Sonnenblumenkern-„Butter“.

Ich liebe Nuss- und Saaten-Butter, auch wenn ich sie nicht mehr kaufe. Habe ich erstmal ein Glas daheim, ist es zu schnell leer.

Was also tun, wenn man eine Mini-Portion will, aber kein ganzes Glas kaufen möchte?
Antwort: den Mixer anschmeißen.sonnenblumenkern butter braun mixer

Ich wollte schon eeeeeeeeeeeewig selber Nussbutter machen, aber nachdem es mit dem Vitamix gar nicht geklappt hat (ich vermute, ich habe zu wenig Nüsse verwendet), habe ich das Projekt erstmal ad acta gelegt.
Vor 2 Wochen dann habe ich Sonnenblumenkerne geröstet und mit einer Prise Salz und etwas Süßstoff zu einer gigantisch leckeren Sonnenblumenkernbutterpüriert.

Es hat mich vielleicht 7 Minuten gekostet UND ich konnte über die Zutaten genau bestimmen.

Tja, in den letzten 2 Wochen habe ich das Projekt 3x wiederholt, ähm 😉 Aber ich muss sagen, dass ein TL hiervon viel aromatischer und toller ist, als ein TL von gekaufter Nussbutter, und insofern verwende ich auch wenig.

Statt Sonnenblumenkernen kann man alle möglichen Saaten oder Nüsse verwenden. Super lecker ist zum Beispiel auch eine Mischung aus ca. 80% gerösteten Mandeln und 20% gerösteten Leinsamen.

Wie schon häufig in anderen Rezepten beschrieben: man muss wirklich ein bisschen Geduld haben und darf die Hoffnung nicht verlieren- es sieht am Anfang (in den ersten 4 Min.) wirklich so aus, als würde die Butter nie was werden! Tut es aber! Nicht verzagen, weitermixen.

Sonnenblumenkern-Butter

Schwierigkeitsgrad: einfach

Zubereitungszeit: unter 10 Min.

Zutaten:

  • Sonnenblumenkernen (oder andere Nüsse oder Saaten nach Belieben)
  • 1 Prise Salz
  • Süßstoff nach Belieben (ich habe 1TL Süßstoff auf 200g Sonnenblumenkerne genommen. Ohne Süßstoff hat es einfach nicht so gut geschmeckt)
  • evtl. Zusätze wie Vanille-Extrakt, Rum, etc.

Zubereitung:

Die Sonnenblumenkerne (oder Nüsse oder Saaten) in der Pfanne rösten und abkühlen lassen. Wenn sie kalt sind, mit den restlichen Zutaten in einen Mixer geben und ca. 5 Min. mixen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Zwischendurch eventuell die Seiten säubern und den Inhalt nach unten zur Klinge des Mixers bringen.

Ich mag die Sonnenblumenkern-Butter am liebsten im Porridge oder in Cerealien.

Guten Appetit!

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Vitamix-Review und 3 Rezepte (stabmixertauglich!)

Das beste Weihnachtsgeschenk, das ich erhalten habe, war wohl der Vitamix (!!!!!!!!!!!!!) zum 3-monatigen (!!) Testkochen/-mixen/-zaubern von der lieben Firma Keimling!

Ich habe ja schon ewig mit diesem Mixer geliebäugelt und als dann Claudi den Vita-Mix bekam, wollte ich ihn noch mehr haben. Allerdings hat mich der Preis schon abgeschreckt und da ich häufig gehört habe, er sei schwer zu reinigen, kam die Gelegenheit, ihn zu testen, gerade recht.

Natürlich habe ich ihn direkt ausprobiert und an einem Tag alleine 3 Rezepte gemacht 😉

Zunächst gab es einen Smoothie.

Ich war so aufgeregt, den Vitamix zu testen, dass ich überhaupt nichts dokumentiert habe… (Ich wohne übrigens bei Selters.)

In den Mixer habe ich 2 Äpfel, 1 kleine Banane, 1 Orange und 1 Tasse Sauerkirschen gegeben und das Ergebnis war super; besonders die cremige Konsistenz hat mich überzeugt.

Das zweite Rezept war dieses hier: Cookie Butter von der Fitnessista.

Eigentlich soll man dafür die Nassklinge benutzen, die ich allerdings nicht habe 😉 Es hat dann entsprechend länger gedauert, aber hat funktioniert!

Mein 3. Vitamix-Versuch war dann eine Rote Bete Suppe mit Apfel und Meerettich.

Sieht nicht sonderlich appetitlich aus, aber das kommt noch.

Garniert mit Meerettich, Schnittlauch und etwas Portolak sieht das schon besser aus 😉

Für 2 Personen habe ich 1 Apfel, 2 kleine Rote Bete, 150ml Kokosmilch, ca. 200ml Wasser, 2 EL Meerettich, 1 daumengroßes Stück Ingwer, Salz, Pfeffer, 1/2 TL Cumin und Chili genommen.

Die Suppe war richtig lecker und ist im Vitamix auch tatsächlich heiß geworden! Bei 1200 Watt auch kein Wunder.

Nachdem ich den jetzt ein paar Tage getestet habe (hauptsächlich Smoothies), hier eine kleine Review. Und ein Mango-Sorbet, davon werde ich noch berichten! Oh my. So lecker.

Optik

Ein Highlight. Sieht super aus und ich liebe das Rot! Klassisch und ohne viel Schnick-Schnack.

Bedienung

Der Vitamix kommt mit einer Anleitungs-CD, auf der auch diverse Rezepte vorgestellt werden. Dies gibt einen super Überblick über das, was man alles mit dem Vitamix machen kann.

Außerdem bekommt man noch eine schriftliche Anleitung, in der auch die einzelnen Elemente erklärt werden.

Der Vitamix besteht aus der Base, dem Behältnis mit der Klinge, dem Temper (Stößel) und dem 2-teiligen Deckel.

Man kann einen unterschiedlichen Speed einstellen und hat einen Hebel zum Ein- bzw. Ausschalten.

Alles ist allem ist er kinderleicht zu bedienen.

Geräuschpegel

Der Vitamix ist sehr, sehr laut. Nicht zu empfehlen, wenn man in einer WG wohnt und sich spät abends oder früh morgens etwas darin zubereiten will.

Funktionen

Im Vitamix kann man einfach alles machen. Er bekommt jedes noch so harte Gemüse klein, crusht Eis, erwärmt die Speisen… der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Besonders empfehlenswert natürlich für Rohköstler.

Zeitaufwand

Es ist extrem wenig Zeit notwendig, um mit dem Vitamix Speisen zuzubereiten.

Suppen sind in 5 Minuten fertig (und auch heiß!) und gerade das spart eine Menge Zeit der konventionellen Herd-Methode gegenüber.

Ich habe schon einige Mixer ausprobiert und dieser arbeitet am schnellsten.

Reinigung

Der Vitamix ist entgegen meiner Befürchtungen leicht zu säubern. Mein Trick: ich gebe einen minikleinen Tropfen Spüli in den Mixer, fülle mit Wasser auf, mixe einmal durch, wische einmal mit einem Schwamm den Innenraum aus und sauber ist er!

Platzbedarf

Obwohl der Vitamix größer ist als die meisten herkömmlichen Mixer, nimmt er doch nicht wesentlich mehr Platz weg und macht auch optisch etwas her (so ein bisschen wie die KitchenAid ;)).

Fazit

Ich bin froh, dass ich den Vitamix noch ein bisschen testen kann, da es noch einiges gibt, das ich ausprobieren möchte.

Bisher kann ich allerdings sagen, dass mir bis auf die Lautstärke (er ist wirklich laut) alles gefällt.

Jetzt muss ich nur schauen, wie oft ich ihn tatsächlich nutze und ob sich der Preis dann für ihn lohnt.

Denn obwohl ich Rohkost wirklich mag und auch jeden Tag Salat esse und häufig Smoothies trinke und auch rohe Desserts super gerne mag, so finde ich doch manchmal, dass die rohen Gerichte schwerer verdaulich sind. Zumindest geht mir das so.

An dieser Stelle noch ein paar Infos unter diesem Link für die Rohkost-Fans unter euch 🙂

Wer Fragen hat oder gerne möchte, dass ich ein spezielles Gericht mit dem Vitamix teste- sagt mir einfach Bescheid.

How to: Frühstücken in einem unveganen Umfeld.

Ihr kennt das doch alle, man ist in einem Café frühstücken, guckt auf die Karte und…

ist NICHT erfreut zu sehen, dass es überhaupt keine veganen Optionen gibt.

Joghurt mit Früchten.

Quark mit Früchten.

Croissant mit Butter und Honig.

Rührei mit Speck.

Milchkaffee.

Et cetera.

So auch heute morgen passiert.

„Haben Sie Sojamilch?“ (Nach einer anderen Alternative braucht man ja gar nicht erst fragen, zumindest ist das in den ländlichen Gefilden so!). -„Sojamilch??? Nein.“.

Aber ich war vorbereitet!

Sojamilch und Erdnussbutter

Ich habe mir nämlich sowohl Sojamilch als auch Erdnussbutter in kleinen Behältern abgefüllt 😉

Und konnte dann im Café einen heißen entkoffeinierten Kaffee trinken

Kaffee!

Und dazu gab es, als einzig vegane Option, ein Vollkornbrötchen.

mit Erdnussbutter und Marmi

So einfach kann es gehen 😉

Jedenfalls mein Tip:

  • mitnehmen, was zu transportieren geht (Milch-Ersatz, Nussbutter, sogar Sojajoghurt geht, den man vor Ort einfach mit Müsli vermischen kann!)
  • Obstsalat pur bestellen
  • Gemüsegarnitur als Brotbelag –> Gurken, Tomaten u.ä. werden meistens verwendet und meistens bekommt man das extra!
  • Tee statt Kaffee, da man den häufig sowieso ohne Milch trinkt (ich bin die Ausnahme, die die Regel bestätigt und trinke meinen schwarzen Tee oder Rooibos- und Chai-Tee stets mit Milch ;)).
  • Müsli pur bestellen und mit den mitgebrachten Milch-Ersatz-Produkten verzehren
  • vorher etwas essen, sodass man von einem trockenen Brötchen satt wird 😉
  • oder, noch ein super Tip (Ironie!): danach gleich Mittagessen.

Meine Erfahrung ist, dass die Café-Besitzer nichts dagegen haben, wenn man sich etwas mitbringt, da man ja trotzdem Produkte des Hauses verzehrt und dafür bezahlt und oft ist es ihnen auch unangenehm, wenn man nach veganen Alternativen fragt und sie passen müssen. Ich habe meine Döschen einfach auf den Tisch gestellt und keiner hat sich daran gestört.

Ich habe auch schon gesagt, ich sei laktoseintolerant, dann sind sie meistens voller Mitgefühl und fragen nicht weiter nach 😉

Zum Abschluss etwas Schönes, weil doch gestern so wurde.

Momentan habe ich ganz viel um die Ohren, besonders, was die Orga des Auslandssemesters angeht und als ich gestern Abend im Bett lag, konnte ich gar nicht schlafen und musste erst nochmal eine to-do-Liste machen, um einen Überblick zu gewinnen. Ich liebe to-do-Listen und sie helfen mir sehr. Nichts ist schöner, als schwarz auf weiß zu sehen, was noch erledigt werden muss und es dann abhaken zu können 🙂

Heute morgen habe ich dann eine Tageskarte eines Tarots gezogen und voilà!

Das Herz 🙂

Alles wird gut!

Habt einen tollen Tag!