Der Punkt, an dem man beim Joggen nicht aufhört, sondern weiterläuft.

Kennt ihr diesen Punkt?
Ihr lauft, driftet mit den Gedanken ab, es schleicht sich ein bequemes Tempo ein, bei dem man sich super unterhalten kann, dann merkt man ein winziges Wehwehchen… und bleibt stehen, um sich die Bändel nochmal fester zu binden, sich die Nase zu putzen, auf die Uhr zu gucken, oder läuft gleich Richtung Heimat. Ich selbst nutze manchmal solche Momente als Entschuldigung, um zu überlegen, welchen Weg ich gehe, nur, damit ich kurz Pause habe.
Heute habe ich gezielt darauf geachtet, solche Momente zu umgehen.
Als es dann wieder so weit war (gemütliches Tempo, total gedankenverloren, etc.), tat mir der Rücken weh und ich bin noch dazu den Berg hochgelaufen. Ich war kurz davor, meine Geschwindigkeit automatisch zu verlangsamen, als ich dachte: HALT! Beziehungsweise dachte ich das Gegenteil, haha.
Ganz bewusst habe ich mein Tempo angezogen, die Beine höher gehoben beim Laufen und bin einfach BEWUSST gerannt. Ich habe mich auf den Lauf konzentriert, auf meine Atmung und ein gutes und zügiges Tempo.
Insgesamt hatte ich einen wirklich tollen Lauf (in den letzten Sonnenstrahlen) in der schönsten Natur. Ich finde es irre, welche Farben Pflanzen haben. Besonders die pinken (Kirsch-?) Blüten finde ich so hübsch!

Zurück zum Thema Laufen: wir alle kennen den oben beschriebenen Moment. Er taucht auch bei anderen Sportarten auf, beispielsweise bei Sit-Ups, wenn man nicht mehr alles gibt, oder im Tae Bo nicht mehr mit aller Kraft die Tritte ausführt, sondern im „Komfort-Bereich“ bleibt.
Mir ist es ganz wichtig, immer alles zu geben, wenn ich Sport mache, insofern bin ich wirklich hinterher, solche Momente zu erkennen und dann entsprechend anzuziehen.

Achtet mal darauf, wenn ihr euer nächstes Workout angeht. Wenn dann ein Moment kommt, in dem ihr euer Tempo unbewusst drosselt- zieht es wieder an! Ihr könnt über die Intensität des Trainings selbst bestimmen.

Und wenn man schon mal Sport macht, dann auch richtig, oder?!

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