Schnelle vegane Kartoffelsuppe

Immer, wenn ich mich nach Europa sehne oder meine Mama besonders doll vermisse oder einfach an Zuhause denke, will ich Kartoffelsuppe essen.

vegane Kartoffelsuppe

Meine Mama und meine Oma haben beide ihr ganz eigenes Rezept und es erinnert mich an alle schönen Sachen, wenn ich Kartoffelsuppe mache. Kartoffelsuppe ist fuer mich auch ziemlich Deutsch und verbindet mich mit der Heimat.

Hier mein Rezept für meine eigene Version der Suppe.

Schnelle Vegane Kartoffelsuppe mit Gemüse

Zutaten fuer ca. 4 Personen:

  • 1 TL Kokosoel
  • 4 grosse Kartoffeln, gewaschen und grob in kleine Stücke geschnitten
  • 1 Moehre, gewaschen und grob in kleine Stücke geschnitten
  • 4 in Oel eingelegte Tomaten, grob in kleine Stücke geschnitten
  • 1/2 Zucchini, gewaschen grob in kleine Stücke geschnitten
  • 1 Zwiebel, geschält und gewürfelt
  • Salz und Pfeffer nach Belieben
  • 600ml Gemuesebruehe
  • 1 Salbeiblatt oder 1/2 TL gerebelter Salbei
  • 1 Zweig Rosmarin oder 1 TL getrockneter Rosmarin
  • 1 EL frischer Majoram oder ca. 2 TL gerebelter Majoram
  • 1 Chillischote oder Chilli nach Belieben

Zubereitung:

Die Zwiebel im Kokosoel in einem grossen Topf fuer ca. 2 Minuten anschwitzen. Die Kartoffeln und das Gemüse hinzufügen und mit der Gemeusebruehe ablöschen. Die Gewürze und Kraeuter hinzufügen und fuer ca. 20 Minuten köcheln lassen.

Sobald das Gemuese gar ist, entweder mit dem Stabmixer oder im Standmixer glatt pürieren.

Ich serviere diese Suppe mit veganen Wuerstchen, frischen gewürfelten Tomaten und Chillisauce.

Guten Appetit!

Freitags-Favoriten

Meine aktuellen Favoriten der Woche:

  1. Weihnachtsbaeume!! Weihnachten ist mit Abstand meine allerallerallerliebste Zeit im Jahr. Letztes Jahr war ich ja reisen und hatte das erste Mal weder einen Adventskalender noch einen Weihnachtsbaum. Da wir über Weihnachten selbst ja in Europa sind, habe ich einen künstlichen Baum gekauft. Wir haben einen im Wohnzimmer und einen winzig kleinen auf dem Küchentisch❤. Mini Weihnachtsbaum
  2. Kühleres Wetter. Ich mag Hitze wirklich überhaupt nicht, und nach einer Woche mit knapp 40 Grad jeden Tag ist es so schön, wenn es ’nur noch‘ 30 Grad sind. Im Bild der Sonnenuntergang jetzt gerade bei Regen. Gibt’s etwas Schöneres?Sonnenuntergang
  3. Obst zum Frühstück. Hier im Bild mit Overnight Oats (der Trend ist mittlerweile auch in Deutschland angekommen!). Ich bereite meine gerne mit etwas Kokosjoghurt, kleinblättrigen Haferflocken, Zimt und Mandelmilch zu. Das ganze rühre ich gut um und lasse es dann entweder über Nacht im Kühlschrank stehen oder morgens für ca. 1 Stunde einweichen.Obst mit Haferflocken
  4. Und weil’s zum vorherigen Punkt passt: leckere Wassermelonen. Ich weiss nicht, ob es nur mir so geht, aber manchmal suche ich echt die unaromatischste Wassermelone im ganzen Supermarkt aus. Die letzten Male hatte ich allerdings total Glück und die Melone war süß und total lecker!
  5. Frische Kräuter aus dem Garten. Es ist so cool, wenn man einfach rausgehen kann und sich holt, was man braucht.
  6. Tomaten aus dem eigenen Garten. Ich habe bei Facebook ja schon einige Bilder gepostet, aber es geht ab in meinem Garten, sage ich euch! Die Tomaten sind so gut.Tomaten
  7. Cesar, the Dog Whisperer (YouTube Link). Kennt ihr den? Ich habe alle Episoden auf YouTube vor Jahren geschaut, und gucke mir jetzt verschiedene an, da Evie nicht so gerne andere Hunde mag. Ab Januar beginnen wir ein Training mit einer Hunde-Spezialistin und da freuen wir uns riesig drauf.
  8. Churros. Bei unserem monatlichen Markt im Park gibt es Churros und seit einem halben Jahr sage ich, dass ich mir welche kaufen will – hatte dann aber nie Appetit drauf. Diesmal war es soweit und es hat  so lecker geschmeckt.Churros
  9. Dieses Ginger Beer von Capi. Alkoholfrei und mit Chilli!!!! Leider ist es eine australische Marke, aber ich bin sicher, man könnte auch normales Ginger Beer mit Chilli und extra Ingwer pimpen.Capi Ginger Beer
  10. Vorfreude auf ‚Zuhause‘. In 1 Woche geht es nach Europa und ich kann es wirklich kaum erwarten. Ich war seit über einem Jahr nicht mehr daheim, und habe einige von meinen Freunden seit über 1,5 Jahren nicht mehr gesehen. Wir werden Silvester in London feiern und ich freue mich riesig drauf. Und natürlich hoffe ich ganz uneigennützig, dass es meinem australischen Freund auch gut gefallen wird und wir bald nach Europa ziehen😉

Veganer Gemüse-Bohnen-Eintopf

Obwohl ich ja gerade Hochsommer hier in Sydney habe, so sehne ich mich doch nach warmen, winterlichen Gerichten.

Ich erinnere mich, dass es letztes Jahr, während ich in Asien war, ganz genauso war.

Mein Körper ist halt an europäisches Klima gewöhnt!

Gestern habe ich diesen leckeren Stew gemacht – erst wollte ich ein Chilli machen, aber ich wollte etwas mit mehr Gemüse.

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Der Eintopf ist in nur 20 Minuten fertig und das Rezept macht genug für 4+ Personen, also perfekt für eine hektische Woche, wenn man nicht viel Zeit fürs Kochen hat.

Eine Notiz am Rande: ich koche seit ziemlich langer Zeit schon ohne Öl und es bekommt mir viel besser. Ich esse nicht gar kein Öl mehr, aber viel weniger als vorher. Im Rezept ist demnach kein Öl, aber wenn ihr mögt, könnt ihr das Gemüse in Öl anschwitzen.

Veganer Gemuese-Bohnen-Stew

Zutaten:

  • 1 Zwiebel, fein gehackt
  • 2 Kartoffeln (mittelgross), gewuerfelt
  • 1 grosse Möhre, gewürfelt oder in feine Scheiben geschnitten
  • 1 Zucchini, gewürfelt oder in feine Scheiben geschnitten
  • 1 Handvoll gruene Bohnen, in mundgerechte Stücke geschnitten
  • 1-2 Dosen Bohnen oder Linsen nach Wahl. Ich habe Kidney-Bohnen verwendet.
  • 2 Dosen gewuerfelte Tomaten in Saft – je besser die Qualitaet, desto leckerer der Stew!
  • 2 Zweige Rosmarin oder ca. 2 TL getrockneter Rosmarin
  • 1 Zweig Majoran oder 1 TL gerebelter Majoran
  • 1 Salbeiblatt oder 1/2 TL gerebelter Salbei
  • 1 TL Fenchelsamen
  • 1 TL Paprika
  • 1 TL geraeucherte Paprika
  • Salz und Pfeffer nach Belieben
  • 1 Wuerfel Gemüsebrühe
  • etwas Suesse, z.B. 1 TL Dattelsirup oder Zucker
  • 1 EL Balsamico

Zubereitung:

Die Zwiebeln in einen grossen Topf geben und bei mittlerer Hitze mit ca. 4 EL Wasser garen. Etwas Salz hinzufügen.

Nun die Kartoffeln hinzufuegen, die Gesebrühe und ca. 200ml Wasser hinzugeben und für ca. 2 Minuten garen.

Die gehackten Tomaten, Gewürze, Kräuter, Balsamico und Suessstoff und das restliche Gemüse hinzufügen und gut umrühren.

Den Topf zudecken und bei mittlerer Hitze fuer ca. weitere 15 Minuten garen. Eventuell zwischendurch etwas Wasser nachgiessen – das kann je nachdem, welche Konsistenz ihr mögt, mehr oder weniger sein.

Abschmecken, die Kräuter entfernen (falls frische verwendet), garnieren servieren! Ich habe bei mir veganen geriebenen Käse (hier gibt es einen ganz tollen ohne Palmöl und Soja!) und Koriander hinzugegeben.

Guten Appetit.

Warum man als Veganer Salat nicht langweilig findet.

Ich esse jeden Tag einen Salat.

Salat mit Linsen und Tofu

Salat mit Linsen, Tofu, eingelegten Tomaten und Artischocken, Kapern und Oliven mit Chilli-Dressing

Und jeden Tag auf Arbeit werde ich gefragt, ob es denn nicht mega langweilig sei, immer Salat zu essen.

Auch Freunde fragen oft, ob mir Salate denn noch schmecken würden.

veganer Salat mit Pfefferminze und Tomaten

Salat mit verschiedenen Tomaten, Gurke, Möhren und Pfefferminze

Ich kann wirklich nicht verstehen, wie man überhaupt so etwas fragen kann!

Nicht jeder Salat muss ein Garten-Salat mit Blattsalat, Gurke, Tomaten und roter Zwiebel sein.

Ich bereite jede Woche einen anderen Salat zu, und benutze so viele verschiedene Zutaten, dass es mir gar nicht langweilig werden kann dabei.

Und: jedem meiner Freunde oder Kollegen, denen ich von meinem Salat etwas abgegeben habe, musste zugeben, dass es total gut schmecke und gar nicht ‚langweilig‘ sei.

Man kann Salat so vielseitig gestalten:

  • Salatblaetter
    • Gruenkohl
    • Endivie
    • Kopfsalat
    • Spinat
    • Cos
    • Frisee
    • Baby-Gem
    • Eichblatt
  • Dressing
    • verschiedene Ole und Essige, z.B. Himbeer-Essig, Walnuss- oder Chilli-Oel
    • mit Joghurt
    • mit Avocado
    • verduennter Hummus
    • mit Senf
    • mit Sojasauce
  • Protein
    • Erbsen
    • Linsen
    • Tofu
    • Tempeh
    • vegane Bratlinge/Burger
    • Soja-Schnetzel
    • Edamame
    • Hummus
    • Nuesse
    • Kichererbsen oder andere Bohnen
    • Saaten
  • Gemüse/Obst
    • Gurke
    • Tomate – verschiedene Sorten sind auch super
    • Paprika
    • Rotkohl
    • Weisskohl
    • Sellerie
    • Apfel
    • Mango
    • Ananas
    • Mais
    • Fruehlingszwiebel
    • Möhre
    • Avocado
    • Rote Bete
    • geroestetes Gemüse
    • Sprossen
    • eingelegtes Gemuese, beispielsweise Oliven, Artischocken, Tomaten oder Paprika
    • Kapern
  • Kraeuter, möglichst frisch, eine Mischung ist immer super
    • Pfefferminze
    • Basilikum
    • Koriander
    • Petersilie
    • Salbei
    • Rosmarin
    • Thymian
    • Majoram
  • Gewuerze
    • Chilli
    • Ingwer
    • Paprika, normal oder geraeuchert
    • Cumin
    • Lebkuchen-Gewuerz
    • verschiedene Gewuerzmischungen, z.B. von Sonnentor

und es gibt so viel weitere Möglichkeiten, einen Salat lecker und spannend zuzubereiten!

Hier 4 meiner liebsten Kombinationen.

Italienisch inspirierter Salat:

  • Spinat und Kopfsalat
  • frische und getrocknete, in Öl eingelegte Tomaten
  • Artischocken, gekocht (man kann auch eingelegte verwenden)
  • Oliven
  • Kapern
  • Gurke
  • italienische Kraeutermischung
  • Apfel-Essig und etwas Öl von den eingelegten Tomaten als Dressing

Mexikanischer Salat:

  • gemischte Blattsalat
  • Mais, frisch oder aufgetauter TK-Mais
  • Kidneybohnen, gekocht
  • frische Tomaten
  • Paprika
  • Fruehlingszwiebel
  • Dressing mit Balsamico, etwas Kokosoel, Chilli, Cumin, Paprika und Koriander, Salz und Pfeffer

Kale-Salad, asiatisch:

  • Kale – es geht auch Grünkohl, aber der ist wirklich nicht dasselbe!
  • fein geschnittene rote Zwiebel, in Weisswein-Essig eingelegt
  • Ananas
  • Tofu, gebraten
  • Tomaten
  • Gurke
  • Sesamsamen oder geröstete Erdnüsse
  • Dressing mit geroestetem Sesamoel, Chilli, Sojasauce, dem Weisswein-Essig von den Zwiebeln und Koriander

Winter- Salat:

  • Kale und Spinat
  • Apfel, geraspelt
  • Rote Bete, am besten geroestet
  • Linsen, gekocht
  • etwas Zwiebel, fein gehackt
  • Dressing mit Olivenoel, Balsamico, Rosmarin, Salz und Pfeffer

Es gibt wirklich etliche Möglichkeiten, einen Salat anzurichten, man muss sich manchmal nur mal in der Küche und Vorratskammer umschauen.

Ein weiterer Tipp, um Salate etwas ‚aufregender‘ zu gestalten ist, verschiedene Konsistenzen und Schnittarten zu verwenden.

Beispielsweise kann man Möhren hobeln, gehackte Nüsse hinzufügen, weiche Aprikosenstücke, Gurken spiralisieren…. und schon hat man einen ganz anderen Salat.

veganer Salat mit Bohnen

Salat mit Tomaten, Moehre, Apfel, Gurke, Kapern und eingelegten Riesenbohnen

Guten Appetit!

Freitags-Favoriten

Hier mal wieder meine aktuellen Favoriten der Woche!

  1. Die Freude, die ein Hund ins Haus bringt. Ein Haustier zu haben ist einfach so toll!Hund names Evie
  2. Meine geheilte Hüfte. Ich hatte eine Stress-Fraktur in meiner rechten Hüfte, nachdem ich nach Asien viel zu schnell zu viel gelaufen bin. Über 2 Monate konnte ich nicht laufen und war in etlichen Workouts total eingeschränkt. Ich kann zwar immer noch nicht alles machen, aber vorgestern war ich zum ersten Mal für 2km joggen und es tat nichts weh! Halleluja!!
  3. Frische Pfefferminze im Wasser. Besonders bei den momentanen Temperaturen von 36 Grad ist es super erfrischend. Oft mixe ich Pfefferminze, Zitrone und gefrorene Erdbeeren.
  4. Mein MacBook Air. Ich liebe Apple Produkte und mein Laptop ist da keine Ausnahme.
  5. Ein besonderer Favorit: wenn man in ein Restaurant kommt, der Bedienung sagt, dass man vegan lebt und bevor man noch etwas anderes sagen kann, kommt die Antwort ‚ok, keine tierischen Produkte wie Milch oder Fischsauce, alles klar, wir können diese 6 Gerichte veganisieren‘. So super.
  6. Billard. Wir haben von dem Vater meines Freundes einen Billardtisch im Wohnzimmer, den wir nie benutzt haben. An meiner Party haben wir dann mal gespielt, und diese Woche auch wieder. Ich bin zwar nicht wirklich gut, aber Spass macht es auf jeden Fall.Billard
  7. Veganes Sushi, bei dem nicht an Füllung gespart wird. Manchmal bekommt man Avocado Maki mit total wenig Avocado, aber ich finde, es sollte immer mehr Gemuese/Obst/Tofu als Reis in der Rolle sein. Hier in Australien haben wir super leckere Avocados und am Montag hatte ich Glück mit einer perfekten Reis-Avocado-Ratio.
  8. Robotic Vaccum. Ich war am Anfang total dagegen, aber wir haben unseren (vom Aldi) schon seit einem halben Jahr und er ist einfach grandios. Perfekt, wenn man Besuch erwartet, weil man ihn laufen lassen kann, während man andere Dinge vorbereitet. Auch schön, wenn man ihn anstellt, während man auf Arbeit ist und dann in ein sauberes Haus zurückkommt.Robotic Vacuum
  9. Frischer Ingwer. Meistens greife ich auch gemahlenen Ingwer zurück, weil der nicht schlecht werden kann. Aber dann kaufe ich frischen Ingwer und frage mich, warum ich das nicht viel öfter mache. Es ist einfach so viel aromatischer.
  10. Seine Weihnachtsgeschenke zusammen haben. Seit Dienstag habe ich ALLE meine Geschenke zusammen und es macht mich einfach glücklich zu wissen, dass ich nicht im Dezember noch in Geschäfte hetzen muss. Und weil ich so früh angefangen habe, hatte ich mehr Zeit, richtig schöne Sachen zu finden. (Ich habe über Bloomy Days ein Blumen Abo bestellt für meine Mama. Sie habe heute am Freitag ein 25% Rabatt Angebot mit dem Code BLACKFRIDAY15, oder ihr könnt meinen Gutscheincode benutzen für 10EUR Rabatt – mehr als 25%, aber ich bekomme dann ein Guthaben. Der Empfehlungscode lautet C-CYGR-4-F).

Das Perfekte Vegane Stir-Fry

Ich koche bestimmt 4x in der Woche Stir-Fry und liebe es, weil

  1. es schnell geht
  2. einfach ist
  3. Vielseitigkeit bietet und
  4. man es mit wirklich allem zubereiten kann, was man gerade daheim hat

Stir Fry, vegan

Oft werde ich gefragt, wie ich mein Stir-Fry mache und hier ein paar Tipps.

  • in eine gute Pfanne investieren (am allerbesten ist ein Wok ueber einer Gasflamme – wenn man kein Gas hat, ist ein Wok trotzdem die bessere Option, man muss eventuell nur eine weitere Minute Garzeit hinzufuegen).
  • wenn ihr kein knackiges Gemues moegt, dann solltet ihr das Gemuese nach Garzeit braten – oft wirft man alles gleichzeitig in die Pfanne (wie unten beschrieben), aber Zutaten wie z.B. Zwiebeln oder Moehren brauchen laenger als Spinat.
  • nicht zu viele verschiedene Gewuerze und Gemuesesorten verwenden, sodass man noch die einzelnen Zutaten herausschmecken kann. Ich verwende oft Chili, Ingwer, Cumin und Koriander – mehr nicht.
  • Balance: eine gute Kombination zwischen scharf, suess, sauer und salzig. Ich gebe gerne (nicht immer, weil ich herzhaftes Essen lieber mag) Ananas in mein Stir-Fry und IMMER entweder Zitronensaft oder Reisweinessig.
  • sich auf die Trifecta beziehen: Chilli, Ingwer, Knoblauch
  • die Gewürze und Kräuter den anderen Zutaten anpassen. Thai Basilikum hat eine suessliche Note. Wenn man generell etwas suesseres mag, passen Süßkartoffeln oder Tomaten sehr gut, andernfalls kann man beispielsweise Brokkoli und Kale fuer Kontrast nehmen

Pro Tip:

Als ich in Asien war, habe ich den Koechen genau zugeschaut und wirklich jeder hat die gleiche Methode angewendet, die ich so nicht probiert hatte.

Anstatt das Gemuese nur mit Oel zu kochen oder am Ende Wasser hinzuzufuegen, geben sie gleich zu Beginn Wasser hinzu – so gart alles viel schneller, ist nicht so fettig und hat genug Zeit zu verdampfen, sodass das Gemüse noch al dente ist.

Mein Standard-Rezept, fuer ca. 2 Personen:

  • 1 Zwiebel oder ca. 4 Fruehlingszwiebeln
  • 1 Bund Bak Choy oder anderes chinesisches Blattgemuese
  • 1 Handvoll Spinat oder Kale
  • 1 Bund Brokkolini
  • 1 Moehre
  • frischer Ingwer nach Belieben, ca. 1 EL, gerieben oder fein gewuerfelt
  • Chilli nach Belieben, ich nehme entweder 2 frische Schoten oder 2 EL Chilliflocken
  • 1 Knoblauchzehe, entweder fein gerieben oder in Scheiben geschnitten
  • Sojasauce, ca. 3 EL
  • Reisweinessig, ca. 1 EL (alternativ geht auch Zitronensaft)
  • Reiswein, ca. 1 EL
  • geroestetes Sesamoel, ca. 1 EL
  • frischer Koriander zum Servieren, wer mag

Je nach Hunger kommt noch dazu: Nuesse (besonders gut sind Erdnuesse oder Cashews), Pasta (Reisnudeln oder Udonnudeln), Tofu oder auch Huelsenfruechte (gekochte Kichererbsen oder Bohnen).

Zubereitung:

  • Das Gemuese in mundgerechte Stuecke schneiden
  • Pfanne/Wok erhitzen und etwas Pflanzenoel hinzufuegen (1 TL reicht)
  • Gemuese bis auf den Spinat oder Kale, Chilli, Ingwer und Knoblauch dazugeben, umruehren und ca. 60ml Wasser in die Pfanne geben
  • nun: stir, stir, stir – fuer ca. 2 Minute.
  • mit Sojasauce abloeschen und den Reiswein, sowie -essig ebenfalls hinzufuegen und mischen
  • Spinat/Kale hinzufuegen
  • 1 weitere Minute auf dem Herd lassen und rühren, das Gemüse soll noch bissfest sein. Je nachdem, wie gross ihr das Gemüse schneidet, kann es länger dauern.
  • von der Hitze nehmen, das Sesamoel unterruehren, und mit gehacktem Koriander bestreut servieren.

Einige Stir Fry-Kombinationen:

  • Zwiebeln, Karotten, Paprika, Spinat, Erbsen und Cashews
  • Fruehlingszwiebeln, Paprika, Tomate und Ananas
  • Babymais, Zuckerschoten und Brokkoli
  • Sojasprossen, Fruehlingszwiebeln, Moehren
  • Auberginen, Zwiebeln, Spinat
  • mit verschiedenen Saucen, beispielsweise kann man das Gemuese mit Kokosmilch abloeschen oder Erdnussbutter hinzufuegen (oder gleich eine Erdnuss-Sauce zubereiten), wie hier im Bild:veganes Stir-Fry mit Kokosmilch

Gutes Gelingen und lasst es euch schmecken!

Freitags-Favouriten

  1. Evie. Unsere Pflege-Hündin ist zu suess und zeigt mir wieder einmal, wie schön es ist, einen Hund im Haus zu haben.Pflegehund Evie
  2. Mein ‚Garten‘ auf dem Balkon. Hier in Australien wächst echt alles und ich habe mit grossem Erfolg Pflanzen aus allen Samen ziehen können! Im Bild: Links sind Frühlingszwiebeln, rechts kommen Chilis und in der Mitte sind Gurken (die ich seitdem auseinander gesetzt habe – ich hatte nicht erwartet, dass alle Samen was werden!).Garten
  3. Dieser Zucchini-Salat. Ich habe ihn bereits 6x zubereitet – innerhalb 2 Wochen.
  4. Ein geputzter Kühlschrank. Man macht es nicht gerne, aber es ist einfach toll, einen saubereren Kühlschrank zu haben!
  5. Der Geruch von Wäsche, die draussen getrocknet ist.
  6. Doppelter Regenbogen!Doppelter Regenbogen
  7. Eistee ohne Zucker! (Und der Hund, noch einmal…)Eistee
  8. Salzbrezeln! Gibt es hier in einer Whiskey-Bar (The Baxter Inn) in der Stadt und es erinnert mich SO an Deutschland, es ist toll.                  Salzbrezeln
  9. Unser Pool. Es ist so genial, einen Pool daheim zu haben und mal schnell schwimmen gehen zu können (ohne Angst vor Haien haben zu müssen…)
  10. Das wunderbare Angebot an Pflanzenmilchs im Supermarkt! Almond Breeze ist ein bisschen kontrovers, weil sie Carrageen verwenden, aber ich verwende ganz wenig Pflanzenmilch generell und an diesen Sorten kam ich nicht vorbei. Die Vanille-Mandelmilch ist SO gut in Smoothies, das hat mir meine Mitbewohnerin in LA damals schon gesagt und wir hatten einen 5l Behälter im Kühlschrank! Almond Breeze

Schönes Wochenende!