Veganer Gemüse-Bohnen-Eintopf

Obwohl ich ja gerade Hochsommer hier in Sydney habe, so sehne ich mich doch nach warmen, winterlichen Gerichten.

Ich erinnere mich, dass es letztes Jahr, während ich in Asien war, ganz genauso war.

Mein Körper ist halt an europäisches Klima gewöhnt!

Gestern habe ich diesen leckeren Stew gemacht – erst wollte ich ein Chilli machen, aber ich wollte etwas mit mehr Gemüse.

Screen Shot 2015-12-09 at 7.24.20 pm

Der Eintopf ist in nur 20 Minuten fertig und das Rezept macht genug für 4+ Personen, also perfekt für eine hektische Woche, wenn man nicht viel Zeit fürs Kochen hat.

Eine Notiz am Rande: ich koche seit ziemlich langer Zeit schon ohne Öl und es bekommt mir viel besser. Ich esse nicht gar kein Öl mehr, aber viel weniger als vorher. Im Rezept ist demnach kein Öl, aber wenn ihr mögt, könnt ihr das Gemüse in Öl anschwitzen.

Veganer Gemuese-Bohnen-Stew

Zutaten:

  • 1 Zwiebel, fein gehackt
  • 2 Kartoffeln (mittelgross), gewuerfelt
  • 1 grosse Möhre, gewürfelt oder in feine Scheiben geschnitten
  • 1 Zucchini, gewürfelt oder in feine Scheiben geschnitten
  • 1 Handvoll gruene Bohnen, in mundgerechte Stücke geschnitten
  • 1-2 Dosen Bohnen oder Linsen nach Wahl. Ich habe Kidney-Bohnen verwendet.
  • 2 Dosen gewuerfelte Tomaten in Saft – je besser die Qualitaet, desto leckerer der Stew!
  • 2 Zweige Rosmarin oder ca. 2 TL getrockneter Rosmarin
  • 1 Zweig Majoran oder 1 TL gerebelter Majoran
  • 1 Salbeiblatt oder 1/2 TL gerebelter Salbei
  • 1 TL Fenchelsamen
  • 1 TL Paprika
  • 1 TL geraeucherte Paprika
  • Salz und Pfeffer nach Belieben
  • 1 Wuerfel Gemüsebrühe
  • etwas Suesse, z.B. 1 TL Dattelsirup oder Zucker
  • 1 EL Balsamico

Zubereitung:

Die Zwiebeln in einen grossen Topf geben und bei mittlerer Hitze mit ca. 4 EL Wasser garen. Etwas Salz hinzufügen.

Nun die Kartoffeln hinzufuegen, die Gesebrühe und ca. 200ml Wasser hinzugeben und für ca. 2 Minuten garen.

Die gehackten Tomaten, Gewürze, Kräuter, Balsamico und Suessstoff und das restliche Gemüse hinzufügen und gut umrühren.

Den Topf zudecken und bei mittlerer Hitze fuer ca. weitere 15 Minuten garen. Eventuell zwischendurch etwas Wasser nachgiessen – das kann je nachdem, welche Konsistenz ihr mögt, mehr oder weniger sein.

Abschmecken, die Kräuter entfernen (falls frische verwendet), garnieren servieren! Ich habe bei mir veganen geriebenen Käse (hier gibt es einen ganz tollen ohne Palmöl und Soja!) und Koriander hinzugegeben.

Guten Appetit.

Warum man als Veganer Salat nicht langweilig findet.

Ich esse jeden Tag einen Salat.

Salat mit Linsen und Tofu

Salat mit Linsen, Tofu, eingelegten Tomaten und Artischocken, Kapern und Oliven mit Chilli-Dressing

Und jeden Tag auf Arbeit werde ich gefragt, ob es denn nicht mega langweilig sei, immer Salat zu essen.

Auch Freunde fragen oft, ob mir Salate denn noch schmecken würden.

veganer Salat mit Pfefferminze und Tomaten

Salat mit verschiedenen Tomaten, Gurke, Möhren und Pfefferminze

Ich kann wirklich nicht verstehen, wie man überhaupt so etwas fragen kann!

Nicht jeder Salat muss ein Garten-Salat mit Blattsalat, Gurke, Tomaten und roter Zwiebel sein.

Ich bereite jede Woche einen anderen Salat zu, und benutze so viele verschiedene Zutaten, dass es mir gar nicht langweilig werden kann dabei.

Und: jedem meiner Freunde oder Kollegen, denen ich von meinem Salat etwas abgegeben habe, musste zugeben, dass es total gut schmecke und gar nicht ‚langweilig‘ sei.

Man kann Salat so vielseitig gestalten:

  • Salatblaetter
    • Gruenkohl
    • Endivie
    • Kopfsalat
    • Spinat
    • Cos
    • Frisee
    • Baby-Gem
    • Eichblatt
  • Dressing
    • verschiedene Ole und Essige, z.B. Himbeer-Essig, Walnuss- oder Chilli-Oel
    • mit Joghurt
    • mit Avocado
    • verduennter Hummus
    • mit Senf
    • mit Sojasauce
  • Protein
    • Erbsen
    • Linsen
    • Tofu
    • Tempeh
    • vegane Bratlinge/Burger
    • Soja-Schnetzel
    • Edamame
    • Hummus
    • Nuesse
    • Kichererbsen oder andere Bohnen
    • Saaten
  • Gemüse/Obst
    • Gurke
    • Tomate – verschiedene Sorten sind auch super
    • Paprika
    • Rotkohl
    • Weisskohl
    • Sellerie
    • Apfel
    • Mango
    • Ananas
    • Mais
    • Fruehlingszwiebel
    • Möhre
    • Avocado
    • Rote Bete
    • geroestetes Gemüse
    • Sprossen
    • eingelegtes Gemuese, beispielsweise Oliven, Artischocken, Tomaten oder Paprika
    • Kapern
  • Kraeuter, möglichst frisch, eine Mischung ist immer super
    • Pfefferminze
    • Basilikum
    • Koriander
    • Petersilie
    • Salbei
    • Rosmarin
    • Thymian
    • Majoram
  • Gewuerze
    • Chilli
    • Ingwer
    • Paprika, normal oder geraeuchert
    • Cumin
    • Lebkuchen-Gewuerz
    • verschiedene Gewuerzmischungen, z.B. von Sonnentor

und es gibt so viel weitere Möglichkeiten, einen Salat lecker und spannend zuzubereiten!

Hier 4 meiner liebsten Kombinationen.

Italienisch inspirierter Salat:

  • Spinat und Kopfsalat
  • frische und getrocknete, in Öl eingelegte Tomaten
  • Artischocken, gekocht (man kann auch eingelegte verwenden)
  • Oliven
  • Kapern
  • Gurke
  • italienische Kraeutermischung
  • Apfel-Essig und etwas Öl von den eingelegten Tomaten als Dressing

Mexikanischer Salat:

  • gemischte Blattsalat
  • Mais, frisch oder aufgetauter TK-Mais
  • Kidneybohnen, gekocht
  • frische Tomaten
  • Paprika
  • Fruehlingszwiebel
  • Dressing mit Balsamico, etwas Kokosoel, Chilli, Cumin, Paprika und Koriander, Salz und Pfeffer

Kale-Salad, asiatisch:

  • Kale – es geht auch Grünkohl, aber der ist wirklich nicht dasselbe!
  • fein geschnittene rote Zwiebel, in Weisswein-Essig eingelegt
  • Ananas
  • Tofu, gebraten
  • Tomaten
  • Gurke
  • Sesamsamen oder geröstete Erdnüsse
  • Dressing mit geroestetem Sesamoel, Chilli, Sojasauce, dem Weisswein-Essig von den Zwiebeln und Koriander

Winter- Salat:

  • Kale und Spinat
  • Apfel, geraspelt
  • Rote Bete, am besten geroestet
  • Linsen, gekocht
  • etwas Zwiebel, fein gehackt
  • Dressing mit Olivenoel, Balsamico, Rosmarin, Salz und Pfeffer

Es gibt wirklich etliche Möglichkeiten, einen Salat anzurichten, man muss sich manchmal nur mal in der Küche und Vorratskammer umschauen.

Ein weiterer Tipp, um Salate etwas ‚aufregender‘ zu gestalten ist, verschiedene Konsistenzen und Schnittarten zu verwenden.

Beispielsweise kann man Möhren hobeln, gehackte Nüsse hinzufügen, weiche Aprikosenstücke, Gurken spiralisieren…. und schon hat man einen ganz anderen Salat.

veganer Salat mit Bohnen

Salat mit Tomaten, Moehre, Apfel, Gurke, Kapern und eingelegten Riesenbohnen

Guten Appetit!

Das Perfekte Vegane Stir-Fry

Ich koche bestimmt 4x in der Woche Stir-Fry und liebe es, weil

  1. es schnell geht
  2. einfach ist
  3. Vielseitigkeit bietet und
  4. man es mit wirklich allem zubereiten kann, was man gerade daheim hat

Stir Fry, vegan

Oft werde ich gefragt, wie ich mein Stir-Fry mache und hier ein paar Tipps.

  • in eine gute Pfanne investieren (am allerbesten ist ein Wok ueber einer Gasflamme – wenn man kein Gas hat, ist ein Wok trotzdem die bessere Option, man muss eventuell nur eine weitere Minute Garzeit hinzufuegen).
  • wenn ihr kein knackiges Gemues moegt, dann solltet ihr das Gemuese nach Garzeit braten – oft wirft man alles gleichzeitig in die Pfanne (wie unten beschrieben), aber Zutaten wie z.B. Zwiebeln oder Moehren brauchen laenger als Spinat.
  • nicht zu viele verschiedene Gewuerze und Gemuesesorten verwenden, sodass man noch die einzelnen Zutaten herausschmecken kann. Ich verwende oft Chili, Ingwer, Cumin und Koriander – mehr nicht.
  • Balance: eine gute Kombination zwischen scharf, suess, sauer und salzig. Ich gebe gerne (nicht immer, weil ich herzhaftes Essen lieber mag) Ananas in mein Stir-Fry und IMMER entweder Zitronensaft oder Reisweinessig.
  • sich auf die Trifecta beziehen: Chilli, Ingwer, Knoblauch
  • die Gewürze und Kräuter den anderen Zutaten anpassen. Thai Basilikum hat eine suessliche Note. Wenn man generell etwas suesseres mag, passen Süßkartoffeln oder Tomaten sehr gut, andernfalls kann man beispielsweise Brokkoli und Kale fuer Kontrast nehmen

Pro Tip:

Als ich in Asien war, habe ich den Koechen genau zugeschaut und wirklich jeder hat die gleiche Methode angewendet, die ich so nicht probiert hatte.

Anstatt das Gemuese nur mit Oel zu kochen oder am Ende Wasser hinzuzufuegen, geben sie gleich zu Beginn Wasser hinzu – so gart alles viel schneller, ist nicht so fettig und hat genug Zeit zu verdampfen, sodass das Gemüse noch al dente ist.

Mein Standard-Rezept, fuer ca. 2 Personen:

  • 1 Zwiebel oder ca. 4 Fruehlingszwiebeln
  • 1 Bund Bak Choy oder anderes chinesisches Blattgemuese
  • 1 Handvoll Spinat oder Kale
  • 1 Bund Brokkolini
  • 1 Moehre
  • frischer Ingwer nach Belieben, ca. 1 EL, gerieben oder fein gewuerfelt
  • Chilli nach Belieben, ich nehme entweder 2 frische Schoten oder 2 EL Chilliflocken
  • 1 Knoblauchzehe, entweder fein gerieben oder in Scheiben geschnitten
  • Sojasauce, ca. 3 EL
  • Reisweinessig, ca. 1 EL (alternativ geht auch Zitronensaft)
  • Reiswein, ca. 1 EL
  • geroestetes Sesamoel, ca. 1 EL
  • frischer Koriander zum Servieren, wer mag

Je nach Hunger kommt noch dazu: Nuesse (besonders gut sind Erdnuesse oder Cashews), Pasta (Reisnudeln oder Udonnudeln), Tofu oder auch Huelsenfruechte (gekochte Kichererbsen oder Bohnen).

Zubereitung:

  • Das Gemuese in mundgerechte Stuecke schneiden
  • Pfanne/Wok erhitzen und etwas Pflanzenoel hinzufuegen (1 TL reicht)
  • Gemuese bis auf den Spinat oder Kale, Chilli, Ingwer und Knoblauch dazugeben, umruehren und ca. 60ml Wasser in die Pfanne geben
  • nun: stir, stir, stir – fuer ca. 2 Minute.
  • mit Sojasauce abloeschen und den Reiswein, sowie -essig ebenfalls hinzufuegen und mischen
  • Spinat/Kale hinzufuegen
  • 1 weitere Minute auf dem Herd lassen und rühren, das Gemüse soll noch bissfest sein. Je nachdem, wie gross ihr das Gemüse schneidet, kann es länger dauern.
  • von der Hitze nehmen, das Sesamoel unterruehren, und mit gehacktem Koriander bestreut servieren.

Einige Stir Fry-Kombinationen:

  • Zwiebeln, Karotten, Paprika, Spinat, Erbsen und Cashews
  • Fruehlingszwiebeln, Paprika, Tomate und Ananas
  • Babymais, Zuckerschoten und Brokkoli
  • Sojasprossen, Fruehlingszwiebeln, Moehren
  • Auberginen, Zwiebeln, Spinat
  • mit verschiedenen Saucen, beispielsweise kann man das Gemuese mit Kokosmilch abloeschen oder Erdnussbutter hinzufuegen (oder gleich eine Erdnuss-Sauce zubereiten), wie hier im Bild:veganes Stir-Fry mit Kokosmilch

Gutes Gelingen und lasst es euch schmecken!

Tomaten-Salat mit frischer Minze und asiatischer Zucchini-Salat mit Chili und Erdnüssen

In Sydney sind wir mittem im Frühling und die Temperaturen sind leider jetzt schon bei 30 Grad +. Das heist, dass auch wenn mein Körper nun Suppen, etc. verlangt (selbst in Asien hat sich meine Biologische Uhr bemerkbar gemacht und wollte das heisse Wetter im Winter nicht verstehen), so esse ich doch jetzt ganz schoen viel Salat und war mit etwas Zeit in der Kueche auf der Suche nach Abwechslung.

Hier 2 Rezepte, die ich letzte Woche in Windeseile fuer mein Abendessen kreiert und seitdem noch 2x zubereitet habe.

vegane Sommer Salate

Übrigens, unser Pflegehund liebt Haferflocken und Moehren und hat sogar von der Zucchini etwas abgekommen, als mir ein Stueck auf den Boden gefallen ist! Fast vegan, der Hund 😉

Tomatensalat fuer 2 Personen als Beilage

Zutaten:

–          300g Cherry Tomaten

–          6 grosse Blaetter Pfefferminze und 1 Blatt zur Deko

–          1 kleine Schalotte oder 1 Fruehlingszwiebel oder 1/3 einer normalen, weissen Zwiebel

–          Salz und Pfeffer nach Belieben

–          1,5EL Weisswein-Essig

–          1EL gutes Olivenöl

Zubereitung:

Die Tomaten waschen und Klein schneiden. Die Zwiebel und die Pfefferminze fein hacken und in eine Schuessel geben. Mit Salz und Pfeffer bestreuen und zusammen mit dem Essig und dem Olivenoel vermischen. Nun die Tomaten hinzugeben, mit Pfefferminzblaettern bestreuen und servieren.

Dieser Salat hält sich gut fuer 2 Tage im Kuehlschrank und schmeckt besser, wenn er etwas zieht.

Ich esse diesen Salat gerne mit Falafeln, Pellkartoffeln und etwas Hummus.

Asiatischer Zucchini-Salat

Zutaten:

–          2 Zucchini, mittelgross

–          1 Chilli oder getrocknete Chilli nach Geschmack

–          1 EL frischer Ingwer (alternative ca. 1,5TL gemahlener Ingwer)

–          2 EL geroestes Sesamöl

–          1,5 EL Reiswein-Essig

–          1,5 EL Sojasauce, evtl. mehr

–          1 kleine Handvoll geroestete, gesalzene Erdnuesse

–          Frischer Koriander, nach Belieben

Zubereitung:

Die Zucchini waschen und die Enden entfernen. Nun entweder spiralisieren oder mit einem Schaeler in lange Streifen hobeln. Mit etwas Salz bestreuen, ca. 10 Minuten ruhen lassen und ueber einem Sieb das Wasser ausdrücken. Dies verhindert, dass die Zucchini später Sauce zieht und alles im Dressing schwimmt und den Geschmack verwässert.

Chilli und Ingwer fein hacken, mit den fluessigen Zutaten in eine Schuessel geben und gut verrühren. Die Zucchini unterheben und mit Koriander und Erdnuessen bestreut servieren.

Dieser Salat passt perfekt zu einem Sommer-BBQ, schmeckt als Snack zwischendurch oder kann mit gebratenem Tofu, Stir-Fry oder Sobanudeln (gekocht und mit dem Zucchini-Salat gemixt zum Beispiel) gereicht warden.

Guten Appetit!

Kokosreis mit Gemuese und Tofu in Erdnuss-Sauce

Ich koche ja wirklich jede Woche asiatisch und hole mir gerne Inspiration von asiatischen Restaurants.

Letztens war ich mit Freundinnen im besten Thai Restaurant ausserhalb Thailands und wir haben unter anderem Kokosreis bestellt. Dieser war so lecker, dass ich ihn sofort nachkochen musste.

Dazu dann Gemuese und eine Erdnuss-Sauce und das Dinner ist perfekt.

Gemuese mit Erdnuss-Sauce

Zutaten fuer ca. 3 Personen

  • 1 Tasse Jasminreis
  • 1 Dose Kokosmilch (am besten ohne Konservierungsstoffe und mit mehr Kokosmilch als Wasser)
  • 250g Tofu
  • 3 Fruehlingszwiebeln oder 1 Zwiebel
  • 1 Bund Brokkolini
  • 1 grosse Moehre
  • 1 Dose Babymais
  • 2 grosse Tomaten
  • 1 Bund Bak Choy oder Spinat
  • 1 daumengrosses Stueck Ingwer
  • 1 Chilli
  • 6 EL Erdnussbutter
  • ca. 2EL Sojasauce
  • 3EL Reiswein-Essig oder Zitronensaft
  • 1EL geroestes Sesamoel (kann man auch weglassen)
  • 1,5EL Kokosoel
  • Gewuerze fuer den Tofu: je 1/2TL Salz, Pfeffer, Ingwer, Chilli und Koriander
  • Gewuerze fuer die Sauce: 1TL Ingwer, 1TL Koriander, Chilli nach Belieben, etwas Suesse (z.B. 1/2TL Ahorn- oder Dattelsirup), 1EL Sojasauce
  • frischer Koriander zum Servieren

Zubereitung:

  1. Reis

Den Reis einmal auswaschen und mit frischem Wasser in einen Topf geben. 3/4 der Kokosmilch und ca. 200ml Wasser sowie eine gute Prise Salz hinzufuegen, umruehren, Deckel drauf und den Herd anstellen.

Das Ganze ca. 20 Minuten kochen lassen und jetzt den Reis pruefen – er sollte noch mehr als ein bisschen bissfest sein. So bissfest, dass er noch ca. 3 Minuten brauchen wuerde um gar zu sein.

Nun den Topf von der Hitze nehmen, die restliche Kokosmilch unterruehren, den Decken auflegen und fuer ca. 10 Minuten stehen lassen. Der Reis sollte nun die gesamte Fluessigkeit aufgenommen und leicht und fluffig sein.

2. Tofu

Waehrend der Reis kocht, den Tofu zubereitet. Hierzu den Tofu gut abtropfen lassen, trocken tupfen und in mundgerechte Stuecke schneiden. 0,5EL Kokosoel in einer Pfanne erhitzen und den Tofu fuer ca. 5 Minuten von allen Seiten anbraten. Mit den Gewuerzen abschmecken und beiseite stellen.

3. Sauce

Fuer die Sauce die Erdnussbutter in ein Gefaess giessen, die Gewuerze sowie 2EL vom Essig, Sojasauce und Sesamoel hinzufuegen. Nun ca. 150ml heisses Wasser dazugeben und mit einer Gabel glattruehren. Eventuell benoetigt ihr noch etwas Wasser. Ihr koennt die Sauce auch mit Kokosmilch verduennen. Je laenger die Sauce steht, desto dicker wird sie. Falls sie euch zu duenn ist, also einfach etwas ruhen lassen.

4. Gemuese

Das Gemuese kleinschneiden und im Wok mit dem Kokosoel unter Ruehren anbraten fuer ca. 1 Minute. Chilli und Ingwer hinzufuegen und mit der Sojasauce und 1EL vom Essig abloeschen. Etwas Wasser hinzufuegen und alles weitere 2-3 Minuten braten. Das Gemuese sollte noch bissfest sein.

Gemuese

Zum Servieren den Reis in eine Schuessel geben, Gemuese und Tofu dazugeben und Sauce nach Belieben darueber verteilen.  Oder man kann die Sauce auch direkt mit dem Gemuese vermischen.

Wenn man einen Freund hat, der nicht gerne scharf ist, muss man noch extra Chilli-Flocken darueberstreuen 🙂

Asiatisches veganes Dinner

Mit Koriander garnieren und servieren.

Guten Appetit!

Beste Vegane Bolognese-Sauce

Hier das Rezept für meine vegane Bolognese Sauce, nach dem ich so oft gefragt werde.

Das Rezept kann auf Wunsch halbiert werden; ich mache allerdings immer gerne einen grossen Topf und kann dann mehrere Tage davon essen.

Je nachdem, was ich für Gemuese zuhause habe, gebe ich auch oft Fenchel mit in die Sauce.

Oft esse ich es am ersten Tag ganz normal mit Pasta, am 2. Tag einen Auflauf oder Lasagne (oder einfach mit anderer Pasta) und am 3. Tag ein Chilli – dafür gebe ich einfach Cumin, Kidneybohnen und Mais hinzu.

Zutaten für 1 grossen Topf und ca. 6 Personen: 

  • 1 grosse Zwiebel
  • 2 Stangen Staudensellerie
  • 2 Möhren
  • 1 grosse Zucchini
  • 4 getrocknete Tomaten
  • 150g Sojahack – trocken
  • 2x 400ml Dosen gehackte Tomaten oder 750ml Tomaten Passata
  • 3 EL Tomatenmark
  • ca. 300ml Wasser
  • 100ml Rotwein (ich finde, je besser die Qualität vom Wein, desto besser die Sauce)
  • 1 El Sojasauce
  • 2 EL Balsamico
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 TL Fenchelsamen
  • 1 TL Rosmarin, getrocknet
  • 2 TL Basilikum, gerebelt
  • 1/2 TL Zimt
  • ca. 1 EL Salz – nach Geschmack
  • Chilli, nach Belieben
  • Pfeffer, nach Belieben
  • frischer Basilikum, zum Servieren

Zubereitung:

Das Gemüse klein schneiden und das Sojahack in heissem Wasser aufquellen lassen (ca. 10 Minuten) und gut abtropfen.

Das Oel in einem grossen Topf erhitzen und zuerst die Zwiebeln für 2 Minuten unter ständigem Rühren anschwitzen, dann Möhren, Sellerie, Zucchini und getrocknete Tomaten hinzufügen. Weitere 2 Minuten anschwitzen und die Kräuter hinzugeben und kurz mit anbraten – weniger als 1 Minute, sie sollen nicht braun werden, lediglich das Aroma stärker hervorbringen. Nun mit dem Rotwein ablöschen und den Rotwein bis zur Hälfte vom Volumen einkochen lassen. Nun die Tomaten/Passata und das Wasser hinzufügen, und die anderen Gewürze sowie Sojasauce und Rotwein ebenfalls in den Topf geben.

Vegane Bolognese Sauce

Die Hitze reduzieren, einen Deckel auf den Kopf geben und mindestens eine halbe Stunde kochen – je länger, desto besser schmeckt die Sauce.

Nach Belieben abschmecken und gegebenenfalls mehr Tomatenmark oder Wasser hinzufügen, um die gewünschte Konsistenz zu erreichen.

Ich esse diese Sauce immer mit Vollkornpasta, Spinat (entweder roh oder ich gebe ihn in ein Sieb und dann giesse ich die Pasta darüber ab) und Hefeflocken.

Hier im Bild hatte ich Spinat, Vollkorn-Spaghetti, Sauce, Chilli-Sauce und veganen Käse.

Pasta

Marokkanischer Hummus

Bei Sainsbury´s gibt es einen super leckeren Marokkanischen Hummus und ich hatte ewig vor, ihn selbstzumachen.
Es war wirklich schwer, aber ich habe es geschafft 🙂

Wie immer ein Rezept ohne Knoblauch, aber ihr könnt ihn gerne dazugeben.marokk hummus

 

Marokkanischer Hummus

Zutaten:

– 1 Dose Kichererbsen
– 1 Frühlingszwiebel
– 2 TL gemahlender Koriander
– 1,5 TL gemahlener Kreuzkümmel
– 2 TL geräuchertes Paprikapulver (wichtig für den Geschmack!)
– 1/3 TL Rosmarin
– 1 TL flüssiger Süßstoff (ich habe Ahornsirup verwendet)
– Salz und Pfeffer nach Geschmack
– Chilli nach Belieben
–  2 TL geröstetes Sesamöl
– 1 TL Tahin
– ca. 4 EL vom Einweichwasser/Wasser aus der Dose

Zubereitung:

Die Kichererbsen abspülen, und alle Zutaten in einen Mixer geben. Bis zur gewünschten Konsistenz zerkleinern und abschmecken.
Die Frühlingszwiebel fein schneiden und in einer Pfanne in etwas Öl kross rösten und unter den Hummus rühren.

Gegebenfalls mit etwas Frühlingszwiebeln, frischer Petersilie und ganzen Kichererbsen dekorieren.
Ich mag Hummus total gerne zu Salat oder Ofengemüse.

Guten Appetit!

Einfache vegane Weihnachtskekse mit Molasse

Während der ersten Zeit als ich vegan wurde, fand ich das Backen wirklich schwierig und es hat mich ein bisschen gebraucht, bis ich den Schwung heraushatte und wie beim Kochen einfach Zutaten mixe, die dann gut herauskommen.

Mittlerweile bin ich aber an diesem Punkt angekommen und egal, was ich backe, es gelingt immer 🙂

Mein go-to Rezept für einfache Kekse: Molasse oder Eiswasser, etwas Fett, Mehl, Backpulver, Süßstoff und Gewürze bzw. weitere Zutaten. Es funktioniert immer.

Am 1. Advent habe ich für etwas gebacken und wollte schnelle und weihnachtliche Kekse, für die man nicht extra einkaufen gehen muss.Molasse Plätzchen Winter

 

Vegane Weihnachtskekse mit Molasse

Zutaten:

  • 1TL Molasse
  • 80g Rohrohrzucker (evtl. mehr! ich mag es nicht sehr süß)
  • 3 EL Fett nach Wahl
  • 80g Haferflocken
  • 120g Vollkornmehl
  • 1-2 TL Vanille-Extraxt (besser ist das ausgekratzte Mark einer Vanilleschote)
  • 1/2 TL Lebkuchengewürz
  • 1/2 TL Zimt
  • 1 TL Backpulver

Zubereitung:

Das Fett mit Zucker, Salz, Molasse, den Gewürzen und Vanille-Extrakt schaumig rühren. Die Haferflocken hinzufügen. Mehl und Backpulver mischen und ebenfalls unterrühren. Der Teig sollte gut formbar sein, eventuell noch Mehl hinzugeben. Eine Teig-Wurst rollen, in Folie wickeln und ca. 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
Den Backofen auf 175°C vorheizen.
Nun den Teig aus dem Kühlschrank nehmen, in gleichmäßige Stücke schneiden (ggf. mit den Fingern die Rändern glattstreichen) und auf einem Backblech für ca. 11 Minuten backen.

Abkühlen lassen, nach Wunsch verzehren und genießen 🙂

Lasst es euch schmecken und habt eine tolle Adventszeit!Molasse Kekse

Ein veganes Menü für Freunde.

Am Sonntag vor ein paar Wochen habe ich für ein paar Freunde ein veganes Menü gekocht.
Ich wollte das schon ewig machen, aber wir haben es bisher nicht geschafft.

Es hat mir total Spaß gemacht, das Essen zu planen, auch wenn ich es super schwer fand, mich für ein Dessert zu entscheiden.
Normalerweise würde ich meine rohe Himbeertorte machen, oder eine Tarte mit auf Bananen basiertem Eis dazu. Allerdings sind die meisten meiner Freunde hier (zumindest die, welche gekommen sind) nicht sooo into healthy living und sagen jedes Mal, wenn ich etwas backe, dass Zucker fehlen würde (auch wenn mir selbst der Teig viel zu süß ist).

Also dachte ich, ein Dessert mit Sauce ist prima, weil ich dann die Sauce zuckerzuckerzuckersüß mache und sich jeder sein Essen dadurch nach Laune süßen kann.

Ein Crumble ist zwar toll und vor allem einfach, aber meine Freunde lieben Schoki und ich wollte etwas Besonderes machen.

Online fand ich dann Raspberry Truffle Brownies   (natürlich habe ich die Zuckermenge reduziert…) und musste gar nicht mehr überlegen. Dazu gab es eine Karamell-Sauce, die einfacher nicht hätte sein können: brauner Zucker, etwas (1TL vegane Margarine) + vegane Milch oder sogar Sahne nach Belieben und dann alles ein paar Minuten im Mixer laufen lassen, bis sich die Zuckerkristalle auflösen. Der Karamell-Geschmack kommt ganz von allein. Es hat niemand geglaubt, dass ich die Sauce nicht gekocht habe!

Als Vorspeise wollte ich einen Salat. Ich esse täglich Salat und überzeuge gerne die Leute davon, dass Salat nicht langweilig ist! Das ist mir auch gelungen 🙂

Für den Salat

  • Babyspinat
  • Ruccola
  • geriebene Möhren
  • Kichererbsen
  • Frühlingszwiebeln
  • getrocknete Tomaten
  • frische Cocktailtomaten
  • Rote Bete
  • Erdnüsse
  • Rosinen

Dazu gab eine ein Dressing, welches meinen Gästen so gut geschmeckt hat, dass jeder das Rezept haben wollte.

Für das Rote-Bete-Senf-Dressing:

  • Rote Bete Saft
  • Senf
  • etwas Balsamico
  • Wasser
  • ein klein bisschen Olivenöl
  • Herbs de Provence
  • Salz, Pfeffer
  • Cumin

Zum Hauptgang hatten meine Freunde nur 1 Wunsch mit 2 Zutaten: etwas Deutsches mit Kartoffeln und Sauerkraut. Ich habe es mir einfach gemacht und einen Auflauf gezaubert auf Kartoffelbrei, Sauerkraut und veganen Würstchen.

Konkret habe ich einfach Kartoffeln gestampft und mit frischem Muskat, Salz und etwas Pfeffer, und das Ganze habe ich mit ein klein bisschen Wasser vermischt. Ich bin kein Fan von Kartoffelmus mit Fett.

Für das Sauerkraut habe ich eine Schalotte angeschwitzt und kleingeschnittene trockene Tomaten hinzugefügt. Als Gewürze habe ich wieder Herbs de Provence, Salz und Pfeffer genommen. Dann habe ich noch etwas frische Tomaten dazugebenen, separat die Würstchen gebraten, kleingeschnitten und dann alles geschichtet und im Ofen gebacken. Ganz ohne Käse-Ersatz oder sonstiges. Auf den Fotos sieht der Auflauf verbrannt aus, war er aber ehrlich nicht!

Alles in allem war es einfach toll, und die super Gesellschaft hat geholfen 🙂

Ich koche liebend gerne und besonders gerne für Freunde, die sonst nicht vegan leben.

Schön war es- gerne bald wieder!

Macht ihr oft Dinner-Parties und kocht ihr gerne für Freunde?

Kuhflecken-Muffins

Bevor ich es wieder vergesse: Danke, Linda, für den Award! Ich habe aber mehr als 200 Leser und den Award bereits schon mal erhalten, insofern gebe ich ihn jetzt nicht mehr weiter.

Jetzt zu den Muffins: ich hatte absolut keine Ahnung, wie ich diese Back-Kreation nennen sollte…

Da, wo ich herkomme, sind die Kühe weiß mit braunen Flecken, und obwohl der helle Teig keineswegs weiß ist, so erinnert mich das doch alles ein bischen an Kühe 😉 Und natürlich ist KEINERLEI Zutat vom Tier! Oder vielleicht doch besser „Zupfkuchen Muffins“?? Wenn ihr einen guten Vorschlag habt- her damit!

Meine Kollegin hat mich gefragt, ob ich mit ihrer Bitterschokolade etwas backen will, und ich LIEBE es, Aufträge zu bekommen für Backprojekte und so war ich gleich dabei.

Erst hatte ich überlegt, marmorierte Cupcakes zu machen, mit Schokostückchen, aber dann dachte ich, dass es cool wäre, 2 ganz unterschiedliche Teige zu mischen.

Also habe ich einen hellen Cupcake-Teig gemacht, Schokolade kleingehackt und alles mit einem Brownie-Teig vermischt.
Das Resultat? SUPER lecker 🙂

Kuhflecken-Muffins

Zubereitungszeit: ca. 30 Minuten + ca. 12 Min. Backzeit

Schwierigkeitsgrad: mittel

Zutaten:

für den hellen Teig:

  • 1 1/2 Tasse VK-Mehl
  • 1/2 Tasse Puderzucker
  • 1/2 Tasse Apfel- oder Bananenbrei (ich habe Banane genommen)
  • 1/2 Tasse Pflanzenmilch (oder Milch-Wasser-Mischung. Ich habe halb halb genommen)
  • 1 EL Essig
  • 2 TL Vanilleextrakt oder das Mark 1 Vanilleschote
  • 1 TL Backpulver
  • 1/2 TL Soda
  • 1/4 TL Salz

für den Brownie-Teig:

  • 1 1/2 Tassen VK-Mehl
  • 1/2 Tasse Zucker
  • 1/2 Tasse Apfel- oder Bananenbrei (ich habe Banane gewählt)
  • 1/4 Tasse Kakaopulver
  • 100g Schokolade
  • 1/2 TL Backpulver
  • 1/4 TL Soda
  • 1/4 TL Salz
  • ca. 6 EL Pflanzenmilch oder Wasser

zusätzlich:

  • ca. 100g Schokolade

Zubereitung:

Für die Cupcake-Masse:

Die Milch mit dem Essig verrühren und stehen lassen. Es wird hackern, das ist gewollt und notwendig für für die Konsistenz.

Zucker, Fruchtbrei und Vanille-Extrakt sehr gut verrühren und etwas schaumig schlagen. Das Mehl mit den Backtriebmitteln und dem Salz vermischen und zu der Zuckermasse sieben. Vorsichtig unterheben, bis alles vermischt ist.

Für die Brownie-Masse:

Die Schokolade im Wasserbad schmelzen und zur Seite stellen.

Alle anderen Zutaten gut miteinander vermischen und die Schokolade unterheben. Der Teig wird sehr fest sein.

Die restliche Schokolade in Stücke hacken.

Nun kann man sich austoben: entweder füllt man die vorbereiteten Förmchen mit der Cupcake-Masse und dekoriert sie mit abgezupften Brownieteig-Stückchen und Schoki oder man schichtet den Muffin, indem man „Scheiben“ vom Brownie-Teig formt und abwechselnd mit der Cupcake-Masse in die Förmchen einfüllt.

Lecker wird es so oder so.

Lasst es euch schmecken, Guten Appetit!

(P.S.: wer denkt, die Fotos sehen vom Hintergrund her so professionell aus- die habe ich bei uns in der Firma im Fotostudio gemacht :D)