Weihnachten ist da!

Ganz ploetzlich, oder? 😉

Aber das Jahr ist wirklich so schnell vergangen, ich kann gar nicht glauben, dass wir schon bald 2012 haben!

Ich wuensche euch allen ein wunderwunderwunderwunderwunderwunderwunderwunderwunderwunderwunderschoenes Fest mit euren Lieben, gutes Wetter (hier scheint gerade die Sonne, nachdem es heute morgen gestuermt und geregnet hat. Schnee liegt keiner mehr. Also fast wie in LA. Fast ;)), leckeres veganes Essen und einfach eine gute Zeit.

Ihr koennt euch schon mal freuen, denn ich habe das ultimative BOUNTY/Schoko-Schneekugeln-REZEPT!!!!!!!!!!! Es ist so gut, mir wurde gedankt, dass ich nur ein paar Testkugeln gemacht habe, denn man kann es nicht aufheben. Also, kann man schon, man will nur nicht, weil es so lecker schmeckt, haha.

Lasst es euch gutgehen!

Michaela

Schoko-Mandeln mit Meersalz.

Nachdem die Mandeln für den Weihnachtssalat so gut geschmeckt haben, musste ich etwas Neues mit Mandeln kreieren 🙂

Wie so oft, wenn ich Rezepte entwickle, nehme ich Zutaten, die ich gerade da habe und experimentiere.

Die Mandeln schmecken prima einfach so, aber ich kann mir sie auch gut zerhackt in Plätzchen vorstellen oder in Brownies ODER aber in einem Eisbecher. Weil das so gut zu Weihnachten passt 😉

Und sie machen ein hervorragendes Geschenk (<– das ist wieder ein Moment, in dem ich mich frage, ob der Satz Sinn macht?? Vielleicht sollte ich doch einfach auf Englisch schreiben ;))

Schoko-Mandeln mit Meersalz

Schwierigkeitsgrad: einfach

Zubereitungszeit: 10 Minuten

Zutaten für ca. 300g Mandeln:

  • 250g ganze Mandeln (ich nehme immer die ungeschälten)
  • 1,5 EL Kokosfett
  • 5 EL Kakao
  • 1/2-1 TL grobes Meersalz
  • ca. 4 EL Agavendicksaft

Den Ofen auf 200°C vorheizen und die Mandeln auf einem Backblech rösten. Ich habe sie gegrillt, da war ich in unter 5 Minuten fertig, sogar inklusive Vorheizen 🙂

Das Kokosfett in einer Schüssel, die groß genug für die Mandeln ist, schmelzen, das geht am Besten, wenn man die Schüssel kurz in den noch warmen Ofen stellt.

Nun das Kakaopulver in das geschmolzene Kokosfett geben und die Salzkörner einrühren. Wer mag, kann noch etwas Vanille in Form von einer halben ausgekratzten Vanilletschote, 1 TL Vanilleextrakt oder 1 Päckchen Vanillezucker hinzugeben. Den Süßstoff hinzufügen.

Die abgekühlten Mandeln unter die Schokomasse heben, sodass alle Mandeln gleichmäßig überzogen sind, dann auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech verteilen und trocknen lassen.

Für eine schönere Optik kann man die Mandeln auch noch in einer Kakao-Puderzucker-Mischung wälzen.

Viel Spaß beim Nachmachen, Essen und Verschenken 😉

Wirklich leckere Weihnachtskekse!

Ich bin eine Plätzchenqueen. Echt. 8h in der Küche stehen und Plätzchen backen? I am in. Aber so was von.

Das letzte Mal, dass ich Plätzchen gebacken habe, war letztes Jahr und auch da ging es wieder wild zu.

Dieses Jahr ist es allerdings anders, weil ich ja hier in LA bin (ich kann nicht glauben, dass ich schon so bald wieder heimfliegen muss. Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie traurig ich bin. Aber ich bin mir sicher, dass ich nicht so doll weinen muss wie damals, als ich von Irland zurückfliegen musste. Wenn ich nur daran denke, tut mir wieder mein Herz weh. Aber zum Glück bin ich ja nicht so lange in Deutschland. Ich hoffe nur, dass ich mich in London wirklich so zuhause fühlen werde, wie ich mir das vorstelle, aber ich denke schon :))

Jedenfalls ist es hier so warm, dass ich gar keine Lust auf Weihnachten habe und demzufolge auch nicht auf Plätzchenbacken.

Aber nachdem ich von mehreren Seiten nach einem Rezept gefragt wurde, habe ich mich in die Küche begeben. Und statt Weihnachstmusik aktuelle Hits gehört, wir wollen ja nicht übertreiben mit der Weihnachtsstimmung.

Ich liebe Ingwer und der ist perfekt für Weihnachten. Auf dem Mandelkick (Link!) bin ich ja eh, insofern war es klar, dass ich Ingwer und Mandeln kombinieren würde.

Dazu passt Schokolade, das Trio war perfekt.

Die Kekse sind ein bisschen weich, winterlich, warm und super (w)lecker („wohlschmeckend“ hätte ich mal nehmen sollen, haha)

Schokoladige Weihnachtskekse mit Ingwer und Mandeln (glutenfrei)

Schwierigkeitsgrad: einfach

Zubereitungszeit: 10 Minuten plus ca. 15 Minuten Backzeit

Zutaten für 24 Kekse:

  • 2 Tassen Haferflocken
  • 2 EL Öl oder Margarine
  • 1 Tasse Kakaopulver
  • 1 TL Baking Soda
  • 1 TL Backpulver
  • 1/3 Tasse Apfelmus (wenn ihr gesüßtes nehmt, schraubt die Zuckermenge zurück)
  • 1 Flaxei (1 EL geschroteter Leinsamen, 3 EL heißes Wasser)
  • 1/4 Tasse Agavendicksaft oder Ahornsirup (Zucker geht auch)
  • 1/3 Tasse Schokotropfen
  • 2/3 Tasse kandierter Ingwer (ich habe hier einen ganz tollen gekauft, der ganz wenig Zucker enthält und keine Sulfate oder anderen Zusatzstoffe)
  • 2/3 Tassen ungeschälte Mandeln

Zubereitung:

Die Haferflocken im Mixer zu Mehl mahlen, das Kakaopulver mit dem Soda und dem Backpulver zusammen in eine Schüssel sieben und das Haferflockenmehl unterheben. Ich habe noch 1/4 Tasse ganze Haferflocken mit in den Teig gegeben, da ich Agavendicksaft verwendet habe und die Konsistenz sonst zu flüssig gewesen wäre. Den Ingwer und die Mandeln kleinhacken und mit in die Schüssel geben.

Das Fett schmelzen und mit dem Apfelmus und dem Süßstoff verrühren.

Nun die nassen Zutaten in die trockenen mischen (nicht übermixen) und mit einem EL oder Eisportionierer Häufchen auf ein Backblech geben.

10-15 Minuten backen, abkühlen lassen, genießen!

P.S.: Ich weiß nicht, ob es schon jemand gemerkt hat, aber ich benutze immer relativ wenig Zucker, also probiert den Teig und gebt eventuell mehr dazu, wenn ihr es süßer wollt.

Dankbarkeit.

Hier in den USA ist ja heute Thanksgiving. (mit heute meine ich gestern, denn bei euch ist es ja jetzt sehr früh am Freitagmorgen!)
Ich glaube, wenn ich hier leben würde, wäre es mein Lieblings-Fest und würde sogar Weihnachten toppen. (Das heißt viel, wenn ich das sage, weil ich Weihnachten liebe und einfach alles, was dazu gehört)
Mir gefällt die Idee, mit seinen Lieben zusammenzukommen, ganz ohne Geschenke und ohne Kommerz (vom Black Friday abgesehen!), dass man zelebriert, für was man dankbar ist. Das hat so etwas Friedliches, finde ich.

Es wird ja immer großgeschrieben, dass man Dankbarkeit zeigt. Sobald man ein Bild von einem hungernden Kind in Afrika sieht, wird einem wieder mal vor Augen geführt, wie gut es einem geht.
Doch meistens, zumindest aus meiner Erfahrung, ist das keine Dankbarkeit, sondern vielmehr ein Gefühl der Erleichterung, dass man relativ sorgenfrei leben kann.

Mit Dankbarkeit wird auch Kommerz betrieben. Beispielsweise am Muttertag.

Aber ich bin der Meinung, dass man jeden Tag dankbar für etwas sein sollte, nicht nur an Thanksgiving oder am Muttertag. Und wenn man so etwas gefunden hat, dann ist das bestimmt echte Dankbarkeit.

Was ist „echte“ Dankbarkeit? Ich finde, dies muss jeder für sich selbst entscheiden. Wenn wir mal ehrlich zu uns selbst sind, da fällt uns bestimmt so manches ein.

Ich bin prinzipiell ein Optimist und sehe in eigentlich allem etwas Positives und versuche, zu verstehen, warum manche Dinge so sind, wie sie sind, warum Verschiedenens passiert, etc.
Und während ich so vor mich hin „optimistiere“, begegne ich vielem, für das ich von ganzem Herzen dankbar bin.
Zum Beispiel für die Change, hier in LA zu sein.
Für alle Herausforderungen, die sich mit gestellt haben, besonders im letzten Jahr (und das waren etliche), denn ich bin unglaublich an ihnen gewachsen.
Für meine Eltern, die mich nach bestem Wissen und Gewissen erzogen haben und dank denen ich in der Lage bin, wichtige Entscheidungen zu treffen und dabei nur auf mich zu hören und nicht auf andere.
Für meine Freunde.
Für meinen Körper, der, obwohl er keine Modelmaße hat, gesund ist, dazu zählen auch meine Beine, mit denen ich nicht in alle Stiefel passe, aber die mich überall hintragen, mit denen ich kilometerweit laufen kann. So wie vorhin, als ich joggen war und dankbar war, dass ich überhaupt joggen gehen kann.
Für Reisen, die ich gemacht habe, auch die zu mir selbst.
Und besonders dankbar bin ich für alle Erkenntnisse. Könnt ihr euch daran erinnern, wenn früher die Erwachsenen gesagt haben „du musst dich ja erstmal selbst finden“, etc. (Oder kennt ihr die, die das heute noch zu euch sagen?). Ich dachte immer nur „ach ja, du mich auch“. Ehrlich. Das hörte sich für mich immer seeehr seltsam an und ich fragte mich, was die Leute wohl für Probleme hatten? Ich jedenfalls dachte, ich wüsste sehr genau, wer ich sei, was ich mag, usw.
Aber erst jetzt, mit 24, nachdem ich so viel erlebt habe und vor allem auch so viel alleine gemacht habe, weiß ich wirklich, was mir wichtig ist, worauf es mir im Leben ankommt. Und das finde ich, ist das größte Geschenk, das man bekommen kann.

Wofür seid ihr dankbar?

Happy Thanksgiving.

P.S.: Jetzt habe ich diesen Artikel 2x Korrektur gelesen und bin nun total verwirrt, ob mein Deutsch korrekt ist… Zu viel Englisch hier 😉 Also, wenn ihr noch Fehler findet, oder Sätze keinen Sinn machen, einfach mal ins Englische übersetzen, haha!