Rohvegan – uneingeschraenkt empfehlenswert.

Seit Ewigkeiten wollte ich schon einen Post ueber das Buch „Rohvegan – mein 4-Wochen-Selbstversuch“ von Claudia Renner, Autorin von Claudi goes vegan, schreiben und kam bis dato leider gar nicht dazu. rohvegan Dabei habe ich das Buch nicht nur so verschlungen, sondern auch schon mehrere Rezepte daraus zubereitet. Es ist egal, ob ihr nach neuer Inspiration in der Kueche sucht, wenn ihr bereits vegan lebt, oder euch mehr an die vegane Lebensweise herantasten wollt – das Buch bietet fuer jeden etwas. Und die Rezepte sind wirklich sooo gut. Den Chia Pudding mache ich richtig oft und habe, erstaunlicherweise, immer noch etwas in meinem 1kg Beutel Chia-Samen. chia

Zum Inhalt:

Das Buch kommt mit einer Einleitung, Claudi´s Geschichte + Selbstversuch, Erlaeuterung zum Thema Veganismus (sachlich und ohne auf-die-Finger-hauen), Rezepte und ein Rueckblick. Liest sich alles sehr spannend und ich fand es schoen, dass Claudi der Sprache ihrem Blog treu geblieben ist. Uebrigens gibt es auf Claudi´s Blog auch etliche Beitraege zum Thema rohvegan. Positives

  • Einfuehrung und Erklaerung
  • leckere Rezepte
  • einfache Zubereitungsarten und tolle Anleitung
  • man kommt ohne grosse Geraete aus (im Grunde reicht ein guter Mixer)
  • gesunde Zutaten
  • tolle Fotos
  • trifft alle Geschmaecker; von italienisch bis asiatisch ist alles dabei

Negatives

  • die einzige Sache, die mir auffiel, war dass ein paar der Zutaten (bspw. Chiasamen, Noriblaetter) nicht im Normalohaushalt zu finden sind. Aber das Einkaufen von solchen Dingen lohnt sich auf alle Faelle 🙂

Welche Rezepte ich probiert habe:

  • Petersilienpesto, S. 141 (habe ich schon mehrfach mit anderen Kraeutern abgewandelt)
  • Ketchup, S. 153 (ich mochte es lieber weniger suess und mit Chilli)
  • Avocado-Creme, S. 59 (so lecker und passt zu allem)
  • Nori-Gurke, S, 105 (oft auch mit anderem frischen Gemuese)
  • Lasagne, S. 103 (tolles Sommer-Essen)
  • Schokoladenmousse, S.133 (statt den vielen Datteln habe ich Banane genommen)
  • Chia-Pudding, S.129

Fazit: Absolut super Buch! Ich finde, dass man sich so energetisiert fuehlt nach einem tollen rohen Essen und blaettere noch heute gerne in Rohvegan zur Inspiration und habe noch viele andere Dinge abgewandelt nachge“kocht“ (ich bin im Rezeptefolgen schlecht und mache immer meine eigene Sache am Ende). Grosses Lob an Claudi fuer das tolle Buch und ich hoffe, du bist sehr stolz auf dich! 1000 Dank auch, dass du mir dein Werk nach London geschickt hast, ich habe mich so gefreut. Und an euch – geht und kauft euch das Buch!

Review: Ab Heute Vegan.

Die liebe Linda, von Deutschland is(s)t vegan, hat mir freundlicherweise nicht nur das DIV Buch Ab heute vegan (welches ich mir sowieso kaufen wollte!), sondern auch gleich noch einen tollen schwarzen Fluessig-Eyeliner und pinken Glitzernagellack von Butter geschickt 🙂

Ab heute vegan Paket

Alles schon letztes Jahr, aber ich habe es bisher weder geschafft, einen von meinen 16 Entwuerfen zu veroeffentlichen, noch, diese Review fertigzustellen.

Ich habe mich wirklich ueber die Sachen gefreut, Danke nochmal!

Den Eyeliner kann ich uebrigens nur empfehlen – die Spitze ist zwar nicht ganz duenn, aber die Farbe ist schoen tiefschwarz und haelt ewig.

Zum Buch – ich lebe bereits knapp 5 Jahre vegan, insofern habe ich mir nicht etliche neue Infos erwartet, sondern vielmehr eine Art Checklist fuer mich, plus ein paar Basis Rezepte.

Und das habe ich auch bekommen, und noch mehr 🙂

Das Buch ist fabelhaft geschrieben – lehrreich, aber nicht belehrend, voller hilfreicher Tips fuer „Einsteiger und Fortgeschrittene“. Es bietet wirklich Infos von A-Z, egal ob es darum geht, wo man vegane Mode herbekommt, oder vegane Backzutaten – in diesem Buch findet man wirklich ALLES.

Ab heute vegan

Das Buch ist in verschiedene Kategorien aufgeteilt, z.B. vegane Ernaehrung (besonders schoen finde ich das Kapitel „vegan ernaehren & gesund bleiben“ –> super informativ, und Fokus ist nicht auf Gummibaerchen koennen vegan sein, sondern dass man sich moeglichst ausgewogen ernaehrt!), vegane Lebensmittel, vegan sein unterwegs, Kosmetik, Kleidung und mehr.

Ich habe es bisher schon 3 Personen ausgeliehen (vielleicht nicht gut fuer die Verkaufszahlen, aber sehr gut fuer meine Freunde) und alle waren begeistert.

Besonders Vegan-Neulinge haben wertvolle Tipps und Tricks im Buch gefunden, und zusaetzlich Motivation gefunden.

Zu lesen, dass es tatsaechlich gar nicht so schwer ist, vegan zu leben, und zu wissen, dass man keineswegs allein ist, hilft wirklich.

Alles in allem finde ich Ab heute vegan das perfekte Buch fuer alle, die sich fuer Veganismus interessieren oder ihr Wissen einfach mal wieder auffrischen moechten.
Ich habe einige „vegane“ Buecher und finde dieses das beste, weil es kein Duden ist, und einfach wirklich ansprechend und locker geschrieben ist, und ZUDEM noch alle Infos enthaelt, die man braucht.

Beide Daumen hoch!

Mehr Infos ueber das Buch selbst, als auch Bestellmoeglichkeiten gibt es hier. Ab heute vegan ist sowohl als E-Book, als auch hardcover erhaeltlich.

Review: Lavera (Dekorative Kosmetik)

Es ist kein Geheimnis, dass ich ein riesen Fan von Lavera Naturkosmetik bin. Ich habe bis jetzt jedes (!) Produkt von ihnen vertragen und bin einfach ehrlich begeistert von der Marke.

Mir ist es sehr wichtig, Naturkosmetik zu verwenden (auch wenn ich ein paar konventionelle Produkte benutze), weil es sowohl für den Mensch, als auch die Natur besser ist. Wenn man sich überlegt, was alles in das Abwasser gelangt,… ich hatte ja in der Ausbildung ein Fach, Wirtschaftsdienst, in welchem wir uns mit der Zusammensetzung von Putzmitteln, etc. beschäftigt haben und es war teilweise wirklich erschreckend, zu erfahren, welche Stoffe Schaden bringen.

Jedenfalls habe ich schon früh natürliche Kosmetik verwendet und jetzt als Veganerin ist es mir noch wichtiger, dass ich gute Produkte verwende, die ohne Tierversuche auskommen.

Kürzlich bekam ich von Lavera einige Produkte für Gesichtspflege und Natur Make Up zum Testen:

Lavera Proben (von den Tütchen hatte ich noch mehr)

  • Mangomilch Haarkur
  • Mineral Rouge Powder in apricot
  • Trend Sensitiv Double Black Mascara
  • 24h Feuchtigkeitscreme
  • Balancecreme
  • Natural Liquid Foundation

Mangomilch Haarkur:

Wer mich kennt, der weiß, dass ich Mango LIEBE und ich habe früher (ich glaube, als ich 15 war, ehrlich, das ist so ewig her!) immer das Mangomilch Shampoo von Lavera genommen, bis es kurze Zeit verschwand (ich weiß gar nicht, ob es aus dem Sortiment genommen wurde oder lediglich nur bei mir nirgendwo mehr erhältlich war). Ich war total begeistert und genauso begeistert bin ich von der Kur. Sie riecht absolut super, ist leicht aufzutragen und auszuwaschen und meine Spitzen waren schön weich.

Würde ich dieses Produkt kaufen: Ja.

Feuchtigkeitscreme:

Diese Creme riecht auch ganz wunderbar, lässt sich gut aufträgen, zieht schnell ein, und habe sie sehr gerne genommen. Allerdings habe ich wirklich trockene Haut, und zwar war die Creme tagsüber OK, nachts brauchte ich allerdings eine fettere Creme.

Würde ich dieses Produkt kaufen: Ja, als Tagescreme.

Balancecreme:

Ich bin total allergisch gegen Calendula und habe daher die Creme-Pröbchen weitergegeben.

Würde ich dieses Produkt kaufen: ähm, wenn ich als Allergie-Monster zu Fasching gehen will- vielleicht 😉

Rouge:

Zuerst fiel mir auf, wie unpraktisch die Verpackung ist. Es ist zwar nicht so toll, mit etwas Negativem zu beginnen, aber die Packung macht für mich KEINEN Sinn. Erstmal wirkt das Design ziemlich billig und dann finde ich es auch mega unsinnig, dass man den Spiegel nur sieht, wenn man das Rouge hochklappt. Ich hoffe, die Fotos zeigen, was ich meine. Und der Pinsel… ich glaube, ich habe noch nie so einen schlechten Rouge-Pinsel gesehen.

die Verpackung…

Ja, der Pinsel. Muss ich mehr sagen?

So, das war es dann auch mal mit der Meckerei.

Positiv ist das Rouge selbst. Obwohl ich anfangs zögerlich war, ob das Rouge nicht zu orange und dunkel für mich ist, so ist es doch wirklich total schön. Mit einem richtigen Pinsel lässt es sich gut auftragen und hält auch wirklich lange. Es lässt sich auch ziemlich gut wieder entfernen.

Im Winter wäre das Rouge definitiv zu stark für mich, da ich ziemlich blass bin, aber jetzt ist es total ok!

Würde ich dieses Produkt kaufen: Wahrscheinlich, allerdings würde ich es nur für daheim und mit eigenem Pinsel benutzen, da es mir für unterwegs zu unpraktisch ist. Ich mag die Rouge-Verpackungen, bei denen der Spiegel direkt im Deckel ist.

Mascara:

Mascara- ich könnte nicht ohne sie leben und nehme momentan keine Naturkosmetik, weil ich einfach keine gefunden habe, die mich überzeugt. Ich hatte keine großen Erwartungen und dies zahlte sich aus. Die Mascara besteht aus 2 Seiten für Länge und Volumen und während die Wimpern wirklich schön lang gezaubert werden mit der Wimperntusche (auch, wenn die Wimpern die Farbe nicht so gut aufnehmen bzw. es sehr natürlich aussieht), so nützt die Volumenseite absolut nichts.

Insgesamt ist das Ergebnis nicht prickelnd, da es sehr natürlich ist, und ich persönlich lieber doller getuschte Wimpern mag. Aber selbst für Leute, die es natürlich mögen, ist diese Wimperntusche zu unspektakulär.

Im Vergleich habe ich für das, was ich mit 1x Auftragen meiner konventionellen Mascara erziele, 5 Aufträge gebraucht.

Außerdem ging die Mascara ziemlich schwer wieder ab, hat aber gar nicht so gut gehalten. Nach 9h auf der Arbeit hat sie ganz schön geschmiert. Weiterhin hat die Mascara kleine Bürstchen, und diese mag ich nicht, weil sich die Wimperntusche 1.) schwerer auftragen lässt und 2.) nach dem Auftragen nicht so schön aussieht. Größe ist eben doch wichtig…

Als Info für euch: dieses Wimperntusche ist nicht vegan. Ich habe sie trotzdem getestet, da ich es mit Bio-Bienenwachs nicht ganz so eng sehe. Natürlich achte ich darauf, wenn ich Produkte kaufe, aber bei Mascara hört bei mir der Spaß auf.

Würde ich dieses Produkt kaufen: Nein, nein, nein.

Foundation:

Wo soll ich anfangen?! Das Make Up… ich LIEBE es. Es ist soo angenehm auf der Haut, eher wie eine Creme, statt einer Foundation, es lässt sich ganz leicht verteilen und riecht total gut. Es ist super verträglich und deckt auch wirklich schön ab.

Und vor allem hält es wirklich lange UND lässt sich leicht entfernen.

Würde ich dieses Produkt kaufen: JA!!

Zusammenfassend bin ich wirklich zufrieden und ABSOLUT begeistert von der Foundation. Wirklich.

So, das war es. Wenn jemand Fragen hat, nur zu!

Vielen lieben Dank an dieser Stelle an Lavera für die kostenfreie Bereitstellung der Produkte und den netten Kontakt.

Treffen mit der Veltenbummlerin (+ Besuche im 222 Veggie Vegan Restaurant und bei Ms Cupcake)

Vor ein paar Wochen hat sich etwas einmaliges Tolles ergeben.

Die Veltenbummlerin war mit Mann hier in London, bevor sie nach NY weitergeflogen sind (ein Reisebericht wird übrigens auf Linda´s Blog folgen!).

Linda hat mich nach veganen Restaurant-Empfehlungen gefragt und das habe ich doch gleich genutzt, um ein kleines Blogger-Treffen zu veranstalten!

Wenn ihr Linda´s Blog noch nicht kennt, müsst ihr unbedingt mal vorbeischauen. Dort findet ihr vegane Reisetipps weltweit, gepaart mit ein paar landestypischen (teilweise extra veganisierten) Rezepten, die alle super lecker klingen.

Als die beiden angekommen sind, wurde ich gleich mit einem total süßen Päckchen (GLITZERTÜTE!!! Uuuuh, Linda kennt mich ;)) überrascht-

drin waren ein veganes Rasiergel (das hatte ich mir bestellt) und ein super lustiges Buch, sowie tolle Aufkleber. Ein Button war auch noch dabei, der es nicht auf das Bild geschafft hat. Ist das nicht mal so lieb? Ich habe mich riesig darüber gefreut.

Hier in London haben wir uns schließlich erst fürs 222-Veggie Vegan Restaurant entschieden, bevor wir für Cupcakes weiter nach Brixton zu Ms. Cupcake gefahren sind.

Der Tag war nicht nur super sonnig (einer der wenigen Tage im Jahr, die sich nach Sommer anfühlen…), sondern auch extrem lecker und vor allem unterhaltsam. Das Essen im 222 war übrigens super super toll und ich werde definitiv noch eine seperate Review zu dem Restaurant schreiben. Alles Essen ist low fat, low sodium, no GM und wenn möglich Bio und regional 🙂

Linda ist einfach ein Goldstück und ihr Mann ist auch total nett und hat, obwohl er auf den Aufenthalt in London eigentlich gar keine Lust hatte, alles tapfer mitgemacht!

Aber ich meine, bei dem Anblick der Cupcakes… 😉 Da kann man doch gar nicht anders, als glücklich sein!

Bei Ms Cupcake bekommt man nicht nur Cupcakes im Übrigen, sondern alle möglichen veganen Süßigkeiten. Täglich gibt es wechselnde Sorten im Angebot und man hat es nicht leicht, sich für etwas zu entscheiden. Da ich Zucker nicht so gewohnt bin, hatte ich wirklich einen leichten Zucker-Schock und gerade den Blueberry-Cheesecake-Cupcake konnte ich nicht essen, dafür war aber der Ferrero-Rocher-Cupcake umso leckerer!! Wer Süßes mag, der wird Ms Cupcake lieben, so viel ist sicher!Ms Cupcake London

Wir haben über alles mögliche gequatscht und die Zeit ist wirklich wie im Flug verstrichen!!

Ich hoffe, dass wir ein solches Treffen bald mal wiederholen können, fürs erste müssen wir den Kontakt aber über die Sozialen Netzwerke beschränken.

Noch einmal ganz lieben Dank an Linda und ihren Mann für den schönen Tag in der schönsten Stadt der Welt!! Und zum Abschluss noch ein lustiges Bild von den beiden : Ja ja, typisch Blogger 😉

Provida: veganes Bio Make Up

Momentan suche ich neues Make Up, und zwar Foundation und Rouge.
Bisher war ich treue Anhängerin von Benefit und habe wirklich jahrelang deren Produkte verwendet. Das letzte Rouge hielt unglaubliche 5 Jahre!!
Ich habe wirklich schon ewig darauf gewartet, dass es leer geht, sodass ich mir ein neues kaufen kann.

Bisher habe ich mit „natürlichem“ Make Up keine super Erfahrungen gemacht, wenn ich da z.B. an die Dr. Hauschka Mascara oder Foundation denke… Die meisten Produkte, die ich bisher probiert habe, haben ihre eigentliche Wirkung bei mir verfehlt und deshalb habe ich häufig zu „unnatürlichen“ Produkten gegriffen. Da ich selten Foundation trage, finde ich es nicht so schlimm, wenn ich mal konventionelle Produkte (vegan+tierversuchsfrei) zu verwenden.

Bei Provida hatte ich allerdings Hoffnung. Ich benutzte schon seit längerer Zeit Cremes von ihnen und bin höchst zufrieden.
Also habe ich gefragt, ob ich mal ein bisschen Make Up testen könnte und fand dann folgendes Päckchen vor:

Cool, oder?!
Die Pröbchen konnte ich mir vorher aussuchen, bzw. habe ich sie nach meinem Hauttyp bestimmen lassen.

Das erste, das mir auffiel: nur 3 Pröbchen kann ich für meine wirklich helle Haut auch nehmen.
Getestet habe ich:
Bio Make Up (extra light, light)
Bio Cover Make Up (naturell)
Alima Rouge Luminous Shimmer Blush (Dhalia, Lotus)
Alima Mineral Satin Matte Foundation (Grundierung) Puder (Cool 01)

Alle Produkte sind in kontrollierter Naturkosmetik Qualität und viele der Sachen des demeter-zertifizierten Unternehmens sind vegan.

An dieser Stelle möchte ich erwähnen, dass ich supersupersupersupersuper empfindliche Haut habe und bei Provida habe ich bisher wirklich nur extrem gute Erfahrungen gemacht. Ich habe bisher ausnahmslos alle Produkte einwandfrei vertragen. (Und mir speziell Produkte ohne Kamille oder Calendula ausgesucht, da ich gegen diese Stoffe allergisch bin)

Zum Bio Make Up

Wie alle Provida Produkte riecht es super lecker, ist total gut hautverträglich, lässt sich prima auftragen und wieder entfernen, jedoch erfüllt es keine Make Up Eigenschaften. Es ist wie eine seeeeehr neutrale getönte Tagescreme und deckt kein bisschen ab. Ich weiß nicht, ob die dunkleren Töne besser decken, aber zumindest extra light und light sind nicht so toll.

Zum Cover Make Up

Wie das Bio Make Up ist es toll in der Handhabung, und wie der Name schon sagt, deckt es auch toll ab. Es sieht sehr natürlich aus und ich habe es sogar extra zum Sport getestet und bin begeistert. Dieses Make Up ist wirklich toll und „a little goes a long way“. Ein tolles Produkt.

Zum Rouge

Ich bin ein absoluter Rouge Fan und genauso wie Mascara gehört es einfach zu jedem Make Up dazu! Ich bevorzuge rosa/apricot Töne, die warm schimmern und mit Dhalia und Lotus und haben sich diese Wünsche erfüllt. Auch das Rouge lässt sich toll auftragen, riecht super, ist absolut gut verträglich. Es hält sehr gut und hat meine Erwartungen übertroffen.

Zum Foundation Puder

Ich finde es vor allem zum Fixieren toll, da es super natürlich aussieht, mattiert und das Make Up besser hält. Wenn man es pur verwendet, ist es aber auch schön, da es sehr natürlich aussieht. Allerdings deckt es nicht sehr ab.

Fazit:

Ich bin begeistert von den Produkten und hätte niemals erwartet, dass sie so gut halten. Selbst lange Tage (mit Arbeit) sind kein Problem und ich werde mir mit Sicherheit einige von den Produkten kaufen (ich habe es besonders auf das Rouge abgesehen).

Generell kann ich Provida nur empfehlen, sie haben wirklich fabelhafte Produkte zu wirklich guten Preisen, wie ich finde. Schaut mal bei Provida vorbei! Alle veganen Produkte sind speziell gekennzeichnet und auf Tierversuche wird komplett verzichtet 🙂

Veganer und roher Cashew-Himbeer-Kuchen ohne Zuckerzusatz

Inspiriert von Claudi und Megan Elizabeth wollte ich  vorvorletztes WE, als meine Freundin zu Besuch kam, einen Kuchen machen.

Und dieses Exemplar ist ein Gedicht. Die rohe Füllung hat bereits so gut geschmeckt, dass ich 2x probieren musste, weil ich nicht glauben konnte, wie fabelhaft es geschmeckt hat!

Falls ihr euch noch an dieses Foto erinnert, welches ich auf FB gepostet habe:

Ich bin mir jetzt sicher, dass das Eis aus nichts mehr als Cashews, Himbeeren, Rosen-Extrakt und etwas Süßstoff bestand.

Probiert es aus!

Cashew-Himbeer-Kuchen, roh

Zubereitungszeit: 20 Min.

Backzeit: KEINE

Kühlzeit: mind. 4h

Schwierigkeitsgrad: sehr einfach

Zutaten für 6 Personen (ich habe eine kleine Kuchenform genommen):

  • 150g Cashew-Kerne, eingeweicht
  • 200g Himbeeren (TK oder frisch)
  • 2 EL Zitronensaft
  • 2 Prisen Salz
  • 1/2 Vanilleschote
  • 50g Kokosflocken
  • 100g Datteln, eingeweicht

Für den Boden die Kokosflocken und 80g der Datteln zerkleinern und in die Form drücken.

Die restlichen Zutaten gut mixen, und Wasser nach Bedarf zugeben. Ich habe TK Himbeeren verwendet, und ca. 100ml Wasser hinzugefügt.

Die Konsistenz sollte dickflüssig sein. Nun die Masse in die Form füllen und glattstreichen (ich rüttel immer an der Form, um eine wirklich glatte Oberfläche zu bekommen).

Nach Wunsch dekorieren und im Kühlschrank mindestens 4h kaltstellen. Gut kann man die Torte auch für einige Minuten ins Eisfach stellen.

Am nächsten Tag mit einem nassen Messer am Tortenrand entlang fahren und die Tortenform vorsichtig lösen.

Den Kuchen auf eine Platte transferieren, anschneiden, servieren und genießen.

Guten Appetit!

Randnotiz: der Kuchen hat mächtig viele Kalorien, insofern lohnt es sich, nur kleine Stücke zu servieren. Kein Problem eigentlich, da er auch sehr satt macht! Das wollte ich nur gesagt haben, nicht, dass jemand nicht genug bekommen kann, zunimmt und sich bei mir beschwert 😉

PETA T-shirts aus den USA.

Vielleicht habt ihr es bei Facebook schon gesehen, aber ich habe mir aus den USA PETA Shirts bestellt und mich riesig gefreut, als das Päckchen da war.
Viele haben mich gefragt, ob alles gut geklappt hat, also kommt hier ein kleiner Bericht.

Zuerstmal: was habe ich bestellt?

Die Produkte findet ihr hier im PETA Shop. Es lohnt sich, regelmäßig reinzuschauen, da häufig neue Produkte dazukommen. Ich liebe die Sachen einfach!

Qualität

Die von mir bestellten T-Shirts und das Top haben eine super Qualität. Die Marke dahinter ist American Apparel und alle Produkte sind aus reiner Baumwolle.

Im Gegensatz zu manch anderen Herstellern stinken die Produkte überhaupt nicht (kennt ihr das, wenn es manchmal so doll chemisch riecht?).

Auch nach dem Waschen ist der Aufdruck noch super.

Ich bin sehr zufrieden.

Kosten

Natürlich muss man für den Versand extra zahlen, bei mir waren es 20 Dollar.

Die Ware selbst ist nicht sondernlich teuer, wie ich finde, und außerdem tut man PETA etwas Gutes, insofern würde ich auch ein paar Euro mehr bezahlen 😉

Mein geliebtes „Fuck Fur“ Top kostet 16 Dollar, das finde ich wirklich absolut ok.

Versand

Da die Sachen direkt aus den USA kommen, dauert es ein Weilchen, bei mir etwas über 4 Wochen. Ich wusste es schon vorher, da ich mit dem zuständigen Mitarbeiter in den USA gemailt habe (die Sachen, die ich wollte, hatten wir in LA nämlich nicht im Lager, insofern musste ich aus der Zentrale bestellen, und da ich Angst hatte, dass die Sache nicht rechtzeitig ankommen, habe ich sie nach Deutschland schicken lassen.)

Wenn man weiß, dass man etwas warten muss, kann man sich darauf einstellen.

An sich war alles super, das Paket war platzsparend gepackt, es lag noch eine Broschüre über Pelz dabei, alles top.

Positives

Die Sachen selbst. Ich trage alles mit Stolz und freue mich, dass ich jetzt noch etwas Neues tragen kann!

Positiv fand ich auch, dass ich gleich die Info bekommen habe, dass der Versand länger dauert. Diese Info kam direkt auf der Bestell-Seite.

Die Kleidungsstücke sind nicht extrem modern geschnitten, d.h., man sieht beim Bücken nicht gleich den ganzen Hintern, was ich sehr gut finde.

Negatives

Die Größen.

Wirklich, Leute, man kann nicht seine normale Größe bestellen. Das Top ist Gr. S und fällt aus wie Gr. 40, das lila T-Shirt in Gr. M fällt aus wie Gr. 36… Ich habe ja noch andere PETA-Shirts, und da genau dasselbe erlebt.

Mein „Test on tubes, not bunnies“-Shirt habe ich in Gr. M und es ist super weit.

Fazit:

Ich würde jederzeit wieder etwas bestellen.

Mein Tip: tut euch zusammen und spart an den Versand-Kosten.

Clarins ist veganfreundlich.

Ich hätte es zwar nicht erwartet, aber Clarins macht nach eigener Aussage weder Tierversuche, noch verwenden sie tierische Inhaltsstoffe.

Wenn das mal keine gute Nachricht ist 🙂

Ich verwende die Produkte zwar trotzdem nicht, aber ich finde es immer schön zu wissen, dass manche konventionelle Kosmetikunternehmen eine gute Moral haben!

Von einer französischen Freundin weiß ich, dass Clarins früher definitiv an Häschen getestet hat  und wir können nur hoffen, dass sie nicht irgendwann „rückfällig“ werden.

Nächste Woche ist es bei mir übrigens ruhiger und ich komme wieder zum regelmäßigen Bloggen, momentan stapeln sich hier halbfertige Blogeinträge ohne Fotos…

Loving Hut

Fast jeder Veganer kennt sie:

Loving Hut Restaurants.

Toll für Pflanzenesser, weil man sicher sein kann, dass wirklich ALLES vegan und somit essbar isst.

Ebenso gerne gehen aber auch Omnivore oder Vegetarier zu Loving Hut, wenn sie eine gesündere Alternative zu Burger & Co. suchen.

Mittlerweile war ich in verschiedenen Loving Huts in California, Arizona und London und kann nun eine Review für euch schreiben.

Zunächst einmal ein paar Infos über Loving Hut selbst.

Die Kette, welches ausschließlich mit veganen Zutaten arbeitet, hat Restaurants in Deutschland, den USA, England, Österreich, Australien, Neuseeland, Belgien, Polen, Mexico… wow, in wirklich vielen Ländern!! Hier die komplette Auflistung aller Restaurants.

Die Filialen sind alle super simpel eingerichtet. Es gibt Papierservietten, in Amerika Plastik-Becher für Wasser, schlichtes Geschirr und Besteck und auch Tische und Stühle sind sehr einfach.

Im Hintergrund läuft auf den Fernsehern ein „veganer Psycho-Film“, wie ich ihn liebevoll nenne. Es sind Panels von „Super-Veganern“, die von ihren Erfahrungen erzählen, Fragen beantworten und zusammen beten. Es erinnert ein klein wenig an eine Kombi aus Teleshopping und Sekte, finde ich.

Jedes Restaurant hat sein eigenes Menü, jedoch gibt es in den meisten Loving Huts asiatische Speisen und Fast Food.

Die Speisen werden stets frisch zubereitet und der Fokus liegt vor allem auf fake-meat und fake-fish. Es gibt auch veganen Käse, der für Burger seinen Einsatz findet.Beef Teryaki

Nichtsdestotrotz gibt es auch einige reine Gemüsegerichte, wie Salate oder Curries.

Getränketechnisch gibt es so ziemlich alles von Wasser über Säfte, Limonaden, Tee und Kaffee. Teilweise gibt es auch Alkohol.

In einigen Restaurants kann man verschiedene Produkte wie Käse oder gefrorene Soja-Waren kaufen.

Take-Away bietet jedes Restaurant.

PRO´s

  • Das Essen wird frisch zubereitet.
  • Es gibt eine große Auswahl an rein veganen Gerichten.
  • Es besteht keine Gefahr der Kontaminierung- alles ist „sicher“.
  • Wer Fleisch und Co. vermisst, kommt hier voll und ganz auf seine Kosten.
  • Das Essen ist lecker!
  • Die veganen Mitarbeiter (ich weiß nicht, ob es eine Vorraussetzung ist, bei Loving Hut zu arbeiten, aber alle Mitarbeiter, die ich traf, waren vegan) sind super freundlich und sprechen nur zu gerne Empfehlungen aus.
  • Nicht-Veganern wird gezeigt, dass es super Alternativen für typisches Fast Food gibt.

KON´s

  • Eines ist mir in jedem Restaurant negativ aufgefallen: das Essen ist ziemlich fettig. Chow Meins werden in massenweise Öl gebraten, es gibt etliches Frittiertes und Mayo gibt es zu vielen Gerichten.
  • Außerdem ist  häufig versteckter Zucker zu finden, sei es in Getränken, Saucen oder einfach im Ketchup.
  • Die Hälfte der Gerichte würde ich nicht essen, weil die Zutaten dafür für mich zu sehr bearbeitet bzw. zu fettig sind.
  • Getreide, abgesehen von Pasta und Reis, sind hier fehl am Platz und die Hauptprotein-Quellen sind Seitan und Tofu.
  • Omnivore denken häufig, dass wir tierische Produkte ersetzen, statt komplett neue Gerichte zu kreieren, und Loving Hut bestätigt dies meistens.
  • Das Interior ist extrem schlicht. Wer ein schönes Ambiente sucht, sollte dies im Vorfeld wissen.
  • Häufig wissen die Mitarbeiter selbst nicht genau, was in den Gerichten ist, weil so viel „fake“ ist und sich in etlichen Gerichten Zusatzstoffe verstecken.

FAZIT

Auch wenn ich einige negative Punkte aufgelistet habe, so esse ich doch wirklich total gerne bei Loving Hut. Ich meide Speisen, von denen ich weiß, dass sie sehr fettig oder (in meinen Augen) ungesund sind und genieße dafür die leckeren Dinge, die das jeweilige Restaurant zu bieten hat.

Alles in allem kann ich die Restaurants jedem empfehlen. Für ein schickes Gourmet-Dinner ist Loving Hut nicht geeignet, aber wer das nicht erwartet, wird ok sein.

Und jetzt noch ein paar Impressionen von meinen Loving Hut Besuchen (die Speisen sind teilweise von Freunden und nicht von mir gegessen worden):

Ich war im (Whole Food´s) Paradies und bin enttäuscht von Accessorize.

Was wollt ihr zuerst?!
Die gute oder die schlechte Nachricht?

Ok, ich entscheide 😉

Zuerst die schlechte, dann kann man sich auf die gute freuen.

Ich war immer ein riesen Fan von Accessorize, dem britischen Accessoire-Hersteller (ich verlinke mit Absicht nicht), und besitze auch einiges von ihnen. Jedes Mal, wenn ich in England und Irland einen Laden gesehen habe, bin ich schier ausgeflippt und habe mir meistens auch etwas gekauft.
Mittlerweile hat sich mein „Kauf-Rausch“ ja gelegt, doch in den ersten Accessorize musste ich trotzdem gleich reingehen, weil es einfach IMMER bezaubernde Sachen gibt.
Gleich am Eingang sah ich etwas Neues: Kosmetik. Schön verpackt, bunte und glitzernde Inhalte- passend zum Rest im Laden. Doch ich wäre nicht ich, wenn ich nicht nachgefragt hätte, ob die Kosmetik vegan sei und an Tieren getestet würde.
Mir begegnete eine dieser Verkäuferinnen, die nicht wissen, was es heißt, wenn an Tieren experimentiert wird. Stellt sie euch vor, mit einem breiten Lächeln: „Ja, wir testen, aber die Nagellacke nicht! Guck mal hier, die Lipglosse, die sind so schön, blablablablabla“. Und natürlich konnte sie auch nicht verstehen, als ich sagte, ich hätte kein Interesse an den Produkten. Ich hatte eh nicht vor, mir etwas zu kaufen, da ich in der Regel für Naturkosmetik bin, aber mich hat es in dem Moment so aufgeregt, dass Accessorize, die ich ja sehr mochte, so etwas Blödes macht.
Ich schaute mich ein letztes Mal im Laden um, machte dann auf dem Absatz kehrt und ging hinaus. Es ist ultra schade, weil sie wirklich hübsche Sachen haben, aber ich möchte solch ein Unternehmen nicht supporten. Wirklich richtig schade. Aber wenn ich so etwas weiß, dann kann ich nicht mehr mit gutem Gewissen dort einkaufen und solche Versuche dann dadurch indirekt unterstützen.
Accessorize #fail

Jetzt aber auf zu dem positiven Erlebnis!

In Amerika schon war ich begeistert von Whole Foods, und umso mehr habe ich mich gefreut, als ich herausgefunden habe, dass auch in London WF´s vertreten sind 🙂

Gestern war ich dann dort und habe eine ganze Stunde im Laden verbracht. Lebensmittel-Einkäufe zählen zu meinen Lieblingsbeschäftigungen, ernsthaft.

WF ist ein bisschen wie Bio Company, nur mit mehr Auswahl, noch internationaleren Produkten und es nicht alles in Bio-Qualität. Einfach ein Top-Laden.

Ich habe so gute Produkte gekauft: Bio-Äpfel, eine Leinsamen-Mischung …

Seid ihr schon einmal in einem Whole Foods gewesen? Wenn ja: Hand auf´s Herz, wie viel Geld habt ihr dort gelassen?

Ich verabschiede mich mit ein paar Fotos und schreibe noch ein paar Sätze an meinem Diplom weiter (ich habe ja sonst nichts zu tun…). Aber am Freitag treffe ich mich mit einer alten Aupair-Freundin aus Irland 🙂 Nur daheim sitzen geht ja auch nicht!

Hier einige Eindrücke:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

… mit Süßkartoffeln und Buchweizen!

cool 🙂

Ich habe mir das 3. von rechts gekauft- super gut!

TOM´s of Maine! Ich habe doch gesagt, es gibt deren Produkte auch in der UK.

yikes. Stolzer Preis.

Asiatische VOLLKORN-Nudeln!!