Praktikum bei PETA

Langzeit-Leser wissen es, im November und Dezember 2011 habe ich ein Praktikum bei PETA in LA gemacht.
Immer wieder bekomme ich Emails zu dem Thema, also kommt hier ein Post dazu.
Wenn ihr Fragen habt, die ich in diesem Eintrag nicht beantworte, lasst sie mich wissen!

Als ich im Rahmen meines Studiums ein Praktikum machen musste, habe ich lange überlegt, wo ich es machen sollte. Ich wollte ein Unternehmen, das meine Werte unterstützt, keine Tierversuche macht oder Produkte verkauft, hinter denen ich nicht stehe. Außerdem wollte ich einen Job, bei dem ich selbstständig arbeiten, viel lernen, mich weiterentwickeln und etwas erleben kann.
Ziemlich schnell habe ich an PETA gedacht, und hatte parallel noch eine Bewerbung bei Greenpeace laufen, wobei ich immer zu PETA wollte (außerdem frage ich mich, warum es bei Greenpeace so verhältnismäßig wenige Veganer gibt und so viele von den Mitgliedern ein Auto haben…).

Ich habe eine neue Seite erstellt, auf der ihr alle Posts zu meinem Praktikum findet.

Bei PETA sind meistens Praktika ausgeschrieben, aber selbst, wenn das nicht der Fall gewesen wäre, hätte ich mich beworben.

Die Bewerbung

Auf der Internetseite findet man alle Informationen rund um das Praktikum und muss auch über die Website die Bewerbung ausfüllen.
Das Ganze ist in 3 Schritte unterteilt:
– Fragebogen Nr. 1
– Fragebogen Nr. 2 (wenn man eine positive Nachricht nach dem 1. Fragebogen erhält)
– Telefoninterview (wenn der 2. Fragebogen als gut bewertet wurde)

Es werden viele Fragen zu einem selbst und zum Thema Veganismus gestellt, aber auch, was man von PETA und speziell von einzelnen Punkten, zum Beispiel Euthanasie, hält.

Wenn man überzeugt ist vom Veganismus, sollte es nicht schwer sein und wie immer ist es auch hier am wichtigsten, dass man ehrlich ist.

Ich habe zum Beispiel in meinem Telefoninterview auf die Frage, was ich mir für die Zukunft im Bezug auf Veganismus wünsche, geantwortet, dass ich hoffe, dass die ganze Welt eines Tages vegan lebt, obwohl ich wusste, dass es total tag-träumerisch rüber kommen kann. (Ich habe allerdings noch 2 Sätze dazu gesagt ;))

Das Praktikum

Ich habe mich für die Location LA entschieden, da ich bisher noch nie an der Westküste war.
Mittlerweile gibt es ein super schönes, super neues Office und LA ist toll für jeden, der etwas von healthy living hält. Yoga-Studios gibt es an jeder Ecke, in den Supermärkten wimmelt es nur so von veganen Produkten und in der Stadt gibt es dermaßen viele vegane Restaurants, dass man sie unmöglich alle ausprobieren kann.
Wie ich in vergangenen Posts schon erwähnt habe, sind die Mitarbeiter bei PETA extrem cool, nett, super hilfsbereit und einfach tolle Menschen.

Ich habe so viel über PETA als Organisation gelernt, ganz viel über Veganismus und Tierrechte erfahren (ich habe mehr Videos gesehen, als mir lieb ist), ich habe aktiv für eine mehr als gute Sache gearbeitet, und insgesamt hatte ich ein super schönes Praktikum und an keinem einziges Tag, habe ich es bereut, zu PETA nach LA gegangen zu sein.

Was man sich klar machen sollte:

Der Job an sich ist nicht „schön“. Mir war vorher nicht bewusst, dass in den Videos „harmlose“ Ausschnitte aus dem undercover Material verwendet wurden, weil sonst überhaupt keiner die Filme gucken könnte.
Ich wusste auch nicht, WIE VIEL ARBEIT hinter allem steckt. PETA hat etliche Departments, Ingrid arbeitet vollste Vollzeit, und die Mitarbeiter investieren so viel Zeit und Herzblut in alles.
Von so vielen Victories bekommt man gar nichts mit, aber die Organisation leistet viel mehr als man denkt.
Aber, wie gesagt, ist es nicht immer leicht. Es gab Tage, an denen ich echt deprimiert war, dass es überhaupt noch Leute gibt, die tierische Produkte benutzen, und ich habe einige Emails an Firmen geschrieben, die Tierversuche durchführen, nachdem mir auf der Arbeit erneut vor Augen geführt wurde, auf welche barbarische Art und Weise Kosmetika und Co. an Tieren getestet werden.
Ich bin ein bisschen zimperlich, und kann auch kein Blut sehen, aber bei PETA war ich gezwungen, mir die Missstände anzuschauen und ich bin ehrlich davon überzeugt, dass es mich zu einer „besseren“ Veganerin gemacht hat.

Ich hatte vorher gesagt, dass ich speziell im Marketing department arbeiten will, insofern weiß ich nicht, inwieweit meine Arbeit von normaler Praktikumsarbeit abwich.

Es gibt von allem etwas, über die Projekte selbst darf ich aber nichts sagen.

Ich hatte das Glück, dass ich nicht nur in LA sein durfte, sondern auch mit dem peta2 Team auf Outreach-Tour gegangen bin und auch diese Erfahrung war einmalig.

Fazit

Es hat mir unglaublich gut gefallen und kann ein Praktikum bei PETA nur jedem empfehlen, der mehr über die Organisation, über Tierrechte und über Veganismus erfahren möchte.

Wie oben erwähnt, muss man wirklich überzeugt sein von allem, aber dann lohnt sich der Einsatz!

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Markttag!

Soooooooooooooo schön!

Das Wetter heute war ein absoluter Traum, extrem warm und sonnig und ich werde es total vermissen.

Es macht so einen Unterschied, ob die Sonne scheint wenn man morgens aufsteht, oder ob es grau ist.

Heute war übrigens mein letzter Arbeitstag hier bei PETA 😦 Ich bin sehr traurig. Seufz.

Ich werde meinen Arbeitsplatz vermissen 😦

Ich kann nicht glauben, dass die Zeit so schnell vorbeigegangen ist. Aber ich stehe schon für PETA UK auf der Liste und werde mich dort auf jeden Fall engagieren 🙂 Und natürlich komme ich hierher zurück!!! LA ist einfach mal grandios und ich MUSS einfach nochmal her.

Nächste Woche um die Zeit sitze ich wahrscheinlich mit ´nem schönen Jetlag daheim in der Kälte und sehne mich nicht nur nach der Sonne und den tollen Mitarbeitern, sondern auch nach den vielen veganen Optionen in den Supermärkten!!

LA ist ja ziemlich nah an Mexiko dran und hier sind sooo viele dieser Landsleute. Sogar die Durchsagen in den Zügen sind zweisprachig.

Entsprechend gibt es an jeder Ecke ein mexikanisches Restaurant oder einen kleinen Tamale-Stand. So auch auf dem Markt.

Was ich ganz besonders toll finde: durch das milde Klima hier gibt es nichts wie „saisonales Gemüse“. Hier bekommt man noch richtig leckere Tomaten zum Beispiel 🙂

Sehen gut aus, oder???

Toll war, dass man wirklich ALLES probieren konnte und einem teilweise die Sachen aufgedrängt wurden. Da kann sich Deutschland mal eine Scheibe von abschneiden.

An einem Stand wurde selbstgebackenes Brot, Kuchen und Kekse verkauft. Auch dort wurde mir etwas angeboten, aber ich sagte, dass ich Veganerin sei. Daraufhin die Verkäufer „die Plätzchen hier sind glutenfrei!“. Ich „hm, ja, sind die denn glutenfrei UND vegan“? Und sie „nein, wieso??“ Aber ich konnte ihr dann erklären, was es heißt, sich vegan zu ernähren. Das war wieder ein Beispiel von amerikanischer Bildung. Mir hat hier auch eine Frau erzählt (sie war nicht betrunken oder so!), dass sie ja so gerne Französisch lernen würde, aber es wäre zu schwer, da man auf Französisch ja rückwärts lese. Na klar doch. Sie wollte mir einfach nicht glauben, und dann habe ich es aufgegeben. Woher soll ich es auch wissen, schließlich ist Frankreich ja nicht in der Nähe von Deutschland. Ist Frankreich überhaupt in Europa?? Die Frau war leider kein Einzelfall.

Ich wünsche euch allen ein wunderschönes Wochenende!

Ich will nur mal schnell etwas loswerden.

Die Leute hier bei PETA sind mit Abstand die nettesten, hilfsbereitesten und positivsten Menschen, denen ich je begegnet bin.

Nicht zu vergessen, dass sie alle fit und gesund sind 🙂

Ganz ehrlich, ich hatte schon erwartet, dass sie nett seien würden (das kommt einfach, wenn man vegan lebt ;))

Aber dass meine Kollegen alle SO nett sind… Einfach toll 🙂

Und auch, wenn das so klischee-mäßig klingt (und für Omnivore meist auch ein bisschen abgespaced), es ist so eine leichte, helle und positive Atmosphäre überall und alle haben eine ja, das ist so schwer in Worte zu fassen, eben eine leichte Aura.

Das Arbeitsklima ist auch einfach nur ein Traum, alle gehen so freundlich, respektvoll und aufrichtig miteinander um, es macht einfach Spaß.

Hier sind Menschen bei der Arbeit, die ihren Job von Herzen gerne machen und das merkt man jede Sekunde.

Ich fand PETA ja schon vorher gut (sonst hätte ich ja hier auch kein Praktikum gemacht!), mittlerweile bin ich aber soooo von der Organisation überzeugt, es ist der Wahnsinn, was hier geleistet wird!

Allen voran natürlich Ingrid Newkirk. Die Frau ist der beste Beweis, dass Veganer länger leben und fit sind! Sie sieht 12 Jahre jünger aus, als sie tatsächlich ist und ist einfach so fit.

Ich bin so froh, hier zu sein und ich bin mir ganz sicher, dass das mit PETA nicht von kurzer Dauer ist 🙂

In Fakt (kann ich das so in Deutsch sagen??? Heeeelp!), ich plane gerade eine Weiterführung meines Praktikums in London!

Eigentlich wollte ich ja in ein anderes Unternehmen und ganz früher habe ich mal davon geträumt, bei Selfridges im Marketing zu sitzen, aber mittlerweile will und kann ich das gar nicht mehr.

Ich habe so keine Lust, in einer Firma zu arbeiten, die Sachen verkauft, deren Herstellung gegen alle meine Grundsätze verstößt.

Da mache ich mich lieber selbstständig mit einem veganen Restaurant, das ist im Grunde ja mein echter Traum 🙂

Ich weiß nicht, wie es euch Veganern da draußen geht, könnt ihr euch vorstellen, zum Beispiel bei McDonalds zu arbeiten?

Oder bei Estée Lauder?

Ich habe momentan noch nicht mal Lust, bei einer vegetarisch-orientierten Firma zu arbeiten.

Zum Glück gibt es PETA 😉

Habt noch einen schönen Abend (oder Tag oder Morgen…)!

Question: Wie sieht es bei euch aus? Ist es euch wichtig, dass eure Arbeit mit euren Werten übereinstimmt? Oder macht ihr so ziemlich alles für Geld?

Rise Against und peta2

Guten Abend!

Mensch, ich hab so viel zu tun, und so viele Posts halb fertig, da muss ich natürlich einen komplett neuen anfangen 😉

Und noch eine kleine Anmerkung zum Rezept von gestern: die Kekse sind weich. Ich habe sie auf Arbeit mitgenommen und die Jungs lieben sie 🙂 Das wollte ich nur loswerden, falls jemand knusprige Kekse erwartet.

Jetzt aber zu Rise Against.

Was ich richtig lustig finde ist, dass Claudi dasselbe wie ich gemacht hat! Ihren Bericht könnt ihr hier lesen!

Nur dass ich eben in Californien war und dementsprechend alles in Englisch ablief 🙂

Nach 3,3h Fahrt sind wir in Fresno angekommen und waren so früh da, dass wir erstmal Bowlen sind. Ich habe gewonnen. Früher war ich echt nicht gut, aber mittlerweile geht es schon gut (1er bleibt trotzdem meistens stehen), nur tut mir hinterher immer der Arm weh, weil ich die Kugel so lange schwinge, bis ich das Gefühl habe, sie gezielt loslassen zu können 😉

Vorher waren wir noch im Loving Hut essen. Mein Gericht wurde als „Fried Rice With Vegetables and Tofu“ angepriesen. Das Gemüse habe ich verzweifelt gesucht und das Essen war von uns allen sehr fettig. Nicht so toll. Das letzte Mal, als ich dort war (allerdings in Phoenix und es gibt in jedem Restaurant ein eigenes Menü), war es DEUTLICH besser, ich hatte irrsinning viel Gemüse und die Sauce war nicht fettig. Aber es war schön, etwas Warmes zu essen.

(„Eastern Paradise“: Curry Fried Brown Rice with Corn, Peas, Carrots, Tofu and Coconut Milk. Ich bin sicher, wenn es einfach etwas weniger Fett und mehr Gemüse gehabt hätte, wäre es richtig super gewesen.)

Danach sind zur Location und haben den Stand aufgebaut und erstmal das Gelände erkundet.

Outreach läuft so ab, dass man Broschüren verteilt, Unterschriften sammelt, Fragen beantwortet und, wenn man einen Stand hat, Spenden einsammelt, T-shirts verkauft, etc. Wobei die Leute von sich aus nach den T-shirts fragen, weil die einfach so toll sind, viel mit Verkaufstechnik ist da nicht.

Meine Lieblinge sind „I´m Not A Nugget“ und „Fuck Fur“. „Meat Sucks“ ist aber auch gut 😉 (die letzten beiden von mir erwähnten tees sind nicht im Bild, falls ihr sucht)

Nachdem wir alles aufgebaut haben und die Klemmbretter vorbereitet haben, sind wir losgezogen um die Schlangen abzuklappern.

Unser Thema war Pelz. In China zum Beispiel gibt es keine Gesetze und auf den Pelzfarmen geht es abscheulich zu.  ist ein Video, das habe ich mal in der Uni gezeigt, als ich ein Referat über PETA und die „I´D Rather Go Naked Than Wear Fur“ Kampagne gehalten habe. Es ist schlimm, aber es geht noch grausamer. Das erinnert mich daran, als ich ca. 8 Jahre alt war. Wir waren bei meinem Großonkel und er wollte mir einen Mantel von seinen Schwedenreisen geben. Ich fragte ihn, was das für Material sei, weil es sich so komisch anfühlte und ich es nicht kannte. Er wollte mir es zuerst nicht sagen und hat rumgedruckst, aber meine Mama hat es mir dann gesagt, weil sie es nicht gut fand. Es war Seehundfell. Ich war so entsetzt, dass mein Großonkel überhaupt so etwas gekauft hatte. Diesen Moment werde ich nie vergessen. Schon damals war mir klar, dass das falsch war. Und nicht, weil ich eine von den Steiff-Robben hatte.

Sie häuten dort viele Tiere (auch gerne Hunden und Katzen) bei lebendigem Leib und selbst wenn sie getötet werden, dann nicht richtig bzw. besonders brutal (anal oder vaginal eingeführte Stromstöße, die Schädel werden eingetreten, etc.). Das Fell wird dann als Fuchsfell u.ä. ausgegeben und der Rest der Tiere zum Beispiel als Hundefutter verwendet.

Viele Designer, wie Ralph Lauren, Calvin Klein oder natürlich Stelle McCartney, verzichten auf diese Art Pelz und wir kämpfen dafür, dass immer mehr Designer nachziehen und solche Pelzfarmen verboten werden.

Ich hatte super nette Gespräche, das beste war mit einem End-Zwanziger (ja, er war nett :D), der auf die Jagd geht. Wir hatten so ein tolles Gespräch und er hat am Ende sogar unterschrieben 🙂

Manchmal denkt man sich „ach, die da brauche ich gar nicht fragen“, aber man weiß nie, wer unterschreibt, wenn man nicht fragt, also frage ich alle. Mit Erfolg 🙂

Es waren so viele Tierfreunde da und sobald man das Wort „Pelz“ erwähnt fragten sie, wo sie unterschreiben sollten und dankten uns, dass wir da waren.

Allerdings gibt es auch Leute, die sagen, ihnen würde es gutgehen, insofern sei es ihnen egal, was mit den Tieren passiert. Oder ein Mann, der meinte, er würde auch seine Katze tragen, wenn er frieren würde.

Ich finde, es ist ein großer Unterschied, wenn die Leute früher Pelze getragen haben, weil es nichts anderes gab und kalt war, aber heute gibt es einfach keinen Grund mehr dazu.

Wie sagt PETA so schön „Fur is worn by beautiful animals and ugly people“. So true.

Die Stimmung war super, wir haben viele Unterschriften sammeln können und nebenbei auch noch Rise Against live gesehen 🙂

Genau wie ich es mir gedacht habe, ist es nicht meine Musik, aber ich fand es trotzdem gut!

Alles in allem ein schöner Tag!

Und auch die Spendenbox hat sich schnell gefüllt.

Wie immer merkt man, dass PETA krass polarisiert. Ich liebe sie trotzdem 🙂 Oder gerade deswegen.

Cooles Motto.

Und für alle, die es sehen möchten: ein Video von Rise Against live. Es gibt Probleme beim Hochladen, also ein anderes Mal 😉

Dafür bekommt ihr ein Foto!

Am tollsten waren die männlichen Fans, die am Ende mit freiem Oberkörper rumliefen 😉

Ich bin extrem.

„Ihr Veganer seid immer so extrem mit allem“

„Du bist aber echt krass extrem mit dem, was du isst“

„Veganismus – das ist mir zu extrem“

Sicher kennt ihr diese Sprüche alle.

Und ich selbst habe das gesagt, als ich noch Vegetarierin war und mir NIEMALS vorstellen konnte, mich rein pflanzlich zu ernähren, obwohl ich zum Beispiel keine Milch getrunken oder Eier gegessen habe.

Aber auch für mich war es so extrem. Zumindest erschien mir das so. Eigentlich war es immer nur anders und auch ein bisschen anstrengend, wenn man mal ehrlich ist. Sogar beim Kaugummi muss man aufpassen oder bei der Zahnpasta.

Heute gibt es für mich keine besser Ernährungsweise als die vegane.

So viele entschuldigen bzw. verteidigen ihre Entscheidungen, tierische Produkte zu verzehren. Auch ich habe das getan und gesagt, dass ich ja, wenn ich mal Mozzarella essen würde, dann aber nur Bio-Qualität kaufe. Weil das ja auch so einen riesen Unterscheid für die Kühe macht.

Die werden auf den Bio-Bauernhöfen nämlich nicht permanent besamt und die Kälber werden ihnen dann  auch nicht nach der Geburt weggenommen. Nein, da ist alles ganz traumhaft schön idyllisch und die Kühe haben einen Milchüberschuss in Fakt, deswegen MÜSSEN wir Menschen ihnen HELFEN, indem wir ihre Milch trinken.

Aber Sarkasmus beiseite.

Hier bei PETA stoße ich auf so viele Schandtaten und jedes Mal aufs Neue kommt mir wirklich das Kotzen, und das meine ich auch so.

Jedes Mal, wenn ich sehe, wie ein Fisch bei lebendigem Leibe gehäutet wird, eine Kuh zerteilt wird, obwohl sie nicht tot ist, wenn Enten bei vollem Bewusstsein gerupft werden, Katzen im Labor zur Belustigung der Pfleger die Krallen ausgerissen werden, Pferde für Speed-Tests in den Tod getrieben werden, Tiere durch anal oder vaginal eingeführte Stromschläge getötet werden, dann bleibt mir der Mund offen stehen und ich frage mich, wie Menschen so etwas tun können und vor allem, wie andere so etwas zulassen können.

Neulich habe ich einen Report gelesen, in dem es um Hühnerfarmen ging. Das war wieder ein Moment, in denen ich kopfschüttelnd vor dem Computer saß und minutenlang gar nicht begreifen konnte, was ich da gelesen hatte. Die Hühner werden teilweise sexuell (ja, sexuell) missbraucht. Ernsthaft? Auf so eine Idee muss man überhaupt erstmal kommen!

Und das schlimme ist, dass die Videos, die von PETA und anderen Organisationen gezeigt werden, keine Einzelfälle sind oder nur die schrecklichsten Szenen herausstellen. Vieles ist so grausam, dass man es gar nicht zeigen kann.

Da dachte ich, Earthlings sei brutal und dann geht es immer noch härter.

Alles, was mir da einfällt, ist: Ich bin gerne extrem, wenn das heißt, dass ich nicht will, dass wegen mir Tiere gequält und getötet werden.

Oh ja, ich bin mit Leib und Seele extrem, wenn dieses Wort mit Veganismus gleichgesetzt wird.

Auf Extremismus.

Und darauf, dass noch viel mehr Menschen sehen wollen, was mit den Tieren passiert und handeln.

Ich finde, es ist eine Sache, Produkte zu kaufen, deren Hintergrund man nicht kennt. Wenn allerdings die Fakten auf dem Tisch liegen, und man trotzdem noch diese Produkte kauft, dann seid ihr für mich genauso ignorant, wie ich für euch extrem bin.

Habt ihr noch Lust auf Fleisch?

Es ist ein Video von vielen.

(Und ich verspreche euch, dass es morgen leichtere Kost gibt und Highlights von der Outreach-Tour bei Rise Against.)

Ballerinas verbrennen.

Ihr habt richtig gelesen.

Diese Suche hat eine Person auf meinen Blog gefuehrt. Und die arme (Person) musste dann kochen, statt Schuhe vernichten…

Ich bin heute (Samstag) wieder auf Outreach-Tour mit peta2 unterwegs 🙂

Und zwar in Fresno bei einem Rise Against Konzert. Kennt die jemand von euch?

Ich bin soooo gespannt, wie das wird! Voll gut, dass ich noch einen anderen Teil Kaliforniens sehe 🙂

Uuuund, eine Freundin hat mich vorhin auf die spitzen Idee gebracht, dass ich mein Video über meine Praktikumszeit einfach dort drehe! Wohoo! Das wird super 🙂

Anyway, morgen gibt es dann wieder einen laengeren Post!

Gestern war ich naemlich nach der Arbeit auf einem Benefiz-Konzert und hatte gar keine Zeit zum Bloggen. Dabei habe ich sooo viel zu berichten, ich komme gar nicht mehr hinterher 😉

Hier ist der Link zum Event auf Facebook.

Das Konzert war übrigens grandios. Ich mus unbedingt ein Video hochladen davon.

Aber jetzt geh ich erstmal für ein paar Stündchen schlafen, bevor es auf die Tour geht.

Schoenes Wochenende euch allen!

Petitioning in Arizona, Teil 3.

Wie versprochen, ist dieser Eintrag einzig und allein Essen gewidmet.

Es fing gut an, als wir am Sonntag von LA gestartet sind, denn wir sind erstmal zum Veggie Grill für Lunch 🙂

Das ist carrot cake. Ich habe ihn probiert und muss daran denken, ihn beim naechsten Mal zu bestellen. Wirklich absolut empfehlenswert, super nette Bedienung, tolle Atmosphäre, frisches und leckeres Essen…

Hier ist das Menü:

Ich hatte den „Thai Chickin´ Salad“. Und dazu Wasser. Ohne Eis, bitte!

Abendessen leicht gemacht

Abendessen leicht gemacht die Zweite.

Stellt euch M&M´s vor. Dann wisst ihr, wie das hier schmeckt. Die Mädels aus dem Team löffeln die Peanutbutter direkt aus dem Glas und sie haben alle Sorten durchprobiert, da bin ich mir sicher! edit: ja, haben sie.

Drinks am Abend! Bier für den Herren, Gin Tonic und Bloody Mary für mich. Keine Sorge, es blieb bei den 2 Drinks.

soooooooooooooooooooooooooooooooooooooooo gut!

Abendessen: Salat aus dem Supermarkt.

Giveaways sind ein Teil der Tour und super gerne werden vegane Cookies ausgeteilt 🙂

Ich habe alle 3 Sorten probiert.

Weisse Schokolade! (nicht meine. Aber ich habe probiert. Wer weisse Schoki und sehr suesse Sachen mag, der wird diese peanut butter lieben! Mir ist sie zu suess.)Es gibt so interessante Sachen hier!!Und in jedem Supermarkt ein riesengrosses Regal mit Nussbuttern. Ich habe von Annie die Sojanussbutter gegessen, die war richtig gut.Yummi.Der Apfel war sogar mal ohne Bienenwachs… Bisher mochte ich den Cherry Pie am wenigsten von den Larabars, der hat genau dieses „fruchtriegelige“, weswegen ich Fruchtriegel eigentlich nicht mag 😉Super beruehmte Restaurantkette. Vegan. Brauner Reis ist da selbstverstaendlich, wie schoen! Dafuer fand ich die Sosse etwas fettig.Ein Mikrowellen-Essen, und ich habe es ueberlebt.Pita-Sandwich. Das beste, das ich in meinem ganzen Leben gegessen habe. Oder liegt diese Einschaetzung daran, dass wir nachts vom Feiern kamen und echt ausgehungert waren? 😉Ich liebe es, wenn ein Produkt reine Zutaten und keine Aromastoffe enthaelt! So wie dieses Getraenk.Lunch mal wieder.Im indischen Restaurant. Warum ich mein Aloo Mateer nicht fotografiert habe… Keine Ahnung. Aber es war gut.

äh, ja, alles klar. 1. Zutat? Zucker. Ist doch klar. Very nutritious.

Da frage ich mich, warum man nicht einfach Porridge und Blaubeeren isst und dazu ein Glas Mandelmilch trinkt?? (Und kommt jetzt nicht mit der Antwort, dass ein Keks bequemer ist ;))

Superfood Green Bar. So lecker.

finally! Whole Foods Market!

♥das hat auch noch für das Abendessen gereicht 😉 Sesam-Tofu, Apfel-Kürbis-Salat, Rote-Bete-das hat auch noch für das Abendessen gereicht 😉 Sesam-Tofu, Apfel-Kürbis-Salat, Rote-Bete-Salat, Squash und ein Rosenkohl mit süßer Glasur

Salat, Squash und ein Rosenkohl mit süßer Glasur

Dessert für Annie und Christy!

Die letzte Cookie-Sorte, die ich getestet habe und auch mein Favorit.

Ja, das waren soweit alle Fotos!

Gefrühstückt habe ich während der Woche entweder Obst oder Porridge, zum Lunch gab es dann einen Apfel und einen Riegel und abends (bis auf die 2x, wo wir essen waren) Gemüse, Hummus, Salsa und Tortilla-Chips. Aber die guten. Mit guten Zutaten, wenig Fett, kein Zucker, etc.

Ich habe mich sehr gefreut, als ich daheim war und wieder kochen konnte 😉

Und ich glaube fast, ich mache noch einen Post über die Zeit, weil ich wirklich nicht alles untergebracht habe! Ich muss doch von meinem Date berichten, haha, und meinen ultimativen Tip fuer USA-Reisende abgeben.

Teil 1 und Teil 2.