Kartoffel-Chinakohl-Pfanne mit Garam Masala

Dies ist ein Gericht, welches ich mal vor Jahren kreiert habe und das bei jedem Auftischen ein Hit ist.

2 Freundinnen von mir haben sich sogar extra für dieses Rezept Garam Masala gekauft 🙂

Meiner Meinung nach ist Garam Masala ein Gewürz, welches in keiner Küche fehlen sollte. Ich benutze es mehrmals wöchentlich, sei es für Ofen-Gemüse, an Dressings, in Curries, in Desserts und Gebäck (passt besonders gut zu Äpfeln)…

Wer sich jetzt fragt, was denn in der Gewürzmischung alles enthalten ist, hier eine Auflistung:

  • Koriander
  • Cumin
  • Pfeffer
  • Muskat
  • Cardamom
  • Nelken
  • Fenchel
  • Lorbeerblätter

Und jetzt kommt das Rezept. Es ist super einfach und schnell zuzubereiten und schmeckt wirklich richtig gut.

(Das rote Teil da ist ein Stück einer Piri-Piri :))

Der Chinakohl kann auch mit Weißkohl, Wirsing oder Mangold ersetzt werden und je nach Wunsch macht man so viel Chili ran, wie man mag. Ich liebe es scharf, insofern kommt bei mir immer einiges dazu.

Kartoffel-Chinakohl-Pfanne mit Garam Masala und Kokosmilch

Zubereitungszeit: 35 Minuten

Zutaten für 3-4 Personen:

  • 500g Kartoffeln
  • 300g Chinakohl
  • 1 TL Öl
  • 200ml Kokosmilch
  • 200ml Wasser (wer es cremiger mag, kann das Wasser mit weiterer Kokosmilch ersetzen)
  • 1 EL Garam Masala + mehr je nach Geschmack (ich nehme meistens knapp 2 EL)
  • Chili nach Belieben
  • 1 TL Reisweinessig oder Zitronen-/Limettensaft
  • 2 TL Sojasauce (die Sojasauce, wenn es geht,
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Die Kartoffeln waschen, ggf. schälen (ich lasse die Schale grundsätzlich dran. Bei konventionellen Kartoffeln würde ich die Schale entfernen) und in mundgerechte Stücke schneiden.

Das Öl in einer großen Pfanne erhitzen und die Kartoffelstücke darin von allen Seiten anbraten.

Währenddessen den Chinakohl putzen und ebenfalls in mundgerechte Stücke schneiden. Zuerst die weißen Teile in die Pfanne geben, später dann die weicheren grünen Blätter hinzufügen. Die Gewürze mit in die Pfanne geben und gut umrühren. Einige Minuten dünsten, dann mit dem Wasser und der Kokosmilch ablöschen. Die Pfanne abdecken und ca. 15 Minuten garen.

Und so sieht das Endergebnis aus. Nicht sehr fotogen (ok, überhaupt nicht fotogen), aber lecker!

Abschmecken und servieren!

Guten Appetit.

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Mein Vietnamesisches Stir-Fry

Hallo ihr Lieben!

In Irland habe ich im Clarion Hotel in Cork das wohl beste Stir-Fry meines Lebens gegessen.

Es war soooooooooooo lecker, dass ich es über die Zeit, während ich dort war, 3x gegessen habe 😀

(Das Hotel ist übrigens auch sehr empfehlenswert. Nur im Schwimmbad wird man dazu angehalten, schön im Uhrzeigersinn zu schwimmen ;))

Jedenfalls denke ich so oft an dieses leckere Stir-Fry und nach unzähligen Versuchen, das Gericht zuhause nachzukochen, habe ich es nun endlich geschafft, ein Rezept zu entwickeln, das dem Stir-Fry nahe kommt! (das in Cork ist nicht zu toppen, aber meins ist auch gut ;))

Wichtig war mir, dass viel Sesam dran ist und es gut scharf ist. Dazu knackiges Gemüse und voilà. (Garantiert schüttelt jeder Vietnamese schon bei der Auflistung der Zutaten mit dem Kopf, aber es ist eben auch „Mein“ Vietnamesisches Stir-Fry ;))

Ich habe gerade nochmal recherchiert und das Gericht steht immer noch auf der Karte im Restaurant!! Guckt mal hier „Vietnamese Sesame Stir-Fry“.

Wenn das nicht noch ein weiterer Grund ist, um mal wieder nach Irland zu fliegen! (Als ob ich überhaupt noch einen bräuchte, ganz ehrlich, was denkt ihr von mir? ;))

Mein Vietnamesisches Sesam-Stir-Fry mit Tofu

(Ich habe nicht wirklich asiatisches Gemüse verwendet, aus dem einfachen Grund, da ich das Gericht nicht geplant hatte und eben das nehmen musste, was im Kühlschrank war. Mit der richtigen Marinade schmeckt allerdings auch das nach fernem Osten!)

Zubereitungszeit: 35 Minuten

Schwierigkeitsgrad: einfach

Zutaten für 2-3 Personen:

für das Gemüse:

  • 1 Paprika
  • 2 Möhren
  • 1 Bok Choi
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 1/2 Zucchini
  • 1 Maiskolben (alternativ Mais aus der Dose oder TK-Mais)

für den Tofu:

  • 200g Tofu
  • 1 EL Tomatenmark
  • 2 EL Sojasauce
  • 1 TL Kokosöl
  • 1 TL Garam Masala (jaaa, nicht sehr vietnamesisch, aber das Endergebnis zählt!)
  • 2 EL Apfelsaft (Orangensaft geht auch)
  • 1/4-1/2 TL Chayenne Pulver

für die Sauce:

  • (Rest der Tofu-Marinade)
  • 2 EL Limettensaft
  • 1 TL Agavendicksaft
  • 2 EL Sojasauce
  • 1 TL Tomatenmark
  • Salz, Pfeffer, Chilli
  • 200ml Wasser
  • 100ml Kokosmilch

zusätzlich etwas Sesamöl für einen tollen Sesamgeschmack!

für die Beilage:

  • Reis oder Nudeln nach Belieben (ich habe diese Wildreismischung genommen)

Zubereitung:

Mit der Tofumarinade beginnen. Dazu alle Zutaten für die Marinade miteinander vermischen, den Tofu in Würfel schneiden und in der Marinade ca. 30 Minuten marinieren. Je länger, desto besser, geht auch über Nacht im Kühlschrank.

Während der Tofu zieht, das Gemüse in mundgerechte Stücke schneiden.

Nicht vergessen, die Beilage vorzubereiten!!

Wenn ihr einen Maiskolben verwendet, die Körner vom Kolben entfernen und in Wasser ca. 15 Minuten garen. Multitasking.

Nun den marinierten Tofu aus der Marinade nehmen und in einer Pfanne oder im Wok anbraten. 3 EL Sesam dazufügen, aber nicht anbrennen lassen.

Gemüse in einem TL Kokosöl anbraten (das geht am Besten in einem Wok), die Reste der Tofumarinade (die komischen weißen Punkte sind festgewordenes Kokosöl) mit den restlichen Saucen-Zutaten verrühren und das Gemüse damit ablöschen. Kurz vorm Ende der Garzeit den Tofu zu dem Gemüse geben und erwärmen.

Vom Herd nehmen, ca. 2 TL Sesamöl unterheben und mit der Beilage servieren.

Lasst es euch schmecken und träumt dabei von Irland. (Oder von Vietnam, wenn es sein muss. Oder von mir, haha)