Suesskartoffel-Kale-Bohnen-Suppe mit frischem Basilikum

Vorgestern habe ich diese leckere Suppe kreiert, die sogar meinem definitiv NICHT veganem Freund geschmeckt hat.

Ich habe mir am 2. Tag noch vegane Wuerstchen von Linda McCartney dazu gebraten und in die Suppe geschnitten, was sehr zu empfehlen ist.

Die Suppe kann man auch prima als Pastasauce verwendet. Entweder so, wie sie ist, oder pueriert.

Eine Notiz vorab: Kale ist nicht gleich Gruenkohl. Also wenn ihr keinen richtigen Kale findet, koennt ihr einfach irgendeinen Kohl nehmen, aber es wird eventuell etwas anders schmecken. (Gruenkohl zB ist etwas bitterer und man braucht deswegen etwas mehr Suessstoff)

suesskartoffelkalesuppe

Zutaten fuer 4 Personen als Hauptgang:

  • 1 El Oel nach Wahl
  • 1 grosse Suesskartoffel
  • 1 Zwiebel
  • 4 getrocknete Tomaten
  • 1 Dose Tomaten in Stuecken
  • 1/4 frischer Fenchel
  • 3 Handvoll Kale
  • 1 Dose Bohnen nach Wahl (ich hatte eine Mischung aus Kidney, Cannellini und Pinto Bohnen)
  • 2 EL Tomatenmark
  • 2 TL Apfel-Essig
  • ca. 250ml Wasser
  • 1 TL gerauechertes Paprikapulver
  • Chilli nach Belieben (ich habe 3 TL Chilliflocken genommen und dann noch extra Chillisauce an die fertige Suppe gegeben)
  • 1 TL getrockneter Rosmarin
  • 1 Handvoll frischer Basilikum, plus etwas mehr zum Servieren
  • Salz, Pfeffer
  • Suessstoff nach Belieben – ich habe 1 TL Agavendicksaft genommen

Zubereitung:

Alles Gemuese waschen, schaelen und in mundgerechte Stuecke schneiden, die Zwiebel fein hacken.

Das Oel in einem grossen Topf erhitzen und zunaechst die Zwiebel mit einer Prise Salz bei mittlerer Hitze anschwitzen. Die Suesskartoffelwuerfel hinzugeben und 3 Minuten mitgaren. Nun die getrockneten Tomaten sowie die Fenchel hinzufuegen und ca. 2 Minuten mit anschwitzen.

Das Tomatenmark mit in den Topf geben, mit dem Essig abloeschen, umruehren und die gestueckelten Tomaten hinzufuegen. Ca. 250ml Wasser aufgiessen (die Menge haengt davon ab, wie fluessig die Tomaten aus der Dose sind. Falls alles zu fluessig ist, kann man die Suppe ganz einfach mit etwas Staerkemehl binden. Falls es zu dickfluessig ist, einfach mehr Wasser hinzufuegen.).

Nun mit Salz, Pfeffer, Rosmarin, Chilli und Paprika wuerzen. Falls ihr ihn benutzt, den Suessstoff hinzufuegen.

Den Basilikum chiffonieren und ebenfalls mit zur Suppe geben.

Fuer ca. 15 Minuten oder bis das Gemuese gar ist, leise koecheln lassen. Den Herd ausstellen und den Kale, sowie die abgetropften Bohnen hinzufuegen. Gut umruehren, abschmecken und mit frischem Basilikum servieren.

Wie oben erwaehnt kann man gut vegane Wuerstchen mit in die Suppe geben oder auch Hefeflocken zum Servieren nehmen.

Guten Appetit!

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Lalalalalalalalasagne!

Hallo ihr Lieben!

Zum zweiten Mal habe ich die weltbeste Lasagne gemacht, die sogar ohne veganen „Käse“ auskommt!

Ich hatte mich zwar schon vorher an Lasagnen versucht, aber mich haben die Ergebnisse nie vom Hocker gerissen, der Käse hat einfach gefehlt für meinen Geschmack.

Einmal habe ich außerdem zu wenig Flüssigkeit in Form von Saucen verwendet, und die Lasagne war so trocken, dass ich schnell eine extra Sauce zubereiten musste, mit der ich die Lasagne servieren konnte.

Aber ich gab nicht auf und versuchte es weiter.

Dann habe ich gesehen, dass Emily von Daily Garnish ein Rezept für eine vegane Lasagne gepostet hat und war gleich hin und weg 🙂

Grundideedieses Rezept von Emily (ich habe es wirklich nur leicht abgewandelt)

Gemüselasagne für 4-6 Personen

Zubereitungszeit: 30 Minuten + ca. 45 Minuten Garen im Ofen

Schwierigkeitsgrad: mittel

Zutaten:

  • 1/2 Packung (= 250g) Lasagneblätter
  • für die „Ricottamasse“
    • 200g Tofu
    • 2 EL Olivenöl
    • 1 TL Salz
    • 1/2 TL Pfeffer
    • 1 TL getrockneten Oregano
    • 1 TL getrockneter Basilikum oder ca. 8 frische Blätter
    • 2 EL Hefeflocken
    • 90g rohe Zucchini, in Stücken (damit es der Mixer leichter hat!
    • 2-3 EL Wasser oder Dinkel-/Soja-/Reis-/Hafermilch
  • für die Gemüse-Tomatensauce (das Gemüse hatte ich gerade im Kühlschrank, ihr könnt nehmen, was ihr mögt! Sehr gut geschmeckt hat mir auch die Lasagne mit Kürbis und Zucchini)
    • 2 TL Öl
    • 1 mittelgroße Aubergine
    • 1/2 große Zucchini oder eine ganze mittelgroße
    • 1 rote Paprika
    • 1/2 grüne Paprika
    • 1 Zwiebel
    • 1 EL Tomatenmark
    • 1 große Dose Tomaten (entweder gehackte Tomaten, oder ganze, die man dann mit der Gabel zerteilt. Tomatenpassata kann ebenfalls verwendet werden anstelle der Dosentomaten. Am besten wären natürlich frische)
    • 1/2 TL Agavensirup (oder Rohrohrzucker)
    • 1 TL Balsamico oder Rotweinessig
    • 1 EL getrocknete italienische Kräuter (ich habe eine Mischung, die aus Majoran, Oregano, Thymian, Rosmarin, Basilikum, Bohnenkraut und Salbei besteht)
    • Salz und Pfeffer nach Belieben

Zubereitung

Für die Ricottamasse den Tofu mit den Händen zerkrümeln und zusammen mit den restlichen Zutaten in einem Mixer zerkleinern, bis die Masse cremig ist. Nach Bedarf noch einen Schuss Öl oder einen Schluck Wasser hinzugeben.

Für die Sauce das Gemüse in mundgerechte Stücke schneiden und im Öl anbraten.Mit Tomatenmark und den zerkleinerten Tomaten aus der Dose (plus deren Saft) ablöschen und mit den verbleibenden Zutaten vermischen. Noch einmal aufkochen lassen, dann vom Herd nehmen (das Gemüse sollte nicht ganz durch sein, da es im Ofen noch nachgart).

Den Ofen auf 180°C vorheizen und mit dem Schichten der Lasagne beginnen. Dazu die Form für die Lasagne mit etwas Tomatensauce bedecken und dann die Lasagneblätter darüberlegen.
Auf die Nudeln kommt großzügig ein Teil der Ricottamasse, darauf folgt die Tomatensauce und wer mag, der kann nun ein paar Sonnenblumenkerne über die Sauce streuen. Anschließen den Vorgang wiederholen, bis die Saucen und Lasagneblätter aufgebraucht sind, oder die Form voll ist 😉 Die Reihenfolge bleibt wie folgt: Lasagneblätter, Ricottamasse, Tomatensauce, evtl. Sonnenblumenkerne. Die Tomatensauce bildet die letzte Schicht, sodass die Lasagne nicht trocken wird.

Wartet mal, hatte ich nicht gesagt „erst Sauce, dann die Lasagneblätter?“ 😉 Gut, dass ich es so früh bemerkt habe!

Dann die Lasagne mit Alufolie abdecken und im vorgeheizten Ofen 30 Minuten backen. Nach einer halben Stunde die Folie entfernen und offen weitere 10-15 Minuten backen.

So, jetzt wird es Zeit zum Aufräumen, findet ihr nicht? Man muss die Zeit, währen die Lasagne backt, einfach produktiv nutzen.

Aufgeräumt? Dann dürft ihr jetzt den Blick auf die fertige Lasagne genießen. Mit ein paar frischen Basilikumstreifen bestreut 10x so gut!

Einen Moment ruhen lassen, schneiden, servieren und genießen.

Guten Appetit!

MichaelaFrage des Tages: ich weiß, dass viele finden, dass Lasagne viel Arbeit sei und sie deshalb nur im Restaurant essen. Oder bei Mama 😉 Habt ihr schon selbst Lasagne gemacht?

Ich liebe Hummus!

Leckeren, sommerlichen Hummus mit getrockneten Tomaten und frischem Basilikum!

Vielleicht sollte ich in Zukunft Fotos von den Zutaten machen, BEVOR ich ans Werk gehe? 😉

Tomaten-Basilikum-Hummus

Schwierigkeitsgrad: sehr einfach

Zubereitungszeit: 5 Minuten

Als Dip für 4 Personen nehme man:

  • 2 Tassen gekochte Kichererbsen
  • 2 großzügige Esslöffel Tahin (ich habe diesmal geröstetes genommen)
  • 6 große Basilikumblätter
  • ca. 5 getrocknete Tomaten (ich habe 8 Hälften genommen. Es ist gleich, ob man welche mit oder ohne Öl nimmt, der Mixer bekommt alles klein)
  • 2 Teelöffel gutes Olivenöl
  • Saft von einer halben Zitrone
  • 1/2 Teelöffel Paprikapulver
  • Chillipulver nach Belieben
  • Salz und Pfeffer
  • evtl. Wasser zum Verdünnen (ich habe 3 Esslöffel gebraucht)

Alle Zutaten in einen Mixer geben und bis zur gewünschten Konsistenz zerkleinern. Ich habe heute einen Großteil der Kichererbsen enthäutet und somit war mein Hummus extra cremig und leicht :).

Da ich kein Knoblauch-Fan bin, lasse ich den bei der Zubereitung von Hummus immer aus, aber wer mag, kann ihn natürlich gerne mit dazugeben.

Dieser Hummus passt nicht nur perfekt zum derzeitigen sommerlichen Wetter, sondern man kann super mit ihm Gemüsesticks dippen, ihn verdünnt als Dressing verwenden, als Brotaufstrich benutzen oder ihn sogar in eine vegane Lasagne schichten!

Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt 🙂

Guten Appetit!