Cashew-Gemüse-Tarte (soja- und eiersatzpulverfrei)

ENDLICH gibt es das versprochene Rezept.

Ich hoffe, ihr hattet alle einen wunderschönen Tag gestern; ich jedenfalls habe meine Mama schön verwöhnt und die Zeit mit ihr genossen.

Und habt ihr schon gesehen, dass ihr meine Beiträge jetzt auch bei paperblog findet?! Eine super coole Geschichte ist das, wie ich finde!

Tartes mag ich aus verschiedenen Gründen total gerne. Zum einen kann man alles nehmen, was man gerade im Kühlschrank/Vorratskammer hat, zum anderen sind Tartes leicht vorzubereiten.

Für diese Tarte habe ich ganz verschiedenes Gemüse genommen, und man kann so viel variieren! Beispielsweise eine Tarte mit Brokkoli, roten Zwiebeln, Pinienkernen und etwas Cashew-Parmesan oder einer Möhren-Tarte mit Minze und Frühlingszwiebeln… alles geht, nichts muss.

Cashew-Gemüse-Tarte

Zubereitungszeit: 15 Min. + ca. 40 Min. Backzeit

Schwierigkeitsgrad: einfach

Zutaten für eine runde Form mit 28cm Durchmesser:

Für den Boden:

  • 250g Mehl nach Wunsch (ich habe VK Roggenmehl genommen)
  • 4 EL Fett
  • kaltes Wasser (ich habe ca. 100ml gebraucht, bis der Teig die gewünschte Konsistenz hatte)
  • S, P, evtl. Kräuter

Für die Tarte-Masse:

  • 150g eingeweichte Cashews
  • 200ml Wasser
  • 4 EL Hefeflocken (können auch weggelassen werden)
  • frische Kräuter nach Belieben (ich habe 8 Blätter Basilikum genommen)
  • S, P, Paprika, Chilli
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 große Möhre
  • 1/3 Kopf Brokkoli
  • 1/2 Paprika
  • 4 getrocknete Tomaten
  • 1 TL Öl
  • evtl. 2 EL Saaten zum Bestreuen

Zubereitung:

Für den Boden alle Zutaten gut miteinander vermischen und gleichmäßig in die Backform drücken, evtl. einen Rand hochziehen (meiner war 1cm hoch).

Das Gemüse für die Masse waschen bzw. schälen, in mundgerechte Stücke schneiden und in dem Öl in einer Pfanne anbraten, bis es noch leicht bissfest ist.

In einem Mixer die restlichen Zutaten mixen und abschmecken. Gegebenenfalls noch etwas Wasser dazugeben- die Konsistenz sollte dickflüssig sein.

Die Sauce nun mit dem Gemüse mischen, in die Form geben und nach Belieben mit Saaten bestreuen.

Im vorgeheizten Ofen bei 180°C für ca. 40 Min. backen.

Schmeckt sehr lecker zum Salat.

Guten Appetit!

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Absolut super leckerer veganer Kürbiskuchen!

Und soja-, gluten- und fettfrei ist er auch bzw. kann er gemacht werden 🙂

Dafür waren die Kichererbsen bestimmt, die ich kürzlich eingekauft habe.

Die Sojacreme habe ich nicht verwendet 😉

trockene Zutaten...

... und nasse Zutaten!

Veganer Kürbiskuchen (gluten-, soja-, fett- und nussfrei, sowie zuckerreduziert)

Zubereitungszeit: 10 Minuten plus ca. 35-40 Minuten Backzeit

Schwierigkeitsgrad: einfach

Zutaten für 6 Personen:

Zuvor noch eine Anmerkung. Ich wurde gefragt, welche Tassengröße ich benutzte und ich habe nachgemessen. In meine Standard-Back-Tasse passen 250ml Flüssigkeit.

  • 2 Tassen Haferflocken (wenn nötig, glutenfreie. Die Marke, die ich benutze, ist glutenfrei) oder alternativ jeweils 1 Tasse Haferflocken und Mehl
  • 300g Kürbispüree
  • 1 Dose Kichererbsen
  • 150ml Orangensaft
  • 1/4 Tasse Rohrohrzucker oder anderes Süßungsmittel (wenn man Agavendicksaft nimmt, dann mehr Haferflocken verwenden)
  • 1/2 Tasse Apfelmus (am Besten ist ungesüßtes)
  • 1 Vanilleschote oder 1-2 TL Vanilleextrakt
  • 2 TL Pumpkin Pie Gewürz oder weihnachtliche Gewürzmischung oder eine Mischung aus Zimt, Nelken, Cardamom, Ingwer und Muskat oder einfach das Gewürz, das man besonders gerne mag!
  • 1/2 TL Salz
  • 1 TL Backpulver
  • 1 TL Soda
  • wer mag kann noch 1-2 EL geschmolzenes Kokosfett für einen butter-ähnlichen Geschmack hinzufügen (ich empfehle dies, wenn man für Leute backt, die vegane Kost nicht gewohnt sind ;))
  • Schokotropfen nach Belieben (ich habe den Kuchen gestern Abend für ein Potluck Dinner gebacken und die Schokotropfen haben den Kuchen noch besser gemacht 🙂 Nicht mehr fettfrei, aber das stört mich nicht!)

Zubereitung:

In einem Mixer zuerst alle trockenen Zutaten gut miteinander vermischen, sodass die Haferflocken pulverisiert werden.

Dann die nassen Zutaten dazu und alles kräftig durchmixen, bis eine glatte und homogene Masse entsteht.

Den Teig in eine mit Backpapier ausgelegte oder gefettete Form geben und bei 175 Grad Celsius ca. 35 Minuten backen.

Unbedingt abkühlen lassen! Servieren kann man ihn mit veganer Eiscreme, mit Puderzucker bestäubt, mit Schokoglasur verziert oder mit veganer Schlagsahne (entweder fertige Sprühsahne verwenden oder den fettigen Teil der Kokosmilch abschöpfen und wie Sahne aufschlagen!) dem ganzen die Krone aufsetzen 😉

Lasst es euch schmecken 🙂

P.S.: Inspiriert ist dieses Rezept von Katie´s Deep Dish Cookie Pie. Den hatte ich übrigens beim Veganen BBQ dabei und jeder hat mich nach dem Rezept gefragt 🙂 Katie ist meine erste Wahl, wenn ich etwas backen will!

Die Herausforderungen beim veganen Backen!

Hallo Welt!

Ihr kennt das sicher. Man backt das erste Mal vegan und ist begeistert, wenn das Ergebnis auch nur annähernd zusammenhält und sogar ein bisschen schmeckt. Aber wehe, das Backgut fällt auseinander. Dann schlägt sich die Depression breit und es gibt nur 2 Möglichkeiten. a) kochen statt backen b) es weiter versuchen

Ich finde, b) ist die besser Variante 😉

Aber b) bedeutet auch, genau zu wissen, wofür die Zutaten gebraucht werden. Bindung, Lockerung, etc. Dann heißt es, diese Zutaten gekonnt einzusetzen. Es ist wirklich eine Wissenschaft für sich. Und da draußen in der Blog-Welt und auf Rezepte-Seiten so viele tolle vegane Backwaren angepriesen werden, bereits erfolgreich gebacken, ist es ein Leichtes, einfach auf den Zug aufzuspringen und Rezepte nachzumachen.

Doch wer will immer ganz genau einem Rezept folgen, aus Angst, das Backwerk könnte misslingen? Ich hoffe, ich bin nicht die einzige, die fröhlich Zutaten verändert hat, Mengenangaben nach Belieben justiert, nur, damit der fertige Muffin kein bisschen aufgegangen ist…

Was tun?

PETA hat die Lösung für dieses Problem 🙂

„The Ultimate Vegan Baking Cheat Sheat“. So cool, genau danach habe ich ewig gesucht. Alle Infos rund ums vegane Backen auf einem Blatt! Das Sheat habe ich schon vor Ewigkeiten gefunden im Netz, hier also auch für euch.

Hier findet ihr den Artikel und auch könnt euch den Back-Guide herunterladen.

Viel Spaß beim Backen 🙂

Ich finde das Blatt super hilfreich und habe es mir auch schon ausgedruckt.

Eben war ich nochmal auf der deutschen PETA-Seite und stellt euch vor, auch da gibt es das baking sheat! Hier ist der Link!

Mit dem Guide sollte uns Backen leichter fallen!

Da mache ich mich doch gleich ans Werk 😉

Happy baking!

Das perfekte vegane Banana Bread! (Tribute to Ireland)

Wie einige von euch wissen, habe ich eine Zeitlang in Irland als Aupair gelebt, eine der besten Zeiten meines Lebens.

Und nicht nur, weil ich in einer wundervollen Familie gewohnt habe und das auch noch direkt am Meer.

Aber diese Punkte haben geholfen. Auch, dass ich tolle Freunde kennengelernt habe, und, um jetzt mal auf den Punkt zu kommen, weil meine Gastmum so leckeres Banana Bread gebacken hat 😀

Es war immer soooo gut und am besten war es, wenn sie noch Himbeeren in den Teig gegeben hat. Das waren auch die Zeiten, in denen ich noch Butter gegessen habe und so eine Scheibe Banana Bread mit irischer, gesalzener Butter war göttlich.

Die Erinnerungen sind nicht verblasst, aber so kann ich das Rezept meiner Gastmum nicht zu bereiten, da es 2 Eier enthält.

Nach einiger Recherche im Internet probierte ich dann einfach ein bisschen herum. Frisch gemahlenes Vollkornmehl (ich liebe meine Getreidemühle. Danke, Mama ♥) und wenig Zucker sollte das Banana Bread auf jeden Fall enthalten.

Und es hat funktioniert. Ihr werdet es lieben. Und jetzt sagt nicht, ihr mögt keine Bananen, denn ich kann Bananen, wenn ich sie so esse, absolut nicht leiden. Ernsthaft!

My Veganized Banana Bread

Zubereitungszeit: 10 Minuten + 35 Minuten Backzeit

Schwierigkeitsgrad: leicht

Zutaten für 6 Personen:

  • 2-3 sehr reife Bananen, zermatscht
  • 1/2 Tasse Apfelmark
  • 1/3-1/2 Tasse Agavendicksaft (Zucker geht auch, allerdings muss man dann etwas mehr Apfelmark hinzugeben, sodass der Teig nicht zu trocken ist)
  • 2 EL Fett (Margarine, Oliven-, Kokos-, Sonnenblumenöl…)
  • 2 Tassen Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 1 TL Soda (baking soda)
  • 1/2 TL Salz
  • 1/2 TL Muskatnuss, gemahlen
  • 1 Päckchen Vanillezucker

Erst alle nassen Zutaten miteinander vermengen, dann in einer seperaten Schüssel die trockenen Zutaten, schließlich nasse und trockene Zutaten kombinieren und gut verrühren. Wer mag, kann noch gehackte Nüsse, Raspelschokolade oder Früchte (ich erinnere an die Himbeeren :)) unterheben.

Wenn ich Margarine oder Kokosöl benutze (letzteres mag ich lieber!), dann gebe ich das Fett in die Backform und stelle diese in den Ofen, während der vorheizt. Das geschmolzene Fett kommt dann zu den anderen Zutaten und die Form ist gleich schon gefettet.

In einer Kastenform bei 175°C ca. 35 Minuten backen. Abkühlen lassen, in Scheiben schneiden und mit etwas veganer Margarine oder Kokosöl/-butter bestreichen und genießen 🙂

Gutes Gelingen!