Kuhflecken-Muffins

Bevor ich es wieder vergesse: Danke, Linda, für den Award! Ich habe aber mehr als 200 Leser und den Award bereits schon mal erhalten, insofern gebe ich ihn jetzt nicht mehr weiter.

Jetzt zu den Muffins: ich hatte absolut keine Ahnung, wie ich diese Back-Kreation nennen sollte…

Da, wo ich herkomme, sind die Kühe weiß mit braunen Flecken, und obwohl der helle Teig keineswegs weiß ist, so erinnert mich das doch alles ein bischen an Kühe 😉 Und natürlich ist KEINERLEI Zutat vom Tier! Oder vielleicht doch besser „Zupfkuchen Muffins“?? Wenn ihr einen guten Vorschlag habt- her damit!

Meine Kollegin hat mich gefragt, ob ich mit ihrer Bitterschokolade etwas backen will, und ich LIEBE es, Aufträge zu bekommen für Backprojekte und so war ich gleich dabei.

Erst hatte ich überlegt, marmorierte Cupcakes zu machen, mit Schokostückchen, aber dann dachte ich, dass es cool wäre, 2 ganz unterschiedliche Teige zu mischen.

Also habe ich einen hellen Cupcake-Teig gemacht, Schokolade kleingehackt und alles mit einem Brownie-Teig vermischt.
Das Resultat? SUPER lecker 🙂

Kuhflecken-Muffins

Zubereitungszeit: ca. 30 Minuten + ca. 12 Min. Backzeit

Schwierigkeitsgrad: mittel

Zutaten:

für den hellen Teig:

  • 1 1/2 Tasse VK-Mehl
  • 1/2 Tasse Puderzucker
  • 1/2 Tasse Apfel- oder Bananenbrei (ich habe Banane genommen)
  • 1/2 Tasse Pflanzenmilch (oder Milch-Wasser-Mischung. Ich habe halb halb genommen)
  • 1 EL Essig
  • 2 TL Vanilleextrakt oder das Mark 1 Vanilleschote
  • 1 TL Backpulver
  • 1/2 TL Soda
  • 1/4 TL Salz

für den Brownie-Teig:

  • 1 1/2 Tassen VK-Mehl
  • 1/2 Tasse Zucker
  • 1/2 Tasse Apfel- oder Bananenbrei (ich habe Banane gewählt)
  • 1/4 Tasse Kakaopulver
  • 100g Schokolade
  • 1/2 TL Backpulver
  • 1/4 TL Soda
  • 1/4 TL Salz
  • ca. 6 EL Pflanzenmilch oder Wasser

zusätzlich:

  • ca. 100g Schokolade

Zubereitung:

Für die Cupcake-Masse:

Die Milch mit dem Essig verrühren und stehen lassen. Es wird hackern, das ist gewollt und notwendig für für die Konsistenz.

Zucker, Fruchtbrei und Vanille-Extrakt sehr gut verrühren und etwas schaumig schlagen. Das Mehl mit den Backtriebmitteln und dem Salz vermischen und zu der Zuckermasse sieben. Vorsichtig unterheben, bis alles vermischt ist.

Für die Brownie-Masse:

Die Schokolade im Wasserbad schmelzen und zur Seite stellen.

Alle anderen Zutaten gut miteinander vermischen und die Schokolade unterheben. Der Teig wird sehr fest sein.

Die restliche Schokolade in Stücke hacken.

Nun kann man sich austoben: entweder füllt man die vorbereiteten Förmchen mit der Cupcake-Masse und dekoriert sie mit abgezupften Brownieteig-Stückchen und Schoki oder man schichtet den Muffin, indem man „Scheiben“ vom Brownie-Teig formt und abwechselnd mit der Cupcake-Masse in die Förmchen einfüllt.

Lecker wird es so oder so.

Lasst es euch schmecken, Guten Appetit!

(P.S.: wer denkt, die Fotos sehen vom Hintergrund her so professionell aus- die habe ich bei uns in der Firma im Fotostudio gemacht :D)

Affen-Törtchen aka Muffins mit Banane, Schokolade und Erdnüssen.

Affen-Törtchen. (Morgen geht es übrigens weiter mit den veganen Tipps, aber falls ihr fürchtet, auf leckere Muffins verzichten zu müssen, wenn ihr euch vegan ernährt: hier ein weiteres tolles Rezept, welches euch das Gegenteil beweist :))


Es gibt wieder Muffins 🙂 Freut ihr euch?! Wenn ich viel zu tun habe, gibt es keine bessere Methode (ok, mir fällt doch noch was ein ;)) als Backen um zu entspannen. Ich finde es einfach so therapeutisch,  Teigzutaten zu vermischen, etwas Schönes zu produzieren und dann den leckeren Duft Frischgebackenes einzuatmen. Ich bin generell einfach so gerne in der Küche ♥

Ich mag zwar viel lieber herzhafte Sachen und bin auch kein Fan von Schokolade, aber ich backe gerne mit Kakao. Besonders gerne, wenn ich Besuch bekomme, oder wie bei PETA im Praktikum, für die Kollegen.

Dieses Rezept kommt ganz ohne Ei-Ersatz aus, aber die Banane hilft für die Bindung.
Und warum „Affen“-Muffins? Na, weil man in Amerika zu der Kombination von Schoki, Bananen und Erdnüssen „Monkey“ sagt. Warum auch immer. Und „Affen-Muffin“ ist mal etwas anderes 😉

eta: ich habe eben mal gegoogelt und es gibt sie wirklich. Monkey Muffins. Uah!

Wer mag, kann den Teig auch in eine Kuchenform füllen, denn als Kuchen macht er sich ebenso gut wie als kleine Törtchen.

Affen-Törtchen (mit Schokolade, Banane und Erdnüssen)

Schwierigkeitsgrad: einfach
Zubereitungszeit: 10 Minuten + ca. 15 Minuten Backzeit
Zutaten für 12 Muffins oder einen Kuchen:

  • 2 Tassen Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • ½ TL Salz
  • 1/3 Tasse Erdnussbutter (ich habe Erdnussmehl von TJ´s genommen, das ist fettfrei und wird mit Wasser angemischt. Bio, wenn es geht, weil die konventionellen Erdnüsse stark belastet sind) eta: wenn ihr echte PB nehmt, könnt ihr die 3 EL Fett weglassen! (Danke, Jana :))
  • ¼ Tasse Zucker (nach Bedarf könnt ihr mehr nehmen, ich mag es einfach nicht so süß)
  • 1/2-2/3 Tasse Pflanzenmilch (der Teig sollte dickflüssig sein)
  • 1 reife Banane
  • 3 EL Alsan oder Kokosfett (Alsan ist die beste vegane Margarine. Guckt euch nur mal die Zutaten von anderen an… Oder besser nicht.)
  • 4 EL Kakaopulver
  • ½ Tasse Schokotropfen
  • optional: zerkleinerte gesalzene Erdnüsse, ca 1/2 Tasse.

Zubereitung:

Mit ♥Liebe♥ Backen, Leute!
Die Banane mit dem Zucker, dem Fett, der Erdnussbutter und der Milch cremig rühren. Ich habe dazu den Vitamix genommen, das ging besonders schnell.
Alle trockenen Zutaten miteinander vermischen, nach Bedarf sieben, damit es besonders fein wird. Schließlich die Bananenmasse unterheben und gut mixen. In Förmchen füllen und im vorgeheizten Backofen bei 175°C für ca. 15 Minuten backen.

Die Förmchen sind von Dunnes (Irland). Ich bin sicher, jemand hätte gefragt 😉

Wer mag, kann die fertigen Muffins noch mit einer Schokoladenganache oder mit Puderzucker verzieren.

Guten Appetit!

Inspiration für dieses Rezept:  Emily´s Chewy Vegan Chocolate Chip Cookies und Mama Pea´s Chocolate Chip Cookies aus ihrem Buch Simple Meatless Meals the Whole Family Will Love. (wobei ich mich frage, wie ich von diesen Rezepten auf meines gekommen bin… haha)

Kokos-Möhren-Muffins mit Dinkelmehl

Wie auf Facebook bereits angekündigt, folgt hier jetzt das Rezept für suuuuuperleckere Kokos-Möhren-Muffins 🙂

Gebäck mit Möhren erinnert mich immer an Ostern. Euch auch?

Ich hatte gestern total Lust, etwas zu Backen und da kam es gerade recht, dass die Möhren aus dem Kühlschrank verwertet werden mussten.

Wie immer, wenn ich etwas backe oder koche, schaue ich mir erstmal meine Vorräte an um dann zu entscheiden, was genau ich machen will.

Die Kombination mit Möhre und Kokos wollte ich schon länger mal ausprobieren und gestern war es dann soweit.

Der erste Versuch und gleich ein Volltreffer 🙂

Dinkel mag ich vom Geschmack her lieber als Weizen, besonders für süßes Gebäck ist es meiner Meinung nach besser geeignet, da es so leicht süßlich und nussig schmeckt. Ich habe übrigens diese Getreidemühle von Hawos. Die ist sooo toll und war eines der besten Geschenke von meiner Mami ♥

Genug geschwätzt, ihr wollt jetzt bestimmt das Rezept!

Kokos-Möhren-Dinkel-Muffins

Zubereitungszeit: 10 Minuten + 15-20 Min. Backzeit

Schwierigkeitsgrad: einfach

Zutaten für 12 Muffins:

  • 2 Tassen Mehl (ich habe Dinkel-Vollkornmehl. Wenn ihr Weißmehl nehmt, dann die Flüssigkeitsmenge etwas reduzieren)
  • 1 Tasse geraspelte Möhren
  • 1 Tasse Kokosraspeln oder Kokoschips
  • 1/4 Tasse Rohrohrzucker
  • 1 Prise Salz
  • 1/2 TL Zimt
  • 1/4 TL Lebkuchengewürz oder Pumpkin Pie Spice
  • gute Prise Muskat
  • 2 TL Backpulver (möglichst eines ohne Aluminium)
  • 3 EL Kokosöl (alternativ geht auch ein anderes Öl zum Backen)
  • 150ml Kokosmilch
  • ca. 150ml Wasser (der Teig sollte nicht zu dünnflüssig sein)
  • 1 Ei-Ersatz (fertige Mischung, Leinsamen oder pures Sojamehl)

Zubereitung:

Die trockenen und nassen Zutaten separat voneinander vermischen, dann miteinander mixen, aber den Teig nicht übermischen, sonst gehen die Muffins nicht auf und werden klamm.

In Förmchen füllen und im vorgeheizten Ofen bei 175°C für 15-20 Minuten backen.

Etwas abkühlen lassen und genießen 🙂

Als grobe Basis habe ich das „Basic Fruit and Nut Muffins“ Rezept von Skinny Bitch in the Kitch genommen (S. 24)

eta: die Muffins sind fast ganz alle. Jeder fragt nach dem Rezept! Die sind wirklich so gut.