Warum man als Veganer Salat nicht langweilig findet.

Ich esse jeden Tag einen Salat.

Salat mit Linsen und Tofu

Salat mit Linsen, Tofu, eingelegten Tomaten und Artischocken, Kapern und Oliven mit Chilli-Dressing

Und jeden Tag auf Arbeit werde ich gefragt, ob es denn nicht mega langweilig sei, immer Salat zu essen.

Auch Freunde fragen oft, ob mir Salate denn noch schmecken würden.

veganer Salat mit Pfefferminze und Tomaten

Salat mit verschiedenen Tomaten, Gurke, Möhren und Pfefferminze

Ich kann wirklich nicht verstehen, wie man überhaupt so etwas fragen kann!

Nicht jeder Salat muss ein Garten-Salat mit Blattsalat, Gurke, Tomaten und roter Zwiebel sein.

Ich bereite jede Woche einen anderen Salat zu, und benutze so viele verschiedene Zutaten, dass es mir gar nicht langweilig werden kann dabei.

Und: jedem meiner Freunde oder Kollegen, denen ich von meinem Salat etwas abgegeben habe, musste zugeben, dass es total gut schmecke und gar nicht ‚langweilig‘ sei.

Man kann Salat so vielseitig gestalten:

  • Salatblaetter
    • Gruenkohl
    • Endivie
    • Kopfsalat
    • Spinat
    • Cos
    • Frisee
    • Baby-Gem
    • Eichblatt
  • Dressing
    • verschiedene Ole und Essige, z.B. Himbeer-Essig, Walnuss- oder Chilli-Oel
    • mit Joghurt
    • mit Avocado
    • verduennter Hummus
    • mit Senf
    • mit Sojasauce
  • Protein
    • Erbsen
    • Linsen
    • Tofu
    • Tempeh
    • vegane Bratlinge/Burger
    • Soja-Schnetzel
    • Edamame
    • Hummus
    • Nuesse
    • Kichererbsen oder andere Bohnen
    • Saaten
  • Gemüse/Obst
    • Gurke
    • Tomate – verschiedene Sorten sind auch super
    • Paprika
    • Rotkohl
    • Weisskohl
    • Sellerie
    • Apfel
    • Mango
    • Ananas
    • Mais
    • Fruehlingszwiebel
    • Möhre
    • Avocado
    • Rote Bete
    • geroestetes Gemüse
    • Sprossen
    • eingelegtes Gemuese, beispielsweise Oliven, Artischocken, Tomaten oder Paprika
    • Kapern
  • Kraeuter, möglichst frisch, eine Mischung ist immer super
    • Pfefferminze
    • Basilikum
    • Koriander
    • Petersilie
    • Salbei
    • Rosmarin
    • Thymian
    • Majoram
  • Gewuerze
    • Chilli
    • Ingwer
    • Paprika, normal oder geraeuchert
    • Cumin
    • Lebkuchen-Gewuerz
    • verschiedene Gewuerzmischungen, z.B. von Sonnentor

und es gibt so viel weitere Möglichkeiten, einen Salat lecker und spannend zuzubereiten!

Hier 4 meiner liebsten Kombinationen.

Italienisch inspirierter Salat:

  • Spinat und Kopfsalat
  • frische und getrocknete, in Öl eingelegte Tomaten
  • Artischocken, gekocht (man kann auch eingelegte verwenden)
  • Oliven
  • Kapern
  • Gurke
  • italienische Kraeutermischung
  • Apfel-Essig und etwas Öl von den eingelegten Tomaten als Dressing

Mexikanischer Salat:

  • gemischte Blattsalat
  • Mais, frisch oder aufgetauter TK-Mais
  • Kidneybohnen, gekocht
  • frische Tomaten
  • Paprika
  • Fruehlingszwiebel
  • Dressing mit Balsamico, etwas Kokosoel, Chilli, Cumin, Paprika und Koriander, Salz und Pfeffer

Kale-Salad, asiatisch:

  • Kale – es geht auch Grünkohl, aber der ist wirklich nicht dasselbe!
  • fein geschnittene rote Zwiebel, in Weisswein-Essig eingelegt
  • Ananas
  • Tofu, gebraten
  • Tomaten
  • Gurke
  • Sesamsamen oder geröstete Erdnüsse
  • Dressing mit geroestetem Sesamoel, Chilli, Sojasauce, dem Weisswein-Essig von den Zwiebeln und Koriander

Winter- Salat:

  • Kale und Spinat
  • Apfel, geraspelt
  • Rote Bete, am besten geroestet
  • Linsen, gekocht
  • etwas Zwiebel, fein gehackt
  • Dressing mit Olivenoel, Balsamico, Rosmarin, Salz und Pfeffer

Es gibt wirklich etliche Möglichkeiten, einen Salat anzurichten, man muss sich manchmal nur mal in der Küche und Vorratskammer umschauen.

Ein weiterer Tipp, um Salate etwas ‚aufregender‘ zu gestalten ist, verschiedene Konsistenzen und Schnittarten zu verwenden.

Beispielsweise kann man Möhren hobeln, gehackte Nüsse hinzufügen, weiche Aprikosenstücke, Gurken spiralisieren…. und schon hat man einen ganz anderen Salat.

veganer Salat mit Bohnen

Salat mit Tomaten, Moehre, Apfel, Gurke, Kapern und eingelegten Riesenbohnen

Guten Appetit!

Was ich esse: Teil 1/4, Frühstück

Hallo ihr Lieben,

da ich ständig gefragt werde, was ich so esse, dachte ich, dass ich am besten eine kleine Serie erstelle, in der ich aufliste, was ich täglich zu mir nehme.

Die Serie unterteile ich in 4 Teile:

  • Frühstück
  • Mittagessen
  • Abendessen
  • Snacks

Heute gibt es den ersten Teil, Frühstück 🙂

Dazu muss ich sagen, dass ich nicht so die Frühstücks-Person bin und häufig vor der Uni gar nichts esse, weil ich einfach absolut keinen Hunger habe, wenn ich aufstehe. Ich esse meistens erst 1,5 Stunden später etwas und auch nur, wenn ich dann wirklich Hunger habe. Wobei ich manchmal, wenn ich den ganzen Tag Uni habe, schon morgens eine Kleinigkeit esse, damit ich genügend Energie für den Tag habe und mein Blutzuckerspiegel stabil bleibt (mir wird sonst wirklich schnell schwindlig).

Haferflocken

Ich esse zu 95% Haferbrei als Frühstück und liebe es! Die Haferflocken koche ich meist mit Wasser und streue später etwas Leinsamen darüber, frisches Obst oder gefrorene Blaubeeren, Zimt, Marmelade oder Nussbutter, Kokosraspeln… je nachdem, auf was ich Lust habe, allerdings nie mehr als 3 EL insgesamt.

Porridge mit Äpfeln, Bio-Mandelpüree und Zimt ♥

Einmal habe ich ein Stück Bitterschokolade in den Porridge gegeben und mit 3 Tropfen Pfefferminzöl verrührt- omg, das war so gut! Wie After Eight!

Saft

Wenn ich daheim bei meinen Eltern bin, trinke ich morgens gerne einen frisch gepressten Saft zum Frühstück. (ich selbst habe nämlich keinen Entsafter)

Beim EntsaftenAm liebsten mag ich im Saft Karotten, Äpfel, Rote Bete, Ingwer und ein bisschen Zitrone.

Es ist unglaublich, aber man braucht wirklich einiges an Obst und Gemüse, um genügend Saft für 2 Personen zu bekommen. Die Obst- und Gemüsereste verwenden diejenigen, die einen Dehydrator haben, anderweitig, ich allerdings habe noch keine Verwendung gefunden. Außer, sie zu kompostieren.

4 Karotten, 1 Rote Beete, 1 Apfel Smoothie

Wenn ich morgens als erstes Sport mache, dann trinke ich manchmal einen Smoothie, bestehend aus Früchten, Haferflocken, etwas Leinsamen und einer Mischung aus Wasser veganer Milch.

Besonders gut finde ich Mangos, Himbeeren, eine halbe Banane, Spinat und Haferdrink. Ich verwende selten gefrorene Zutaten, da ich kalte Getränke überhaupt nicht mag und auch nicht das Gefühl habe, dass sie gut für meinen Körper sind. Nichts ist schlimmer für mich als Sprudel direkt aus dem Kühlschrank, am besten noch mit Eis serviert… Wobei ich Eiscreme selbst mag 😉

YUM!

Pancakes

Besonders gern esse ich Pancakes, wenn ich den Abend davor unterwegs war und erst spät frühstücke 😉

In den Teig kommt folgendes: 1/2 Tasse Haferflocken, 1/2 Tasse Vollkornmehl, 1 TL Backpulver, 1 Prise Salz, 2 TL Öl, 3 EL Apfelmus, ca. 1/2 Tasse Wasser, 1 TL Zimt. Alle Zutaten verrühren, einige Minuten stehen lassen und dann Pancakes in der heißen Pfanne backen und nach Wunsch noch „belegen“, zum Beispiel mit Blaubeeren. Meistens gebe ich in den Teig noch eine geriebene Karotte und esse die Pfannkuchen dann mit Apfelmus.

Heute morgen habe ich einen Saft getrunken (1 Rote Beete, 1 Apfel, 4 Karotten)

und dann später, anstelle von einem Lunch, Pancakes gegessen 😀

Diese Pancakes. Mit Maple Syrup. So lecker.

Frisches Obst

Ich liebe Obst so sehr und beginne meinen Morgen gerne mit etwas Frischem. Egal ob ein Apfel, eine Orange oder Mango, bis auf Birnen und Bananen mag ich jede Obstsorte.

Ja, so sieht es also aus mit meinem Frühstück.

Wer Fragen hat, nur zu!