Freitags-Favoriten

Es ist mal wieder so weit!!
Schon Mitte November- ist das nicht verrückt???

1. Mein Geburtstag vor knapp 2 Wochen. Ich hatte SO eine tolle Zeit und wurde mit Liebe überhäuft 🙂 Inklusive dem veganen Karottenkuchen, der mich morgens erwartete im Office! Rocked my world! So gut, ehrlich.
2. Edamame.
3. Vanille-Sauce mit Zimt.
4. Hempstead Heath in London. So schön, es ist unglaublich und man MUSS einfach mal da gewesen sein, wenn man in London war!
5. Lana Duck 😀


6. Die Tatsache, dass meine amerikanische Kollegin mir Sachen aus den Staaten mitbringen will 🙂 Fingers crossed, dass sie einen TJ findet!
7. Jojo´s. Oh, wie habe ich sie geliebt und heute habe ich gemerkt, dass die Liebe nicht verklungen ist!
8. Rote Bete Hummus, selbstgemacht.
9. Granatäpfel.
10. Heute habe ich ein veganes Dinner bei Freunden, die nicht vegan leben- wie cool ist das bitte?? Ich freue mich RIESIG!!

In diesem Sinne: lasst euch das Wochenende schmecken und macht das Beste daraus!

Unvegane Schuhe bei Pretty Ballerinas und vegane Einkaufsmöglichkeiten in London

Einige von euch haben es schon bei Facebook gelesen: ich habe bei Pretty Ballerinas angefragt, welche Schuhe vegan sind. Leider habe ich eine sehr unbefriedigende Antwort bekommen. ALLE Schuhe enthalten mindestens eine Leder-Innensohle.

Ich finde es wahnsinnig schade, da ich die Ballerinas einfach traumhaft schön finde und die Qualität ganz hervorragend ist.

Immer wieder stelle ich fest, dass es schwierig ist, gute (und bezahlbare) vegane Schuhe zu finden. Leder hat sich als „bestes“ Schuhmaterial ziemlich etabliert und ich bin beispielsweise mit dem Glauben aufgewachsen, dass nur Lederschuhe richtig gute Schuhe seien. Ich muss allerdings zugeben, dass ich aus meiner bisherigen Erfahrung sagen muss, dass die meisten Lederschuhe wirklich besser sind als ihre Textil-Alternativen. Zumindest mit den Schuhen, die ich habe. Ich weiß, es gibt auch tolle vegane Schuhe, die habe ich nur nicht (NOCH nicht ;)).

Hier jedenfalls die Antwort von Pretty Ballerinas (welche übrigens einen mega guten Customer Service haben- die erste Email war innerhalb von 5 Minuten beantwortet!):

Unfortunately as checking the models you selected, I realised that of course, all of our ballerinas have leather inner soles, so none of them would be 100% textile.

The nearest option would be Jane as the only part that is leather besides the interior lining is the silver toecap, or Grace which is velvet with a rubber sole but again has leather inner soles.

Wie gesagt, es ist schade.

Jetzt zu erfolgreicheren Shopping-Trips. Ich liebte London schon als Vegetarierin, da es hier in jedem Supermarkt vegetarische Lebensmittel gibt bzw. in jedem Restaurant fleisch- und fischfreie Speisen angeboten werden, und als Veganerin ist es nicht anders. Lebensmittel-Einkäufe sind hier so einfach, nicht zuletzt, da die meisten Produkte gekennzeichnet sind, wenn sie für Vegetarier/Veganer geeignet sind.

Auf meiner Einkaufsliste habe ich Empfehlungen stehen und hoffe, sie helfen euch weiter, wenn ihr mal in der UK unterwegs seid 🙂

Veganer Wein (Tipps erwünscht!)

Leider werden alkoholische Getränke sehr häufig mit Gelatine geklärt, vor allem Cider und Rotwein sind betroffen.
Ich trinke Wein super gerne (besonders gerne mag ich Merlot, Riesling und Gewürztraminer) und habe bei den Weingütern, von denen ich bisher Wein bezogen habe, mal nachgefragt, welche Produkte vegan sind.

Könnt ihr euch vorstellen, dass ich bis dato von KEINEM EINZIGEN Weingut eine Antwort erhalten habe??? Ich finde es wirklich unfassbar.
Im Ausland würde einem das nie passieren.

Da ich aber wissen will, ob meine Präferenzen nun vegan sind oder nicht, werde ich die Weingüter direkt anrufen und, falls ich dann eine Antwort bekomme, diese direkt an euch weiterleiten.

Wenn ihr bereits von einigen Weinen wisst, dass sie vegan sind, könnt ihr diese gerne in den Kommentaren verlinken- ich würde gerne eine Weinliste zusammenstellen!

Danke!

Und das habe ich gestern in der Zeitung gelesen, es stand direkt auf dem Titelblatt:

Das ist doch kaum zu glauben!! Kein Wunder, dass die Zustände, unter denen Milch und Butter hergestellt werden, so schlimm sind, wenn die Preise ständig fallen!

Ich finde es wirklich unfassbar.

Bauern haben es, das weiß ich, wirklich schwer, aber bei so etwas hilft doch nur noch ein landesweiter Streik und Konsumenten, die nach Qualität fragen.

How to: Vegan werden, Teil 5

Beim letzten Mal wurden Tiere in der Entertainment-Industrie thematisiert (auf der Seite sind auch die Links zu den anderen Artikeln dieser Serie zu finden!)

Heute sind wir beim vorletzten Teil der Serie angekommen und zwar beim Thema

KOSMETIK.

Dies ist einer der Punkte, der mir, neben der Ernährung, am allermeisten am Herzen liegen.

Schon lange bevor ich Veganerin war, beschäftigte ich mich mit Tierversuchen, hinterfragte und tauschte fragwürdige Produkte aus.

Häufig wissen wir gar nicht, welche Firmen an Tieren ihre Kosmetika testen, und woher sollten wir auch?

Leider gibt es (noch) kein Gesetz in Deutschland, welches vorschreibt, den Hinweis, ob an Tieren getestet wurde oder nicht, an der Verpackung anzubringen.

Eine Notiz, ob ein Produkt vegan ist oder nicht, findet man auch sehr selten und wenn, dann meist in der Naturkosmetik.

Statt beim Einkauf direkt die benötigten Informationen zu bekommen, schreibt man Firmen an, um diese Information in Erfahrung zu bringen, und wird meist mit schwammigen Antworten abgefertigt, die einen dazu bringen, eine erneute Mail zu schreiben und auf eine aussagekräftige Antwort zu pochen.

Bei meinem Praktikum bei PETA habe ich wahnsinnig viel under-cover Material gesehen, welches zeigte, wie an Tieren getestet wird.

Und auch in meinem Bekanntenkreis habe ich durch einen ehemaligen Laboranten, der Versuche an Tieren durchführte, um Medikamente zu testen, viel erfahren.

Menschen, die an Tieren testen, glauben, sie tun etwas Gutes und hinterfragen gar nicht, was genau sie eigentlich tun.

Ich kann mich gut an ein Video erinnern, in dem an Kaninchen getestet wurde. Dem Kaninchen wurde das Fell geschoren und dann wurde es mit dem Rücken in eine Schale mit Millionen von Mücken gepresst, die das Tier innerhalb von Sekunden jede freie Stelle zugestochen haben. Ich finde das so barbarisch.

Vor allem verstehe ich einfach nicht, wieso an Tieren getestet wird.

Zunächst einmal sind Tiere nicht mit uns und unserer Haut zu vergleichen.

Weiterhin ist die Kosmetik-Branche nicht gerade neu und inzwischen sollte man wissen, welche Inhaltsstoffe unbedenklich sind und welche nicht.

Und als letzten Punkt frage ich mich, warum überhaupt Stoffe eingesetzt werden, die Schäden anrichten könnten.

Warum Aluminium in ein Deo hinzufügen, wenn es auch ohne geht und wesentlich unbedenklicher ist?

Dies ist allerdings meine persönliche Einstellung zu dem Thema, da ich ein absoluter Naturkosmetik-Freund bin. Und das hat nicht nur damit zu tun, dass meine Haut sehr empfindlich ist und ich gegen ganz viele Stoffe allergisch bin, sondern auch mit Umwelt-Schutz. In meiner Ausbildung zur Hotelfachfrau habe ich über die Zusammensetzung von Putzmitteln und Co. lernen müssen und über die Wirkung von verschiedenen Stoffen. Es ist unglaublich, was alles erlaubt ist. Die Umwelt wird total verpestet und bei Kosmetik sieht es leider nicht anders aus.

Das folgende Video finde ich absolut super gut:

Und dieses etwas moderne Video:

Das letzte Video zeigt die Grausamkeiten. Ich möchte hier nicht alles „verteufeln“. Auch wenn Experimente an Tieren einfach scheußlich sind, so gibt es doch einige Labore, in denen die Tiere etwas normaler behandelt werden. Eine Bekannte von mir testet an der Uni an Mäusen und diese haben Namen und werden, wenn sie nicht unter Narkose operiert werden, enigermaßen anständig gepflegt. Allerdings ist das, was im Video zu sehen ist, die Norm. Und wie ich es schon mehrfach gesagt habe: solche Filme zeigen nur Ausschnitte und meist gar nicht die schlimmsten Szenen. Glaubt mir.

Wer jetzt sagt, dass er trotzdem Pantene oder Aussie Shampoo, Estée Lauder make-up oder Avon Nagellack kauft- eine solche Person verstehe ich nicht.

Wenn man WEISS wie solche Produkte auf den Markt kommen, wie kann man dann noch ein reines Gewissen bei der Benutzung haben?

Es ist mir einfach unerklärlich, auch wenn ich es schon oft selbst gehört habe:

„Das ist auch schlimm, aber Pantene ist das einzige Shampoo, welches mein Haar schön macht“.

„F*** you!“, sage ich da! Ich bin mir 1000%ig sicher, dass es ein viel besseres Shampoo gibt, für das kein Tier leiden musste, wenn man mal richtig sucht und mehr im Sinne vom Wohl der Tiere handelt.

Hier findet ihr die Funktion von PETA, mit der ihr Firmen finden könnt, die bzw. die nicht an Tieren testen.

Pseudoerbse von Blanc et Noir hat dazu eine tolle Liste kreiert, die ständig aktualisiert wird. Generell ist der Blog eine geniale Quelle für vegane Kosmetik.

Für weitere vegane Kosmetikprodukte verweise ich auf den tollen Blog Veggie Love und den Fashion-Blog von derselben Autorin. Franziska stellt hier regelmäßig neue Produkte für Männer und Frauen vor.

Ich hoffe, dass ihr, egal ob vegan oder nicht, das nächste Mal beim Kauf von Kosmetika recherchiert, ob die Firma Tierversuche durchführt oder nicht.

Wie Ingrid im Video gesagt hat: bereits gekaufte „cruelty products“ kann man zurückschicken. Selbst wenn man erst die Produkte aufbraucht, so ist doch das Wichtigste, dass man in Zukunft gute Entscheidungen trifft.

Auch, wenn dies beinhaltet, dass man sich beim Beine-Rasieren fürchterlich ins Schienbein schneidet, weil der nicht getestete Rasierer eeeetwas gröber als der von Gilette ist 😉

Und auch, wenn ihr denkt es bringt, nichts: Beschweren hilft und wenn wir weiterhin darauf pochen, dass Firmen ihre Produkte entsprechend deklarieren, passiert auch etwas. Aber wenn Unternehmen gar nicht wissen, dass wir unglücklich sind, wird sich auch nichts ändern.

Burt´s Bees: ein vertretbares Unternehmen?

Wie ihr vielleicht noch wisst, war früher meine Lieblingshandcreme die Burt´s Bees Handsalve.

Nichts hat meinen trockenen Händen besser getan und vor allem die natürlichen Inhaltsstoffe (Mandel-, Olivenöl, Bienenwachs, ätherische Öle wie Lavendel, Rosmarin und Eukalyptus… das war es auch schon fast. Keine Parabene, Parfüme oder Paraffine) fand ich super.

Ich brauche gerade die letzten Reste auf. Eine Dose reicht ein Jahr, und ich hatte einen großen Vorrat 😉

Jedenfalls habe ich mich die ganze Zeit schon gefragt, wie Burt´s Bees an das benötigte Bienenwachs kommen und ob dafür, wie beim Honig, auch Bienen getötet werden.

Heute habe ich dann eine Antwort bekommen und wollte sie so gerne mit euch teilen, dass ich mal wieder blogge! Wohoo!

In einer Woche bin ich dann wieder normal am Start, da ich dann meine Diplomarbeit und alles, was dazugehört, abgegeben habe. Ihr glaubt nicht, wie ich mich freue!! (Es kann aber passieren, dass ich, statt zu bloggen, Schlaf nachhole ;))

Kurz als Hintergrund: Ich hatte explizit gefragt, ob Bienen getötet werden für das Wachs, ob überhaupt Tiere ausgenutzt werden, etc. und auf eine ebenso genaue Antwort gehofft (nicht so schwammig wie bei Rexona, wo mir erst nach mehrmaligem Nachfragen gesagt wurde, dass sie NICHT ausschließen können, dass tierische Produkte in den Deo´s enthalten sind und getestet wird an Tieren).

So, hier die Antwort von Burt´s Bees.

„Bee-assured – our beeswax harvesting processes are cruelty-free. The process protects the bees normal production cycle. The bees first produce a wax honeycomb where they can store their honey. The honeycomb then is capped off and the bees move on to build another bug hive. When that’s full, the bees are moved to a new location to start all over again – which ensures the normal cycle of nature.

Currently we get all of our beeswax in rural areas of Africa where the beeswax in wild crafted and sourced in a socially equitable manner. Wild crafted means that the bees utilise pollen from forest flowers and aren’t near crops sprayed with pesticides. This allows us to obtain a more consistent, pure form of beeswax.“

Ich finde, das hört sich gut an! Auch wenn ich als Veganerin keinerlei tierische Produkte konsumiere (die Handsalve ist schon gekauft gewesen und zähle ich somit nicht dazu), so finde ich es doch schön zu wissen, dass es bei Burt´s Bees cruelty-free zugeht 🙂

Habt noch eine schöne Woche und bis ganz bald!!

Ich war im (Whole Food´s) Paradies und bin enttäuscht von Accessorize.

Was wollt ihr zuerst?!
Die gute oder die schlechte Nachricht?

Ok, ich entscheide 😉

Zuerst die schlechte, dann kann man sich auf die gute freuen.

Ich war immer ein riesen Fan von Accessorize, dem britischen Accessoire-Hersteller (ich verlinke mit Absicht nicht), und besitze auch einiges von ihnen. Jedes Mal, wenn ich in England und Irland einen Laden gesehen habe, bin ich schier ausgeflippt und habe mir meistens auch etwas gekauft.
Mittlerweile hat sich mein „Kauf-Rausch“ ja gelegt, doch in den ersten Accessorize musste ich trotzdem gleich reingehen, weil es einfach IMMER bezaubernde Sachen gibt.
Gleich am Eingang sah ich etwas Neues: Kosmetik. Schön verpackt, bunte und glitzernde Inhalte- passend zum Rest im Laden. Doch ich wäre nicht ich, wenn ich nicht nachgefragt hätte, ob die Kosmetik vegan sei und an Tieren getestet würde.
Mir begegnete eine dieser Verkäuferinnen, die nicht wissen, was es heißt, wenn an Tieren experimentiert wird. Stellt sie euch vor, mit einem breiten Lächeln: „Ja, wir testen, aber die Nagellacke nicht! Guck mal hier, die Lipglosse, die sind so schön, blablablablabla“. Und natürlich konnte sie auch nicht verstehen, als ich sagte, ich hätte kein Interesse an den Produkten. Ich hatte eh nicht vor, mir etwas zu kaufen, da ich in der Regel für Naturkosmetik bin, aber mich hat es in dem Moment so aufgeregt, dass Accessorize, die ich ja sehr mochte, so etwas Blödes macht.
Ich schaute mich ein letztes Mal im Laden um, machte dann auf dem Absatz kehrt und ging hinaus. Es ist ultra schade, weil sie wirklich hübsche Sachen haben, aber ich möchte solch ein Unternehmen nicht supporten. Wirklich richtig schade. Aber wenn ich so etwas weiß, dann kann ich nicht mehr mit gutem Gewissen dort einkaufen und solche Versuche dann dadurch indirekt unterstützen.
Accessorize #fail

Jetzt aber auf zu dem positiven Erlebnis!

In Amerika schon war ich begeistert von Whole Foods, und umso mehr habe ich mich gefreut, als ich herausgefunden habe, dass auch in London WF´s vertreten sind 🙂

Gestern war ich dann dort und habe eine ganze Stunde im Laden verbracht. Lebensmittel-Einkäufe zählen zu meinen Lieblingsbeschäftigungen, ernsthaft.

WF ist ein bisschen wie Bio Company, nur mit mehr Auswahl, noch internationaleren Produkten und es nicht alles in Bio-Qualität. Einfach ein Top-Laden.

Ich habe so gute Produkte gekauft: Bio-Äpfel, eine Leinsamen-Mischung …

Seid ihr schon einmal in einem Whole Foods gewesen? Wenn ja: Hand auf´s Herz, wie viel Geld habt ihr dort gelassen?

Ich verabschiede mich mit ein paar Fotos und schreibe noch ein paar Sätze an meinem Diplom weiter (ich habe ja sonst nichts zu tun…). Aber am Freitag treffe ich mich mit einer alten Aupair-Freundin aus Irland 🙂 Nur daheim sitzen geht ja auch nicht!

Hier einige Eindrücke:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

… mit Süßkartoffeln und Buchweizen!

cool 🙂

Ich habe mir das 3. von rechts gekauft- super gut!

TOM´s of Maine! Ich habe doch gesagt, es gibt deren Produkte auch in der UK.

yikes. Stolzer Preis.

Asiatische VOLLKORN-Nudeln!!

EPIC Fail oder: eine unglaubliche Geschichte.

Kennt ihr Apfelwein? Lecker, oder?

Wir haben an Heiligabend welchen getrunken. Schön mit Gewürzen verfeinert, ganz weihnachtlich. Der war wirklich lecker, aber hat mich noch schläfriger gemacht, als ich ohnehin schon war (Jetlag), sodass ich vor 22.30h einfach ins Bett musste. Am 25. bin ich dann um 6.50h aufgewacht. Kein Scherz.

Jedenfalls stand dann der Rest vom Apfelwein-Punsch noch auf dem Herd.

Später bereitete meine Mutter die Gans zu. (Ekelhaft. Sehr ekelhaft.) Und sie stellte, von mir unbemerkt, einen Topf mit dem Gänsefett auf den Herd. Und nahm den Topf mit dem Apfelwein in die Kammer. Again, von mir unbemerkt. Wisst ihr, was kommt?

Während ich mir meinen morgendlichen Porridge kochte, nahm ich einen Löffel voll Apfelwein. Zumindest dachte ich, es sei Apfelwein. Bis ich GÄNSEFETT, jawohl GÄNSEFETT (GÄNSEFETT!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!) schmeckte!! Gott sei Dank habe ich es nicht geschluckt und konnte es direkt ausspucken und hätte es auch direkt gerne ausgekotzt, aber ich kann mich ja leider nicht übergeben, und so habe ich einfach nur minutenlang gewürgt, Zähne geputzt, tausendmal mit Mundwasser gegurgelt, und viel „Oh Gott, es ist so eklig“ gesagt. Es war furchtbar. Wenn ich jetzt daran denke, dann schüttelt es mich und ich will gerne kotzen.

Meine Mutter meinte dann nur „aber das ist doch ein ganz anderer Topf gewesen“. Sehr mitfühlend. Wirklich, Danke. Aber es sah haargenau so aus, glaubt mir.

So etwas ist mir noch nie passiert. Ich dachte ja, es sei schlimm, dass ich mal einen unveganen Kaugummi gekaut habe. Pah. Dieses Erlebnis übertrifft alles.

Das war mein epic fail. Gut war nur, dass ich es direkt ausspucken konnte.

Ich hoffe, euer Weihnachten ist ganz vegan 😉

Genießt den letzten Feiertag!

Wer schön sein will,…

…soll nicht leiden.

Und vor allem keine anderen Wesen auf dieser Erde leiden lassen.

Nur weiss man haeufig nicht, dass Firmen Tierversuche machen und die Produkte auch oft gar nicht vegan sind, wenn zum Beispiel nur „Glycerin“ angegeben wird.

Ich wuensche mir, dass unsere Regierung den Verbraucherschutz mal Ernst nimmt, und auf allen Verpackungen vermerkt werden muss, ob sie

a) vegan sind

b) tierversuchsfrei

Dies waere nicht nur fuer uns Veganer oder im Allgemeinen Menschen, denen dieses Thema wichtig ist, super hilfreich, sondern auch fuer solche, die ueberhaupt nicht wissen, dass immer noch an Tieren getestet wird.

Ich wette, auch da steckt wieder eine Industrie dahinter, die eine solche Kennzeichnung bisher verhindert hat und oft blickt man ja auch gar nicht durch, wennz.B.  Loréal testet, aber eine kleine Tochterfirma nicht.

Schon frueher habe ich viele natuerliche Kosmetikprodukte gekauft, zum einen, weil mir die Tiere leid taten, zum anderen, weil meine Haut so sensibel ist und ich die meisten Duftstoffe nicht vertrage.

Ich benutze seit Jahren Duschgels und Bodylotions von Lavera und liebe sie alle! (Fuer die wuerde ich uebrigens gerne arbeiten. Falls das jemand von Lavera liest, es wird nicht zufaellig eine Marketing-Spezialistin in London gesucht??

Eine andere Marke, ueber die ich verschiedene Produkte wie Gesichtscremes beziehe, ist Provida. Deren Kundenservice ist genial und die Produkte einfach spitze.

Weleda und Dr. Hauschka haben auch gute Sachen im Sortiment, wie ich finde.

Wenn es zu Produkten wie Shampoos, Deos oder dekorative Kosmetik kommt, wird es schwieriger…

Ich habe eine ganze Weile Lavera-Shampoos genommen, bis die Linie, die ich hatte, auslief 😦

Dann habe ich erstmal wieder konventionelles Shampoo genommen (vegan und ohne Silikone), aber die Inhaltsstoffe sind trotzdem nicht der Burner.

In LA habe ich mir Shampoo und Conditioner von Trader Joe´s gekauft und bin sehr gespannt, sie zu testen!

Jahrelang habe ich Rexona Deos genommen, bis ich denen eine Email geschrieben habe, um nach Tierversuchen und veganen Inhaltsstoffen zu fragen, und ich die Antwort erhielt, sie koennen nicht sagen, ob die Produkte vegan sind oder nicht und ja, Tierversuche seien außerhalb Deutschlands erlaubt, aber in Deutschland nicht (da muss man nur wissen, WO die Produkte produziert werden…)

Rexona war ab da fuer mich gestorben.

Hier habe ich mir jetzt folgendes Deo gekauft und ich liebe es. Es sagt sogar auf der Rückseite, dass es vegan ist und nicht an Tieren getestet wurde 🙂

Vorher hatte ich diverser Naturkosmetik-Deodorants ausprobiert, die mich NICHT ueberzeugten.

Aber dieses haelt, was es verspricht. Es laesst sich einfach auftragen, hinterlaesst keinen klebrigen Film, riecht toll nach Lavendel und es haelt auch Sport aus 🙂

Ich habe mir noch 2 weitere Deos bestellt von anderen Firmen und bin mal gespannt, wie die sind.

Wenn es zur Lippenpflege kommt, benutze ich seit jeher Naturprodukte, da alles andere meinen Lippen austrocknet. Bevor ich Veganerin wurde, waren der Lippenpflegestift von Dr. Hauschka und dieser Lippenpflegestift von Weleda meine Favoriten.

Momentan benutze ich allerdings diesen hier und ich bin verrückt nach ihm!

Das Pfefferminzöl ist genau richtig dosiert, sodass es leicht prickelnd und erfrischend ist, ohne aufdringlich pfefferminzig zu schmecken.

Den Hurraw! balm habe ich mir ebenfalls zugelegt. Aber erstmal brauche ich den Chivas Balm auf 😉

Wie handhabt ihr es mit der Kosmetik? Top-Produkte?

Es war einmal…

… eine kleine, wütende, pflanzenfressende Praktikantin im Freizeitpark.

An einem wunderschönen sonnigen Sonntag im Dezember begab sie sich mit 2 Freundinnen in den Magic Mountain Freizeitpark.

Der Park war fast wie leergefegt und die Praktikantin freute sich riesig, nirgendwo anstehen zu müssen und die besten Achterbahnen nicht nur in der ersten Reihe, sondern auch mehrmals hintereinander fahren zu können.

Und das alles bei schönstem Sonnenschein.

Wie ihr seht, war die kleine Praktikantin nicht von Anfang an wütend.

Achterbahnfahren bringt gute Laune.

Aber 2 Stunden wilde Fahrerei führten dazu, dass sich die kleine Praktikantin etwas flau im Magen fühlte und da tat es auch ein carrot cake Larabar nicht, der sowieso viiiiel zu süß für den Geschmack der Herzhaft-Liebenden Praktikantin war.

Also begab sie sich auf die Suche nach Futter.

Im Plan von MM waren verschiedene Cafés mit einem Stern und dem Vermerk „Vegetarian Options“ vermerkt. Dies bedeutete auch vegane Gerichte. Das freute die Praktikantin riesig und so machte sie sich auf den Weg zu diesen Cafés.

An Station 1 angekommen erwartete sie Folgendes:

  • Pizza
  • Salat (Eisberg, Tomate, Gurke. Nochmal? Eisber, Tomate, Gurke et c´est tout!)
  • Soda in allen Varianten
  • Pommes Frites
  • Chicken Strips

„Hhhhhhhhhhhmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmm“ machte die kleine Praktikantin und verzog die Miene.

Seufzend begab sie sich in die Schlange, um einen Salat zu bestellen, dessen Bestandteile sie zu diesem Zeitpunkt noch nicht kannte.

Als sie an der Reihe war, fragte sie zunächst, ob der Salat und das Dressing vegan seien. Diese Frage stoß auf Unverständnis und vor allem begegnete die kleine Praktikantin einer Servicekraft, die nicht wusste, was Veganismus ist, geschweige denn, welche Produkte Milch enthalten.

Nachdem die kleine Praktikantin verständlich gemacht hatte, dass sie den Eisberg-Tomate-Gurke-Salat nicht ohne Dressing essen wollte, sagte die Servicekraft, das Dressing sollte eigentlich vegan sein und wollte die Bestellung aufnehmen. Aber nicht mit der kleinen Praktikantin! Sie beharrte auf der Auflistung der Zutaten für das Dressing und fiel fast in Ohnmacht. 2. Zutat „high fructose corn syrup“ gefolgt von anderen schlimmen Zutaten und natürlich auch unveganen Bestandteilen. Statt dem Ranch-Dressing könne die Praktikantin ja auch Italian-Dressing haben, bemerkte die Servicekraft. An diesem Punkt schlug sich Verzweiflung in der Praktikantin breit, da das Italian-Dressing in den USA wohlgemerkt Milchzutaten enthält. In ihrer Verzweiflung fragte sie nach einer kleinen Portion Pommes und wollte wissen, ob diese in Pflanzenöl frittiert worden seien. Die Servicekraft ging zu einem Kollegen, fragte nach und kam mit der Ansage „Ähm, also, es ist Sojabohnenöl, was auch immer das ist, ist das pflanzlich?“ zurück. Duuuuuuuuuuuuuuuh. Allerdings, das musste die Praktikantin der Servicekraft lassen, gab sie wenigstens zu Bedenken, dass die Pommes in der gleichen Friteuse wie die Chicken Strips frittiert werden.

Betrübt und hungrig zog die Praktikantin von dannen, bis sie einen Bretzel-Stand entdeckte. Dort angekommen fragte sie den Bretzel-Verkäufer, ob die Teigwaren mit Butter bestrichen seien. „Ich glaube nicht“, lautete die Antwort.

Wer die kleine Praktikantin kennt, der weiß, wie gut sie seufzen und einen missbilligend schauen kann und so sagte sie „wenn du es nicht weißt, dann gehe ich lieber auf Nummer sicher und nehme keine Bretzel“, worauf der Verkäufer sie bloss anstarrte und gar nichts mehr verstand. Auch er hatte zuvor nicht den Zusammenhang zwischen Butter und der Aussage, die kleine Praktikantin würde keine Milchprodukte essen, verstanden.

Nach 2 weiteren Achterbahnfahrten ohne Essen MUSSTE die kleine Praktikantin einfach etwas zu sich nehmen und da entdeckte sie es: einen kleinen Stand mit soft frozen lemonade. Vegan, fruchtig, kalt, erfrischend, zuckerhaltig- das würde definitiv helfen!

Und das tat es auch. Die kleine Praktikantin war erleichtert und höchst erfreut über die Tatsache, dass die Verkäuferin tatsächlich auch wusste, was in der lemonade enthalten war.

Die lemonade war sogar so gut, dass die kleine Praktikantin nur noch mit dem Kopf schütteln konnte, als sie an einem weiteren „veganerfreundlichen“ Café vorbeikam und folgende Auflistung erblickte und sich gar nicht mehr aufregte:

  • pickles
  • fruit mix
  • soda

Und abends, als die kleine Praktikantin wieder daheim war, kochte sie sich erstmal ein leckeres, gesundes und vor allem rein veganes Dinner 🙂

Und lebte happily ever after!

Das sollte man nicht vergessen haben 😉

Wusstet ihr, dass …

… es Vodka gibt, der mit MILCH gereinigt wird??

Mir ist zwar bekannt, dass Bier und Wein nicht immer vegan sind, doch Vodka? Ehrlich?!

Ich war letzten Samstag hier (super Musik, kann ich jedem empfehlen, der auf Elektro steht) und hatte gerade Vodka-Rhabarber bestellt, als meine Freundin meint, dass der Vodka total super sei, da er mit Milch gereinigt würde und somit ganz mild schmecke. Da habe ich mich doch sofort an die nette Servicekraft gewandt und den Vodka austauschen lassen.(Den Parliament Vodka, von dem ich spreche, findet ihr auf dieser Seite.)

Nicole, ich danke dir, du hast mich gerettet 😉

Also, immer nachschauen/nachfragen, welcher Vodka verwendet wird!

Ansonsten viel Spaß beim Feiern 🙂

Michaela