Im Supermarkt, Teil 2.

Guten Morgen an alle in Europa!

Ich gehe jetzt ins Bett. Aber ich habe mich vom Jetlag erholt, toll, oder?? Dafuer merke ich die eine Stunde, die ich in Arizona mehr hatte.

Ich bin immer noch am Bilder hochladen und bearbeiten und hoffe, dass ich ganz schnell die neuen Eintraege fertig habe, in denen ich ueber meine PETA2-Tour berichte.

Nur so viel: es war einfach unglaublich spitzenmaessig super toll!!!

Themawechsel.

Neulich war ich in einem anderen Supermarkt, weil ich noch schnell etwas brauchte und wollte nicht so weit laufen dafür.

Da habe ich wieder außergewöhnliche Sachen entdeckt!

Seid ihr bereit?

Dann mal los!

Enriched Rice??? Ernsthaft?

Ich zeige euch lieber schnell das nächste Bild…

Saft + Calcium?

Könnt ihr euch vorstellen, dass in ALLEN chocolate chips Milch enthalten war?? Ich bin bald verrückt geworden!! Ich musste dann die Baker´s Chocolate nehmen.

In Deutschland kaufe ich meistens Kuvertüre, die zartbittere, da ist fast nie Milch drin.

Ich wünschte, dass würde es auch in Deutschland in jedem Supermarkt geben!! Hier kaufen wirklich so viele Leute Mandelmilch, einfach aus gesundheitlichen Gründen bzw., weil es ihnen besser schmeckt.

Findet den Fehler!! (Auflösung unten im Post)

Die Cracker hat meine Familie in Irland geliebt. Nur haben sie da nicht so viel für bezahlt!!

Zum Schluss ging ich mit diesen Sachen nach Hause 🙂

Bio-Apfelmus gab es leider nicht.

Die Kichererbsen waren für einen Pie! Kein Scherz.

Was mir wieder auffiel war die Tatsache, dass es den Amerikanern einfach so bequem wie möglich gemacht wird. Alles gibt es bereits vorgekocht, vorgegart, vorgeschnitten, vorgewürzt, vorge-… alles! Wirklich.

Manche Sachen finde ich richtig gut, zum Beispiel die vorgekochten Linsen, die ich auch für mein Lunch nehme, weil das einfach Zeit spart, aber anderes ist einfach so unnötig…

Habt ihr in den Staaten etwas im Supermarkt gesehen, dass ihr sonderbar fandet?

Und jetzt die Auflösung: Es sind 2 Fehler. Zum Einen ist die eine Schoki falsch herum aufgestellt. Zum Anderen: Ein Wort. „Milch“. 😉

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„Isst du dann immer nur Salat?“

Nein, tue ich nicht!

Die meisten Leute haben wirklich keine Vorstellung davon, was Veganer essen und stellen sich die Mahlzeiten sehr eintönig vor.

Was ich gerne zubereite sind verschiedene Bratlinge auf entweder Getreide- oder Hülsenfrüchtebasis als Proteinquelle.

Als ich in Frankreich als Aupair war, habe ich mehrmals vegane Bratlinge gemacht und meine Gastmum hat sich gleich das Rezept notiert 🙂

Gemüsebratlinge mit Kichererbsen

Zubereitungszeit: 10 Minuten + Zeit zum Braten der Bratlinge (ca. 8 Minuten)

Schwierigkeitsgrad: mittel

Zutaten:

  • 2 Tassen gegarte Kichererbsen
  • 1 Flax-Ei (1 EL gemahlener Leinsamen mit 3 EL Wasser verrühren und stehen lassen, bis es geliert und schleimig wird)
  • 1 kleine gehackte Zwiebel
  • 2 große geraspelte Möhren
  • 1/2 Tasse Haferflocken
  • 2 mittelgroße zerstampfte Kartoffeln (vorher gegart!)
  • 1 Bund Petersilie, kleingeschnitten
  • 1 EL Sojasauce
  • 1 EL Garam Masala
  • Chillipulver, Salz und Pfeffer nach Belieben

Zubereitung:

Die Kichererbsen mit der Gabel zerdrücken und mit allen anderen Zutaten gut vermischen (geht am besten mit den Händen). Eine Bratpfanne auf dem Herd heiß werden lassen. 1 EL Öl in die Pfanne geben. Nun etwas Öl auf die Hände geben, dann mit diesen Bratlinge formen und in der Pfanne von beiden Seiten knusprig braten.

Leinsamen enthält nicht nur wertvolle Nährstoffe und Omega-Fettsäuren, sondern hilft, den Teig für die Bratlinge optimal zusammen zu halten.

Schmeckt super zu Salat, einer Gemüsepfanne, Kartoffelbrei oder einfach in einem Vollkornbrötchen mit ein bisschen Senf/Ketchup/whatever.

Yum!

Durch verschiedene Gewürze kann man die Bratlinge nach Belieben verändern, zum Beispiel asiatisch mit Koriander und Ingwer, oder italienisch mit Streifen von getrockneten Tomaten, Basilikum und Oregano.

Ich nehme prinzipiell immer das, was ich gerade daheim habe!

Ich liebe Hummus!

Leckeren, sommerlichen Hummus mit getrockneten Tomaten und frischem Basilikum!

Vielleicht sollte ich in Zukunft Fotos von den Zutaten machen, BEVOR ich ans Werk gehe? 😉

Tomaten-Basilikum-Hummus

Schwierigkeitsgrad: sehr einfach

Zubereitungszeit: 5 Minuten

Als Dip für 4 Personen nehme man:

  • 2 Tassen gekochte Kichererbsen
  • 2 großzügige Esslöffel Tahin (ich habe diesmal geröstetes genommen)
  • 6 große Basilikumblätter
  • ca. 5 getrocknete Tomaten (ich habe 8 Hälften genommen. Es ist gleich, ob man welche mit oder ohne Öl nimmt, der Mixer bekommt alles klein)
  • 2 Teelöffel gutes Olivenöl
  • Saft von einer halben Zitrone
  • 1/2 Teelöffel Paprikapulver
  • Chillipulver nach Belieben
  • Salz und Pfeffer
  • evtl. Wasser zum Verdünnen (ich habe 3 Esslöffel gebraucht)

Alle Zutaten in einen Mixer geben und bis zur gewünschten Konsistenz zerkleinern. Ich habe heute einen Großteil der Kichererbsen enthäutet und somit war mein Hummus extra cremig und leicht :).

Da ich kein Knoblauch-Fan bin, lasse ich den bei der Zubereitung von Hummus immer aus, aber wer mag, kann ihn natürlich gerne mit dazugeben.

Dieser Hummus passt nicht nur perfekt zum derzeitigen sommerlichen Wetter, sondern man kann super mit ihm Gemüsesticks dippen, ihn verdünnt als Dressing verwenden, als Brotaufstrich benutzen oder ihn sogar in eine vegane Lasagne schichten!

Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt 🙂

Guten Appetit!