Die große PETA-Diskussion.

Ihr habt es bestimmt mitbekommen- momentan wird wieder mal sehr fleißig darüber kommentiert, ob PETA tatsächlich „Tiere tötet“ und wenn ja, warum und wie furchtbar doch alles sei, PETA sei ja so unehrlich, etc.

Zum Beispiel wird hier bei Cookie darüber gesprochen.

Ich habe gleich 2 Kommentare dazu auf einen Blogeintrag bekommen, von dem ich einen nicht veröffentlichen werde, da er lediglich auf einen Artikel zum Thema „PETA tötet Tiere“ hinweist und als Kommentar zu meinem Post selbst aus dem Kontext gerissen ist.

Gleich vorneweg: es geht um PETA USA.

Meine Meinung kennt ihr bestimmt: ich steht zu 100% hinter PETA.
Im Gegensatz zu anderen finde ich PETA sehr ehrlich, da sie offen kommunizieren, was passiert und generell zu allen kritischen Punkten Stellung nehmen, egal ob es um Euthanasie, das Thema Nacktheit ist oder um die eingesetzten Promis geht. Nur, weil einer Fleisch isst, heißt das nicht, dass er nicht gegen Zirkusse sein kann- oder etwas nicht?! Mehr Infos gibt es bei den FAQ´s von PETA.

PETA polarisiert, eckt an, zettelt Diskussionen an… und vor allem sind sie die größte Tierrechts-Organisation der Welt und leisten einen verdammt guten Job, wenn es um die Aufklärung über Tierrechte, vegane Ernährung und andere Themen geht, wie ich finde.

Jeder hat das Recht, sich seine eigene Meinung zu bilden, aber ich finde es schon sehr bedenklich, wenn jemand gar nicht alle Fakten kennt und dann direkt schreit, PETA wäre eine Katastrophe.

Ich habe ein Praktikum bei PETA gemacht und KENNE die Hintergründe und WEISS, was getan wird, um Tiere zu vermitteln, warum Promis eingesetzt werden, wofür die Gelder verwendet werden, und vor allem: was es bringt!

Es gibt so viel zum Thema Euthanasie zu sagen, und ich musste bei meinem Interview auch Stellung dazu nehmen, aber ich will es hier relativ kurz halten.
Ich finde es super, dass PETA Geld für Prävention im Sinne von  Aufklärung über Haustierhaltung/Kastration/“rescue animals“/etc. ausgibt, um zu VERMEIDEN, dass tausende Tiere auf der Straße leben, anstatt das gesamte Budget dafür auszugeben, dass Tiere ein erbärmliches Leben in Tierheimen führen. PETA ist weit mehr als eine Haustiervermittlung!

Was soll man denn bitte mit den ganzen Tieren machen?! Es sind viel zu viele, als dass man sie vermitteln kann.

Außerdem: viele der Tiere sind so schlimm krank oder verhaltensgestört, dass sie absolut nicht vermittelbar sind. Ihr könnt nicht glauben, wie viele Fotos ich gesehen habe und wie viele Emails ich bekommen habe, mit Hilferufen von PETA-Mitgliedern, die Tiere gefunden haben und für sie ein Obdach suchen. Solche Mails kamen täglich.

Hier geht es zur PETA Deutschland Seite, auf welcher sie Stellung zum Thema „PETA tötet Tiere nehmen“.

„Dort weiß man, was es heißt, ein Tier zu lieben. Die Leute verstehen, was Einsatz und Engagement wirklich bedeutet.“- (Auszug aus dem oben verlinkten Post von Cookie). Schade, dass du findest, dass PETA keine Tiere liebt und nicht mit Einsatz und Engagement bei der Sache sind.

Wenn jemand wirklich alle Fakten kennt, und trotzdem PETA verurteilt, kann er das gerne tun. Ich bleibe jedenfalls bei meiner Meinung und supporte PETA weiterhin, und wem das nicht passt, der muss meinen Blog nicht lesen.

Ich zumindest finde niemanden blöd, nur, weil er PETA nicht mag. Allerdings finde ich, dass man realistisch bleiben sollte und sich stets beide Seiten der Medaille anschaut.

So, das wollte ich jetzt mal loswerden! Mein Wort zum Sonntag. Und was ich noch sagen möchte: „Glaube keiner Statistik, die du nicht selber gefälscht hast“ 🙂

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37 Kommentare zu “Die große PETA-Diskussion.

  1. Liebe Michaela, ich bin genau Deiner Meinung!

    Ich bin selbst auch PETA-Mietglied und auch, wenn man nicht jede Anzeige von PETA gut findet, dann erzeugt sie aber zumindest Aufmerksamkeit, PETA kennt wirklich jeder! Aber trotzdem kann man eine Organisation gut finden, ohne jede einzelne Aktion gut finden zu müssen. Man ist ja nicht mal in einer Ehe ständig der gleichen Meinung, das geht ja auch gar nicht!

    Man mag mich als naiv sehen, aber ich denke dass eine Organisation, für die Friedens- und Tierschutzaktivisten wie Paul McCartney einstehen, keine schlechte Organisation sein kann!!! Zitat aus einem Lied der Beatles: spread the word LOVE ❤

  2. danke für den beitrag! ich hab zu cookies beitrag auch etwas geschrieben, aber ich glaub das ging ein bisschen unter. ich bin zwar nicht für, aber auch nicht gegen peta, mir geht nur dieser ganze „peta ist so böse und macht gar nix für tiere“-blabla ziemlich auf den geist. grade in amerika herrscht eine ganz andere situation als in deutschland und ich find es ziemlich traurig, das die leute, die so dagegen wettern, anscheinend nicht den hauch einer ahnung haben, wie viel anders es in amerika zugeht, grade was tierhaltung, tierheime, etc angeht.

  3. Huhu Michaela. Vielen Dank für deinen Post.
    Ich habe mich wirklich dazu entschieden, meinen Artikel noch mal zu editieren, und weitere Pro-PETA-Argumente aufzuführen, wenngleich ich bei meiner Meinung bleibe. Dabei geht es auch gar nicht darum, dass PETA „doof“ ist, und ich Leute, die die Organisation fördere, verurteile. Ich hoffe, das ist nicht falsch rüber gekommen.

    Ich habe nie etwas gegen PETA gesagt, obwohl ich mich nie groß mit ihnen identifizieren konnte. NIchts gegen Aktionen (wie zum Beispiel die Pornosache) oder gegen das Engagieren von Promis. Ich habe sie auf meiner Seite sogar verlinkt (zum Veggie Starter Paket), oder meinen Respekt für andere Blogger, z.B. Jessi, ausgesprochen, die spenden.

    Aber gerade weil man die Werte von PETA kennt, und weil man mitbekommt, wie sie sich weltweit engagieren, schockt mich die Sache mit dem Töten der Hunde (und Katzen?). Und ich würde mir wünschen, dass man einfach einsieht, dass es hier und da noch Verbesserungspotential gibt, anstatt sich rauszureden.

    Ja, es passiert in den Staaten und nicht bei uns. Was wäre aber, wenn die Straßenhunde in Deutschland herumlaufen würden? Würde man hier anders handeln?
    Und ja, die Organisation, die das negative Licht auf PETA leuchtet, ist selbst nicht so unabhängig, wie sie vorgeben. Trotzdem liefern sie Fakten und Beweise. Die Zahlen stimmen unabhängig der Hintergründe.
    Und ja, PETA ist kein Tierheim. Und sie sind schon gar nicht allmächtig.

    ABER:
    Kämpfen sie wirklich leidenschaftlich, um jeden Hund? Schöpfen sie alle Möglichkeiten aus, die in ihrer Macht stehen? Werden wirklich NUR Hunde eingeschläfert, die alt, totkrank und zu 100% nicht mehr vermittelbar sind, oder rutschen auch Tiere durchs Raster?
    Wer, wenn nicht PETA, soll für diese Lebewesen einstehen?

    Überschuss einszuschläfern, und das Geld stattdessen für Aufklärung auszugeben, ist aus meiner Sicht, als würde man aidskranke Waisen in Afrika umbringen, und von Spendengeldern lieber Männer und Frauen sterilisieren und dafür werben, anstatt Kinderheime aufzubauen, oder Adoptionen zu vermitteln.
    Ja, das klingt geschmacklos. Und wenn ich ganz ehrlich bin, finde ich auch nicht, dass man das vergleichen kann. Aber es sind nicht meine Werte, dass Tieren in etwa der gleiche Stellenwert wie Menschen zugesprochen werden sollte.

    Ein Tier will, wie jedes Geschöpf auf dieser Welt, leben. Auch jeder einzelne Hund. Wir haben kein Recht, sie einfach vor dem Hintergrund der Säuberung der Gesellschaft zu entfernen. Viel mehr sollte es, aus meiner Sicht, darum gehen, auch anderen bewusst zu machen, dass sie zu ihrer Verantwortung stehen müssen. Und dass man das, was sie verursacht haben, nicht „einfach“ zu bereinigen. Dafür sind sie doch PETA! Wer soll sich sonst FÜR das Recht auf Leben stark machen?

    Zum Rest der Arbeit der Organisation kann ich nicht viel sagen. Dafür kenne ich sie zu wenig.
    Und ich finde Menschen, die sich für PETA engagieren toll – allein deswegen, weil sie überhaupt etwas anpacken. Ich weiß, auf dem Sofa zu sitzen, und mit dem Finger auf andere zu zeigen ist immer leicht 😉

    Ich finde es auch gut, was du machst, und bewundere dich ernsthaft dafür, dass du so ein Weltenwanderer bist, und dich für Tiere stark machst. Das ist inspirierend.

    Trotzdem konnte ich nicht verbergen, dass ich von dieser einen Sache bitter enttäuscht war, und nicht verhindern, dass da die Emotionen aus mir sprechen.
    Auch da fände ich Taten in die *richtige* Richtung jederzeit besser als Ausflüchte wie „Wir sind doch in Deutschland“, „Die Gesellschaft hat Schuld“ oder „Die Tiere sind eben nicht mehr vermittelbar“.

  4. Eigentlich halte ich mich als eher moderierender Veggie-Networker aus solchen Diskussionen lieber ‚raus, aber ich ärgere mich im Moment doch etwas …

    Es kommt schon viel Unsinn dabei heraus, wenn sich eine aus vorwiegend gesundheitlichen Gründen möglichst vegan Ernährende über etwas aufregt, worüber sie sich nur oberflächlich und einseitig informiert hat!

    Was wäre die Tierrechtsbewegung ohne PETA?

    Mach‘ weiter so Michaela, Du hast nach wie vor meine volle Unterstützung 🙂

  5. @ PD: Du kennst mich doch gar nicht. Ich habe aus Tierliebe schon auf Fleisch verzichtet, da war ich knapp zwei Jahre aus der Grundschule raus.
    Und auch, wenn ich mittlerweile, nach einem traumatischen Erlebnis, sehr viel Wert auf meine Gesundheit lege, war das nicht der Grund, warum ich damals, ganz ursprünglich, vegan geworden bin.

    Vielleicht darf ich noch mal erwähnen, dass keine Falschinformationen geteilt wurden, sondern ich lediglich zwei Dinge (die an den eigentlichen Fakten und Vorwürfen nichts ändern) nicht aufgeführt habe – nämlich, dass in Deutschland anders gearbeitet wird, und dass die Organisation, die PETA beschuldigt, eigene Interessen verfolgt. Das werde ich noch nachtragen.
    Aber danke für deine pauschale Verurteilung und deine Intoleranz gegenüber Menschen, die etwas anders sehen als du.

  6. Ich will Dich nicht verletzen, aber Du bist offensichtlich nicht bereit, dazu zu lernen. Wenn Du die Dir angebotenen verlinkten Seiten genau durchlesen würdest, hättest Du bestimmt erkannt, dass Du Dich sehr wohl nur oberflächlich und einseitig informiert hast!

    Anstatt zu sagen, ok, nobody is perfect, ich hab‘ mich zu weit aus dem Fenster gelehnt, schubst mich nicht, eigentlich wollt‘ ich nur Eure Meinung dazu hören 😉 , beklagst Du Dich, „… den Unmut ab [zu bekommen], den viele vor mir schon geschürt haben …“ und bezichtigst andere bzw. mich, Dich pauschal zu verurteilen und intolerant zu sein – Du spiegelst ganz schön!

    Ich bin tatsächlich intolerant, allerdings grundsätzlich nur gegenüber Kinder- und Tierleidverursachern, aber ’n bisschen auch gegenüber Nestbeschmutzern. Und bevor Du Dich aufregst: Mit „Nestbeschmutzer“ könnten per definitionem nur andere AVAP(as far as possible)-Veganer (und damit Tierrechtler) und keine sich „nur“ so weit wie möglich vegan ernährende Mitmenschen gemeint sein!

    Da ich keine Gedanken lesen kann und ich es nirgendwo in Deinem Blog gelesen habe, wusste ich auch nichts von Deinem „traumatischen Erlebnis“. Ich habe mich nur auf Deine eigenen Worte bezogen, ich zitiere: „… Der wahre Grund, warum ich jedoch entschieden habe, auf tierische Produkte zu verzichten, ist meine Gesundheit. …“ Quelle: http://windimhaar.wordpress.com/about/

  7. Wenn du mich schon zitierst, dann bitte doch den ganzen Absatz. Da steht doch, warum ich damals auf Fleisch verzichtet habe. Für die Tiere.
    Es ist richtig, dass ich mich mit meinem Blog bewusst anders ausrichte – die Erklärung dazu findest du hier:
    http://windimhaar.wordpress.com/2011/06/22/vegan-celebrate-a-lifestyle/
    Es geht mir mehr um Ergebnisse – das, was unterm Strich rauskommt, und nicht um meine Werte, die ich anderen aufdrücken will. Wenn man Menschen nicht mit emotionalen Ansprachen und der Wahrheit erreicht, sollte man vielleicht auch andere Wege ausprobieren. Ich bin da sehr pragmatisch – das Ergebnis zählt.

    Und eben dieses Ergebnis lautet bei PETA: Hunde tot. Wieso, weshalb, warum, alles schön und gut. Aber die Hunde sind tot. Ich kann das nicht ertragen. Gerade beim besten Freund des Menschen bin ich überemotional.

    Ich habe die Artikel gelesen, und ich werde auch noch etwas dazu schreiben. Aber du darfst ruhig zugeben, dass du mich hier nur wegen meiner Meinung kritisierst. Ich komme zu einem anderen Ergebnis als du, weil ich andere Prioritäten setzen, und eben anders denke. Und deshalb schreibe ich automatisch Unsinn, und werde gleich auf meine allgemeine Veganfähigkeit abgecheckt.
    Gut, alles klar.

    Was das traumatische Erlebnis betrifft: Das ist mehrfach in meinem Blog zu finden. Vielleicht nicht auf den ersten Blick, aber regelmäßige Leser wissen davon. Deswegen sage ich ja auch, du kennst mich doch gar nicht.

    @ Michaela:
    Tut mir leid, dass ich dein Blog für diesen kleinen Disput missbraucht habe.

  8. „…von dem ich einen nicht veröffentlichen werde, da er lediglich auf einen Artikel zum Thema “PETA tötet Tiere” hinweist und als Kommentar zu meinem Post selbst aus dem Kontext gerissen ist.“ – Das wäre dann wohl meiner 🙂

    Ich gestehe, sehr wenig über Peta zu wissen. Dafür verspreche ich dir, mich, sobald ich Ferien habe, einen Abend lang hinzusetzen und mir das fehlende Wissen über die Organisation anzueignen. Trotzdem möchte ich sagen, dass ich es falsch finde, diese Tiere zu töten, auch wenn es nicht anders zu gehen scheint. Vielleicht gibt es irgendwann eine Lösung für das Problem.

  9. Sie meint, dass ich das getan hat. Keine Sorge Katharinchen 😉
    Müll ist immer das Gedankengut der anderen, unabhängig vom Wahrheitsgehalt, habe ich den Eindruck. Aber sei’s drum.

  10. Ich meine damit, dass man gern von „Müll“ und „Unsinn“ und „Unwahrheiten“ spricht, wenn man mit anderen Meinungen partout nicht übereinstimmt, und auch nicht bereit ist, Kompromisse zu finden.
    Wenn man aber genau hinguckt, habe ich keine Unwahrheiten verbreitet. Ich finde das, was passiert, nur, trotz (oder gerade wegen) der Begründungen bedenklich.
    Andere geben sich damit zufrieden, dass das wohl das beste für die Tiere ist. Ich nicht. Das ist alles.

    • ist total süß, wie du immer wieder auf die tatsache schimpfst, dass tiere umgebracht werden ohne auch nur einen moment zu versuchen die worte zu realisieren, die in der begründung stecken…
      ich weiß nicht was du dir da ausmalst, aber was soll man mit kranken, verwahrlosten hunden anstellen, während woanders noch tiere sind, die man effektiv retten könnte? du sprichst davon pragmatisch zu denken…wo denn bitte?! pragmatisch ist es, das geld für prävention und erfolgversprechende hilfeleistungen einzusetzen, nicht um irgendwelche hoffnungslosen fälle leidvoll über die woche oder eher tage zu bringen – während sich die spirale immer weiter zudreht!? ich lese bei dir nur unverständnis und den wunsch nach einer völlig utopischen blümchenwelt, ohne, dass du konstruktive vorschläge bietest oder auch nur ansatzweise in der realität argumentierst..

      „Überschuss einszuschläfern, und das Geld stattdessen für Aufklärung auszugeben, ist aus meiner Sicht, als würde man aidskranke Waisen in Afrika umbringen, und von Spendengeldern lieber Männer und Frauen sterilisieren und dafür werben, anstatt Kinderheime aufzubauen, oder Adoptionen zu vermitteln.
      Ja, das klingt geschmacklos. Und wenn ich ganz ehrlich bin, finde ich auch nicht, dass man das vergleichen kann. Aber es sind nicht meine Werte, dass Tieren in etwa der gleiche Stellenwert wie Menschen zugesprochen werden sollte.“

      Das dürfte dann auch das hauptproblem darstellen – PD hat richtig erkannt, dass dir hier einiges an veganem gedankengut fehlt bzw. verständnis dafür was es bedeutet tiere zu achten, lebewesen zu respektieren. woher kommt dein speziesismus? das einzige was für mich an diesem zitat geschmacklos ist, ist dein letzter satz – denn als veganer sehe ich es genau so, dass keine unterschiede gemacht werden dürfen. im übrigen ist auch dein szenario genau der richtige weg – was bringt es kranke kinder in weisenhäuser zu stecken, wenn man stattdessen verhindern könnte, dass es überhaupt noch diese notwendigkeit gibt? wo bleibt hier dein pragmatismus?
      sehr enttäuschend..

      • Ziehe ich da die richtigen Schlüsse? Ein Mensch und ein Tier haben bei dir die gleiche Wertigkeit, und du findest es okay, kranke Tiere zu töten? Ekelerregend, Dennis. Mehr kann ich dazu gerade gar nicht sagen. Außer: Ich schließe mich keinem vorgekauten Gedankengut an, nur weil ich mich ohne tierische Produkte ernähre.

      • Speziesismus lässt grüßen…so viel dazu, wer hier vorgekautes Gedankengut übernimmt 😉

        So falsch wie du Worte wie Pragmatismus benutzt, sind auch deine Verallgemeinerungen. In einem realistischen Szenario ist es legitim Mensch und Tier allgemein vom Leid zu befreien und Prioritäten nach Erfolgschancen zu setzen. So geschieht es auf jeder Nottfallstation, wo ist dein Problem? Es ist völlig sinnfrei – wie ich ja schon ausführlich erklärte – hoffnungslosen Fällen ihr qualvolles Leben zu verlängern, während man mit gleichen MItteln tatsächlich auch langfristig etwas erreichen kann.

        „Ekelerregend“ sind hier lediglich deine Unterschiede und dein mangelndes Verständnis für die Zusammenhänge der Arbeit von beispielsweise Peta.
        Du scheinst keine Erfahrung im Bereich der Tierrettung und – befreiung zu haben..

  11. VIelen Dank liebe Michaela für deinen tollen Blogeintrag. Du weißt ja hoffentlich, wie sehr ich deinen Blog liebe und dich schätze :-*

  12. Pingback: Freitags-Favoriten! | Aber bitte mit Sojamilch!

  13. @ Dennis:
    Ich weiß nicht, wo du gelesen hast, dass ich es falsch finde, totkranke Tiere von ihrem Leid zu befreien.
    Das einzige, und allein darum dreht sich meine Kritik, ist, dass ich anzweifel, dass all diese Tiere so krank, verwahrlost und alt sind, dass es keinerlei Hoffnung mehr für sie gibt.

    Vielleicht reden wir ja aneinander vorbei, aber Sterbehilfe ist, soweit ich es richtig in Erinnerung habe, in Deutschland verboten. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Menschen auf der Notfallstation „eingeschläfert“ werden, weil sie schwer verletzt sind, und man die Ressourcen für die aufspart, die größere Chancen haben.

    Und ich wiederhole noch mal: Werden nur die Fälle getötet, die PETA fotagrafisch auf der Homepage aufgelistet hat, und wird das von der Organisation bestätigt bzw. bewiesen, dann bin ich die letzte, die ein Wort sagt.
    Die Wahrscheinlichkeit, dass aber auch relativ gesunde und eventuell doch vermittelbare Tiere durchs Raster fallen, ist aber gegeben. Lies dir eventuell die Berichte dazu mal durch – auch wenn sie von „Gegnern“ kommen, die nicht gerade unterstützungswürdig sind. Sie haben aber Beweise und staatliche Dokumente in der Hand.

    • Ich weiß nicht, ob man die Situation todkranker, leidender Menschen mit der von todkranken, leidenden Tieren vergleichen kann. Wie viel Geld steht für die Behandlung von todkranken Menschen in Deutschland zur Verfügung, und wie viel Geld für todkranke Tiere ? Oder wie viele geeignete Plätze für die Behandlung kranker Tiere ??

  14. Pingback: Noch einmal PETA « Wind im Haar

  15. (1) Ich weiß nicht, wie oft ich es noch betonen soll. Es geht mir um die „relativ“ gesunden Hunde, NICHT um die totkranken.

    (2) Der Mensch-Tier-Vergleich stammt von PETA.

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