Seiden-Tofu-Sauce

Wenn ich meine Vorräte leerkoche (sei es, bevor ich in den Urlaub fahre oder umziehe), kommen häufig abenteuerliche Kombinationen zustande.
In diesem Fall (ok, nicht ganz sooo abenteuerlich) habe ich Reisnudeln mit einer Tofu-Sauce gemischt, obwohl ich sonst der Meinung bin, dass Reisnudeln am besten mit einer un-cremigen Sauce (Sojasauce+Reisweinessig) schmecken. Hierzu habe ich einfach Gemüse angebraten und anschließend mit den fertig gekochten Reisnudeln und der Sauce vermischt.
Es hat aber geklappt und wirklich gut geschmeckt.

Die Sauce kann man für Aufläufe, Lasagnen, Pasta, als Salat-Dressing, zu veganen Hackbraten, etc. verwenden.

Eine Universal-Sauce, wie sie im Buche steht.

Seidentofu-Sauce

Zubereitungszeit: unter 10 Min.

Schwierigkeitsgrad: sehr einfach

Zutaten für ca. 300ml Sauce:

  • 1/2 Packung Seidentofu
  • ca. 100ml Wasser
  • 1/4 TL Senfpulver
  • Chilli nach Belieben
  • 1 TL Paprikapulver
  • 1 TL Salz
  • etwas frischer Pfeffer
  • 1/2 TL gemahlener Koriander
  • 1/2 TL gemahlener Cumin
  • 1 TL Balsamico

Zubereitung:

Alle Zutaten in einen Mixer geben und pürieren, bis eine cremige Konsistenz erreicht ist.

Ich habe die Sauce kalt zu den anderen Komponenten in meinem Essen gegeben, man kann sie allerdings auch prima erst seperat erhitzen.

Guten Appetit!

P.S.: Wer auf der Suche nach einer soja-freien, universell-einsetzbaren Sauce ist, kann gerne mal hier zum Rezept für eine super leckere Pasta-Sauce klicken.

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How to: Kochen mit TOFU.

Es ist ein gigantisches Vorurteil: Veganer lieben Tofu und essen den ganzen Tag nichts anderes. Jedem, dem ich sage, dass ich vegan lebe (schon als Vegetarierin war das so), fragt mich, ob ich

a) Tofu liebe?
b) genug Protein zu mir nehme?
c) den ganzen Tag nur Salat und Tofu essen würde?

Tz. Als ob es nur Tofu gäbe!

Obwohl ich nicht wirklich oft Tofu esse, so mag ich ihn doch sehr gerne. Er ist sooo vielseitig verwendbar, und das ist eine Eigenschaft, die ich besonders an ihm mag.

Es wird ja von jeher diskutiert, ob Sojabohnen nun gesund sind oder nicht und viele sagen, Tofu, etc. würde dick machen. Ich jedenfalls nehme kein Gramm zu, wenn ich mal mehr davon esse und habe auch kein schlechtes Gefühl beim Essen von Sojaprodukten.

Nur kurz für die, die Tofu nicht kennen.

Tofu ist Sojabohnen-Quark und in verschiedenen Sorten erhältlich. Beispielsweise:

  • Seidentofu: sehr weiche Konsistenz, besonders gut für Saucen und Desserts geeignet. (Katie hatte mal über Seidentofu im Porridge gepostet. Das ist super lecker. Ich püriere dazu einfach den Tofu mit etwas Wasser, ein wenig Agavendicksaft, wirklich nur 1/4 TL und etwas Vanilleextrakt und gebe es dann zum Porridge hinzu)
  • Gewürztofu: zum Beispiel mit getrockneten Tomaten, Basilikum, Mandel-Nuss…
  • Räuchertofu: erinnert vom Geruch an Räucherfisch, schmeckt aber 10x besser 😉 Gibt Gerichten den besonderen Kick und schmeckt sowohl roh als auch gebraten. Für mich ist dieser Tofu am besten dafür geeignet, wenn man Fleisch ersetzen will, da er ein sehr kräftiges herzhaftes Aroma hat.
  • „normaler“ Tofu. Dieser besteht lediglich aus Sojabohnen und evtl. Gerinnungsmitteln. Er ist in unterschiedlichen Konsistenzen erhältlich. Je nachdem, was man mit dem Tofu vorhat, sollte man auch einen passenden Tofu kaufen. Wenn man den Tofu braten will, eignet sich besser ein fester; wenn man den Tofu pürieren will oder hier machen möchte, eignet sich auch ein weicherer. Der Tofu vom Aldi z.B. ist fest, der von Alnatura eher weich.

Wichtig finde ich es, dass man auf GMO achtet, bzw. darauf, dass der Tofu eben nicht aus genmanipulierten Sojabohnen besteht.

In Amerika habe ich immer „sprouted tofu“ gekauft, also von gekeimten Sojabohnen- der beste Tofu, der mir je untergekommen ist. Allerdings habe ich den bis dato in Deutschland noch nicht gesehen.

Wo kann ich Tofu kaufen?

Mittlerweile fast überall 🙂 Ob Aldi oder Rewe- meist findest man mindestens eine Sorte. Für mehr Auswahl lohnt sich allerdings ein Besuch im Reformhaus, Bioladen, Alnatura oder dm.

Und was kann man mit Tofu alles machen?

Alles!

Wie ich schon gesagt habe, ist Tofu extrem vielseitig.

Nur 2 Dinge muss man tun:

  • ordentlich würzen bzw. marinieren, sodass der Tofu auch nach etwas schmeckt, da er sonst sehr geschmacksneutral ist
  • und den Tofu ausdrücken, sodass er wenig Flüssigkeit enthält. Dies trägt wesentlich zu einer ordentlichen Konsistenz nach dem Zubereiten bei und stellt sicher, dass der Tofu nicht zerbröselt. Ich umwickel den Tofu mit etwas Zewa und drücke entweder mit meinen Händen die Flüssigkeit heraus, oder lege für 10 Minuten ein paar schwere Bücher drauf. Es gibt auch Tofu-Pressen zu kaufen. Ich finde den Tofu aber auch ohne Presse ausgedrückt sehr gut.

Ich mag am liebsten folgende Marinaden:

  • Sojasauce, Chili, Cumin
  • Rotweinessig, Salz, Pfeffer, Kräuter nach Belieben, etwas Öl
  • Garam Masala, Chili, Salz, Peffer, etwas Öl
  • Sojasauce, Chili, Ingwer

Mir schmeckt der Tofu am liebsten im Ofen gebacken. Dann benötigt man wenig Fett und der Tofu bekommt eine richtig tolle Konsistenz. Außen etwas knusprig (wenn man will) und innen schön „zart“.

Letztens habe ich in diese Keine-Käse-Pasta-Sauce einfach Tofu mithineingemixt. (Das Rezept kann im Übrigen nach Belieben verändert werden, ich nehme in letzter Zeit zum Beispiel immer nur Wasser, weniger Fett und tausche die Kräuter mit denen, die ich Zuhause habe, aus.)

Auch in Smoothies füge ich manchmal Tofu (am besten Seidentofu) hinzu, wenn ich einen höheren Proteingehalt haben will (das kommt vor, wenn ich so wie heute sehr lange joggen war und mir nach Recovery zumute ist). Zum Beispiel dieser Weihnachtliche Smoothie hat Seidentofu als Grundlage.

Eines meiner neuen Lieblingsrezepte sind diese Tofu-Bällchen.

Sehr gerne mag ich auch Tofu in Salaten. Ich brauche täglich Protein, sonst bleibe ich nicht lange satt, und so esse ich immer eine Mahlzeit am Tag, die entweder Hülsenfrüchte oder Tofu enthält. Hier findet ihr ein Rezept dazu, wo bei es eher eine Grundidee ist 😉

Ein Rezept für eine lecker Lasagne, bei der Tofu als „Ricotta“ fungiert.

Manchmal esse ich morgens sehr gerne etwas Herzhaftes und bereite mir dann ein Tofu-Scramble zu.

Hierfür nehme ich „normalen“ Tofu, den ich nicht ausdrücke und zerpflücke ihn in kleine Stücke. Dann brate ich ihn mit dem Gemüse meiner Wahl an, würze alles und fertig ist ein super schnelles und eiweißreiches Essen!

Und ihr könnt euch schon auf nächste Woche freuen, denn dann poste ich ein Rezept für einen „Griechischen Salat mit Tofu-Feta“ 😉

Wie steht ihr zu Tofu? Mögt oder hasst ihr ihn? Und wie bereitet ihr ihn am liebsten zu?

Und schönen Sonntag noch!

Hier in London schneit es seit Stunden – wunderschön 🙂 Nur habe ich für die kurze Zeit natürlich nicht so viel mitgenommen und vor allem meine warmen Wintersachen daheim gelassen… Schön, dass es Primark und günstige 1-Pfund-Mützen gibt 😉

Zum Abschluss noch dieses Bild. Das habe ich eben geschossen und finde es absolut umwerfend!

Weihnachts-Smoothie!

Bevor ich nach San Diego gefahren bin, habe ich meine Vorräte „leergekocht“. Hat super gut geklappt und es kamen wieder tolle Sachen dabei heraus 🙂

Unter anderem ein Weihnachts-Smoothie!

Den müsst ihr ausprobieren!

Bilder reiche ich nach, es ist 22.30h und morgen um 7h muss ich am Flughafen sein. Gut, dass ich ein bisschen vorgepackt habe… Heute war ich ja in einer Outlet Mall. Ich war in Mexiko!!!!!!!!!! Ok, die paar Schritte, die gefehlt haben 😉 Ehrlich, das wären max. 10 Schritte gewesen. Und ich habe neue Laufschuhe!!!! Die müssen in den neuen Koffer eingepackt werden.

Ok, jetzt das Rezept, das nächste Mal melde ich mich aus Deutschland… 😦 Oder aus Detroit, wenn ich 3h am Flughafen Aufenthalt habe.)

Weihnachts-Smoothie

Schwierigkeitsgrad: einfach

Zubereitungszeit: unter 5 Minuten

Zutaten für 2 Personen:

  • 1 Packung Seidentofu
  • 6-8 EL Kakao
  • 2 grooooße Handvoll Babyspinat
  • 1 TL Kokosöl
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 1 Banane
  • 1 EL Lebkuchengewürz oder ähnliche Gewürzmischung
  • ca. 300ml Pflanzenmilch/Wasser/Saft

Zubereitung:

Alle Zutaten in den Mixer geben und gut mixen!

Ich habe außerdem noch von meinem Superfood Berry Powder dazugegeben. Beeren passen auch prima, besonders Himbeeren!

Ich hoffe, der Smoothie schmeckt euch genauso gut wie mir 🙂