Das perfekte vegane Banana Bread! (Tribute to Ireland)

Wie einige von euch wissen, habe ich eine Zeitlang in Irland als Aupair gelebt, eine der besten Zeiten meines Lebens.

Und nicht nur, weil ich in einer wundervollen Familie gewohnt habe und das auch noch direkt am Meer.

Aber diese Punkte haben geholfen. Auch, dass ich tolle Freunde kennengelernt habe, und, um jetzt mal auf den Punkt zu kommen, weil meine Gastmum so leckeres Banana Bread gebacken hat 😀

Es war immer soooo gut und am besten war es, wenn sie noch Himbeeren in den Teig gegeben hat. Das waren auch die Zeiten, in denen ich noch Butter gegessen habe und so eine Scheibe Banana Bread mit irischer, gesalzener Butter war göttlich.

Die Erinnerungen sind nicht verblasst, aber so kann ich das Rezept meiner Gastmum nicht zu bereiten, da es 2 Eier enthält.

Nach einiger Recherche im Internet probierte ich dann einfach ein bisschen herum. Frisch gemahlenes Vollkornmehl (ich liebe meine Getreidemühle. Danke, Mama ♥) und wenig Zucker sollte das Banana Bread auf jeden Fall enthalten.

Und es hat funktioniert. Ihr werdet es lieben. Und jetzt sagt nicht, ihr mögt keine Bananen, denn ich kann Bananen, wenn ich sie so esse, absolut nicht leiden. Ernsthaft!

My Veganized Banana Bread

Zubereitungszeit: 10 Minuten + 35 Minuten Backzeit

Schwierigkeitsgrad: leicht

Zutaten für 6 Personen:

  • 2-3 sehr reife Bananen, zermatscht
  • 1/2 Tasse Apfelmark
  • 1/3-1/2 Tasse Agavendicksaft (Zucker geht auch, allerdings muss man dann etwas mehr Apfelmark hinzugeben, sodass der Teig nicht zu trocken ist)
  • 2 EL Fett (Margarine, Oliven-, Kokos-, Sonnenblumenöl…)
  • 2 Tassen Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 1 TL Soda (baking soda)
  • 1/2 TL Salz
  • 1/2 TL Muskatnuss, gemahlen
  • 1 Päckchen Vanillezucker

Erst alle nassen Zutaten miteinander vermengen, dann in einer seperaten Schüssel die trockenen Zutaten, schließlich nasse und trockene Zutaten kombinieren und gut verrühren. Wer mag, kann noch gehackte Nüsse, Raspelschokolade oder Früchte (ich erinnere an die Himbeeren :)) unterheben.

Wenn ich Margarine oder Kokosöl benutze (letzteres mag ich lieber!), dann gebe ich das Fett in die Backform und stelle diese in den Ofen, während der vorheizt. Das geschmolzene Fett kommt dann zu den anderen Zutaten und die Form ist gleich schon gefettet.

In einer Kastenform bei 175°C ca. 35 Minuten backen. Abkühlen lassen, in Scheiben schneiden und mit etwas veganer Margarine oder Kokosöl/-butter bestreichen und genießen 🙂

Gutes Gelingen!

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22 Kommentare zu “Das perfekte vegane Banana Bread! (Tribute to Ireland)

  1. Wow, das sieht so mega lecker aus. Ich werde das Brot gleich mal nachbacken..ich lieeeebe Bananen 🙂
    So eine Mühle ist wirklich toll, ich habe auch eine dank meiner Mum 🙂 Bin total happy immer frisches Vollkornmehl zu haben 🙂 Echt super.
    Deine Einträge sind übrigens wirklich nett und toll zu lesen 🙂
    Liebe Grüße
    Milla

  2. da ich alle Zutaten zu Hause hatte habe ich das Brot schon gebacken…du hättest sagen sollen dass es süchtig macht 😦 5 Stücke sind schon verdrückt, obwohl es noch lauwarm ist…MEGAlecker! danke dafür 🙂

    • haha, das stimmt, es macht wirklich süchtig 😀 Meine Mama hat mich auch gleich gefragt, wann ich es das nächste Mal backe 😉
      Freut mich, dass dir mein Blog gefällt und vor allem, dass dir auch das Banana Bread schmeckt!
      Ich find es super, dass du auch eine Getreidemühle hat! Das macht vieles wirklich leichter und nichts ist besser, als wirklich frisches Mehl 🙂
      Viele Grüße!
      Michaela

  3. An diesem Post lässt sich deutlich erkennen, dass du sowohl Banana Bread, als auch deine Getreidemühle sowie deinen Fotoapparat liebst 😉
    Sag mal, kannst du mir vielleicht sagen, ob deine Tassen-Angaben, von der Menge her den amerikanischen „Maßstäben“ entsprechen. Ich bin ein Mensch, der alles, was er zu Essen verarbeitet genauestens abwiegen muss 🙂

    Vielen Dank für das Rezept. Es kommt in meinen „Ausprobieren“-Ordner.

  4. *drool* this looks amazing! I love the warm orange-ish color too! Have you ever tried coconut butter? You reminded me of it when you said to put coconut oil on the bread. If you process coconut in the food processor for a long time, it will turn into a delicious, creamy butter that is so good, you can almost use it like frosting! By the way, I am reading your blog using the Google language tools translator, lest you think I’m bilingual. I’m not! The translator doesn’t do a perfect job, but pretty good.

    • it does, doesn´t it?! I have never seen coconut butter here in Germany, but now that I am in LA for an internship, I can´t wait to buy some. I bet I will love it. But thanks for the tip on making my own coconut butter! I will definitely try it.
      Maybe you will even learn some German this way! Banane = banana, Kokos = coconut, Öl = oil, … see, not that hard 😉

  5. Hey Michaela,

    gestern hab ich das super leckere, vegan banana bread von dir gebacken (ich hab es mit Schakalode chocolate chunks gepimped). Ein wirklich super leckeres Rezept!

    Noch ein kleiner Hinweis: beim Vanillezucker fehlt auch noch die genaue Mengenangabe. Ich habe jetzt einfach mal 1 TL genommen (das reihte sich so schön in die anderen Mengen ein).

    Also super Rezept, werde ich sicherlich öfter machen und mal ein bisschen damit rumspielen (Himbeeren, Kokosöl, …)

    LG
    Victoria

    • Hiya Victoria,
      mit chocolate chunks ist es sooooo lecker!!
      Haha, nein, das ist schon so gedacht: 1 Vanillezucker = 1 Päckchen Vanillezucker 😉
      Viel Spaß weiterhin beim Backen und Experimentieren (und Essen)!
      Schönen Sonntag noch 🙂

  6. Pingback: Tribute to Ireland: Vegane Flapjacks (Kokosaroma optional!) | Aber bitte mit Sojamilch!

  7. bin soeben auf deinen Einrag gestossen. Eigentlich ernähre ich mich nicht vegan, aber gelegentlich suche ich nach veganen Rezepten weil ichs 1) selber mag 🙂 und 2) ich ein paar vegane Freunde habe… und da ich ein grosser Fan bin von Bananenbrot werde ich dieses Rezept sofort probieren müssen. Sieht toll aus!! ;o)

  8. Ich hab ihn eben gebacken, aber er ist nicht aufgegangen und innen noch matschig (wenn auch lecker…). Was habe ich da falsch gemacht?

  9. OMG ich habs gerade gemachtund es schmeckt genauso heftig, wie es aussieht
    Ist jetzt auch schon fast leer 😥

  10. Hallöchen!
    Vielen Dank für das tolle Rezept, werde es schnellstmöglich mal ausprobieren. Das ist so witzig dass du das Original auch von deiner „Gastmutter aus der Zeit als du in Irland Au-Pair warst“ kennst. Sag mal, wo warst du denn genau stationiert, vielleicht hatten wir ja sogar die gleiche Familie 😉

    Liebe vorweihnachtliche Grüße,

    Sabine

    • Ich hoffe, es ist dir gelungen und du hattest schoene Feiertage!
      Eher nicht, da meine Familie vor mir nur 1 Aupair hatte und ihr Name nicht Sabine war 😉 Ich war in West-Cork und du?

  11. Hallo,
    ich hab das Bananabread heute gebacken. Mir ist leider das Vollkornmehl ausgegangen und so hab ich erstmal nur Weißmehl verwendet.
    Im Prinzip genau nach Deinem Rezept, nur zusätzlich einen guten TL Zimt.
    Es ist wirklich hervorragend geworden, weich, saftig, bananig, yumm!

    Vor vielen Jahren habe ich im Urlaub mein erstes Bananabread gegessen, von einem freunlichen Cariben auf Dominica gebacken.

    Und Deines war gleich dnach das Zweitbeste ever 😉
    Danke für das tolle Rezept!!

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