Review: Foll Vett

Vor einiger (langer!) Zeit wurde mit das E-Book „Foll Vett“ zum Lesen zur Verfügung gestellt und jetzt habe ich das Buch durch und kann euch davon berichten. Danke, Sonja, für den lieben Kontakt.

Zuerst Infos über das Buch selbst aus der Presse-Info:

FOLL VETT – Ein ebook-Roman zur Frage, warum wir Tiere essen

Der neu erschienene Roman von I.M. Pynte beschäftigt sich mit unserem Verhältnis zu Tieren – zu denen, die mit uns leben und denjenigen, die auf unserem Teller landen. Warum streicheln wir die einen und essen die anderen? Dieser Frage gehen die Schwestern Püppi und Ise nach, als ihr Hausschwein FOLL VETT durch eine Verkettung unglücklicher Umstände vor ihren Augen geschlachtet wird.

Erzählerin des Romans ist die 16-jährige Püppi, die mit den täglichen Wirren der Pubertät zu kämpfen hat und nach dem Tod des geliebten Hausschweins FOLL VETT zur Tierrechtsaktivistin wird. Unterstützung erhält sie dabei von ihrer jüngeren, altklugen Schwester Ise, ihrem ideenreichen Freund Benny und ihrer plötzlich aufblühenden Oma samt neuem Lebensgefährten.

Die wild zusammengewürfelte Truppe brütet zum Teil radikale Pläne aus, um auf die Missstände in der Nutztierindustrie aufmerksam zu machen. Als Püppi in der Schule einen Vergleich zwischen dem Holocaust und der Fleischindustrie herstellt, droht die Situation zu eskalieren.

„Ich wollte den Zusammenhang zwischen dem fühlenden, intelligenten Lebewesen und dem anonymen Stück Fleisch in unserem Kochtopf aufzeigen“, erklärt I.M. Pynte. Verständlich, klar und intelligent gibt FOLL VETT unserer Mahlzeit ein Gesicht und bringt jugendliche wie auch erwachsene Leser zum Nachdenken.

Meine Meinung zum Buch

I.M. Pynte hat mit ihrem E-Roman genau das umgesetzt, was sie wollte. Es ist perfekt für Jugendliche und beschäftigt sich eben nicht nur mit den Tierrechten im Mittelpunkt. Ich dachte zwar an einigen Stellen „Gott sei Dank bin ich keine 16 mehr!“, doch für Teens ist es wirklich super und man kann sich, wenn man in dem Alter ist, super in die Protagonistin hineinfühlen.

Besonders positiv fiel mir auf, dass das Buch so realistisch geschrieben ist- Püppi mag Fleisch und es dauert, bis sie und der Leser begreifen, dass es nicht so große Unterschiede zwischen Haus- und „Nutz“tieren gibt. Außerdem tauchten auch Metzger-Besitzer als Nebenfiguren auf und so wurde ein wirklich gutes, ausgeglichenen Bild von allen Seiten geschaffen.

Die Thematik ist wirklich gut aufgefasst, gar nicht „in your face“, sondern sehr subtil und es hat für mich nicht die Botschaft, dass Fleisch schrecklich sei, sondern ruft vielmehr auf, zu hinterfragen, wo Fleisch herkommt, etc.

Gut fand ich auch, dass es nicht nur alles eitel Sonnenschein ist und dadurch liest sich das Buch generell spannend.

Negatives allgemein kann ich gar nicht sagen, denn ich bin nicht so ganz in der Zielgruppe 😉 Für meinen Buchgeschmack ist der Schreibstil nicht treffend (die Sätze sind oft kurz und wirklich einfach) und wie gesagt bin ich ja auch älter als 16 und somit sind die Alltagsprobleme von Püppi keine, mit denen ich mich identifizieren könnte.

Alles in allem ist es ein wirklich gutes Buch und hätte ich beispielsweise jünger Geschwister oder andere Verwandte, würde ich es ihnen auf jeden Fall schenken.

Das Buch gibt es zum Beispiel hier bei Amazon.

Habt ihr Foll Vett schon gelesen? Welches Buch über Veganismus/Tierrechte würdet ihr Teenagern empfehlen?

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