pfefferminz
  • Erdnuss (das gibt es im La Sera in  Limburg/Lahn. So lecker. Ich vermute, es ist Vanilleeis mit Erdnussbutter und gerösteten, gesalzenen Erdnuss-Stückchen)

Und diese sind alle ganz leicht nachzuzaubern!

Wer jetzt keinen Vitamix hat- nicht verzagen! Eine Eismaschine geht auch, dafür einfach die Zutaten vorher mixen und dann wie gewohnt zur Zubereitung in die Eismaschine geben.

Und wer keine Eismaschine hat: mit einem normalen Stabmixer die Zutaten (noch nicht eingefroren) mixen, in Eiswürfelbehältern einfrieren, nach ca. 30 Minuten wieder mixen, erneut einfrieren und diesmal richtig frieren lassen. So wird es zwar nicht so fein und cremig wie mit Eismaschine oder Vitamix, funktioniert aber trotzdem toll!

Jetzt zu den Rezepten:

Himbeer-Eis

für 2 Personen benötig man:

  • 250g gefrorene Himbeeren
  • 1 Schuss Limettensaft
  • Süßstoff nach Belieben, ca. 1 EL Zucker

Mango-Eis

für 2-3 Personen benötigt man:

  • 1 reife Mango
  • Süßstoff nach Belieben, ich habe das letzte mal knapp 1 EL Agavendicksaft genommen, weil die Mango nicht sehr süß war, aber sonst geht es so
  • Optional: ca. 200ml Kokosmilch (dann reicht das Eis auch für mehr Personen) –> super leckeres Mango-Kokos-EisMango-Eis

Mango-Kokos-Eis (schon angeschmolzen, weil mir erst später eingefallen ist, es zu fotografieren!)

Pfefferminz-Eis

für 2 Personen benötigt man:

  • 200ml Kokosmilch
  • 100ml Wasser
  • 5 Tropfen Pfefferminzöl (ich nehme das von Primavera)
  • 1 EL Agavendicksaft
  • Schokotropfen, ca. 1 kleine Handvoll (erst NACH dem Mixen in das Eis geben)

Erdnuss-Eis

für 2 Personen benötigt man:

  • 200ml Kokosmilch
  • 100ml Wasser (anstelle von Wasser und Kokosmilch kann auch Mandelmilch verwendet werden)
  • 4 EL Erdnussbutter (ich habe wieder das Erdnussmehl genommen, also schaut mal, ob es nicht zu fettig ist, wenn ihr 200ml Kokosmilch nehmt)
  • 4 EL zerstoßene gesalzene und geröstete Erdnüsse (die Erdnüsse NACH dem Mixen zum Eis hinzufügen)
  • 1/8 TL Salz
  • ca. 2 EL Vollrohrohrzucker oder anderer Süßstoff (wenn die Erdnussbutter Zucker enthält, nur 1 EL verwenden)
  • 3 Tropfen Vanille-Extrakt (alternativ einfach 1 Päckchen Vanillezucker statt dem Vanille-Extrakt und Zucker verwenden)

Zubereitung:

Die Früchte/Obst bzw. die Pflanzenmilch einfrieren. Wenn sie gefroren sind, mit den gewünschten restlichen Zutaten mixen, add-ins hinzufügen, servieren und genießen 🙂

Wer mag, kann in das Früchteeis noch etwas Wasser oder Pflanzenmilch zum Verdünnen geben, wobei es ohne noch viel fruchtiger ist!

Lasst es euch schmecken!

Welches sind eure Lieblings-Eissorten?