Vitamix-Review und 3 Rezepte (stabmixertauglich!)

Das beste Weihnachtsgeschenk, das ich erhalten habe, war wohl der Vitamix (!!!!!!!!!!!!!) zum 3-monatigen (!!) Testkochen/-mixen/-zaubern von der lieben Firma Keimling!

Ich habe ja schon ewig mit diesem Mixer geliebäugelt und als dann Claudi den Vita-Mix bekam, wollte ich ihn noch mehr haben. Allerdings hat mich der Preis schon abgeschreckt und da ich häufig gehört habe, er sei schwer zu reinigen, kam die Gelegenheit, ihn zu testen, gerade recht.

Natürlich habe ich ihn direkt ausprobiert und an einem Tag alleine 3 Rezepte gemacht 😉

Zunächst gab es einen Smoothie.

Ich war so aufgeregt, den Vitamix zu testen, dass ich überhaupt nichts dokumentiert habe… (Ich wohne übrigens bei Selters.)

In den Mixer habe ich 2 Äpfel, 1 kleine Banane, 1 Orange und 1 Tasse Sauerkirschen gegeben und das Ergebnis war super; besonders die cremige Konsistenz hat mich überzeugt.

Das zweite Rezept war dieses hier: Cookie Butter von der Fitnessista.

Eigentlich soll man dafür die Nassklinge benutzen, die ich allerdings nicht habe 😉 Es hat dann entsprechend länger gedauert, aber hat funktioniert!

Mein 3. Vitamix-Versuch war dann eine Rote Bete Suppe mit Apfel und Meerettich.

Sieht nicht sonderlich appetitlich aus, aber das kommt noch.

Garniert mit Meerettich, Schnittlauch und etwas Portolak sieht das schon besser aus 😉

Für 2 Personen habe ich 1 Apfel, 2 kleine Rote Bete, 150ml Kokosmilch, ca. 200ml Wasser, 2 EL Meerettich, 1 daumengroßes Stück Ingwer, Salz, Pfeffer, 1/2 TL Cumin und Chili genommen.

Die Suppe war richtig lecker und ist im Vitamix auch tatsächlich heiß geworden! Bei 1200 Watt auch kein Wunder.

Nachdem ich den jetzt ein paar Tage getestet habe (hauptsächlich Smoothies), hier eine kleine Review. Und ein Mango-Sorbet, davon werde ich noch berichten! Oh my. So lecker.

Optik

Ein Highlight. Sieht super aus und ich liebe das Rot! Klassisch und ohne viel Schnick-Schnack.

Bedienung

Der Vitamix kommt mit einer Anleitungs-CD, auf der auch diverse Rezepte vorgestellt werden. Dies gibt einen super Überblick über das, was man alles mit dem Vitamix machen kann.

Außerdem bekommt man noch eine schriftliche Anleitung, in der auch die einzelnen Elemente erklärt werden.

Der Vitamix besteht aus der Base, dem Behältnis mit der Klinge, dem Temper (Stößel) und dem 2-teiligen Deckel.

Man kann einen unterschiedlichen Speed einstellen und hat einen Hebel zum Ein- bzw. Ausschalten.

Alles ist allem ist er kinderleicht zu bedienen.

Geräuschpegel

Der Vitamix ist sehr, sehr laut. Nicht zu empfehlen, wenn man in einer WG wohnt und sich spät abends oder früh morgens etwas darin zubereiten will.

Funktionen

Im Vitamix kann man einfach alles machen. Er bekommt jedes noch so harte Gemüse klein, crusht Eis, erwärmt die Speisen… der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Besonders empfehlenswert natürlich für Rohköstler.

Zeitaufwand

Es ist extrem wenig Zeit notwendig, um mit dem Vitamix Speisen zuzubereiten.

Suppen sind in 5 Minuten fertig (und auch heiß!) und gerade das spart eine Menge Zeit der konventionellen Herd-Methode gegenüber.

Ich habe schon einige Mixer ausprobiert und dieser arbeitet am schnellsten.

Reinigung

Der Vitamix ist entgegen meiner Befürchtungen leicht zu säubern. Mein Trick: ich gebe einen minikleinen Tropfen Spüli in den Mixer, fülle mit Wasser auf, mixe einmal durch, wische einmal mit einem Schwamm den Innenraum aus und sauber ist er!

Platzbedarf

Obwohl der Vitamix größer ist als die meisten herkömmlichen Mixer, nimmt er doch nicht wesentlich mehr Platz weg und macht auch optisch etwas her (so ein bisschen wie die KitchenAid ;)).

Fazit

Ich bin froh, dass ich den Vitamix noch ein bisschen testen kann, da es noch einiges gibt, das ich ausprobieren möchte.

Bisher kann ich allerdings sagen, dass mir bis auf die Lautstärke (er ist wirklich laut) alles gefällt.

Jetzt muss ich nur schauen, wie oft ich ihn tatsächlich nutze und ob sich der Preis dann für ihn lohnt.

Denn obwohl ich Rohkost wirklich mag und auch jeden Tag Salat esse und häufig Smoothies trinke und auch rohe Desserts super gerne mag, so finde ich doch manchmal, dass die rohen Gerichte schwerer verdaulich sind. Zumindest geht mir das so.

An dieser Stelle noch ein paar Infos unter diesem Link für die Rohkost-Fans unter euch 🙂

Wer Fragen hat oder gerne möchte, dass ich ein spezielles Gericht mit dem Vitamix teste- sagt mir einfach Bescheid.

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Ein „unschönes“ Dinner kann…

… a) „unschön“ schmecken

… b) ganz gut schmecken

… c) sehr gut schmecken

… d) sehr gut schmecken und gesund sein!!


Antwort d).


Rote Bete, Getreide-Bratlinge, Kartoffelpüree (nicht über die Konsistenz von letzerem wundern, der Kartoffelstampfer war in der Spülmaschine und ich habe eine Gabel genommen ;)).

Getreidebratlinge mit Roter Bete und Kartoffelpüree (natürlich vegan :))

Zubereitungszeit: 30 Minuten

Schwierigkeitsgrad: mittel

Zutaten für 4 Personen:

für die Bratlinge

  • 1 Flax-Ei
  • 1 große Möhre, geraspelt
  • 2 Tassen Grünkern, grob geschrotet
  • 1 Tasse Hafer, ebenfalls grob geschrotet
  • 1 gehackte Zwiebel
  • Salz, Pfeffer, Gewürze (z.B. Cumin, Paprika, Chilipulver, Curry…)
  • ca. 250ml Gemüsebrühe

für die Rote Bete

  • 3 Rote Bete, roh
  • 1 gehackte Zwiebel
  • 1,5 TL Olivenöl
  • 1-2 EL Balsamico
  • 1 TL Agavendicksaft
  • 200ml Kokosmilch
  • Salz, Pfeffer, Cumin

für das Kartoffelpüree

  • ca. 500g Kartoffeln, geschält und geviertelt
  • 150ml-200ml Kokosmilch
  • Salz, Muskatnuss

Zubereitung:

Für die Bratlinge das Getreide in einen Topf geben und so viel Gemüsebrühe dazu gießen, dass das Getreide gerade so bedeckt ist. Nun aufkochen und 10 Minuten quellen lassen. Alle restlichen Zutaten dazu und miteinander vermischen. Kräftig würzen ist wünschenswert, ich mag für diese Bratlinge am liebsten Salz, Pfeffer, Cumin und Petersilie. Öl in einer Pfanne erhitzen und mit feuchten Händen Bratlinge formen, diese dann in der Pfanne von beiden Seiten goldgelb ausbacken (ca. 3 Minuten pro Seite).

Für die Rote Bete zunächst die Zwiebeln in etwas Olivenöl anschwitzen, wenn die Zwiebeln glasig sind, kommt die Rote Bete hinzu und dies alles wird dann mit 1 Tasse Wasser abgelöscht. Ca. 10 Minuten kochen lassen und mit Kreuzkümmel und Salz würzen. Balsamico, Agavendicksaft und Kokosmilch angießen, weitere 5 Minuten köcheln lassen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Kartoffeln in reichlich Salzwasser kochen, Wasser abgießen, aber ca. 100ml zurückhalten, zerstampfen, mit Salz und Muskatnuss würzen und zuletzt die Kokosmilch unterheben.

Servieren! (Man kann sich beim Anrichten Mühe geben, aber egal, wie schön es aussehen könnte, spätestens, wenn man ein paar Bisse getan hat, sieht es so aus: )

Da soll doch mal einer sagen, Vegetarier/Veganer hätten Eisenmangel 😉

Guten Appetit!