Hülsenfrüchte-Bratlinge

Wie ihr vielleicht schon mitbekommen habt, mag ich Bratlinge ziemlich gerne. Egal was man gerade daheim hat, man kann IMMER einen Bratling zaubern!

Hülsenfrüchte Bratlinge

  • 2 Tassen Hülsenfrüchte, eingeweicht, gekocht und mit dem Kartoffelstampfer zermatscht. Ich habe zu gleichen Teilen Kichererbsen, Kidneybohnen und weiße Bohnen verwendet
  • 1 Schalotte, fein gehackt
  • 1 Flax-Ei (1 EL Leinsamen+ 3EL heißes Wasser)
  • 60g Semmelbrösel (vorzugsweise VK)
  • 2 Blätter Salbei, fein gehackt
  • 4 Nadeln Rosmarin, fein gehackt
  • 1 TL gemahlener Cumin
  • Salz, Pfeffer
  • Chilli nach Belieben
  • 1 kleine Karotte, fein geraspelt

Alle Zutaten miteinander vermischen, gut würzen, etwas ruhen lassen und anschließend in etwas Öl in der Pfanne zu Bratlingen braten oder im Ofen backen. Wenn die Bratlinge im Ofen gebacken werden, ist es am besten, wenn man einen TL Öl zum Teig gibt, sonst werden sie sehr trocken.

Ich esse Bratlinge meist zu einem Salat, oder am nächsten Tag aufgewärmt als Snack oder sogar manchmal als Sandwich.

Lasst sie euch schmecken!

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Ein „unschönes“ Dinner kann…

… a) „unschön“ schmecken

… b) ganz gut schmecken

… c) sehr gut schmecken

… d) sehr gut schmecken und gesund sein!!


Antwort d).


Rote Bete, Getreide-Bratlinge, Kartoffelpüree (nicht über die Konsistenz von letzerem wundern, der Kartoffelstampfer war in der Spülmaschine und ich habe eine Gabel genommen ;)).

Getreidebratlinge mit Roter Bete und Kartoffelpüree (natürlich vegan :))

Zubereitungszeit: 30 Minuten

Schwierigkeitsgrad: mittel

Zutaten für 4 Personen:

für die Bratlinge

  • 1 Flax-Ei
  • 1 große Möhre, geraspelt
  • 2 Tassen Grünkern, grob geschrotet
  • 1 Tasse Hafer, ebenfalls grob geschrotet
  • 1 gehackte Zwiebel
  • Salz, Pfeffer, Gewürze (z.B. Cumin, Paprika, Chilipulver, Curry…)
  • ca. 250ml Gemüsebrühe

für die Rote Bete

  • 3 Rote Bete, roh
  • 1 gehackte Zwiebel
  • 1,5 TL Olivenöl
  • 1-2 EL Balsamico
  • 1 TL Agavendicksaft
  • 200ml Kokosmilch
  • Salz, Pfeffer, Cumin

für das Kartoffelpüree

  • ca. 500g Kartoffeln, geschält und geviertelt
  • 150ml-200ml Kokosmilch
  • Salz, Muskatnuss

Zubereitung:

Für die Bratlinge das Getreide in einen Topf geben und so viel Gemüsebrühe dazu gießen, dass das Getreide gerade so bedeckt ist. Nun aufkochen und 10 Minuten quellen lassen. Alle restlichen Zutaten dazu und miteinander vermischen. Kräftig würzen ist wünschenswert, ich mag für diese Bratlinge am liebsten Salz, Pfeffer, Cumin und Petersilie. Öl in einer Pfanne erhitzen und mit feuchten Händen Bratlinge formen, diese dann in der Pfanne von beiden Seiten goldgelb ausbacken (ca. 3 Minuten pro Seite).

Für die Rote Bete zunächst die Zwiebeln in etwas Olivenöl anschwitzen, wenn die Zwiebeln glasig sind, kommt die Rote Bete hinzu und dies alles wird dann mit 1 Tasse Wasser abgelöscht. Ca. 10 Minuten kochen lassen und mit Kreuzkümmel und Salz würzen. Balsamico, Agavendicksaft und Kokosmilch angießen, weitere 5 Minuten köcheln lassen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Kartoffeln in reichlich Salzwasser kochen, Wasser abgießen, aber ca. 100ml zurückhalten, zerstampfen, mit Salz und Muskatnuss würzen und zuletzt die Kokosmilch unterheben.

Servieren! (Man kann sich beim Anrichten Mühe geben, aber egal, wie schön es aussehen könnte, spätestens, wenn man ein paar Bisse getan hat, sieht es so aus: )

Da soll doch mal einer sagen, Vegetarier/Veganer hätten Eisenmangel 😉

Guten Appetit!

Was ich esse: Teil 3/4, Abendessen

Hallo Blogger-Friends 🙂

Hier der versprochene 3. Teil, das Abendessen!

Teil 1 (Frühstück) findet ihr hier und Teil 2 (Mittagessen) ist hier .

Wie schon erwähnt, esse ich abends fast immer warm und dann bereite ich eine richtige Mahlzeit zu.

Pasta

Gestern Abend zum Beispiel habe ich Nudeln gekocht und mit einem Rest Kürbis-Suppe als Sauce gegessen, dazu Cocktailtomaten und ein bisschen Kürbiskernöl.

Manchmal esse ich auch Lasagne 🙂

Oder ich bereite eine vegane Bolognese-Sauce.

Gerne mag ich auch ein sehr einfaches Gericht. Dazu einfach getrocknete Tomaten kleinschneiden, in einer Pfanne braten, frische kleingeschnittene Tomaten hinzu, das ganze mit Salz und Pfeffer würzen, gekochte Pasta unterheben und mit frischem Basilikum servieren. Oft streue ich noch Hefeflocken darüber.

Bratlinge

Häufig bereite ich mir Bratlinge zu und esse sie dann mit Gemüse, manchmal auch mit etwas Kartoffelbrei, je nachdem, auf was ich Hunger habe.

Meistens mache ich mir aber eine Gemüsepfanne dazu. Oder Ofengemüse, ich bin ein großer Fan von geröstetem Gemüse!

Total gerne mag ich Butternut Squash, Zucchini, Rote Bete, Süßkartoffeln, Kürbis, Auberginen… Kartoffeln mache ich auch oft. Ach, einfach alles ist gut, was im Ofen geschmort hat 😉

Einfach etwas Olivenöl und Gewürze über das Gemüse und ab in den Ofen. Wenn ein leckerer Duft durch die Wohnung zieht, ist es meist fertig 🙂

Stir Fry´s

Im Wok mache ich auch wirklich oft etwas. Abends esse ich oft nur Gemüse, aber ich serviere das stir fry auch oft mit etwas Vollkornreis oder mische es direkt im Wok mit eifreien Woknudeln.

Gemüse-Tartes

Serviert mit einem Salat ein super leckeres Essen! Für den Teig nehme ich Vollkornmehl, etwas Fett, Wasser und Salz, lasse das ganze 30 Minuten (oder länger) im Kühlschrank ruhen und mache mich dann an die Gemüsemischung. Hier kann man wirklich alles nehmen, was man gerade da hat. Das Gemüse brate ich kurz in der Pfanne an, dann vermische ich es mit entweder püriertem Tofu oder mit Soja-Joghurt, Gewürzen und zur Bindung gebe ich ein Flax-Ei hinzu (Ei-Ersatzpulver geht auch). Wichtig: die Tarte vor dem Anschneiden unbedingt ruhen lassen, sonst zerfällt sie in 1000 Teile… Nicht, dass mir das schon passiert wäre, ähem 😉

Curries

Ich liebe ein gutes Curry! Perfekt für Veganer, da man auch hier wieder alles Gemüse verwenden kann und mit Kokosmilch ist alles besser. Finde zumindest ich 😉

Ein gutes Currypulver ist hilfreich, falls man nicht ganze Gewürze verwendet (ich LIEBE ganzen Kreuzkümmel, Koriander und Fenchel). Das beste Currypulver, das ich jemals verwendet habe, hatte ich bei einem Urlaub in Dubai gekauft. Generell habe ich das Gefühl, Gewürze direkt aus dem asiatischen/fern-östlichen Raum sind viel besser, als konventionelle aus dem Supermarkt.

Eintöpfe/Gemüsegerichte

Schon wieder Gemüse?! Aber klar doch 😀

Da ich ja sowieso herzhafte Mahlzeiten liebe, bin ich auch ein großer Fan von Chilli´s, in meinem Fall, veganen Chilli´s.

Aber andere eintopfähnliche Gerichte, bereite ich ebenso häufig zu. Rein kommt, worauf ich Lust habe und was ich im Kühlschrank habe.

Obwohl ich manchmal auch gezielt Lebensmittel für bestimmte Rezepte einkaufe, ist es doch meistens so, dass ich in den Kühlschrank bzw. die Vorratskammer schaue und danach entscheide, was ich kochen werde.

Meine Gastmama in Irland hat schon damals gesagt, dass ich die Königin der mit-den-letzten-Resten-kochen-und-zauberhafte-Resultate-Erzielerin sei 😉

Ich glaube, das war es, was das Abendessen betrifft!

Morgen gibt es dann den letzten Teil, Snacks 🙂

Lasst euch euer Abendessen schmecken!

„Isst du dann immer nur Salat?“

Nein, tue ich nicht!

Die meisten Leute haben wirklich keine Vorstellung davon, was Veganer essen und stellen sich die Mahlzeiten sehr eintönig vor.

Was ich gerne zubereite sind verschiedene Bratlinge auf entweder Getreide- oder Hülsenfrüchtebasis als Proteinquelle.

Als ich in Frankreich als Aupair war, habe ich mehrmals vegane Bratlinge gemacht und meine Gastmum hat sich gleich das Rezept notiert 🙂

Gemüsebratlinge mit Kichererbsen

Zubereitungszeit: 10 Minuten + Zeit zum Braten der Bratlinge (ca. 8 Minuten)

Schwierigkeitsgrad: mittel

Zutaten:

  • 2 Tassen gegarte Kichererbsen
  • 1 Flax-Ei (1 EL gemahlener Leinsamen mit 3 EL Wasser verrühren und stehen lassen, bis es geliert und schleimig wird)
  • 1 kleine gehackte Zwiebel
  • 2 große geraspelte Möhren
  • 1/2 Tasse Haferflocken
  • 2 mittelgroße zerstampfte Kartoffeln (vorher gegart!)
  • 1 Bund Petersilie, kleingeschnitten
  • 1 EL Sojasauce
  • 1 EL Garam Masala
  • Chillipulver, Salz und Pfeffer nach Belieben

Zubereitung:

Die Kichererbsen mit der Gabel zerdrücken und mit allen anderen Zutaten gut vermischen (geht am besten mit den Händen). Eine Bratpfanne auf dem Herd heiß werden lassen. 1 EL Öl in die Pfanne geben. Nun etwas Öl auf die Hände geben, dann mit diesen Bratlinge formen und in der Pfanne von beiden Seiten knusprig braten.

Leinsamen enthält nicht nur wertvolle Nährstoffe und Omega-Fettsäuren, sondern hilft, den Teig für die Bratlinge optimal zusammen zu halten.

Schmeckt super zu Salat, einer Gemüsepfanne, Kartoffelbrei oder einfach in einem Vollkornbrötchen mit ein bisschen Senf/Ketchup/whatever.

Yum!

Durch verschiedene Gewürze kann man die Bratlinge nach Belieben verändern, zum Beispiel asiatisch mit Koriander und Ingwer, oder italienisch mit Streifen von getrockneten Tomaten, Basilikum und Oregano.

Ich nehme prinzipiell immer das, was ich gerade daheim habe!