Warme Salate in kalten Zeiten.

Bin ich die einzige oder geht es euch auch so?

Sobald es kalt ist, wollt ihr etwas Warmes essen, aber auf einen leckeren Salat nicht verzichten.

Die Lösung: Warmer Salat.

Einfach geht es ja wohl nicht!

Man röstet das Gemüse, das man mag, dazu vielleicht noch Tofu oder Seitan oder ein Gemüsebratling, den man in Stückchen schneidet… dazu alles, was man sonst noch in einen Salat geben würde und serviert das ganze mit Dressing oder der Marinade vom Gemüse. Der Schlüssel zum Erfolg ist, das Gemüse direkt aus dem Ofen auf den vorbereiteten Salat zu geben und warm zu essen.

Ein Essen, dass es bei mir im Herbst und Winter oft gibt.

Jetzt habe ich alle Sorten Tofu (ok, in Wahrheit sind es 2 ;)) ausprobiert und habe eine Weile genug.

Warmer Salat für kalte Tage

Zubereitungszeit: ca. 5 Minuten plus ca. 30 Minuten Backzeit

Schwierigkeitsgrad: einfach

Zutaten für 2 Personen:

  • 2 große Hände voll Salatblätter (Spinat, Baby-Romana, Rucola, …)
  • 200g Tofu
  • Gemüse nach Belieben, ich habe einen halben Kopf Brokkoli und eine Handvoll Babymöhren genommen
  • Soy sauce, Olivenöl, Rotweinessig, Rosmarin und Oregano

Zubereitung:

Den Tofu „trockenpressen“, in Scheiben oder Würfel schneiden und mit Sojasauce, Olivenöl und kleingeschnittenem Rosmarin marinieren. Ich habe dazu eine Sodium-reduzierte Sojasauce genommen und habe für nichts mehr Salz benötigt. Seit meinem Detox-Programm kann ich Salziges nicht mehr leiden.

Das Gemüse waschen, schälen und den Brokkoli in kleine Stücke schneiden (meine Aupair-Kinder in Irland haben immer gesagt, dass sie Bäume essen, wenn es Brokkoli gab 🙂 So süß.) und mit etwas Olivenöl, Rotweinessig und kleingeschnittenem Oregano marinieren.

Alles auf ein Blech bzw. in eine Form geben und im Ofen bei 185°C backen.

In der Zwischenzeit den Blattsalat waschen, in mundgerechte Stücke schneiden und gegebenenfalls mit weitere Zutaten (Tomaten, Nüsse, etc.) in eine Schüssel geben.

Sobald das Gemüse und der Tofu fertig sind, diese ebenfalls zum Salat geben, mit dem Rest der Marinade oder einem Dressing beträufeln und sofort verzehren.

Jetzt seid ihr gefragt:  Wie sieht euer perfekter Salat aus?

Meiner besteht aus Baby-Spinat, Rucola, Kichererbsen, Gurken, Äpfeln, Roter Bete, Cocktailtomaten und Kapern. Im Sommer gerne mit Erdbeeren. Und jetzt in der kalten Jahreszeit: mit im Ofen geröstetem Butternut Squash, Brokkoli und Zucchini. Dazu einfach gutes Olivenöl, etwas Essig, ein bisschen Ahornsirup, frische Kräuter… Lecker 🙂

Guten Appetit.

Ofengemüse.

Das einfachste Essen der Welt und so lecker!

Kartoffeln, Zucchini, Butternut und Möhren, mit Olivenöl beträufeln, Salz drüber und bei 180°C ab in Ofen.

Dazu Balsamico und fertig ist das Dinner! So gut.

Und so einfach.

Und leckeren raw vegan apple crumble als Dessert!

Wie ihr an das Rezept kommt, erfahrt ihr morgen 😛

Habt noch einen schönen Abend!

Was ich esse: Teil 3/4, Abendessen

Hallo Blogger-Friends 🙂

Hier der versprochene 3. Teil, das Abendessen!

Teil 1 (Frühstück) findet ihr hier und Teil 2 (Mittagessen) ist hier .

Wie schon erwähnt, esse ich abends fast immer warm und dann bereite ich eine richtige Mahlzeit zu.

Pasta

Gestern Abend zum Beispiel habe ich Nudeln gekocht und mit einem Rest Kürbis-Suppe als Sauce gegessen, dazu Cocktailtomaten und ein bisschen Kürbiskernöl.

Manchmal esse ich auch Lasagne 🙂

Oder ich bereite eine vegane Bolognese-Sauce.

Gerne mag ich auch ein sehr einfaches Gericht. Dazu einfach getrocknete Tomaten kleinschneiden, in einer Pfanne braten, frische kleingeschnittene Tomaten hinzu, das ganze mit Salz und Pfeffer würzen, gekochte Pasta unterheben und mit frischem Basilikum servieren. Oft streue ich noch Hefeflocken darüber.

Bratlinge

Häufig bereite ich mir Bratlinge zu und esse sie dann mit Gemüse, manchmal auch mit etwas Kartoffelbrei, je nachdem, auf was ich Hunger habe.

Meistens mache ich mir aber eine Gemüsepfanne dazu. Oder Ofengemüse, ich bin ein großer Fan von geröstetem Gemüse!

Total gerne mag ich Butternut Squash, Zucchini, Rote Bete, Süßkartoffeln, Kürbis, Auberginen… Kartoffeln mache ich auch oft. Ach, einfach alles ist gut, was im Ofen geschmort hat 😉

Einfach etwas Olivenöl und Gewürze über das Gemüse und ab in den Ofen. Wenn ein leckerer Duft durch die Wohnung zieht, ist es meist fertig 🙂

Stir Fry´s

Im Wok mache ich auch wirklich oft etwas. Abends esse ich oft nur Gemüse, aber ich serviere das stir fry auch oft mit etwas Vollkornreis oder mische es direkt im Wok mit eifreien Woknudeln.

Gemüse-Tartes

Serviert mit einem Salat ein super leckeres Essen! Für den Teig nehme ich Vollkornmehl, etwas Fett, Wasser und Salz, lasse das ganze 30 Minuten (oder länger) im Kühlschrank ruhen und mache mich dann an die Gemüsemischung. Hier kann man wirklich alles nehmen, was man gerade da hat. Das Gemüse brate ich kurz in der Pfanne an, dann vermische ich es mit entweder püriertem Tofu oder mit Soja-Joghurt, Gewürzen und zur Bindung gebe ich ein Flax-Ei hinzu (Ei-Ersatzpulver geht auch). Wichtig: die Tarte vor dem Anschneiden unbedingt ruhen lassen, sonst zerfällt sie in 1000 Teile… Nicht, dass mir das schon passiert wäre, ähem 😉

Curries

Ich liebe ein gutes Curry! Perfekt für Veganer, da man auch hier wieder alles Gemüse verwenden kann und mit Kokosmilch ist alles besser. Finde zumindest ich 😉

Ein gutes Currypulver ist hilfreich, falls man nicht ganze Gewürze verwendet (ich LIEBE ganzen Kreuzkümmel, Koriander und Fenchel). Das beste Currypulver, das ich jemals verwendet habe, hatte ich bei einem Urlaub in Dubai gekauft. Generell habe ich das Gefühl, Gewürze direkt aus dem asiatischen/fern-östlichen Raum sind viel besser, als konventionelle aus dem Supermarkt.

Eintöpfe/Gemüsegerichte

Schon wieder Gemüse?! Aber klar doch 😀

Da ich ja sowieso herzhafte Mahlzeiten liebe, bin ich auch ein großer Fan von Chilli´s, in meinem Fall, veganen Chilli´s.

Aber andere eintopfähnliche Gerichte, bereite ich ebenso häufig zu. Rein kommt, worauf ich Lust habe und was ich im Kühlschrank habe.

Obwohl ich manchmal auch gezielt Lebensmittel für bestimmte Rezepte einkaufe, ist es doch meistens so, dass ich in den Kühlschrank bzw. die Vorratskammer schaue und danach entscheide, was ich kochen werde.

Meine Gastmama in Irland hat schon damals gesagt, dass ich die Königin der mit-den-letzten-Resten-kochen-und-zauberhafte-Resultate-Erzielerin sei 😉

Ich glaube, das war es, was das Abendessen betrifft!

Morgen gibt es dann den letzten Teil, Snacks 🙂

Lasst euch euer Abendessen schmecken!