Wo man in London gut vegan essen kann.

Wie man sich denken kann, gibt es in London nicht nur ganz schoen viele vegane Restaurants, sondern man findet auch in „gemischten“ Restaurants viel Veganes.

Hier 18 Locations, zu denen ich immer gerne mit Freunden gehe.

OMNI:

Yalla Yalla – nicht ausdruecklich vegan, aber bietet viele vegane, mediterrane Optionen und ist perfekt fuer Snacks und ein Glas Wein.

Pho – mein neues Lieblingsrestaurant und bequemerweise kann ich hinlaufen zur Battersea Location 😉 Das Menu ist nicht vegan, aber es gibt unter jedem Gericht vegane Optionen. ALLES schmeckt super. Soooooo lecker.

Tumnan Thai – der beste Thai in meinen Augen, der super viele vegane Gerichte hat, die alle traumhaft schmecken. Besonders lecker ist der Tofu mit Thai-Basilikum, Zwiebeln, Paprika und Chilli und die Curries.

Khan’s – direkt neben dem Thai und hat ebenso viele vegane Gerichte. Das Naan kann ohne Butter bestellt werden. Besonders lecker sind die Samoas, da selbst gemacht und das Pumpkin Curry.

Maoz – super leckere vegane und glutenfreie Falafel mitten in Soho. Das Beste ist das Salatbuffet. Unbedingt probieren: die hausgemachte Limonade. In den kalten Monaten gibt es auch eine tolle Linsensuppe.

Ask Italian – eine italienische, sehr veganer-freundliche Kette. Super lecker ist die glutenfreie Pasta. Das Chillioel ist sehr zu empfehlen.

San Carlo Cicchetti – tolle, authentisch italienische Atmosphaere und suuuuper Weinangebot. Trotz dem fleisch- und fischlastigem Menu gibt es viele vegane Gerichte bzw. kann man den Kaese weglassen. Die Pizza und Bohnen mit Zitronen sind fantastisch.

Massis – mein allerliebster Libanese in der Stadt. Die Falafel sind die besten in ganz London. Es gibt etliche vegane Gerichte und besonders lecker ist auch der Mangosaft.

Gourmet Burger Kitchen – Suesskartoffel Pommes, normale Pommes mit Rosmarin, Eistees und vegane Burger mit Ananas, Erdnusssauce und Alfafasprossen… Das Menu ist grossartig und fuer jeden Geschmack etwas dabei.

VEGETARISCH/VEGAN:

Ms Cupcake – vegane Cupcakes und andere Backwaren. Ein Muss fuer jeden Veganer. Der beste Cupcake ist der Ferrero Rocher.

Mildreds – vegan/vegetarisch. Eines meiner absoluten Lieblingsrestaurants. Die Artischocken als Vorspeise sind fantastisch! Der Detox Salat hingegen total langweilig.

222 Veggie Vegan – machen sehr gute vegane Gerichte, nur beim Wein hapert es oft. Das Buffet ist sehr zu empfehlen.

Tibits – Buffet mit unfassbar guten Gerichten und man bezahlt nach Teller. Es gibt auch eine grosse Getraenkekarte und die Location ist, nahe Piccadilly, ideal.

Food for Thought – direkt am Covent Garden ist dieser winzig kleine Laden, bei dem man am besten Take-Away holt. Alle Gerichte darf man probieren und besonders die Salate sind super lecker.

Inspiral Lounge – bekannt fuer ihr veganes, auf Cashews basierendem Eis. Das Restaurant ist in Camden und man ist gleich neben dem Wasser.

Beatroot Cafe – auch super zentral in Soho, es gibt Smoothies und mehr und das Essen ist echt lecker. Erinnert mich immer an Food For Thought, wobei ich letzteres mehr mag.

Sagar – ein veganer/vegetarischer Inder 🙂 Ebenfalls zentral in der City gelegen.

Vantra Vitao – eines meiner liebsten veganen Restaurants, direkt auf der Oxford Street. Das Buffet ist super und alle Gerichte schmecken total lecker. Das Essen ist ziemlich gesund und naehrhaft.

Dies ist natuerlich nur eine Auswahl, aber ich kann wirklich alle Restaurants ausnahmslos empfehlen.

Treffen mit der Veltenbummlerin (+ Besuche im 222 Veggie Vegan Restaurant und bei Ms Cupcake)

Vor ein paar Wochen hat sich etwas einmaliges Tolles ergeben.

Die Veltenbummlerin war mit Mann hier in London, bevor sie nach NY weitergeflogen sind (ein Reisebericht wird übrigens auf Linda´s Blog folgen!).

Linda hat mich nach veganen Restaurant-Empfehlungen gefragt und das habe ich doch gleich genutzt, um ein kleines Blogger-Treffen zu veranstalten!

Wenn ihr Linda´s Blog noch nicht kennt, müsst ihr unbedingt mal vorbeischauen. Dort findet ihr vegane Reisetipps weltweit, gepaart mit ein paar landestypischen (teilweise extra veganisierten) Rezepten, die alle super lecker klingen.

Als die beiden angekommen sind, wurde ich gleich mit einem total süßen Päckchen (GLITZERTÜTE!!! Uuuuh, Linda kennt mich ;)) überrascht-

drin waren ein veganes Rasiergel (das hatte ich mir bestellt) und ein super lustiges Buch, sowie tolle Aufkleber. Ein Button war auch noch dabei, der es nicht auf das Bild geschafft hat. Ist das nicht mal so lieb? Ich habe mich riesig darüber gefreut.

Hier in London haben wir uns schließlich erst fürs 222-Veggie Vegan Restaurant entschieden, bevor wir für Cupcakes weiter nach Brixton zu Ms. Cupcake gefahren sind.

Der Tag war nicht nur super sonnig (einer der wenigen Tage im Jahr, die sich nach Sommer anfühlen…), sondern auch extrem lecker und vor allem unterhaltsam. Das Essen im 222 war übrigens super super toll und ich werde definitiv noch eine seperate Review zu dem Restaurant schreiben. Alles Essen ist low fat, low sodium, no GM und wenn möglich Bio und regional 🙂

Linda ist einfach ein Goldstück und ihr Mann ist auch total nett und hat, obwohl er auf den Aufenthalt in London eigentlich gar keine Lust hatte, alles tapfer mitgemacht!

Aber ich meine, bei dem Anblick der Cupcakes… 😉 Da kann man doch gar nicht anders, als glücklich sein!

Bei Ms Cupcake bekommt man nicht nur Cupcakes im Übrigen, sondern alle möglichen veganen Süßigkeiten. Täglich gibt es wechselnde Sorten im Angebot und man hat es nicht leicht, sich für etwas zu entscheiden. Da ich Zucker nicht so gewohnt bin, hatte ich wirklich einen leichten Zucker-Schock und gerade den Blueberry-Cheesecake-Cupcake konnte ich nicht essen, dafür war aber der Ferrero-Rocher-Cupcake umso leckerer!! Wer Süßes mag, der wird Ms Cupcake lieben, so viel ist sicher!Ms Cupcake London

Wir haben über alles mögliche gequatscht und die Zeit ist wirklich wie im Flug verstrichen!!

Ich hoffe, dass wir ein solches Treffen bald mal wiederholen können, fürs erste müssen wir den Kontakt aber über die Sozialen Netzwerke beschränken.

Noch einmal ganz lieben Dank an Linda und ihren Mann für den schönen Tag in der schönsten Stadt der Welt!! Und zum Abschluss noch ein lustiges Bild von den beiden : Ja ja, typisch Blogger 😉

Vegane Lieferdienste braucht das Land!

Ihr kennt es sicher: bevor man auswärts essen geht oder sich Essen bestellt, kocht man lieber selbst, um sicher zu wissen, was das Essen beinhaltet und dass es auch definitiv ausschließlich aus veganen Zutaten besteht. Außerdem muss auch darauf geachtet werden, dass ausreichend Nährstoffe wie Vitamine und Calcium im Essen enthalten sind.

Aber manchmal hat man einfach keine Zeit oder Lust um etwas Frisches selbst zu kochen. Für Situationen, in denen es auch einmal schnell gehen muss, ist es gut, eine Alternative zur Hand zu haben. Nicht immer hat man die Möglichkeit, sich einen veganen Snack von unterwegs mitzunehmen (ich denke zum Beispiel an Falafel-Sandwichs!). Eine gute Idee sind Lieferdienste. Man kann direkt von unterwegs anrufen und bestellen, sodass man zeitgleich mit dem Essen daheim ist oder natürlich von daheim aus bestellen.

Es gibt etliche Lieferdienste, doch wie viele haben tatsächlich vegane Optionen auf der Speisekarte stehen? Es wird schnell langweilig, beim Inder oder Thai immer nur das eine Gericht zu bestellen, von dem man weiß, dass es vegan ist.

Ich habe mich also online mal auf die Suche gemacht und nach veganen Lieferdiensten geschaut.

Dabei habe ich nicht nur direkt bei Restaurants im Internet gesucht, sondern habe auch die großen Plattformen wie Lieferheld unter die Lupe genommen. Schließlich sollten diese ja ein paar vegane Angebote zur Auswahl haben.

Für die eigene Zubereitung zu Hause gibt es ja schon in fast allen Supermärkten vegane Lebensmittel zu kaufen und dies ist eine Tatsache, für die ich sehr sehr dankbar bin. Noch vor ein paar Jahren war es beispielsweise nicht so einfach, Tofu zu bekommen und heute gibt es in wirklich fast überall.

In Bezug auf einen Restaurantbesuch sieht das aber schon anders aus. Es ist ja bekanntlich schwer als Veganer überhaupt irgendwo Gerichte zu finden, die weder mit Sahne, noch mit Käse oder ohne andere nicht-veganen Zutaten zubereitet wurden. Fast alle vegetarischen Essen sind mit Käse überbacken, ist euch das auch schon aufgefallen? Wenn man dann doch einmal essen geht gibt es meist nicht viele Gerichte, die für Veganer zur Auswahl auf der Speisekarte stehen. Viele Fragen zu den verwendeten Produkten und Änderungswünsche sind dann an der Tagesordnung. Vegane Restaurants sind im Vergleich zu anderen Restaurants eher selten vertreten. In Großstädten ist das natürlich anders, gerade in Berlin gibt es eine tolle Auswahl. Und auch ethnische Küchen sind genial, weil sie oft vegane Optionen bieten.

Eine gute Übersicht über vegetarische und vegane Restaurants gibt es auf der Seite des VEBU. Nicht zu vergessen ist auch Happy Cow!! Eine der besten Erfindungen  überhaupt. Weiterhin kann man über diverse Vegan-Seiten einzelner Städte vegane Restaurants finden, beispielsweise in Berlin über berlinvegan. An der Stelle muss ich anmerken, dass ich mit Berlin im Veganer-Paradies gelebt habe!

Doch wie sieht es bei diesen Bestell-Plattformen im Internet aus? Man sollte ja meinen, dass dort auch ein paar vegane oder zumindest vegetarische Lieferdienste zu finden sind. Ich habe mal bei mir im Umkreis gesucht und bin bei Lieferheld leider nicht fündig geworden. Dann habe ich noch einmal in Berlin gesucht. Es gibt sogar eine extra Kategorie vegetarisch, bei der momentan 23 Lieferdienste zu finden sind. Allerdings sind die dort aufgeführten Lieferdienste nicht ausschließlich vegetarisch, sondern bieten auch andere Gerichte an. Obwoh es vereinzelt vegane Optionen bei den vegetarischen Anbietern gibt, so gibt es doch keine „vegane“ Kategorie. Wie man in der Grafik sieht, sind bei der Suche für meine alte Adresse in Berlin 3 Lieferdienste erschienen.

Das Ergebnis ist für mich schon etwas enttäuschend, denn Veganismus ist mittlerweile sehr präsent. Allein in Deutschland leben bereits über 500 000 Veganer und es werden immer mehr. Also bitte, liebe Lieferdienste, stellt euch doch darauf ein! Denn auch Veganer sind nicht abgeneigt auch einmal Essen zu bestellen!

Nun interessiert mich natürlich auch was ihr so für Erfahrungen mit veganen Restaurants und Lieferdiensten gemacht habt. Gibt es bei euch schon Anbieter? Hat euch das Angebot und das Essen gefallen oder bleibt ihr doch lieber dabei, selbst zu kochen? Ich freue mich über eure Kommentare.

Loving Hut

Fast jeder Veganer kennt sie:

Loving Hut Restaurants.

Toll für Pflanzenesser, weil man sicher sein kann, dass wirklich ALLES vegan und somit essbar isst.

Ebenso gerne gehen aber auch Omnivore oder Vegetarier zu Loving Hut, wenn sie eine gesündere Alternative zu Burger & Co. suchen.

Mittlerweile war ich in verschiedenen Loving Huts in California, Arizona und London und kann nun eine Review für euch schreiben.

Zunächst einmal ein paar Infos über Loving Hut selbst.

Die Kette, welches ausschließlich mit veganen Zutaten arbeitet, hat Restaurants in Deutschland, den USA, England, Österreich, Australien, Neuseeland, Belgien, Polen, Mexico… wow, in wirklich vielen Ländern!! Hier die komplette Auflistung aller Restaurants.

Die Filialen sind alle super simpel eingerichtet. Es gibt Papierservietten, in Amerika Plastik-Becher für Wasser, schlichtes Geschirr und Besteck und auch Tische und Stühle sind sehr einfach.

Im Hintergrund läuft auf den Fernsehern ein „veganer Psycho-Film“, wie ich ihn liebevoll nenne. Es sind Panels von „Super-Veganern“, die von ihren Erfahrungen erzählen, Fragen beantworten und zusammen beten. Es erinnert ein klein wenig an eine Kombi aus Teleshopping und Sekte, finde ich.

Jedes Restaurant hat sein eigenes Menü, jedoch gibt es in den meisten Loving Huts asiatische Speisen und Fast Food.

Die Speisen werden stets frisch zubereitet und der Fokus liegt vor allem auf fake-meat und fake-fish. Es gibt auch veganen Käse, der für Burger seinen Einsatz findet.Beef Teryaki

Nichtsdestotrotz gibt es auch einige reine Gemüsegerichte, wie Salate oder Curries.

Getränketechnisch gibt es so ziemlich alles von Wasser über Säfte, Limonaden, Tee und Kaffee. Teilweise gibt es auch Alkohol.

In einigen Restaurants kann man verschiedene Produkte wie Käse oder gefrorene Soja-Waren kaufen.

Take-Away bietet jedes Restaurant.

PRO´s

  • Das Essen wird frisch zubereitet.
  • Es gibt eine große Auswahl an rein veganen Gerichten.
  • Es besteht keine Gefahr der Kontaminierung- alles ist „sicher“.
  • Wer Fleisch und Co. vermisst, kommt hier voll und ganz auf seine Kosten.
  • Das Essen ist lecker!
  • Die veganen Mitarbeiter (ich weiß nicht, ob es eine Vorraussetzung ist, bei Loving Hut zu arbeiten, aber alle Mitarbeiter, die ich traf, waren vegan) sind super freundlich und sprechen nur zu gerne Empfehlungen aus.
  • Nicht-Veganern wird gezeigt, dass es super Alternativen für typisches Fast Food gibt.

KON´s

  • Eines ist mir in jedem Restaurant negativ aufgefallen: das Essen ist ziemlich fettig. Chow Meins werden in massenweise Öl gebraten, es gibt etliches Frittiertes und Mayo gibt es zu vielen Gerichten.
  • Außerdem ist  häufig versteckter Zucker zu finden, sei es in Getränken, Saucen oder einfach im Ketchup.
  • Die Hälfte der Gerichte würde ich nicht essen, weil die Zutaten dafür für mich zu sehr bearbeitet bzw. zu fettig sind.
  • Getreide, abgesehen von Pasta und Reis, sind hier fehl am Platz und die Hauptprotein-Quellen sind Seitan und Tofu.
  • Omnivore denken häufig, dass wir tierische Produkte ersetzen, statt komplett neue Gerichte zu kreieren, und Loving Hut bestätigt dies meistens.
  • Das Interior ist extrem schlicht. Wer ein schönes Ambiente sucht, sollte dies im Vorfeld wissen.
  • Häufig wissen die Mitarbeiter selbst nicht genau, was in den Gerichten ist, weil so viel „fake“ ist und sich in etlichen Gerichten Zusatzstoffe verstecken.

FAZIT

Auch wenn ich einige negative Punkte aufgelistet habe, so esse ich doch wirklich total gerne bei Loving Hut. Ich meide Speisen, von denen ich weiß, dass sie sehr fettig oder (in meinen Augen) ungesund sind und genieße dafür die leckeren Dinge, die das jeweilige Restaurant zu bieten hat.

Alles in allem kann ich die Restaurants jedem empfehlen. Für ein schickes Gourmet-Dinner ist Loving Hut nicht geeignet, aber wer das nicht erwartet, wird ok sein.

Und jetzt noch ein paar Impressionen von meinen Loving Hut Besuchen (die Speisen sind teilweise von Freunden und nicht von mir gegessen worden):

Spaghetti House, London

Eine neue Restaurant-Empfehlung in London! Und high-class Fotos (hust)!

Sicher habt ihr schon eines der Spaghetti House Restaurants in London gesehen- es gibt die beliebte Kette sehr häufig in der Hauptstadt!

Beim letzten Mal war ich zum Lunch mit einer Freundin dort und obwohl ich das Mal davor noch Vegetarierin war (ich glaube, das war vor 4 Jahren?!), wusste ich, dass ich auch als Veganerin viele Optionen haben würde.

Denn auch wenn Pasta und Pizzen ganz oben auf der Speisekarte stehen, gibt es doch mehr Gourmet-Speisen als in anderen italienischen Restaurants und super leckere Salate.

Ich hatte an dem Tag total Lust auf Tomaten und habe dann schließlich die „Penne Arrabbiata“ (PENNE ARRABBIATA spicy tomato sauce with crushed red chillies & cherry tomatoes £8.50) bestellt. Die Weißnudeln waren etwas gewöhnungsbedürftig (ich esse ja immer nur VK-Pasta und finde die viel aromatischer), aber es hat trotzdem richtig gut geschmeckt. Die Tomaten waren ganz frisch und die Sauce super!

Meine Freundin hatte einen Salat (SICILIANA bean salad with dry figs, dates, red pesto, fresh basil & chillies (v) £7.50) und dazu Kräuter-Knoblauch-Baguette.

Wie immer hat es toll geschmeckt, der Service war freundlich und zuvorkommend und die Atmosphäre war warm und herzlich.

Wenn man italienisches Essen mag, ist Spaghetti House definitiv eine gute Adresse!

Sehr positiv finde ich, dass die Gerichte nach vegetarischen Käse gekennzeichnet wurden- dies ist nicht in jedem Restaurant der Fall.

Grundsätzlich sind die Köche bereit, jedes Essen zu veganisieren und man kann sich auch easy etwas zusammenstellen (lassen).

Das Menü findet ihr hier.

Ich war ingesamt in 3 verschiedenen Restaurants in London und alle waren schön!

Zum Abschluss ein weiteres high-quality Bild vom Decor:

Spaghetti House bietet wirklich gute, frische und leckere Küche, dennoch muss ich ehrlich sagen, dass ich, wenn ich mit Veganern essen gehen würde, ein anderes Restaurant wählen würde. Pizza und Pasta sind zwar schön und gut, aber die pflanzliche Küche hat so viel mehr zu bieten als nur das (und in diesem Fall ist das sogar einiges). Ich liebe mein Gemüse zu sehr, als dass ich stärkehaltige Kohlenhydrate in den Vordergrund stellen will. In der Indischen Küche sieht es da schon anders aus!

Ein Lieblings-Restaurant: Scarlet Dot in London

Vor ca. 6 Jahren habe ich es entdeckt und die Liebe hält bis heute an: Das beste indische Restaurant in London.

Auch, wenn ich zwischendurch dort fast gestorben bin. In meinem Essen war etwas, das wie eine Bohne aussah, auch wenn diese nicht dareingehörte. Ich biss herzhaft zu, schluckte, und fackelte mir fast alles ab. Mein Mund glühte, ich konnte kaum sprechen und meine Zunge schwoll an. Ich war feuerrot im Gesicht, mir wurde heiß und ein paar Minuten später hatte ich dann das Gefühl, man hätte nicht nur meinen Mund, sondern auch meinen Magen von innen angezündet. Oh weh. Es war grausam und ich konnte kaum mitteilen, was passiert war. Innerhalb kürzester Zeit hatte ich gleich 3 Kellner an meinem Tisch, die mir mildes Mango-Chutney, Joghurt und Brot brachten und sehr verzweifelt aussahen. Es hat so gebrannt, das könnt ihr euch gar nicht vorstellen.

Mir ist es insgesamt schon 4x passiert, dass ich eine richtig scharfe Chili-Schote gegessen habe, aber dieses Erlebnis bleibt unvergessen…

Ich war mit meiner Mutter dort im Restaurant und später offenbarte sie mir, dass sie richtig Angst um mich hatte!

Gefühlte Stunden später habe ich dann tatsächlich noch weiter gegessen und für den ganzen Schreck bekamen wir Cocktails aufs Haus 😉

Die Moral von der Geschicht: falls es aussieht, wie eine Chili-Schote, sortier es aus!

(Und nur zur Anmerkung, ich kann sehr scharf essen, aber die Chili war definitiv nicht zum Verzehr geeignet :D)

Und wo ist das passiert?

Im Scarlet Dot. Ein sehr passender Name für ein indisches Restaurant, findet ihr nicht?!

Das Restaurant (ganz in schwarz und rot gehalten, meistens wird moderne poppige elektronische Musik gespielt) ist beim Spitalfields Market bei der Liverpool Street Station. Es lohnt sich sehr, der Region einen Besuch abzustatten! Der Markt ist ziemlich cool und es gibt wunderschöne Geschäfte da.

Als Vegetarierein war mein liebsten Gericht „Mater Paneer“- indischer Käse mit Erbsen in einer würzigen Tomatensauce. Sooooo lecker.

Mittlerweile bin ich ein großer Fan von „Channa Masala“ (Kichererbsen) oder „Aloo Masala“ (Kartoffeln). Wobei ich noch kein indisches Gericht gegessen habe, das mir NICHT geschmeckt hat. (In Berlin finde ich übrigens das Amrit am besten, vor allem das am Nollendorfplatz, wo ich auch mal gewohnt habe. Wenn ihr in Berlin seid, müsst ihr unbedingt hingehen, aber passt mit den Cocktails auf, die haben es stark in sich!!)

Im Scarlet Dot habe ich beim letzten Besuch etwas Neues ausprobiert und zwar ein Gericht mit Auberginen.

Es war sooo lecker!

Egal ob Omnivore oder Veganer- im Scarlet Dot schmeckt einfach alles und das Personal ist auch super nett. Und es gibt, wie man sieht, braunen Reis 🙂

Auch die Cocktails sind sehr zu empfehlen und es lohnt sich insbesondere bis 7pm zur Happy Hour: 2 ausgewählte Cocktails für 1.

da nehme ich doch lieber einen Mojito 😉

Obwohl die Speisekarte mittlerweile recht schmal ist für Vegetarier, so ist der Küchenchef jederzeit bereit, ein veganes Gericht zu erstellen.

Ich kann Scarlet Dot nur von Herzen empfehlen, wenn ihr in London seid. Die Preise sind absolut ok und das Essen ist spitze!

Passt nur auf die Chili-Schoten auf 😉 Aber mal ernsthaft, ich war mitterweile sooo oft da und mir ist es nie wieder passiert.

Esst ihr gerne indisch? Welches ist euer liebstes indisches Restaurant?

Und zum Abschluss noch ein London-Bild 🙂

Ask (for) Italian and you will get amazingly fresh vegan food!

Heute habe ich mich mit einer Freundin hier in London zum Lunch getroffen und es war ein voller Erfolg.

Nicht nur, weil wir uns stundenlang so gut unterhalten haben, sondern auch, weil wir in einem super Restaurant waren: Ask Italian.

Von leckerem und vor allem frischem (!) Essen über eine sehr zuvorkommende und hilfsbereite Bedienung zu einer schönen Atmosphäre- hier hat alles gestimmt. Es war sauber, die Musik passend, und das Menü perfekt geeignet für Omnivore und Herbivore gleichermaßen.

Häufig bekommt man in italienischen Restaurants eine nicht so große Auswahl an veganen Gerichten, doch im Ask Italian sieht das anders aus.

Bereits das erste Gericht auf dem Menü sprang mich an und als weiteren Pluspunkt bietet das Restaurant biologische glutenfreie Pasta. Cool, oder?

Sehr bald, nachdem wir Platz genommen hatten, bekamen wir diese Platte:

Ich liebe gutes, frisches Brot mit Olivenöl und ebenso gerne mag ich Oliven. Daheim esse ich ja kein Weißmehl, aber in Restaurants mache ich manchmal Ausnahmen. Dann muss das Brot aber schon richtig gut sein 😉 Und zum Glück war das heute der Fall 🙂 Es war sogar noch warm- einfach lecker.

Für den Hauptgang habe mich für die „Fettuccine con verdure“ entschieden, habe dieses Gericht jedoch mit der glutenfreien Pasta und ohne Knoblauch bestellt.

Die lila-braunen Flecken sind Tapenade-„Würstchen“. Und der Spinat war Babyspinat! Yeah. Anderen Spinat hasse ich aber auch sehr. Das Essen war sehr minimal gesalzen, was ich persönlich sehr gut fand, da man so den Salzgehalt selber bestimmen kann. Außerdem war das Gemüse noch schön knackig. Und habt ihr die Chilli-Stücke gesehen? Love.

Ask Italian-  ein Restaurant, das ich euch ohne weiteres empfehlen kann. I will come back, for sure!

Ich war in Victoria. Hier die Adresse:

Ask Italian, 160/162 Victoria Street, London SW1E5LB (neben der Victoria Station)

Viele der auf dem sehr authentischen Menü sind zu 100% aus Italien und man merkt, dass die Köche ihr Handwerk verstehen. Alles, das die Küche verließ, sah ultra lecker aus und den zufriedenen Gesichtern an den Nachbartischen nach zu urteilen war es das auch.

Alles in allem ein super Restaurant 🙂

P.S.: Es war nicht wirklich so leer, wie es in den Bildern aussieht. Nur habe ich die Fotos gemacht, als wir gegangen sind und um 16.30h ist es nicht so voll in Restaurants…